Erfahrungsbericht von mackz
Keine Angst vorm Zweiten Baby
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach der Geburt unseres 1.Kindes sind wir regelmäßig verzweifelt. Das Stillen klappte zwar recht gut - denn wir hatten schon vor der Geburt eine fähige Hebamme, die uns genügend vor Krankenhauspersonal und \"Stillschwestern\" gewarnt hatte - aber trotzdem wußten wir oft nicht, was dem Wurm fehlte, bzw. waren so mit dem Kindchen beschäftigt, daß wir selbst nicht zum Essen... kamen.
Ich erinner mich noch genau an den ersten Tag zu Hause. Unser süßer Fratz schrie aus Leibeskräften und wir saßen heulend daneben. Warum? Wir kamen uns einfach so unvorbereitet vor. An allen Ecken fehlte etwas in der Wohnung. So war es z.B. zum Windeln auf dem Wickeltisch zu kalt, bei der Wärmelampe fehlte der Stecker und unser Kleiner hatte gerade mit einem kräftigen Schuß aus dem Hintern den Fußbodenbelag versaut.
Es dauerte eine ganze Weile, bis wir den Bogen raus hatten, und ungefähr ahnten, warum Ferdinand schrie. Eine unheimlich schlauchende und nervenraubende Zeit!
Und jetzt noch ein Zweites hinterher?????
Unsere Tochter ist jetzt zwei Jahre alt und obwohl wir es uns mit zwei Kindern (der \"Große\" ist gerade mal 3) noch tausendmal stressiger vorgestellt hatten, läuft es bei uns überraschender- und erstaunlicherweise relativ ruhig im Haus.
Also keine Angst vor dem Zweiten !!!!
Unsere Erfahrungen vom 1. Kind geben uns einfach Ruhe. So ist es jetzt kein Problem, mit der Kleinen auf dem Arm Abendbrot für den \"Großen\" zu machen, dann aufzupassen, daß er nicht zu viel matscht, dabei stillen und selbst noch was essen... Wir rennen auch nicht mehr bei jedem Gluckerchen - meist beruhigt sich die Kleine allein viel schneller als wenn sie ständig hochgenommen wird!
Einiges läßt sich im Doppelpack auch viel schneller und leichter bewältigen. Ferdinand hilft Leonie bei Zähneputzen, Leonie kitzelt dafür Ferdinands gute Laune nach einem Heuler wieder raus. Gewidelt haben wir sie beide auch eine Zeit lang parallel.
Viele Dinge kann man auch besser abschätzen. Man kennt den Babytagesrythmus in etwa und man stellt keine allzu hohen Ansprüche an den Tag. Das ein kleiner Einkaufsbummel und das Nervenbehalten schon zwei hohe Tagesziele sind, daß hat man gelernt und übersieht problemlos die Wäsche, den Abwasch und die schmutzigen Fenster. Und vor allem verzweifeln wir nicht gleich, wenn Ferdinand die Blumenerde aus den Töpfen ißt, Papas gute Bücher \"illustriert\" und in der Küche die Mülleimer \"umsortiert\".
Naja, also nicht verzweifeln! Beim zweiten Kind läuft alles gemütlicher, man hängt nicht so durch und kann die ganze Zeit mehr genießen, weil mans einfach leichter nimmt.
\"Allways look on the bright side of life\" wird so etwas wie eine Familienhymne.
Ich erinner mich noch genau an den ersten Tag zu Hause. Unser süßer Fratz schrie aus Leibeskräften und wir saßen heulend daneben. Warum? Wir kamen uns einfach so unvorbereitet vor. An allen Ecken fehlte etwas in der Wohnung. So war es z.B. zum Windeln auf dem Wickeltisch zu kalt, bei der Wärmelampe fehlte der Stecker und unser Kleiner hatte gerade mit einem kräftigen Schuß aus dem Hintern den Fußbodenbelag versaut.
Es dauerte eine ganze Weile, bis wir den Bogen raus hatten, und ungefähr ahnten, warum Ferdinand schrie. Eine unheimlich schlauchende und nervenraubende Zeit!
Und jetzt noch ein Zweites hinterher?????
Unsere Tochter ist jetzt zwei Jahre alt und obwohl wir es uns mit zwei Kindern (der \"Große\" ist gerade mal 3) noch tausendmal stressiger vorgestellt hatten, läuft es bei uns überraschender- und erstaunlicherweise relativ ruhig im Haus.
Also keine Angst vor dem Zweiten !!!!
Unsere Erfahrungen vom 1. Kind geben uns einfach Ruhe. So ist es jetzt kein Problem, mit der Kleinen auf dem Arm Abendbrot für den \"Großen\" zu machen, dann aufzupassen, daß er nicht zu viel matscht, dabei stillen und selbst noch was essen... Wir rennen auch nicht mehr bei jedem Gluckerchen - meist beruhigt sich die Kleine allein viel schneller als wenn sie ständig hochgenommen wird!
Einiges läßt sich im Doppelpack auch viel schneller und leichter bewältigen. Ferdinand hilft Leonie bei Zähneputzen, Leonie kitzelt dafür Ferdinands gute Laune nach einem Heuler wieder raus. Gewidelt haben wir sie beide auch eine Zeit lang parallel.
Viele Dinge kann man auch besser abschätzen. Man kennt den Babytagesrythmus in etwa und man stellt keine allzu hohen Ansprüche an den Tag. Das ein kleiner Einkaufsbummel und das Nervenbehalten schon zwei hohe Tagesziele sind, daß hat man gelernt und übersieht problemlos die Wäsche, den Abwasch und die schmutzigen Fenster. Und vor allem verzweifeln wir nicht gleich, wenn Ferdinand die Blumenerde aus den Töpfen ißt, Papas gute Bücher \"illustriert\" und in der Küche die Mülleimer \"umsortiert\".
Naja, also nicht verzweifeln! Beim zweiten Kind läuft alles gemütlicher, man hängt nicht so durch und kann die ganze Zeit mehr genießen, weil mans einfach leichter nimmt.
\"Allways look on the bright side of life\" wird so etwas wie eine Familienhymne.
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