Fahrenheit 9/11 (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2011
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Erfahrungsbericht von Krazed
Zum Lachen und Weinen
Pro:
- kompakte Informationen - offene Berichterstattung
Kontra:
- wahrscheinlich ungeeignet für Zuschauer unter 16 Jahren
Empfehlung:
Ja
So wie Michael Moore\'s neueste Dokumentation über die Präsidentschaft George W. Bush\'s in den US-Medien verrissen wurde, könnte man fast meinen, Mr. Moore hätte nicht die Kamera sondern die Schrotflinte auf den \"Präsidenten\" gerichtet. Allein das war natürlich für viele Neugierige weltweit Grund genug, den Film zu sehen. Doch worum handelt es sich bei der umstrittenen Dokumentation nun wirklich; -- um das aufklärende Meisterwerk eines Liberalen oder die Propaganda eines Volksverhetzers?
Mit Verlaub gesagt: Ersteres.
Michael Moore zeichnet ein ausführliches und dennoch durch- und überschauberes Bild des George W. Bush, beginned mit seinem fraglichen Aufstieg zum Präsidenten der USA über seine ersten Monate im Amt bis hin zu seinen Reaktionen auf die Anschläge des 11. Septembers und den Beginn des Irak-Krieges, welchem der Löwenanteil des Films gilt. Dem geneigten Zuschauer wird eine schier endlose Reihe von bisher künstlich unterdrückten Informationen präsentiert, für deren gelungene Komprimierung man Mr. Moore nur Respekt zollen kann.
Der Vorwurf der Propaganda kann sich logisch gesehen nur aus den zahlreichen Witzen ableiten, für die Bush und seine Regierung im Verlauf des Films herhalten müssen. Was die giftspeienden Kritiker übersehen, ist die Tatsache, dass Michael Moore\'s Abneigung gegenüber dem \"Präsidenten\" nichts am Wahrheitsgehalt der belegten Informationen liefert und zudem die Dokumentation auch für ein politisch sonst uninteressiertes Publikum sehenswert zu gestalten vermag. Seien doch wir ehrlich: Wer kann sich schon das Lachen verkneifen, wenn der ehrenwerte Mr. Bush und seine Helfershelfer, begleitet von der wohl bekannten Eröffnungsmusik des TV-Klassikers, als johlende Bonanza-Cowboys in die Prärie namens Irak einreiten?
Die Auflockerung ist bitter nötig, denn Mr. Moore zeigt nur all zu deutlich die zahlreichen Schattenseiten des aktuellen politischen Geschehens, beobachtet etwa zwei Scouts der US-Army bei ihren Versuchen, mittellose Jugendliche zu rekrutieren; begleitet eine Mutter, deren Patriotismus mit ihrem Sohn im Irak starb; und zeigt die Brutalitäten von US-Besatzern, die bereitwillig darüber Auskunft geben, welcher Musik sie lauschen, während sie im Panzer in feindliche Stellungen attackieren.
Fahrenheit 9/11 offenbart schonungslos die Wahrheit über den Mann, der derzeit im Weißen Haus residiert und zeigt auf, wass eine Entscheidungen bereits bewirkt haben. Wer sich noch kein Bild über die aktuelle Lage machen konnte, der hat hier seine Chance, Monate an Entwicklungen innerhalb kürzester Zeit nachzuholen.
Wer mit dem Gedanken spielt, Zuschauer unter 16 mit in den Film zu nehmen, sollte aber in Betracht ziehen, dass er diverse detailierte Bilder vom Kriegsschauplatz Irak enthält und generell mit großteils schlimmen Wahrheiten nicht zimperlich umgeht. Ob die kleineren Interessierten dies vertragen oder nicht, sollte im Einzelfall sehr gut überlegt werden.
Generell allerdings ist diese Dokumentation uneingeschränkt zu empfehlen; -- nicht umsonst ist sie schon jetzt die erfolgreichste in der Filmgeschichte.
Mit Verlaub gesagt: Ersteres.
Michael Moore zeichnet ein ausführliches und dennoch durch- und überschauberes Bild des George W. Bush, beginned mit seinem fraglichen Aufstieg zum Präsidenten der USA über seine ersten Monate im Amt bis hin zu seinen Reaktionen auf die Anschläge des 11. Septembers und den Beginn des Irak-Krieges, welchem der Löwenanteil des Films gilt. Dem geneigten Zuschauer wird eine schier endlose Reihe von bisher künstlich unterdrückten Informationen präsentiert, für deren gelungene Komprimierung man Mr. Moore nur Respekt zollen kann.
Der Vorwurf der Propaganda kann sich logisch gesehen nur aus den zahlreichen Witzen ableiten, für die Bush und seine Regierung im Verlauf des Films herhalten müssen. Was die giftspeienden Kritiker übersehen, ist die Tatsache, dass Michael Moore\'s Abneigung gegenüber dem \"Präsidenten\" nichts am Wahrheitsgehalt der belegten Informationen liefert und zudem die Dokumentation auch für ein politisch sonst uninteressiertes Publikum sehenswert zu gestalten vermag. Seien doch wir ehrlich: Wer kann sich schon das Lachen verkneifen, wenn der ehrenwerte Mr. Bush und seine Helfershelfer, begleitet von der wohl bekannten Eröffnungsmusik des TV-Klassikers, als johlende Bonanza-Cowboys in die Prärie namens Irak einreiten?
Die Auflockerung ist bitter nötig, denn Mr. Moore zeigt nur all zu deutlich die zahlreichen Schattenseiten des aktuellen politischen Geschehens, beobachtet etwa zwei Scouts der US-Army bei ihren Versuchen, mittellose Jugendliche zu rekrutieren; begleitet eine Mutter, deren Patriotismus mit ihrem Sohn im Irak starb; und zeigt die Brutalitäten von US-Besatzern, die bereitwillig darüber Auskunft geben, welcher Musik sie lauschen, während sie im Panzer in feindliche Stellungen attackieren.
Fahrenheit 9/11 offenbart schonungslos die Wahrheit über den Mann, der derzeit im Weißen Haus residiert und zeigt auf, wass eine Entscheidungen bereits bewirkt haben. Wer sich noch kein Bild über die aktuelle Lage machen konnte, der hat hier seine Chance, Monate an Entwicklungen innerhalb kürzester Zeit nachzuholen.
Wer mit dem Gedanken spielt, Zuschauer unter 16 mit in den Film zu nehmen, sollte aber in Betracht ziehen, dass er diverse detailierte Bilder vom Kriegsschauplatz Irak enthält und generell mit großteils schlimmen Wahrheiten nicht zimperlich umgeht. Ob die kleineren Interessierten dies vertragen oder nicht, sollte im Einzelfall sehr gut überlegt werden.
Generell allerdings ist diese Dokumentation uneingeschränkt zu empfehlen; -- nicht umsonst ist sie schon jetzt die erfolgreichste in der Filmgeschichte.
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