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Erfahrungsbericht von Jakini

Die unsichtbaren Freunde von Elisabeth Kübler Ross

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Das Buch: "Die unsichtbaren Freunde" habe ich meiner großen Tochter vor knapp vier Jahren gekauft, als unser damals vier Monate alter Sohn verstorben war. Entdeckt hatte ich es im Weltbildverlag für DM 19,90, was ich sehr günstig fand. Den aktuellen Preis kann ich leider nicht nennen, sollte aber nicht so wichtig sein.

Da ich damals das Buch nicht kannte, habe ich es erst einmal selber gelesen, um zu sehen, ob ich es meiner damals drei Jahre alten Tochter überhaupt vorlesen konnte.

In diesem Buch geht es um die Geschichte von Peter und Susanne, zwei kleinen Kinder, die zusammen spielen während Peters größere Geschwister morgens in der Schule sind. Aber die beiden spielen nicht alleine, sie bekommen öfter Besuch, von ihren unsichtbaren Freunden Theresa und Willi.
Wenn Peter seinen Geschwistern von den Freunden erzählen möchte, dann lachen sie ihn aus. Susanne lebt alleine mit der Mutter, denn der Vater ist verstorben. Die Mutter muß nun zusehen, wie sie für sich und Susanne Geld verdient. Als Susanne ihr von den unsichtbaren Freunden erzählt, will auch die Mutter dies nicht glauben und schimpt häufig mit ihr deswegen.

Eines nachts jedoch, da hört Peter im Traum Musik und fängt an, zu schweben. Dabei ist er sehr glücklich und fühlt sich wohl, hat auch keine Angst vor dieser Erfahrung. Erst recht nicht mehr, als er seine beiden Freunde neben sich bemerkt. Als er dann an seine Freundin Susanne denkt, ist die auf einmal bei ihr im Zimmer, wo er eine weinende Susanne vorfindet, da die Mutter ihr wieder einmao vorgeworfen hat, daß sie lügen würde, weil sie von Theresa und Willi erzähle wollte. So begleitet Susanne Peter auf eine Reise in eine andere Welt. In dieser Welt gibt es keine Tränen und keine Schmerzen, auch kennt man dort nur Liebe und Frieden. In dieser Welt gibt es viele Blumen, die herrlich duften, alle Menschen sind fröhlich, glücklich und vorallem lieb zu einander. Kein Wort wird gesprochen, denn man kann die Gedanken des anderen lesen. Dabei erzählen Theresa und Willi davon, wie Gott die Erde schuf, daß er die Seelen zur Erde schickte, die ein Teil von ihm sind. Auf der Erde sollen diese Seelen ihre Aufgaben erfüllen, und dann werden die Seelen wieder dorthin zurückkehren, von wo sie gekommen sind. Als Geschenk bringt jeder Gott das mit, was er aus seinem Leben gemacht hat.

Dann müssen sich Theresa und Will verabschieden, denn die Kinder müssen wieder nach Hause in ihre Betten. Aber sie werden sich an das Erlebnis erinnern, wie an einen Traum, und doch wissen die beiden Kinder, daß es kein Traum war, sondern ihr Geheimnis bleiben wird.

Wenige Monate später wird Peter schwer krank, er kam ins Krankenhaus und Susanne vermißte ihn sehr. Von Theresa und Willi, den gemeinsamen unsichbaren Freunden mußte Susanne, daß Peter bald für immer die andere Welt gehen würde. Als Peter endlich wieder nach Hause durfte, besucht Susanne ihn, es war der letzte Besuch, den sie bei Peter machen konnte, denn er kam zum sterben heim.

Auf Peters Beerdigung muß Susanne nicht weinen, wie die ganzen Erwachsenen, denn sie weiß, wo Peter nun ist, in einem sehr schönen Land, zusammen mit Theresa und Willi, ihren Schutzengeln, davon ist Susanne nun überzeugt, die beiden unsichtbaren Freunde sind ihre Schutzengel. Als einziges vom Gottesdienst bekommt Susanne mit, daß der Pastor sagt, Peter sein nun ein Engel, und Susanne stimmte dem zu. Als sie sieht, wie ihre Mutter weint, beschließt sie, ihr doch noch einmal von Theresa und Willi, ihren Schutzengeln zu erzählen, und davon daß Peter nun ein Engel in dieser anderen Welt ist, wie es auch der Vater bestimmt ist. Und alle diese Engel sind bestimmt immer bei ihr, wenn sie sie braucht, davon war Susanne überzeugt und konnte für sich in eine glückliche Zukunft sehen.

Eigentlich mag ich es gar nicht, Geschichten bis zum Ende zu erzählen, doch in diesem Falle konnte ich wieder einmal nicht anders, denn dieses Buch ist kein Roman, dessen spannendes Ende man abwarten sollte, sondern diese Buch macht eine Aussage, nämlich die, wie die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler Ross die andere Welt sieht. Ich glaube auch an die andere Welt, aber leider erst, seit dem ich meinen Sohn verloren habe, dann brauchte ich auf einmal, etwas, an das ich mich klammern konnte, was mir hilft. Ich sichte irgendwie immer meinen Sohn, und wollte wissen, wo er nun ist. Dabei fand ich für mich ein anderen Buch von Elisabeth Kübler Ross: Der Tod und das Leben danach, dieses Buch hat mich davon überzeugt, daß es ein Leben nach dem Tod gibt. In "Die unsichtabern Freunden" hat sie für Kinder sehr schön und verständlich umgesetzt, daß der Tod im Grunde gar nicht so schlimm ist, daß man sich für die verstorbenen Freuen darf, daß diese ihre Aufgaben erfüllt und zu Gott zurückkehren durften. Ihnen wird noch einmal gesat, daß das wichtigste im Leben die Liebe ist, die beiden Kinder aus der Geschichte haben sich nie gestritten. Natürlich erscheint mir das als unwahrscheinlich, Streit gibt es immer mal wieder, aber der sollte auch schnell vergessen werden.

Natürlich könnte diese Geschichte dazu verleiten, sich zu wünschen, zu sterben, doch man darf erst dann gehen, wenn Gott einen zurückholt, nämlich dann, wenn man seine Aufgabe erfüllt hat, was auch immer die sein mag. So wird es für mich in diesem Buch klar, und so sehe ich es auch.

Meiner Tochter hat diese Geschichte den Tod des Bruders ein wenig klar gemacht, von nun an ist und war er ihr persönlicher Schutzengel, und auch ich glaube daran. Als es im letzten Sommer vor ihrem Geburtstag ständig geregnet hat, aber an dem Tag selber strahlend blauer Himmel und Sonnenschein war, da bedankte sie sich bei dem Bruder für das schöne Geburtstagswetter, denn wir wollten in den Tierpark. Aber für uns alle war es das Geburtstagsgeschenk von ihrem Bruder.

Auch ich glaube, daß unser Sohn bestimmt noch häufig um uns ist. Kurz nach seinem Tod habe ich ihn nachts im Traum immer gespürt, zwar konnte ich mich an nichts erinnern, aber wenn ich aufwachte, dann war ich sehr glücklich und wurde aber sofort von der Gewißheit, daß da jemand fehlt, eingeholt. Ich freute mich jeden Abend auf das Schlafengehen, weil ich mir sicher war, daß ich mich im Traum mit meinem Sohn treffen würde. Doch das war leider auch eines Tages vorbei. Natürlich hat jeder diesbezüglich einen eigenen Glauben, aber mir hilft dieser ungemein, und eben auch meiner großen Tochter.

Ich habe am Anfang geschrieben, daß dieses Buch nicht nur für Kinder hilfreicht ist, auch in unserer Selbsthilfegruppe bei den verwaisten Eltern haben mit diesem Buch gearbeitet. Zu Weihnachten, ca. 9 Monate nach dem Tod unseres Sohnes las die Gruppenleiterin uns die Geschichte, die wir ja nun schon kannten, vor. Sie gab uns dann aber als Hausaufgabe mit, daß wir uns überlegen sollten, was unsere verstorbenen Kinder uns als Geschenk hier gelassen haben könnte. Und da fiel uns eine Menge ein, als erstes natürlich: DIE LIEBE. Wir lernten in der Gruppe mit dem Buch, den Tod unserer Kinder auch positiv zu sehen. Versteht es nun nicht falsch, aber für unseren Sohn war sein Tod vielleicht wirklich besser, denn wer weiß, wie sehr er sich hätte quälen müssen. Aber wäre er nie geboren, dann hätten wir ihn auch nicht kennengelernt, und daß er überhaupt bei uns war, wenn auch nur für kurze Zeit, das war eine sehr schönes Geschenk, für das ich Gott dankbar bin. Natürlich vermisse ich ihn auch heute noch, doch er mit seinem kurzen Leben und dem für uns sehr schmerzhaften Tod habe unser Leben auch positiv verändert.

Erschienen ist das Buch im Oesch Verlag. Geschrieben wurde es von Elisabeth Kübler Ross, wo es im Original "Rebember The Secret" heißt. Ich muß gestehen, da es im Grunde ja um das Geheimnis von Susanne und Peter geht, finde ich diesen Namen auch sehr passend. Aber "Die unsichtbaren Freunde" gefällt mir ebenso gut. Die wunderschönen Bilder, in denen die Kinder Susanne und Peter mit ihren Erlebnissen dargestellt werden, wurden von Madlaina Rothmayr gezeichnet, übersetzt wurde die Geschichte von Barbara Ackermann. Das Buch besteht aus fünf Seiten, auf denen die Geschichte mit großen Buchstaben geschrieben wurde. Teilweise

Um Kindern den Tod zu erklären finde ich dieses Buch wirklich sehr schön geschrieben. Meine Tochter hat es geholfen und wenn die kleine Schwester alt genug ist, werde ich auch ihr die Geschichte vorlesen, denn sie wird von ihrem großen Bruder, den sie leider auf dieser Welt nie hat kennenlernen dürfen, erfahren. Inzwischen hatten wir an Nachbarn das Buch verliehen, wo die Großmutter verstorben war. Auch diesen Kindern hat die Geschichte den Tod der Großmutter ein wenig erklärt und verständnis gebracht.
Als meine Oma starb, da erklärten meine Eltern mir damals, daß man dann fest schliefe, aber eben nie weider aufwachen würde. Mir hat dieser Gedanke mehr Angst als Trost bereitet, oft bekam ich Angst, in meinem Sarg vielleicht wieder aufzuwachen und dann noch einmal qualvoll zu sterben. Dank Elisabeth Kübler Ross und ihren beiden Büchern glaube ich daran, daß ich von meinem Sohn abgeholt werden, wenn es so weit, und das hat mir eine Menge Angst genommen. Meine lebenden Kinder werden diese Angst hoffentlich nie haben müssen, und ich denke, das haben wir unter anderem diesem wirklich wunderschönen Buch zu verdanken.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-19 12:38:33 mit dem Titel Über den Tod und das Leben danach

Vor knapp vier Jahren starb mein damals vier Monate alter Sohn, woran ich sehr zu knabbert hatte und auch immer oft noch habe. Damals wollte ich irgendwie wissen, wie es meinem Sohn ergangen sein kann, als er starb. Und ich wollte mir ein Bild davon machen, ob ich an ein Leben nach dem Tod glauben kann oder nicht. Bis dahin muß ich zugeben, mich nicht so sehr mit diesem Thema befaßt zu haben, doch da wurde ich irgendwie dazu gezwungen.

Gekauft habe ich das Buch über den Weltbildverlag für DM 19,80. Diesen Preis finde ich duraus angemessen für ein so schön geschriebenes Buch, das 89 schnell gelesene Seiten beinhaltet.

Elisabeth Kübler Ross ist eine Schweizer Ärztin, die sich eingehend mit Sterbeforschung und Sterbebegleitung befaßt. Sie hat 20.000 Fälle von Menschen studiert, die klinisch für tot erklärt worden waren, dann aber doch noch einmal ins Leben zurückkamen. Einen Teil dieser Studien hat sie in ihrem Buch zusammengefaßt und beschrieben. Aber sie erklärt auch das Leben und den Tod in vielen Schritten, was die Sterbenden erwartet. Was für mich sehr wichtig war, ihre Erklärung darauf, warum Kinder so früh sterben. Die Antwort gefällt mir: Weil diese Kinder in kurzer Zeit gelernt haben, was sie lernen müssen. Das ist für jeden zwar ganz unterschiedlich, doch jeder muß eines lerenen, bis er dort hin gehen kann, woher er gekommen ist: Die bedingungslose Liebe. Ja, ich glaube, mein Sohn hat das gelernt, am Abend vor seinem Tod habe ich es ganz intensiev gespürt.

In dem Buch berichtet Elisabeth Kübler Ross auch über Begenungen, die Menschen hatten, als schon tot waren. Dabei das Erlebnis eines kleinen Jungen, der auf eine Injektion allergisch reagiert hatte und vom Arzt für tot erklärt worden war. Doch er wacht wieder auf und erzählte, daß er bei Jesus und Maria war. Maria hätte ihm immer wieder gesagt, daß seine Zeit noch nicht gekommen wäre, er müsse zurück gehen und seine Mutter vor dem Feuer bewahren. An dieser Aussage hatte die Mutter offensichtlich sehr lange zu deuten, da sie sich fragte, warum sie in die Hölle kommen soll. Doch jahre später hat Elisabeth Kübler Ross sie gefragt, wie es ihr ergangen wäre, wenn ihr Sohn damals gestorben wäre. Sie sagte, sie hätte die Hölle auf Erden erlebt, das ist ihr erspart geblieben. Ich muß gestehen, ich beneide diese Mutter und wünsche mir noch heute sehnlichst, daß ich mit meinem Sohn das Gleiche hätte erleben dürfen.

Jeder Sterbende wurde von jemanden abgeholt, den er kannte. Laut der Autorin ist das die Person, die der sterbende am liebsten hatte, wenn jedoch noch niemand aus dem Kreis verstorben ist, wie z.B. bei kleinen Kindern, dann werden sie von ihrem Schutzengel, oder teilweise von Jesus oder Maria abgeholt. Das haben ihr oft die Sterbenden in ihren letzten Minuten vor dem Tod berichtet. Ich hätte gerne gehört, ob mein Sohn mir das noch hätte sagen können, er konnte mit seinen vier Monaten ja noch nicht sprechen. Doch da war eine innere Stimme, die hat an dem Morgen oft zu mir gesprochen, ich weiß nicht, wo die Worte her kamen, doch sie waren einfach da und immer wieder hieß es, daß ihn gehen lassen muß. Kurz nachdem ich das endlich akzeptiert hatte, starb mein Sohn in meinem Arm.

In dem Buch berichtet Elisabeth Kübler Ross auch mit der Begegnung einer Verstorbenen, die sie darum bat, ihre Arbeit auf jeden Fall weiterzuführen und noch nicht aufzugeben. Sie selber wollte das nicht glauben, und ließ sich zum Beweis einen Zettel von dieser Dame beschriften. Diese Geschichte klingt sicher unglaubwürdig, doch auch ich hatte das Gefühl, daß mein Sohn nach seinem Tod noch häufig bei uns war. Zwei Nächte vor seiner Beerdigung wachte ich nachts auf und hatte das Gefühl, daß mein verstorbener Großvater mit ihm auf dem Arm vor mir stand. Erst hatte ich in diesem Moment wahnsinnige Angst, doch dann wurde ich verdammt ruhig, und ich war beruhigt, denn so wußte ich doch, daß mein Sohn dort, wo er nun ist, in guten Händen war.

Mir und auch meinem Mann hat dieses Buch wirklich sehr geholfen, den Tod unseres Sohnes ein bisschen zu verarbeiten. Natürlich habe ich weiterhin oft das Gefühl, daß mich die Sehnsucht nach ihm innerlich zerreißt. Doch ich kann es akzeptieren, und gönne ihm seinen Frieden, denn wer weiß, was ihn mit seiner Krankheit hier für ein Leben erwartet hätte. In Bezug auf meinen eigenen Tod, vor dem ich früher oftmals panische Angst hatte, geht es mir bedeutend besser, denn ich bin mir sehr sicher, wenn ich sterbe, dann bin ich wieder mit meinem Sohn beisammen. Und dieses Glauben habe ich dem Buch von Elisabeth Kübler Ross zu verdanken, dafür würde ich sehr gerne D A N K E sagen.

Ich kann jedem, der sich mit dem Tod auseinandersetzen muß und einen geliebten Menschen verloren hat, dieses Buch ans Herz legen. Es gibt einem einen neuen Einblick zum Leben und auch zum Tod. Diese Buch kann helfen, den Tod eines geliebten Menschen zu akzeptieren, auch wenn es noch so weh tut.

Nachtrag: Vielen Dank für die lieben Kommentare, ich wollte niemanden zum Weinen bringen, sondern mit diesem Bericht anderen ein bisschen helfen, so wie mir dieses Buch damals geholfen hat. Und das ist auch einer der Gründe, warum ich bei ciao meine Berichte veröffentliche, denn viel Geld können wir hier alle nicht verdienen, aber wichtige Informationen erhalten und erlesen, die uns in so manchen Lebensituationen helfen. Sollten wir ciao nicht dafür Dankbar sein, daß uns dies ermöglicht wird, wir dafür sogar überwiegend unsere Internetkosten noch ersetzt bekommen? Ich möchte natürlich, daß viele Leute meine Berichte lesen, weil ich sie an meinen Erfahrungen teil nehmen lassen möchte, weil ich damit anderen helfen will, und ich finde, das sollte doch an erster Stelle stehen, wenn man hier schreibt. Alles liebe, Eure Anja

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-11 11:56:08 mit dem Titel Ungewollte Kinderlosigkeit

Daß ich nicht Kinderlos bin, das wissen sicher die meisten unter Euch, denn noch möchte ich meine Meinung zu disem Thema loswerden und die Geschichte zu meinen vier Schwangerschaften aufschreiben, vielleicht hilft es ja einigen von Euch.

Mein Mann und ich lernten uns vor gut acht Jahren kennen, schnell zogen wir zusammen und verlobten uns. Da wir gemeinsam ein stressiges Jahr hinter uns hatten, wollten wir mit der Hochzeit noch ein bisschen warten, bis Geld nachgewachsen ist, es sei denn, es klappt früher mit einer Schwangerschaft.

Kurz nach unserer Verlobung mußte ich nämlich Antibiotika nehmen, wo ja bekanntlich die Pille nicht wirkt, und wir beschlossen, nicht anderweitig zu verhüten, da wir uns Kinder wünschten. Dennoch war ich überrascht, als ich feststellte, daß ich schwanger war, ein Versuch und schon schon war ein kleiner Mensch unterwegs. Unsere Eltern brauchten jeweils länger, und darauf hatte ich mich damals innerlich eingestellt, was wohl auch für den Erfolg zuständig war.

Ein Jahr nach der Geburt unserer ersten Tochter zogen wir dann um, und wir wünschten uns, nach überstandenem Umzug das nächste Kind, denn unsere Tochter sollte kein Einzelkind bleiben. Kaum waren die letzten Kartons ausgepackt, wurde die Verhütung verbannt und voller Erwartungen, weil es ja beim letzten Mal so schnell geklappt hat, war ich nun sicher, daß sich Kind Nr. 2 ebenso schnell auf den Weg machen würde.

Von wegen, nichts passierte, ich wurde und wurde einfach nicht schwanger, war völlig verzweifelt und jeden Monat etwas enttäuscht, daß es nicht geklappt hat, denn ich wollte gerne, daß meine Kinder dicht vom Alter her zusammen aufwachsen würden, damit sie eine gemeinsame Kindheit haben und auch etwas miteinander anfangen können.

Nachdem es ein dreiviertel Jahr lang nicht geklappt hatte, gewöhnte ich mich an ein freieres Leben, meine Tochter bliebt nun auch ohne Tränen mal bei den Großeltern, ich war endlich die letzten Pfunde meiner Schwangerschaft los und ging seit einiger Zeit wieder arbeiten, was mir auch sehr gut tat. Also sagte ich mir, dann bleibt sie eben doch ein Einzelkind, vielleicht ist es besser so.
Da war ich auf einmal schwanger, als ich es im Grunde gar nicht mehr wollte und die Sache total locker gesehen habe.

Wie viele von Euch wissen, verstarb dieses zweite Kind, als es vier Monate alt war. Genau an seinem Todestag bekam ich nach der Geburt zum ersten Mal wieder meine Regel, 14 Tage später, wo theoretisch dann ein Eisprung hätte sein sollen, war seine Beerdigung, ich sah dies als Zeichen und war mir sicher, daß ich sofort wieder schwanger werden würde.

Die Tränen waren nun jeden Monat bitter, die ich weinte, mit jeder Periode hatte ich das Gefühl, ich verliere noch mal mein Kind. Der Wunsch war nun größer, als je zuvor, meine große Tochter war inzwischen im Kindergarten, wenn auch oft krank zu Hause, weil auch sie um den Bruder trauerte, doch wenn sie nicht zu Hause war, dann war es für mich die Hölle, wie bewußt wurde mir doch, daß ich mich nun mit meinem Sohn hätte beschäftigen müssen.

Da ich in meiner alten Firma, die gut eine Fahrstunde von uns entfernt ist, da wir ja inzwischen umgezogen waren, nur Vollzeit hätte arbeiten können, für meine Tochter aber nur einen Haltagskindergartenplatz hatte, weil ich ja eigentlich noch zu Hause gewesen wäre, mußte ich meine Arbeit kündigen. Für meine Tochter war es gut so, denn wie schon gesagt, sie war im ersten Kindergartenjahr oft krank und somit zu Hause, das hätte kein Arbeitgeber mitgemacht, doch für mich war es nicht gut. Und so war der Wunsch nach einem Baby immer stärker und ich setzte mich selber unter Druck.

Ich versuchte es mit der Themperaturmethode, doch ich kam mir vor, wie eine Maschine, abgesehen davon, daß mein Körper von alleine weiß, wann es so weit ist, denn dann mag ich nämlich immer am liebsten, ist sicher natürlich.
Auch versuchte ich es mit Bachblüten, die aber ebenfalls keinen schnell Erfolg brachten. Mir ging es seelisch immer schlechter, mein Nacken war total verspannt und wurde mit Akkupunktur behandelt.

Keine Ahnung, ob die Akkupunktur, oder meine Einstellung etwas damit zu tun hatte. Denn ich beschloss nun wieder, mein Leben eben anders in die Hand zu nehmen, boxte beim Arbeitsamt eine Umschulung zur Erzieherung durch, die ich im Sommer 1999 anfangen wollte und freute mich drauf. Auch bekam ich für meine große Tochter einen Vollzeitkindergartenplatz, damit ich diese Umschulung auch wirklich machen konnte.

Zum ersten Geburtstag meines Sohnes Ende 1998 nahm ich dann auf einmal wieder eine Menge ab, keine Ahnung warum, denn gerade zu der Zeit aß ich viel Süßes, weil es mir nervlich schlecht ging, und ich dann immer Süßes esse, aber ich nahm. Vielleicht lag auch dies an der Akkupunktur, ich weiß es nicht.

Auf jeden wollte ich dann kein Kind mehr, wir hatten was zwar Anfang Januar, wo ich theroretisch am 2. 1.1999 meinen Eisprung hatte, noch einmal versucht, doch ich glaubte nicht an den Erfolgt, war völlig resigniert und wollte einfach nicht mehr. Zu weh tat es, wenn ich jeden Monat meine Regel bekam!!!

So dachte ich dann auch, daß es an meinen Windpocken liegt, daß ich eine Woche überfällig war. Merkwürdig war nur, daß ich auf einmal keinen Lachs mehr riechen konnte und trotz Fieber richtig hunger hatte, und das auf bestimmte Dinge. Sorgenvoll ging ich zum Arzt, der mir dann mitteilte, daß ich schwanger bin. Und dieses Kind ist das rothaarige Monster auf dem Foto in meinem Profil, mein drittes Kind, meine zweite Tochter.

Erst als der Druck von mir genommen war, und ich beim Sex nicht an eine Schwangerschaft dachtze, da hat es geklappt und lt. meinem Arzt soll dies bei vielen der Grund sein, warum es nicht so leicht klappt. Der Wunsch ist so groß, daß er einfach sperrt.

Die vierte Schwangerschaft, die stellte sich dann wieder ganz leicht ein, aber auch weider nach dem ich abgenommen hatte. Da war es mir im Grunde egal, ich hatte sogar Angst, ob ich den Alltag mit drei Kindern überhaupt schaffe, besonders, da meine große Tochter nun in die Schule kam und jeden Morgen hingefahren und am Mittag abgeholt werden muß. Da die Schule nicht um die Ecke ist und wir noch immer auf der Suche nach einer größeren Wohnung in dem Gebiet sind. Es war für mich also nicht so eilig. Somit war ich total überrascht, als sich nach dem ersten Versuch schon die vierte Schwangerschaft eingestllt hatte. Zum einen heißt es immer, daß Frauen über 30 (und das bin ich seit nun zwei Jahren) schwerer schwanger werden, zum anderen war es ja bei der zweiten und dritten Schwangerschaft so, daß ich lange auf deren Erfolg habe warten müssen.

Vielleicht hat meine Geschichte ja einigen gezeigt, daß man nicht nur im Bauch schwanger wird, sondern dazu im Kopf loslassen muß! Wir Frauen sind keine Maschinen, sondern Lebewesen mit einer Seele.
Als ich mein Leben dann ohne weiteres Kind geplant hatte, und vorallem auch gut abgenommen hatte, da wurde ich dann immer doch noch schwanger. Ich weiß nicht, ob das Gewicht wirklich damit etwas zu tun, oder nur der Stolz und der Gedanke, daß ich mit einer erneuten Schwangerschaft meine Figur ja wieder versauen würde. Bei einer Freundin, die ebenfalls ihr Kind verloren hatte, und wieder schwanger werden wollte, riet der Frauenarzt dazu, daß sie doch abnehmen sollte, dann wird es schon klappen. Und auch da zeigte das Abnehmen Erfolg.

Leider gibt es auch weiterhin Paare, die auch nach dem loslassen keine Kinder bekommen, für die tut es mir wirklich verdammt leid, denn Kinder sind nun einmal das schönste Geschnek, was wir bekommen, auch wenn sie noch so anstrengend sind.... .

Ihnen kann ich nur die Daumen drücken, daß sie vielleicht durch eine Adoption zu einem Kind kommen. Es gibt so viele Frauen, die ungewollt schwanger werden, die ihre Kinder ausetzen, und diese kleinen Würmer brauchen auch ein zu Hause.

Was mich persönlich aber stört, das sind Menschen, die andere Kinder als ihre eigenen ansehen. Meine große Tochter ist davon ein wenig betroffen, denn sie wird für eine Kinderlose Ehe (die zweite des Großvaters väterlicherseits) ein wenig als Ersatzkind behandelt, wie oft habe ich schon gehofft, meine Stiefschwiegermutter würde endlich selber schwanger werden, doch der Zug ist wohl inzwischen abgelaufen, ihre Mama gespiele bei meiner Tochter ist oftmals wirklich unerträglich, so sehr, daß meine Tochter dort nur sehr ungerne hingebe. Inzwischen ist sie alt genug und weiß, wo sie hingehört, doch vor zwei/drei Jahren war sie oft verstörrt, wenn sie mit dem Großvater und dessen Frau zusammen war. so haben wir den Kontakt nicht sehr intensiv gehalten zu der Zeit.
Wer also keine eigenen Kinder hat, der hat mein volles Mitgefühlt, doch trotzdem sollte man nicht versuchen, ein anderes Kind als sein eigenes anzusehen, da gibt es keinen Ersatz!!! Ich kann mir nicht auch einen Jungen suchen und als Ersatz für meinen Sohn sehen, den ich verloren habe, obwohl ich ihn mir so sehr gewünscht hatte.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-12 12:37:41 mit dem Titel Wenn Kinder ins Krankenhaus müssen

Das Kind im Krankenhaus, für Eltern eine schlimme Erfahrung, die ich mit meinem Sohn und meiner kleinen Tochter haben machen müssen.

Bei meinem Sohn war es jedoch noch schlimmer, denn damals wurde sein Todesurteil ausgesprochen, aber ich möchte dennoch vorne anfangen.

Meinen Sohn habe ich ambulant entbunden, da es mein zweites Kind war, ich nicht so lange von meiner damals gerade mal zwei Jahre alten Tochter getrennt sein wollte und auf jeden Fall stillen wollte, das hatte bei der Großen nicht geklappt, weil man mich wuschig gemacht hatte in der Entbindungsklinik. So kamen wir wenige Stunden nach der Entbindung fröhlich nach Hause, glücklich nun eine große Familie mit zwei Kindern zu sein. Meine große Tochter war überglücklich, weil sie nun eien gorße Schwester war. Doch nach zwei Tagen war dieses Glück zum ersten Mal vorbei, denn unser Sohn war sehr gelb und mußte in das Kinderkrankenhaus. Meine große Tochter drehte fast durch, weil der kleine Bruder nun wieder ging, doch um sie konnte ich mich nicht kümmern, denn ich mußte ja bei dem Kleinen bleiben, war ich doch seine Nahrungsquelle.

Immerhin hatte ich das Glück, daß es in dem Krankenhaus für Mütter eine Unterbringung gab. Zwar lag ich in einem anderen Zimmer als mein Sohn, doch ich wurde angerufen, damit ich zum Stillen kommen konnte, wenn der Kleine wach war, und das war mir schon einmal sehr wichtig.
Da unser Sohne damals auf die Neugeborenenstation kam, war auch immer eine Schwester als Ansprechpartnerin vorhanden. Doch schon am nächsten Tag ging es wieder nach Hause, da die Werte meines Sohnes in Ordnung waren, und auch auch so nicht auffällig war.

Doch mit sechs Wochen waren wir wieder in dem Krankenhaus, denn mein Sohn hatte eine Bronchitis. Diesmal hatten wir das Glück, gemeinsam in einem Zimmer sein zu dürfen, für mich ein Trost, denn ich muß zugeben, daß ich arges Heimweh hatte, und es tat wieder weh, daß unsere Familie so auseinander gerissen wurde. Diesmal dauerte der Auffenthalt aber ca. zwei Wochen, denn man stellte bei meinem Sohn einen Herzfehler fest. Natürlich keine gute Nachrichten und für uns gar nicht so einfach.

Ich fühlte mich innerlich zerrissen, mein Mann hatte gerade einen langen Urlaub hinter sich, den er wegen der Geburt des Kleinen hatte, damit er mich im Haushalt unterstützen konnte und vorallem auch mit den beiden Kindern. Ich wollte bei meinem Sohn sein, aber auch bei meiner Tochter die ja auch noch nicht so groß war, es war für mich die Hölle, denn ich hatte keine Chance, beiden Kinder gerecht zu werden.
So mußte ich ab und zu meinen Sohn in der Klinik sich selber, oder besser den auf der Station überarbeiteten Schwestern überlassen, weil ich keine Betreuung für meine Tochter hatte.
So waren wir alle froh, als unser Sohn dann wieder nach Hause kommen konnte. Dennoch ist es für die Mütter in der Klinik recht vernünftig gemacht, auf der Säuglingsstation gibt es zwei Mutter- und Kindzimmer, in denen jeweils zwei Mütter und zwei Kinder untergebracht werden können. Auch Wickelmöglichkeiten sind vorhanden, so kann man sein Kind eigentlich eigenständig versorgen. Ein Badezimmer verbindet beide Räume, so daß sich vier Frauen dieses Bad teilen müssen, was ich auch ausreichend finde.
Es gibt aber noch weitere Zimmer, wo die Mütter übernachten und dann eben zu ihren Kindern gerufen werden können, so sind sie immerhin vor Ort, und da nicht alle Kinder bei den Eltern im Zimmer schlafen, ist es wie zu Hause.

Mitbringen darf man für Kinder Spielzeug, so daß es wirklich wie zu Hause für die Kinder eingerichtet wird und bein bisschen vertraute Umgebung da ist. In diesem Alter denke ich aber, daß es für Kinder wichtig ist, daß die Mutter in der Nähe sein kann und das ist überwiegend möglich.
Bekleidung wird für die Babys gestellt, da darf nur eigene Kleidung für die Abholung mitgebracht werden.
Verpflegt werden die Eltern über eine Kantine, wo sie sich ihr Essen kaufen müssen, oder aber stillende Mütter verpflegt werden. Somit hat man in diesem Punkt auch keine weiteren Sorgen und kann für sein Kind da sein, wenn nicht noch andere Kinder zu Hause sind.

Schlimm war, daß meine große Tochter uns nicht besuchen durfte, so war es für meinen Mann und mich eine harte Situation, wie man beiden Kindern gerecht werden könnte, und das schlechte Gewissen nagt noch heute an mir, daß ich meinen Sohn zu Gunsten der Schwester oft im der Klinik alleine gelassen habe.

Wie schon erwähnt starb mein Sohn im Alter von vier Monaten, was aber mit den Krankenhausauffenhalten nicht viel zu tun hat.

Meine mittlere Tochter mußte mit 10 Monaten in das Kinderkrankenhaus, da sie einen sehr schweren Fieberkrampf hatte. Sie kam erst einmal auf die Intensivstation, wo nicht sehr viel Spielzeug erlaubt ist, aber immerhin ein Kuscheltier, damit die Kinder sich nicht so alleine fühlen. Auch dürfen die Eltern so lange dort sein, wie sie möchten. Natürlich übernachtete ich auch diesmal wieder bei meiner Tochter. Da das Wochenende vor der Tür stand und Ferien waren, war es dann auch leicht, meine große, inzwischen fünf Jahre alte Tochter versorgt zu wissen. Mein Mann war am Wochenende zu Hause und ansonsten konnte sie zu einer Freundin, doch auf Grund der Situatio wurde meine Mann, den die Sache ebenso seelisch mitgenommen hatte, wie mich, krankgeschrieben, so daß es diesmal diesbezüglich keine Probleme gab. Auch hat das Krankenhaus uns ausnahmsweise gestattet, daß die große Schwester die Kleine auf der Intensivstation hätte besuchen können, denn man wußte, daß sie damals den Tod des Bruders mitbekommen hatte. Doch ich wollte ihr das nicht zumuten, und so warteten wir mit dem Besuch die drei Tage ab und verschoben das auf auf die normale Station.

Auf der normalen Station hatte ich dann wieder die Möglichkeit, mit meiner Tochter auf einem Zimmer sein zu dürfen, was für uns beide natürlich das beste war. Ich konnte so in Ruhe weiterstillen, obwohl durch den Schreck meine Milch versiegt war, und sie wußte, daß ich für sie da bin.
Anders als auf der Säuglingsstation war es hier, daß man Kleidung für die Kinder mitbringen mußte. Da besonders hier schnell mal etwas eingesaut werden kann, sollte man viel Kleidung zum wechseln dabei haben. Praktisch ist auch ein Buggy, damit man spazieren gehen kann. Und jede Menge zum spielen, denn sonst wird es in dem Zimmer schnell langweilig!!! Der Papa kam mit der großen Schwester täglich zu Besuch, so daß diesmal keine große Familientrennung vorhanden war, was für uns alle viel praktischer war, für die Kinder und auch für uns Eltern. Auf diese Weise konnte mein Mann sich dann auch mit der Kleinen beschäftigen, während ich wenige Minuten für die Große Zeit hatte, was beide Kinder und auch wir Eltern brauchten. Dennoch war ich froh, als wir endlich nach Hause durften und ich hoffe, daß wir das Krankenhaus von innen nicht noch einmal sehen müssen.

Sollte Euer Kind ins Krankenhaus müssen, was ich keinem wünsche, dann kann ich nur den Tip geben, daß man für die Kinder viel Spielzeug einpacken sollte. Natürlich kommt es hier auf das Alter der Kinder an, ich kann eben nur von meinen Babyerfahrungen berichten. Größere Kinder wollen gerne etwas vorgelesen haben, während noch größere schon selber lesen. Auch Malsachen und Hörkassetten, wie der dazugehörige Kassettenrecorder sollten nicht fehlen, denn die Zeit im Krankenhaus kann verdammt lang werden!!!

Sind die Kinder noch recht klein, dann sollte man versuchen, daß man auf jeden Fall bei ihnen bleiben kann, viele Krankehäuser nehmen Mütter als Begleitpersonen auf, wenn die Kinder unter drei Jahre alt sind, zum Teil auch bei älteren Kindern, da dies der Genesung der Kinder hilft. Leider ist das nicht für jede Mutter machbar, schon gar nicht, wenn noch andere Kinder zu Hause sind.

Größere Kinder können auf einen Krankenhausauffenthalt vorbereitet werden, wenn dieser geplant ist. Bei Freunden von uns wurde der Sohn am Ohr opperiert, und die Eltern konnte mit dem Jungen alles vorher durchgehen und besprechen. Es gibt viele schöne Bücher, mit denen man Kindern das Krankenhaus und die Notwendigkeit des Auffenthaltes erklären kann.
Klar, wir konnte dies bei unseren Kinder nicht, und die Urasche bei unserem Sohn war nun leider wirklich dramatisch, daß selbst für mich das Krankenhaus ein schlimmer Ort war. Vielleicht ist meine Tochter deswegen mit dem Fieberkrampf noch einmal dort hin gekommen, sie lag in dem Raum, in dem mein Sohn gestorben war und es war für mich ein tolles Gefühl, daß ich sie lebend auf dem Arm dort raustragen durfte. Ich habe gelernt, daß Krankenhaus nicht immer Tod bedeutet, womit ich es damals dann gleich gesetzt habe, und so sollte man Kindern das Krankenhaus auch vermitteln. Vielleicht ist es für manche ja sogar ein Abenteuer, wenn sie ein paar Tage dort sein müssen... .

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-13 11:34:56 mit dem Titel Klemm Markisen, praktischnicht nur gegen die Sonne

Wie ich zu der Markise kam:
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Vor sechs Jahren sind wir in unsere derzeitige Wohnung eingezogen, damals hatten wir noch weniger Geld als heute, also freuten wir uns, als Schwiegermutter eine Markise über hatte, denn auch sie zog in unseren Häuserblock, hatte vorher eine große Wohnung mit zwei Balkonen, und somit auch zwei Markisen. Hier hat sie aber auch nur einen Balkon und so bekamen wir die zweite Markise. Schön war sie optisch nicht gerade, das Gestänge total verrostet, und der Stoff in einem unmodernen orange, aber wie heißt es doch so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Das Gestänge haben mein Mann und ich abgeschliffen und dann neu lackiert, das sah dann schnell aus, wie neu, der Stoff, ja der blieb halt so, wie er war, paßt aber auch ganz gut zu unserer roten Häuserwand.

Da die Markise nicht die jüngste ist, wird sie noch mit einer Kurbel betrieben, ob es da inzwischen neuere Modelle gibt, kann ich aber nicht sagen.

Wie ist der Aufbau:
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Mein Mann hat in diesem Punkt schon einiges an Erfahrung, denn er ist mit dieser Markise quasi aufgewachsen, hat sie schon so manches Mal mit seiner Mutter gemeinsam abgebaut, um das Gestänge zu bearbeiten. So wußte er schon auswendig, wo welche Stange hingehört.
Mit etwas Geschickt hat man das Gestänge schnell in einander gesteckt und den Stoff der Markise aufgezogen. Der Schwierige Teil ist das Einklemmen, denn da steckt ja logischer Weise Spannung hinter, aber auch das haben wir sehr gut hinbekommen.
Innerhalb von 10 Minuten war die Markise dann fertig aufgebaut, ich war damals sehr erstaunt, wie schnell das ging.

Inzwischen haben wir die Markise zwei Mal wieder abgebaut, um den Stoff zu waschen und das Gestänge zu reinigen, denn das geht viel besser, wenn die Markise abgebaut ist. Das Gestänge landet dann bei uns in der Badewanne, der Stoff in der Waschmaschiene, aber bitte nicht zu heiß waschen, denn wenn der einläuft, paßt es nun mal nicht mehr.

Was gefällt mir an der Markise:
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Ich finde es sehr praktisch, daß es eine Klemmarkise ist, denn so kann sie wirklich schnell abgebaut werden, um eben gereinigt zu werden, aber auch, wenn wir aussziehen. Von der Breite her wird sie sicher nicht in unser Haus passen, aber müssen wir mal sehen, was wir da machen.
Eine fest angebaute Markise könnte man auf jeden Fall nicht so schnell abbauen, reinigen und wieder anbauen, das ist in meinen Augen schon mal ein sehr großer Vorteil dieser Markise.

Eine andere Markise hätten wir hier gar nicht anbauen dürfen, denn es ist nicht gestattet, das Mauerwert zu beschädigen, somit hätten wir keine andere Wahl gehabt, hätten aber auch keine andere Markise haben wollen.

An einer Markise überhaupt finde ich den Vorteil, daß sie wirklich eine große Menge Schatten spendet. Unsere Küche liegt hinter der Terrasse, wenn also die Sonne dort drauf scheint, dann kurbel ich schnell die Markise runter und habe in meiner Küche Schatten.

Aber auch vor Regen hat die Markise uns so manches Mal geschützt. Oftmals trockne ich meine Wäsche auf der Terrasse, die dann, sollte ein Regenschauer kommen, unter der Markise steht und dort schön weiter trocknet.
Wir selber haben im Sommer auch sehr oft unter der Markise gesessen, wenn es warm war, aber leicht nieselte, so war ein Grillen mit der Familie trotzdem möglich. Ein Sonnenschirm hätte da keines Falls ausgereicht.

Fazit:
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Ich kann eine Klemmarkise auf jeden Fall empfehlen, denn sie bietet einige Vorteile,

sie bringt mehr Schatten als ein Sonnenschirm,

sie schützt auch mal vor Regen, wenn es nicht gerade aus Eimern schüttet. Hier muß man aber daran denken, daß die Markise erst wieder eingedreht werden darf, wenn sie trocken ist.

Man muß sie nicht fest anbauen, was in dem meisten Mietwohnung an der Terrasse oder dem Balkon nicht gestattet ist,

man kann sie leicht wieder abbauen, wenn man umzieht, oder die Markise reinigen möchte und

die meisten Balkone in Mietwohnungen habe die gleiche Größe, so daß sie fast überall paßt. Nur wir müssen nun sehen, was wir mit der Markise machen, denn wir haben uns ein Reihenhaus gekauft, das an der Terrasse natürlich breiter ist, als unsere kleine Terrasse die wir nun haben.

Auf jeden Fall ist eine Klemmarkise eine langlebige Anschaffung, die ich jedem empfehlen kann, der nach einer Markise sucht.

Die Angaben unter finde ich recht merkwürdig, denn ich gieße meine Markise eigentlich nicht, es sei denn der Regen fällt. Wachsen tut sie leider auch nicht, sonst würde sie wir nun züchten für das Haus, duften, hängt vom Wetter ab....... .

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-07 12:01:16 mit dem Titel Wenn der Bauträger die Küche versaut

Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Wie man der Überschrift entnehmen kann, bin ich im Moment mehr als gefrustet, was meine neue Küche angeht. Wir bauen derzeit ein Mittelreihenhaus, bzw. lassen es bauen. Im Oktober 2001 dachten wir, endlich das richtige Haus für uns gefunden zu haben, drei geräumige Kinderzimmer, ein vernünftiges Schlafzimmer, ein annehmbares Wohnzimmer mit angrenzendem Essbereich, vorallem aber eine Küche, die wir durch die Innenwände so gestalten konnten, daß sie unseren Wünschen entspricht.

Noch bevor wir den Kaufvertrag unterschrieben hatten, sahen wir uns einige Küchen in einem Küchehaus an, welches gerade eröffnet hatte. Hier konnten wir dann auch einen Prospekt mitnehmen, der am Ende einen Küchenplaner enthielt. Nach diesem Küchenplaner habe ich mir meine Küche, so wie ich sie mir vorstelle, zusammen gepuzzelt. Dann haben mein Mann und ich uns hingesetzt und die Innenwände entsprechend geändert.

Wie sollte meine Küche aussehen:
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Der Raum sollte L-förmig sein, daß einige, was nun im Rohbau auch korrekt übernommen wurde. Die Küchenzeile sollte dann in U-Form gebaut werden, in der übrigen Ecke soll unsere Essecke stehen.

Nun fing das Drama damit an, daß eine Wand, an der wir 2 m Stellfläche benötigen, zu kurz gebaut wurde, ärgerlicher Weise wird unser Haus mit Fertigbeton gebaut, so daß die Wände schon fertig waren, als wir den Plan mit diesen Maßen bekommen hatte. Angeblich war hier nichts mehr zu ändern, und da die Wände nur verspachtelt und nicht verputzt werden, meinte der Bauträger, es müßte schon passen.

Doch tatsächlich ist diese Wand nun nicht mal 2 Meter lang. Nun haben wir eine gute Alternative gefunden, durch die wir keinen großen Schrankverlust hätten, denn unsere ursprügliche Küche sollte so aussehen:

Rechte Wand im U:

Unterschränke in 40, 45, Geschirrspüler, Unterschrank 45 und eine Eckspüle mit den Maßen 90 X 90.
Auf dem 45iger und den 40iger Unterschrank sollte eine Aufsatzvitrine stehen, die 60 cm breit ist, die Wand zwischen den Fenster sollte 68 cm breit sein.

Gerade Wand im U:

Eckspüle 90 X 90, Unterschrank 40, Unterschrank unter Kochfeld mit 90 cm, Unterschrank 30 und Eckkarusselschrank mit 80 X 80.
An dieser Wand gibt es in beiden Ecken Hängeeckschränke mit den Schenkel 60 X 60 und dabeben weitere Hängeschränke und in der Mitte eine Abzugshaube aus Edelstahl. Diese Wand haben wir von der Essecke auch immer im Blick und somit sollte sie besonders schön und gleichmäßig gestaltet sein.

linke Wand im U.

Eckkarussellschrank mit 80 X 80, Backofenschrank und Kühlgefrierkombi mit je 60 cm.

Für uns wäre dies die optimale Küche, viel Stauraum, viele Praktische Dinge, denn die Unterschränke haben alle Auszüge und optisch auch so gemacht, daß die Küche besonders von der Essecke auch sehr gut aussehen würde.

Warum ich diese Traumküche nun vergessen kann:
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Nun kam aber der erste Schock, die Wand wo der Backofenschrank und der Kühlgefrierkombi stehen soll, die wurde zu kurz gebaut, also suchten wir nach einer Änderung, ohne unsere Eckkarussellschrank zu verlieren. Somit sollte dann der Backofenschrank zwischen die Fenster und die Vitrine auf einen 40 iger Unterschrank und den letzten freien 20 cm des Eckkarussellschrank, hier wäre zwischen dem Backofen und dem Hängeschrank eh noch 20 cm Luft gewesen.

Schön wäre der Anblick des Backofens sicherlich nicht gewesen, aber immer noch besser, als den Eckkarusselschrank und den daneben liegenden 30 iger Schrank zu verlieren, was hier massiv die Ansicht stören würde.

Nun waren wir gestern im Haus, immerhin wurden die beiden Heizkörper in der Küche, ja wohl, ihr lest richtig, man hatte uns zwei Heizkörper in der Küche eingebaut, im Esszimmer dafür keinen, umgebaut, so daß sie nicht mehr im Weg sind. Manchmal frage ich mich, wozu man eigentlich Pläne abliefert.


Als ich dann vor der Fensterwand stand, sah ich meinen Mann an und fragte ihn, ob er meint, dies wären 60 cm. Wir maßen nach und siehe da, es waren lediglich 47 cm, hier konnte weder die ursprünglich geplante Vitrine stehen, geschweige denn unser Backofenschrank.

Die gesamte Fensterwand wurde verändert und die Fenster um 32 cm in eine Ecke verschoben, unser Eckhängeschrank über der Spüle paßt gerade eben in die Ecke, doch die gesamte Fläche faßt nun nur noch 2,50 m, satt wie im Grundriss des Kaufvertrages 2,80 m. Wir verlieren also noch mehr Schränke, nämlich den Eckkarusselschrank, den 30 iger, wo es dann einen minderwertigen Hartkarussellschrank gibt und in der anderen Front noch einmal einen kompletten 40 iger Unterschrank und unsere schöne Aufsaztvitrine.

Ich bin total sauer, denn so habe ich mir meine Küche nicht vorgestellt. Nun haben wir den Bauträger aufgefordert, daß das eine Fenster um 20 cm verschmälter wird, damit der Backofenschrank dort stehen kann, denn wie sieht es denn aus, wenn ich einen Schrank vor dem Fenster stehen habe?

Worauf sollte man also beim Küchen kauf achten:
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Wir sind rechtzeitig die Küche kaufen gegangen, damit sie auch so wird, wie wir sie gerne hätten. Der Küchenplan muß ja rechtzeitig vorliegen, damit die Anschlüsse für Wasser und Strom entsprechend gelegt werden. Also sind wir sofort losmaschiert, als wir die Genehmigung von WK hatten, daß wir das Haus kaufen können. Doch stehen wir im Regen, denn wir hätten besser den Rohbau abwarten sollen, ehe wir die Küche kaufen, dann hätten wir lediglich Probleme mit den Leitungen bekommen, doch die wären vielleicht noch einfacher zu lösen.

Wer also baut und eine Küche kauft, der sollte sich vorher schriftlich vom Bauträger geben lassen, daß die Küche auch wirklich so, wie im Grundriss des Kaufvertrages aufgeführt gebaut wurde. Vor dem Küchenkauf sollte man dies auf jeden Fall klären, sonst hat man seine Traumküche geplant, bekommt sie dann aber doch nicht, weil eigenmächtig Fenster geändert werden.

Allerdings hat man mir bei der Firma, wo wir die Küche kaufen, erzählt, daß die so etwas noch nie erlebt haben, von daher kann ich nur für andere hoffen, daß sie soetwas nicht selber erleben.

Worauf sollte man bei seiner Küche achten:
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Jeder Mensch ist anders, so auch die Bedürfnisse der Menschen. Ich habe viel Tupperware, die in der Küche auch untergebracht werden will. Hinzu kommt dann ausreichend Geschirr, wir sind schon mal 5 Personen, kommt noch Besuch hinzu, so z.B. meine Schwägerin, dann sind es gleich vier Personen mehr. Also sollten schon Platz für ein 18 er Geschirr vorhanden sein. Vorräte gehören in jeden Haushalt, auch die wollen untergebracht werden. Hinzu kommen dann noch Bestecke und jede Menge Küchenhelfer. Mit Eckschränken finde ich, hat man eine Menge Stauraum.

Was für mich aber auch wichtig ist, daß man Schränke mit Auszügen hat, denn hier kommt man viel besser an die Dinge, die dort drin liegen. Küchenschränke sind meistens 60 cm tief, um an die hinteren Dinge zu kommen, muß man oft den gesamten Schrank ausräumen, was auf keinen Fall angenehm ist. Mich stört es und deswegen haben meine Unterschränke alle Auszüge.

Fazit:
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Die Küche ist ein wichtiger Raum im Haus, denn hier soll es nicht nur schön aussehen, sondern es muß auch alles funktionieren und praktisch sein. Wer also eine Küche kaufen müßte, der sollte vorher überlegen, was er untergebracht haben möchte und danch dann die Küche planen, entsprechend dem Grundriss.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-09 14:22:30 mit dem Titel Kinder schminken

Warum ich zu diesem Thema schreibe:
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Ich bin Mutter von drei Töchtern im Alter von sieben, drei und ein Jahr. Die Kleine läßt sich noch nicht gerne schminken, muß auch nicht sein, aber die anderen beiden schon, vorallem die große hat in diesem Punkt schon so manche Erfahrungen machen können. Somit habe ich für uns bei Aldi ein Schminkset für Kinder gekauft, mit dabei eine Anleitung, was man alles machen kann, eine Schaumstoffnase, ein Pinsel und unechte Augen, die wir aber noch gar nicht genutzt haben.
Inzwischen habe zwei dieser Sets verbraucht, die beide zwei Jahre gehalten haben, dabei wurden sie wirklich viel genutzt. Auch nun ist das Set noch nicht leer, nur mir werden die Farben zu alt, deswegen werde ich auf jeden Fall im nächsten Januar/Februar darauf achten, daß ich diese Farben bei Aldi wieder neu kaufen kann.
In dem Set enthalten sind die Farben weiß, rot, blau, grün, schwarz und gelb. Eingestanzt gibt es auch zwei Felder in denen man andere Farben anmischen kann.

Wann kann man Kinder schminken:
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Eigentlich zu allen Anlässen, so muß nicht unbedingt Fasching sein, es können auch einfache Kinderfeste sein oder nur nach Lust und Laune. Meine große Tochter feiert morgen ihren Kindergeburtstag, und wenn wir dann aus dem Kino zurückkommen, muß ich damit rechnen, daß die Kinder geschminkt werden möchten, so wie jedes Jahr.

Auf Kinderfesten gibt es eigentlich immer jemanden, der die Kinder schminkt, so war ich die letzten Jahre dazu verdonnert, die Kinder auf einem Kinderfest im Yachthafen meines Schwiegervaters zu schminken. Beim ersten Mal war mir schon mulmig, fremde Kinder schminken, doch mit der Zeit merkte ich, daß es so schwer gar nicht ist, mit ein bisschen Übung kann das jeder:

Was sollte man beim Schminken beachten:
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Erst einmal sollte man genau überlegen, was man schminken möchte, oder besser, die Kinder müssen sich das genau überlegen. Einfacher ist es, wenn man eine Vorlage hat.
Je nach Farbe sollte das Gesicht des Kindes vor dem Anmalen ein wenig eingecremt werden, damit die Farbe später auch wieder einfach abgeht. Mit unserer großen Tochter haben wir es einmal erlebt, daß wir zu einer Neueröffnung eines Supermarktes gegangen waren, wo die Kinder geschminkt wurden, am Abend war es sehr schwer, als wir die Farbe aus dem Gesicht waschen wollten, die Tränen flossen ganz gewaltig, da wir so intensiv mit Wasser und Seife dabei waren die Farbe aus dem Geschicht zu waschen.
Die Farben von Aldi kann man sehr einfach wieder abwaschen, da reicht lediglich etwas Wasser und schon erkennt man sein Kind wieder. Natürlich kommt bei der Abwäsche etwas Farbe in den Lappen und auch in das Handtuch, unsere Aldi Farben gehen hier aber auch sehr gut wieder, das ist jedoch nicht mit jeder Farbe der Fall.

Ehe man fremde Kinder schminkt, sollte man fragen, ob sie ev. Allergien haben, denn es könnte sein, daß manche Kinder auf diese Farben allergisch reagieren. Meine Kinder vertragen die Farben jedoch sehr gut, zumindest die Farbe, die wir zu Hause haben.

Wie schminkt man am besten:
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Die in unserem Set beiligende Nase für den Clown habe ich wir nie als solche genutzt, meine Kinder hätten sie nicht auf der Nase tragen mögen, und ich hätte das auch nie erlaubt, mir wäre es zu riskant. So habe die Nase immer als Schwamm genutzt, um das Gesicht zu grundieren. So z.B. für einen Tiger oder einen Clown, da kommt dann erst einmal die Grundfarbe, wobei ich die Augen immer ausgespart habe, denn die Farbe sollte nicht so unbedingt in die Augen laufen, hier ist also größte Vorsicht geboten. Wenn die Grundfarbe getrocknet ist, was sehr schnell geht, dann kann man weiter malen, das dann mit einem Pinsel. Hier sollte man auf die Dicke achten, der Pinsel in unserem Set ist recht dick, ich habe extra einen dünneren Pinsel dazu gekauft, mit dem kann man Schnurrbarthaare viel besser zeichnen.

Was aber besonders schön aussieht, ist Glitzerfarbe. So findet meine große Tochter es toll, wenn sie einen Schmetterling ins Gesicht bekommt, der Körper ist auf der Nase, um die Augen kommt der eine Flügel, auf die Wange der andere. Einfachen Glitzerstreu kann man dann auf die Flügel geben, das sieht sehr schön aus und ist wirklich ganz einfach. Nur muß man das Glitzer sehr schnell auftragen, ehe die Farbe trocknet.

Was kann man alles Schminken:
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Der Phantsie sind keine Grenzen gesetzt, so kommen Piraten hier zum Zuge, die ihren Bart angemalt bekommen und natürlich auch ihre Augenklappe, der Clown wird lustig gestaltet, eine Wassernixe wird mit Wasser und Fischen verziehrt, eine Hexe bekommt ein Spinnennetz ins Gesicht und auch Dracula darf nicht fehlen.

Nach einer gewissen Zeit macht das Schminken auch richtig Spaß und man entdeckt neue Ideen, die aber auch von den Kindern kommen.

Fazit:
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Zum Kinderschminken muß man kein großer Künstler sein, einfach nur Vorlagen dazu, die reichen vollkommen aus. Also viel Spaß beim Kinderschminken

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-10 14:12:56 mit dem Titel Kaffeemühle von Tschibo, für wahren Kaffeegenuß

Wie ich zu der Kaffeemühle kam:
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Bei meinen Eltern gab es seit je her nur frisch gemalenen Kaffee, früher fand ich das unsinnig, doch inzwischen merke auch ich hier einen Unterschied und trinke lieber frisch gemalenen Kaffee. So stand für mich fest, wenn wir umgezogen sind, dann möchte ich auch gerne eine Kaffeemühle haben.
Vor drei Wochen jedoch fand ich einige Berichte über die Kaffeemühle aus dem Hause Tschibo, die Abbildung gefiel mir besonders gut, denn ich hatte zum Geburtstag eine passende Kaffeemaschine von Tschibo bekommen, also wurde die Kaffeemühle sofort gekauft, denn bei Tschibo war sie noch für 29,90 Euro erhältlich.

Wie sieht die Kaffeemühle aus:
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Die Kaffeemühle hat eine schwarzes, glänzendes Gehäuse, das sehr gut und leicht abwischen läßt. Auf der Kaffeemühle ist ein durchsichtiger Deckel, hier werden die Kaffeebohnen eingefüllt. In der unteren Hälfte der Kaffeemühle befindet sich im vorderen Teil der Auffangbehälter für den gemahlenen Kaffee.
An der linken Seite findet man einen Drehknopf, mit dem Man die Menge, die gemalen werden soll, einstellen kann. Auf der Unterseite der Kaffeemühle findet man die Einstellung, wie fein der Kaffee sein sollte.
Versorgt wird diese elektrische Kaffeemühle mit Strom, hierfür gibt es ein Stromkabel mit einem Netzstecker.

Was kann die Kaffeemühle alles:
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Die Kaffeemühle kann natürlich Kaffeebohnen zu Pulver mahlen. Doch kann man sechs Stufen wählen, wie der Kaffee gemalen werden kann, von 1 ganz fein, bis 6 grob. Empfohlen wird für die Kaffeemaschine den Kaffee etwas grober zu mahlen, für das Aufbrühen mit der Hand eher feiner. Von meinen Eltern her bin ich es gewohnt, den Kaffee grundsätzlich fein aufzubrühen und so habe ich es dann nun auch übernommen.
Da ich in Besitzt des Aromaxes von Tupperware bin, mit dem man eine Tasse Kaffee aufbrühen kann, nutze ich für das Aufbrühen per Hand allerdings gröberen Kaffee, denn in diesem Behälter kann man keinen feinen Kaffee aufbrühen, da dieser durch den Filter fällt. Aus diesem Grund konnte ich den Aromax auch länger nicht nutzen, dabei brauchen mein Mann und ich morgens je nur eine Tasse Kaffee, und dafür extra die Maschine anstellen, das lohnt eigentlich nicht. Doch nun können wir wieder jeden Morgen eine Tasse aufbrühen, wenn wir sie brauchen und die schmeckt noch besser, als mit der Maschine gebrüht.

Was sollte man bei der Nutzung beachten:
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Wenn man die Kaffeemühle in Betrieb nimmt, dann sollte man diese festhalten, damit sie nicht weghüpfen kann. Auch darf man die Kaffeemühle nicht überfordern, sie sollte maximal 2 Minuten laufen. In dieser Zeit kann man den Kaffee für 40 Tassen Kaffee mahlen, was für den Hausgebrauch eigentlich ausreichend sein sollte. Danach braucht die Mühle eine halbe Stunde Pause. Doch wirklich sehr viel Kaffee mahlen muß man eigentlich nur, wenn Gäste erwartet werden und man dann sehr viel Kaffee kochen muß, für den Alltag wird bestimmt niemand länger als 2 Minuten Kaffee mahlen wollen.

Die Kaffeemühle kann mit einem feuchten Lappen abgewischt werden, doch sie darf dabei nicht nass werden. Schwarz zieht zwar Schmutz an, doch ich kann nicht sagen, daß die Kaffeemühle extrem schmutzig geworden ist, in der Zeit, wo ich sie nun schon habe.

Wenn man Kaffee mahlt, dann muß man darauf achten, daß der Auffangbhälter zeitig gelehrt wird, sonst könnte die Mühle verstopfen.

Der Netzstecker sollte gezogen werden, wenn die Mühle nicht in Betrieb ist. Bei mir kein Problem, denn ich habe nur eine Steckdose für Mühle und Kaffeemaschine. Wenn ich also mit der Maschine aufbrühe, dann muß ich den Stecker ziehen.

Wenn das Mahlwerk verstellt werden soll, dann darf man dies nach der ersten Nutzung nur machen, wenn die Mühle in Betrieb ist, denn es kann sein, daß sich noch Bohnen im Mahlwerk befinden und diese dann das Mahlwerk blockieren. Die Umschaltung ist sehr einfach, die Mühle auf den Kopf stellen, einschalten, dabei mit einer Hand festhalten und dann das Mahlwerk umstellen. Der Deckel hält dabei sehr gut auf der Mühle, wenn diese dann still steht, kann man die Kaffeemühle auch ruhig wieder umdrehen, ohne Kaffee zu verschütten.

Wie sind meine Erfahrungen mit der Kaffeemühle:
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Zwar habe ich die Kaffeemühle erst seit einer guten Wochen, doch ich muß sagen, ich habe sehr gute Erfahrungen machen können.
Die Bedienung ist denkbar einfach, ebenso, wie ich sie aus meiner Kindheit bei meinen Eltern kenne.
Der Kaffee wird sehr gut gemahlen, optimal für meine Bedürfnisse, eben ob mit der Maschine oder per Hand gebrüht. Vorallem aber schmeckt mir der Kaffee seit dem wieder viel besser. Wenn ich nun am Morgen meinen Kaffee trinke, dann nicht nur zum Wachwerden, sondern wirklich mit Genuß. Frisch gemahlener Kaffee schmeckt einfach ganz anders, wie fertig gemahlener Kaffee, auch wie welcher, der im Laden frisch gemahlen wurde.

War mir besonders gefällt ist, daß Tschibo auf diese Kaffeemühle 36 Monate Garantie gibt, ich finde das ist schon eine lange Zeit und spricht für eine sehr gute Qualität.
Optisch gefällt mir die Kaffeemühle auch sehr gut, was ja im Grunde auch meine Entscheidung zum Kauf beeinflußt hat, denn die Kaffeemühle paßt optimal zu der Kaffeemaschiene, die ich schon besitze.
Eine Zeitlang habe ich kaum noch Kaffee getrunken, weil ich ihn einfach nicht mehr mochte, mir war der Kaffee zu bitter. Zunächst schob ich es darauf, daß es an meinen letzten Schwangerschaften lag, daß sich dort mein Geschmack geändert hatte, doch als ich dann bei meinen Eltern mal wieder Kaffee bekam, bemerkte ich schon den Unterschied und auch nun zu Hause. Passend zur Kaffeemühle hatte ich mir dann natürlich auch die richtigen Kaffeebohnen gekauft, natürlich die feine Milde, die mir persönlich am besten schmeckt. Und nun bin ich wieder wieder unter die Kaffeetrinker gegangen, dank meiner Kaffeemühle von Tschibo.

Fazit:
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Ich kann diese Kaffeemühle auf jeden Fall empfehlen, sie ist sehr leicht zu bedienen und verhilft mir zu einem wahren Kaffeegenuß.

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