Erfahrungsbericht von SusanneRehbein
Fickende Fische - Leider nicht so gut umgesetzt!
Pro:
interessantes Thema
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Nein
Sonntag fand ich mich mal wieder im Capitol ein um einen Film zu sehen, auf den ich durch seinen Trailer aufmerksam wurde. „Fickende Fische“ ist schon ein recht eigenartiger Titel, doch die Story versprach keinen obszönen Film, auch wenn es in erster Linie ein Teeniefilm zusein schien.
In dem Film geht es um die beiden Jugendlichen Jan und Nina, die auf den ersten Blick vollkommen unterschiedlich zu sein scheinen, schon allein durch ihre familiäre Situation, bzw. ihren Platz in ihren Familien.
Jan ist 16 und wurde nach einem Autounfall im Kindesalter mit einer HIV-infizierten Blutkonserve versorgt. Seitdem ist er positiv, Dauergast im Krankenhaus und wird von seiner Mutter als einziges Kind in Watte gepackt. Er und seine Gesundheit stehen im Mittelpunkt der Familie, wobei dieser Umstand Jan oftmals nur lästig ist und er sich am liebsten in sein „Paradies“ das Wasser zurückzieht. Diese Sehnsucht führt soweit, dass Jan ein Aquarium besitzt, in der Badewanne und auch im örtlichen See immerwieder untertaucht um dem Rummel um seine Person zu entkommen.
Nina ist in Jans Alter und lebt in einer eher unkonventionellen Familie. Sie lebt mit ihrem älteren Bruder Roger, ihrem Vater und dessen neuer Freundin in einer kleinen Wohnung und vermisst ihre Mutter, die sich nach Kenia abgesetzt hat sehr. Ihre Freizeit verbringt sie entweder auf Inline Skates, auf dem Gelände einer Autowerkstatt oder bei Angel, einer Nachbarin die Nina ein wenig die Mutter ersetzt. Ninas Vater ist Taxifahrer und hat schon allein deshalb wenig Zeit für seine Kinder. Dadurch verbringt Nina oftmals ungewollt viel Zeit mit ihrer „Stiefmutter“, wobei der Kontakt nicht der Beste ist.
Jan hat in seinem Opa einen Vertrauten, der ihn nicht immer als krankes Kind behandelt sondern auf Jan eingeht und jeden Spaß mitmacht.
Nina spricht über Probleme mit Angel, wobei manchmal nicht ganz klar ist, wer wem mehr beisteht.
Beide stoßen beim Schulweg aufeinander, wobei Nina Jan über den Haufen fährt. Jan ist von dem quirligen Mädchen begeistert, doch als sie ihn am nächsten Tag wieder überfährt und dabei einer von Jans Fischen dran glauben muss entwickelt sich ein erstes Gespräch zwischen den beiden und es bahnt sich eine turbulente Liebelei an. Eigentlich eine schöne Sache, doch für Jan wird das Problem immer größer, wie er Nina von seiner bedrohlichen Krankheit erzählen soll. ...
Wie gesagt, es handelt sich zwar schon allein durch die jungen Hauptdarsteller eher um einen Teeniefilm, allerdings mit ernsthaftem Hintergrund und deshalb halte ich ihn auch für Erwachsene sehenswert. Trotzdem muss ich sagen, dass es einige Aspekte in dem Film gibt, die ihn letztenendes nicht so toll auf mich wirken lassen.
Zum einen ist die Bildqualität manchmal sehr schlecht gewesen, in einer Einstellung konnte man das Mikrofon am oberen Bildrand sehen, einmal gab es einen „Sprung“, d.h. das Ende einer Szene fehlte, oftmals wurde mit sehr kitschigen Stilmitteln gearbeitet und das Ende war auch vollkommen unsinnig.
Alles in allem fand ich das Thema zwar nicht schlecht, aber man hätte es wesentlich besser umsetzen können, auch bei einem deutschen Film! Deshalb gibt es für mich kaum einen Grund den Streifen über den Klee zu loben und würde jedem den Film nur dann empfehlen, wenn zu Hause gerade Stromausfall ist oder man im Lotto gewonnen hat etc.
In dem Film geht es um die beiden Jugendlichen Jan und Nina, die auf den ersten Blick vollkommen unterschiedlich zu sein scheinen, schon allein durch ihre familiäre Situation, bzw. ihren Platz in ihren Familien.
Jan ist 16 und wurde nach einem Autounfall im Kindesalter mit einer HIV-infizierten Blutkonserve versorgt. Seitdem ist er positiv, Dauergast im Krankenhaus und wird von seiner Mutter als einziges Kind in Watte gepackt. Er und seine Gesundheit stehen im Mittelpunkt der Familie, wobei dieser Umstand Jan oftmals nur lästig ist und er sich am liebsten in sein „Paradies“ das Wasser zurückzieht. Diese Sehnsucht führt soweit, dass Jan ein Aquarium besitzt, in der Badewanne und auch im örtlichen See immerwieder untertaucht um dem Rummel um seine Person zu entkommen.
Nina ist in Jans Alter und lebt in einer eher unkonventionellen Familie. Sie lebt mit ihrem älteren Bruder Roger, ihrem Vater und dessen neuer Freundin in einer kleinen Wohnung und vermisst ihre Mutter, die sich nach Kenia abgesetzt hat sehr. Ihre Freizeit verbringt sie entweder auf Inline Skates, auf dem Gelände einer Autowerkstatt oder bei Angel, einer Nachbarin die Nina ein wenig die Mutter ersetzt. Ninas Vater ist Taxifahrer und hat schon allein deshalb wenig Zeit für seine Kinder. Dadurch verbringt Nina oftmals ungewollt viel Zeit mit ihrer „Stiefmutter“, wobei der Kontakt nicht der Beste ist.
Jan hat in seinem Opa einen Vertrauten, der ihn nicht immer als krankes Kind behandelt sondern auf Jan eingeht und jeden Spaß mitmacht.
Nina spricht über Probleme mit Angel, wobei manchmal nicht ganz klar ist, wer wem mehr beisteht.
Beide stoßen beim Schulweg aufeinander, wobei Nina Jan über den Haufen fährt. Jan ist von dem quirligen Mädchen begeistert, doch als sie ihn am nächsten Tag wieder überfährt und dabei einer von Jans Fischen dran glauben muss entwickelt sich ein erstes Gespräch zwischen den beiden und es bahnt sich eine turbulente Liebelei an. Eigentlich eine schöne Sache, doch für Jan wird das Problem immer größer, wie er Nina von seiner bedrohlichen Krankheit erzählen soll. ...
Wie gesagt, es handelt sich zwar schon allein durch die jungen Hauptdarsteller eher um einen Teeniefilm, allerdings mit ernsthaftem Hintergrund und deshalb halte ich ihn auch für Erwachsene sehenswert. Trotzdem muss ich sagen, dass es einige Aspekte in dem Film gibt, die ihn letztenendes nicht so toll auf mich wirken lassen.
Zum einen ist die Bildqualität manchmal sehr schlecht gewesen, in einer Einstellung konnte man das Mikrofon am oberen Bildrand sehen, einmal gab es einen „Sprung“, d.h. das Ende einer Szene fehlte, oftmals wurde mit sehr kitschigen Stilmitteln gearbeitet und das Ende war auch vollkommen unsinnig.
Alles in allem fand ich das Thema zwar nicht schlecht, aber man hätte es wesentlich besser umsetzen können, auch bei einem deutschen Film! Deshalb gibt es für mich kaum einen Grund den Streifen über den Klee zu loben und würde jedem den Film nur dann empfehlen, wenn zu Hause gerade Stromausfall ist oder man im Lotto gewonnen hat etc.




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