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Erfahrungsbericht von paelzer

Kinder und Literatur: Keine Angst vor Klassik

Pro:

schmeckt sehr lecker

Kontra:

ja, ja die Kalorien

Empfehlung:

Nein

Als Freizeitlektüre sind Klassiker – auch die modernen – nicht nur bei den Erwachsenen aus der Mode gekommen. Neben den vielen guten Kinder- und Jugendbüchern ist es meines Erachtens auch sehr sinnvoll, wenn sich die Jugendlichen ab und zu mal einem Klassiker widmen würden. Warum? Weil darin im Gegensatz zu vielen Kinder- und Jugendbüchern das aufbewahrt ist, was unsere Ahnen gedacht, gelebt und gemacht haben. Wer nicht weiß, wie aus einem langen, geschichtlichen Prozess unsere Gegenwart geworden ist, dem fehlt ein wichtiges Stück Erinnerung.
Welche Klassiker nun ein Kind gelesen haben sollte ist nicht abschließend zu beantworten. „Nathan der Weise“ beinhaltet z.B. sehr tiefgehende Gedanken über Toleranz. Schiller und Goethe sind auch heute noch wichtig. Ich halte nach wie vor die „Leiden des jungen Werther“ für einen sehr spannenden Text, den man jungen Leuten u.U. in Verbindung mit Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“, die ja schon ein moderner Klassiker sind, sehr gut vermitteln kann. Ich möchte in diesem Zusammenhang aber auch noch „Die Räuber“, „Wilhelm Tell“ und „Die Bürgschaft“ nennen.
Dass die Kinder meistens von diesem Unterrichtsstoff in der Schule nicht begeistert sind liegt weniger an dem Stoff selbst, als an der Art wie von manchem Lehrer dargeboten wird.
Wenn ich nur daran denke, dass der Deutschlehrer meines Sohnes auf dem Elternabend ankündigt, „und dann müssen wir noch einen Klassiker hinter uns bringen“, dann habe ich doch meine ärgsten Bedenken, dass er mit dieser Einstellung die Klasse für diesen Stoff begeistern kann.
Aber auch wir Eltern können ganz problemlos unseren Teil dazu beitragen, dass die Kinder der Literatur gegenüber aufgeschlossen sind. Wir brauchen es nur vorzuleben und ein entsprechendes Klima im Elternhaus zu schaffen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-27 23:02:52 mit dem Titel Kindesmißbrauch - gelungener Film zu einem sehr heiklen Thema

Vor einiger Zeit habe ich mir seit langem mal wieder einen Film im Fernsehen angeschaut. Mit dem Film „Hässliche Vaterliebe – und die Lippen schweigen“ hat sich RTL an ein sehr heikles Thema heran getraut.

Die kleine Nicole fürchtet sich vor jedem Abend, den sie allein mit ihrem Vater verbringen muss. Der Witwer zwingt die Kleine zu sexuellen Handlungen und filmt sie dabei. Auch fremde Männer dürfen sich an dem Mädchen vergehen und der Vater hält alles auf Video fest. Als sich die Kleine eines Abends einem Fremden widersetzt, erschlägt dieser sie. Anschließend werfen die beiden Männer die Tote in die Spree, um ihre Tat zu vertuschen.
Als der Polizeiphotograph (gespielt von Sigmar Sohlbach) am nächsten Morgen zum Fundort der Leiche gerufen wird erkennt er das Mädchen sofort. Er hat Nicole am Vortag in seinem Auto verarztet, da sie vom fahrrad gefallen war und sich des Knie verletzt hatte. Seine Hilfsbereitschaft wird ihm nun zum Verhängnis, da zeugen beobachtet haben wollen, wie er die Kleine mit Gewalt in sein Auto gezerrt hat und man auch auf seinen Sitzpolstern noch Blutspuren findet.
Glücklicherweise hat er in der untersuchenden Polizeikommissarin eine Verbündete, die von seiner Unschuld überzeugt ist. Leider ist zudem noch die einzige Zeugin dieser schrecklichen Tat, Nicoles ältere Schwester Valerie, in Panik von zuhause abgehauen und will nicht gegen ihren Vater aussagen.
Und genau dies ist der Punkt, wo es eine schlimme Verbindung zur Realität gibt. Wir wissen ja gar nicht in wie vielen Fällen es tagtäglich zu diesem fürchterlichen Mißbrauch von Kindern kommt. Das was raus kommt ist doch nur die verschwindend kleine Spitze des Eisberges. In viel zu vielen Fällen wird zugeschaut, nur des lieben Friedens bzw. des Ansehens der Familie Willen. Die Schande die durch das Bekanntwerden solcher Fälle über die Familie kommt ist offensichtlich leider immer noch für viele viel schlimmer, wie das Leid der Kinder. Auch ist es für mich völlig unverständlich, dass manche Mütter von den abartigen Neigungen ihrer Männer wissen, sie trotzdem gewähren lassen und nichts dagegen unternehmen. Diese perversen Neigungen und Spielarten sind auch auf alle Gesellschaftsschichten verteilt und wenn man die Medien so verfolgt, bekommt man leicht das Gefühl, dass mit steigendem Ansehen der betroffenen Personen auch die Neigung zum Verschweigen und Vertuschen immer mehr zunimmt.
Aus diesem Grunde kann ich RTL nur zur sehr gelungen Inszenierung dieses heiklen Themas gratulieren. Ich hoffe nur, dass möglichst viele dadurch nochmals diese absolut abscheuliche Art des Verbrechens an Kindern nochmals vor Augen geführt worden ist.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 12:02:45 mit dem Titel Tipps zur Verbesserung der Konzentration

Ist es nicht jedem von uns schon mal so ergangen, dass wir ein Buch gelesen haben und uns dann nach ein paar Seiten plötzlich gefragt haben: Was lese ich da überhaupt? Dann stellt sich plötzlich heraus, dass wir überhaupt nichts behalten haben, ja wir uns überhaupt nicht konzentrieren können. Konzentration, was ist das eigentlich und wie kann man sie verbessern?
Konzentration ist nicht nur höchste Aufmerksamkeit, sondern auch die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum bei einer Aufgabe bzw. bei einer Sache zu bleiben. Dies ist ganz wichtig, denn nur wenn wir uns voll und ganz auf eine Sache konzentrieren, nehmen wir sie auch bewußt auf und speichern sie. Aber gerade daran mangelt es uns heute sehr oft. Schon in der Schule wird in der heutigen Zeit über Konzentrationsschwäche geklagt (in der Klasse herrscht immer eine sehr große Unruhe usw.) und auch uns Erwachsenen geht es nicht besser. Gründe dafür gibt es genug:

- Reizüberflutung

- Schlafmangel

- Lärm

- Hektik

- Leistungsdruck usw.

Dabei gibt es viele, recht einfache Möglichkeiten, seine Konzentration zu verbessern.

Die beste Möglichkeit ist natürlich die o.a. Gründe möglichst zu Ver- meiden bzw. zu minimieren, daneben gibt es aber auch eine Vielzahl von kleinen Übungen, die dabei sehr hilfreich sein können.

- Kleine Geschichten lesen und dabei Fragen zum Text aufschreiben,
die dann später zu beantworten sind.
- Achtet beim nächsten Spaziergang auf Straßennamen, auf bestimmte
Häuser bzw. Geschäfte oder Pflanzen in den Vorgärten. Am Abend
sollte man dann noch einmal versuchen den Spaziergang in den
Gedanken noch einmal zu gehen.
- Spielt in einer Gruppe mal das alte Spiel „Kofferpacken“. Einer
beginnt mit einem Wort, der nächste wiederholt es und fügt ein
eigenes hinzu usw. Das geht solange bis einer mal nicht mehr alle
Wörter nennen kann.
- Verdunkelt den Raum und zündet eine Kerze an. Aus einem Abstand von
ca. 50 cm nur auf das Blau der Flamme schauen.
- Stellt das Radio oder den Fernseher langsam immer leiser und
versucht, alles zu verstehen.
- Spielt mal wieder Memory oder macht ein Puzzle.

Dies war nur eine kleine Auswahl an Tipps und Tricks, die sich beliebig fortsetzen läßt. Jeder muss da das beste für sich selbst herausfinden, wobei mir am meisten hilft, wenn ich mir in der Alltagshektik mal ganz einfach nur ein wenig Zeit nehme.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 22:35:33 mit dem Titel Kiten - schon wieder eine neue Fun-Sportart

Im Urlaub hab ich es einfach mal probiert: Kiten, eine weitere neue Fun-Sportart. Und ich muss schon sagen, dass es eine Menge Spaß gemacht hat.
Man gleitet mit dem Bord unter den Füßen übers Wasser, spürt die Wellen unter sich, spielt mit dem Wind, und plötzlich hebt man ab und fliegt, um nach einer kurzen Ewigkeit wieder sanft auf dem Wasser zu landen. Zuerst natürlich nur ganz zaghaft, fast ein wenig ängstlich, mit ein wenig Übung aber auch schon mehr.
Kite-Surfen ist eine Mischung aus Wellenreiten, Windsurfen, Snowboarden, Wasserski und Skateboarden.
Auch wenn es die Werbeprospekte als kinderleicht beschreiben, sollte man doch unbedingt vorher schon mal standfest auf einem Surfboard gestanden haben.
Alles was man braucht, um diese Sportart ausüben zu können, ist ein surfboardähnliches Brett mit Fußschlaufen und eine Art Lenkdrachen (engl. 'Kite'). Der Drachen ist mit 30 m langen Brems- und Steuerleinen am 'Controlbar' befestigt, einer Art Lenkstange, die der Kiter gut festhalten muss. Zusätzlich sichert er den Drachen durch ein Trapez, das wie ein Nierengurt umgelegt wird und den Druck verteilt. Nun noch ein paar Tipps für Einsteiger, die mir sehr geholfen haben:

- Unbedingt einen Neoprenanzug als Schutz vor Unterkühlung tragen.
- Schwimmweste und Helm sind für Anfänger ein unbedingtes Muss.
- Zum Lernen ist flaches Wasser mit viel Platz am Strand ideal (aber
wo gibt es so etwas überhaupt noch?).
- Vor dem Start immer schon überlegen, wo der beste Landeplatz ist.
- Beim Start nie in die Leinen greifen, da sie sehr scharf sind.
- Nie alleine Kiten, immer jemanden zur Beobachtung dabei haben.
- Für den Anfang ein relativ großes Brett wählen.

Kleine Bretter fahren zwar schneller, sinken aber
auch genauso schnell.

Viel Spaß beim Fliegen bzw. Kiten.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 23:59:37 mit dem Titel Kastanienparfait mit Erdbeeren und Honigsauce

Heute will ich mal was Süßes für alle Leckermäuler unter den yopi-Freaks vorstellen. Das gibt es natürlich nicht alle Tage. Aber manchmal darf es auch was Ausgefalleneres sein. Ran und nachgekocht, es lohnt sich.

Zutaten: (für 4 Personen)
6 Eier
200 g Zucker
300 g Kastanienpüree
6 cl Rum (3 Likörgläser) zum Einweichen von 150 g Rosinen
1/4 l geschlagene Sahne
1/2 l Rotwein
2 Eßlöffel Bienenhonig
300 g Erdbeeren

Zubereitung:
Die Eier und den Zucker mit dem Schneebesen im Wasserbad aufschlagen, vom Herd nehmen und kalt stellen.. Das Kastanienpüree und die in Rum getränkten Rosinen in einem Kessel mit der Eier-Zucker-Masse verrühren. Die Sahne vorsichtig unterziehen. In einer Kastenform 24 Stunden frieren. Den Rotwein auf 1/8 l einkochen, den Honig dazugeben und die Erdbeeren kurz darin dünsten. Auf einem Teller 1 Eßlöffel heiße Sauce mit Erdbeeren anrichten und eine Scheibe vom Parfait darauflegen.

Guten Appetit.

15 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Mandinka

    27.04.2002, 17:06 Uhr von Mandinka
    Bewertung: sehr hilfreich

    bist ja ein richtiger Feinschmecker

  • wanda28

    03.04.2002, 02:04 Uhr von wanda28
    Bewertung: sehr hilfreich

    wieder ein sehr leckeres Rezept