Erfahrungsbericht von kalli46
Krautkrapfen - so macht man aus der Not eine Tugend
Pro:
siehe Text
Kontra:
Siehe Text
Empfehlung:
Nein
Hallo Yopi-Freunde!
Samstag war mal wieder Gartenarbeit angesagt. Ein Blick zum Himmel, leider kein Wölkchen zu sehen, herrliches Wetter. Mit einem Seufzen wurden die alten Klamotten rausgesucht, die Handschuhe und Gartengeräte aus der Laube geholt und los ging es. Der Schweiß rann in Strömen und ein verstohlener Blick auf meine Uhr sagte, daß es erst 10 Uhr war und noch nicht 12 Uhr. Also weiter.
Der Rücken schmerzte trotz Gartenkralle sehr. Leider sprang das Unkraut nicht von alleine in den Eimer. Immerhin gönnte mir meine Frau so um 11 Uhr wenigstens eine Flasche köstlich gekühltes Bier. War das eine Wohltat.
Irgendwann rief meine Frau, daß das Essen fertig wäre. Ich freute mich darauf, denn es sollte Schupfnudeln geben. Schupfnudeln habe ich im letzten Urlaub mehrmals gegessen und etliche Portionen gekauft und mit nach Hause genommen. Wie enttäuscht war ich, als meine Frau mir erklärte, daß sich in unserem gekauften Vorrat ein schwarzes Schaf eingeschlichen hätte. Aus Versehen mußten wir wohl danebengegriffen haben.
Auf die Frage von mir, was es denn nun gäbe, sagte meine Frau nur KRAUTKRAPFEN! Das hatte ich ja noch nie gegessen. Also zunächst erstmal schlaugemacht und die Packung genau studiert.
Packung
Die Packung besteht aus einer dünnen Styroporschale und einer Plastikabdeckung. Um diese Schale ist eine Banderole gewickelt auf der, neben gewissen Informationen auch ein Bild der Krautkrapfen abgebildet ist. Leider war es nur ein Serviervorschlag, denn das Gericht hatte überhaupt keine Ähnlichkeit mit diesem Bild.
Hier las ich auch, daß die Krautkrapfen auch einen Namen haben, nämlich GOURMELLA. Weiterhin las ich, daß diese von der Firma Feneberg GmbH in Kempten-Allgäu hergestellt wurden.
Inhalt und Aussehen
Der Inhalt der Packung beträgt 400 Gramm, also entweder für 2 Personen oder für jemanden, der großen Hunger hat. Die Krautkrapfen , oder besser gesagt, der Krautkrapfen ist eine aufgerollte Nudel-Sauerkrautschicht, ähnlich Lasagne.
Zutaten
Folgende Zutaten sind in laut Hersteller in einer Packung:
Nudelteig (Hartweizengrieß, Eier, Trinkwasser, Pflanzenöl)
Sauerkraut 36 %
Schweinebauch geräuchert, 25 g
Zwiebeln, jodiertes Kochsalz und Gewürze
Nährwerte je 100 g
Brennwert = 708 Kj = 169 Kcal
Eiweiß = 6,5 g
Fett = 7,4 g
Kohlenhydrate = 19,8 g
1 Broteinheit (BE) = 60 g
8b]Zubereitung
Verpackung entfernen.
Mikrowelle: Folie mehrmals einstechen und 4 Minuten bei 600 Watt erhitzen.
Wasserbad: 7 Minuten in siedendem Wasser erhitzen.
Tiefgekühlt bei -18 °C.
Geschmack
Den Nudelteig konnte ich geschmacklich nicht erkennen, jedoch das Sauerkraut hatte eine angenehme Süße, also nicht zu sauer. Überdeckt wurde der Geschmack allerdings von den Zwiebeln und dem geräucherten Schweinebauch. Das Gericht würde ich (meine Beurteilung) unter deftig einstufen.
Fazit
Für den Preis von 2,14 Euro ein Doppelgericht zu erhalten ist schon überraschend. Außerdem nach getaner Schwerstarbeit im Garten und einer Flasche Bier schmecken die Krautkrapfen recht ordentlich. Jedoch würde ich immer wieder die Schupfnudeln vorziehen.
Ich weiß nicht, ob dieses Gericht im Norden von Deutschland erhältlich ist, aber wenn ihr mal in Bayern Urlaub macht, dann solltet ihr diese Krautkrapfen ruhig einmal probieren.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und schafft euch nie einen großen Garten an, euer kalli46
Samstag war mal wieder Gartenarbeit angesagt. Ein Blick zum Himmel, leider kein Wölkchen zu sehen, herrliches Wetter. Mit einem Seufzen wurden die alten Klamotten rausgesucht, die Handschuhe und Gartengeräte aus der Laube geholt und los ging es. Der Schweiß rann in Strömen und ein verstohlener Blick auf meine Uhr sagte, daß es erst 10 Uhr war und noch nicht 12 Uhr. Also weiter.
Der Rücken schmerzte trotz Gartenkralle sehr. Leider sprang das Unkraut nicht von alleine in den Eimer. Immerhin gönnte mir meine Frau so um 11 Uhr wenigstens eine Flasche köstlich gekühltes Bier. War das eine Wohltat.
Irgendwann rief meine Frau, daß das Essen fertig wäre. Ich freute mich darauf, denn es sollte Schupfnudeln geben. Schupfnudeln habe ich im letzten Urlaub mehrmals gegessen und etliche Portionen gekauft und mit nach Hause genommen. Wie enttäuscht war ich, als meine Frau mir erklärte, daß sich in unserem gekauften Vorrat ein schwarzes Schaf eingeschlichen hätte. Aus Versehen mußten wir wohl danebengegriffen haben.
Auf die Frage von mir, was es denn nun gäbe, sagte meine Frau nur KRAUTKRAPFEN! Das hatte ich ja noch nie gegessen. Also zunächst erstmal schlaugemacht und die Packung genau studiert.
Packung
Die Packung besteht aus einer dünnen Styroporschale und einer Plastikabdeckung. Um diese Schale ist eine Banderole gewickelt auf der, neben gewissen Informationen auch ein Bild der Krautkrapfen abgebildet ist. Leider war es nur ein Serviervorschlag, denn das Gericht hatte überhaupt keine Ähnlichkeit mit diesem Bild.
Hier las ich auch, daß die Krautkrapfen auch einen Namen haben, nämlich GOURMELLA. Weiterhin las ich, daß diese von der Firma Feneberg GmbH in Kempten-Allgäu hergestellt wurden.
Inhalt und Aussehen
Der Inhalt der Packung beträgt 400 Gramm, also entweder für 2 Personen oder für jemanden, der großen Hunger hat. Die Krautkrapfen , oder besser gesagt, der Krautkrapfen ist eine aufgerollte Nudel-Sauerkrautschicht, ähnlich Lasagne.
Zutaten
Folgende Zutaten sind in laut Hersteller in einer Packung:
Nudelteig (Hartweizengrieß, Eier, Trinkwasser, Pflanzenöl)
Sauerkraut 36 %
Schweinebauch geräuchert, 25 g
Zwiebeln, jodiertes Kochsalz und Gewürze
Nährwerte je 100 g
Brennwert = 708 Kj = 169 Kcal
Eiweiß = 6,5 g
Fett = 7,4 g
Kohlenhydrate = 19,8 g
1 Broteinheit (BE) = 60 g
8b]Zubereitung
Verpackung entfernen.
Mikrowelle: Folie mehrmals einstechen und 4 Minuten bei 600 Watt erhitzen.
Wasserbad: 7 Minuten in siedendem Wasser erhitzen.
Tiefgekühlt bei -18 °C.
Geschmack
Den Nudelteig konnte ich geschmacklich nicht erkennen, jedoch das Sauerkraut hatte eine angenehme Süße, also nicht zu sauer. Überdeckt wurde der Geschmack allerdings von den Zwiebeln und dem geräucherten Schweinebauch. Das Gericht würde ich (meine Beurteilung) unter deftig einstufen.
Fazit
Für den Preis von 2,14 Euro ein Doppelgericht zu erhalten ist schon überraschend. Außerdem nach getaner Schwerstarbeit im Garten und einer Flasche Bier schmecken die Krautkrapfen recht ordentlich. Jedoch würde ich immer wieder die Schupfnudeln vorziehen.
Ich weiß nicht, ob dieses Gericht im Norden von Deutschland erhältlich ist, aber wenn ihr mal in Bayern Urlaub macht, dann solltet ihr diese Krautkrapfen ruhig einmal probieren.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und schafft euch nie einen großen Garten an, euer kalli46
17 Bewertungen, 1 Kommentar
-
31.05.2002, 12:35 Uhr von RIPwolf
Bewertung: sehr hilfreichsehr interessant, gruß RIPwolf




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