Kinoplakat zu "Transsiberian" (Kinostart: 11.12.)

Mr. Smith

Smith & Kurdy

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Platz 3 in der Kategorie "Zus. Infos: Kinos, Schauspieler uvm.".
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)

Filmkritiken Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 31% aller Autoren empfohlen (31/101).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Spannung Schauspieler
  • die tolle Natur, die Landschaft, die Szenen
  • Ich kenne das Buch nicht aber der Film ist mega spannend
  • Tolle Story und ein echter Angriff auf die Lachmuskeln.
  • Kate Nauta, Jason Statham, viel Action, keine Langeweile
Nachteile/Kritik
  • Brutale Action, nichts für schwache Nerven
  • Handlung und Logik
  • Manchmal ein wenig langatmig
  • Kein
  • Story ist vernachlässigbar;)
Sortiert nach 
MedienPanther

Die Fremde in Dir

ein Testbericht von 2007-09-27 20:37:16 vom 27.09.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung Schauspieler...
Nachteile/Kritik: Brutale Action, nichts für schwache Nerven
Lange Zeit war es recht still um mich, doch jetzt werdet Ihr (so hoffe ich zumindestens :-) ) wieder öfter von mir hören. Anfangen möchte ich diesmal mit einem Kinofilm, den ich mir heute im Kino angeschaut habe. „Die Fremde in mir“ ist ein Thriller, der auch heute bundesweit in den Kinos gestartet ist. Um was es in dem Film geht und wie er mir gefallen hat erfahrt ihr gleich. Zuerst wieder zur Gliederung meines Berichtes:

1.Filmdaten
2.Inhalt
3.Der Regisseur
4.Die Darsteller und ihre Rollen
5.Eigene Meinung


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1.Filmdaten
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Filmtitel: Die Fremde in mir

Originaltitel: The Brave One

Produktion: USA 2007

Buch: Cynthia Mort

Regie: Neil Jordan

Darsteller: Jodie Foster, Terrence Howard, Naveen Andrews, Mary Steenburgen

Laufzeit: 122 min.

FSK: ab 16 Jahren

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2.Inhalt
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Erica Bain ist eine glückliche und erfolgreiche Frau. Sie ist Moderatorin einer beliebten Sendung im Radio und steht kurz vor der Heirat mit ihrem Freund David. Eines Abends gehen die beiden gemeinsam mit ihrem Hund spazieren. Als der Hund auf einmal nicht mehr zurückkommt, entdecken die beiden, den Hund angekettet am Ende eines Tunnels. Als sie näher kommen, hören sie eine Stimme „Hier herrscht Leinenpflicht, oder noch nie was davon gehört?“ Als David sich seinen Hund zurückholen will, wird er von 3 Männern so brutal zusammengeschlagen das er stirbt. Erica überlebt, wacht 3 Wochen später aus ihrem Koma auf.

Die Polizei schafft es nicht die Täter zu finden, und Erica fällt es schwer, wieder in ihren alten Job zurückzufinden. Angst plagt sie, daß so etwas wieder passieren könnte. So versucht sie eine Waffe zu kaufen, doch ohne Waffenschein nicht so einfach. Von einem Chinesen erhält sie dann eine 9mm für 1000 Dollar mit Munition. Er erklärt ihr auch wie die Waffe funktioniert.

Als sie eines Abends einkaufen geht, stürmt plötzlich ein Mann herein, zieht eine Waffe und erschiest die Kassiererin mit mehreren Schüssen. Erica beobachtet alles mit grosser Angst, als plötzlich ihr Handy klingelt (Manchmal kann auch eine Handy eine Last sein :-) ). Der Mann will keine Zeugen hinterlassen und sucht Erica. Als er in einem Regal neben ihr steht, schießt sie mit 3 Schüssen auf ihn, wobei einer der Schüsse tödlich ist und die anderen beiden verfehlen. Die Polizei, die kurz darauf am Tatort erscheint, steht vor einem Rätsel. Dass der Mann seine Frau ( die Kassierin) erschossen steht gleich fest, doch wer hat den Mann getötet und warum?

Einige Tage später wird Erica Zeuge in der U-Bahn wie zwei schwarze Jugendliche einen Jungen den I-Pod wegnehmen und einen Vater und seinen Sohn anpöbbeln. Als der Junge und der Vater mit seinem Sohn an der nächsten Haltestelle aussteigen, bleibt Erica im Abteil. Kurz darauf wird sie von einem der Schwarzen angemacht und gefragt „Hast du schon einmal ein Messer gefickt?“ als er ihr sein Messer an den Hals hebt. Plötzlich zieht Erica ihre Waffe und erschiesst mit mehreren Schüssen die beiden Schwarzen, bevor sie die U-Bahn-Station verlässt. Wieder haben die Polizei Tote, die mit der gleichen Waffe, wie der Tote im Supermarkt erschossen wurde, und stehen vor einem Rätsel. Wird Erica die Mörder ihres Freundes finden, oder findet die Polizei sie vorher?

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3.Der Regisseur
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Neil Jordan, am 25. Februar 1950 in County Sligo, Irland geboren ist ein sehr bekannter Regisseur. Zu seinen bekannten Meisterwerken zählen unter anderem „The Crying Game“,für den Jordan 1993 den Oskar für das beste Drehbuch erhielt. Bekannter dürfte allerdings der Film „Interview mit einem Vampir“ sein, bei dem er ebenfalls Regie führte.

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4.Die Darsteller und ihre Rollen
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Jodie Foster spielt Erica Bain
Am 19. November 1962 in Los Angeles, Kalifornien, USA unter dem Namen Alicia Christian Foster geboren fand schon sehr früh den Weg zum Film. 1970 trat sie zum ersten Mal in einem TV-Film namens „Gefährliche Begegnung“ auf . Bekanntheit erlangte sie 1976 an der Seite von Robert de Niro in dem Kultfilm „Taxi Driver“. Und als FBI-Profiler erreichte sie 1991 Ruhm als sie Hannibal Lector befragte in dem Thriller „Das Schweigen der Lämmer“.

„Die Fremde in Dir“ ist ihr bisher härtester Film. Als schonungslose Rächerin tötet sie Abschaum und Verbrecher auf den Strassen der Stadt. Der Tod ihres Freundes machte aus ihr eine Rächerin und da die Polizei unfähig war, nahm sie selbst die Justiz in ihre Hand. Eine meiner Meinung nach sehr gute Darstellung die sie hier abliefert.



Terrence Howard als Detective Mercer

Wurde am 11. März 1969 in Chicago, Illinois, USA geboren. Trat unter anderem in Filmen wie „Big Mamas House“, „Das Tribunal“ und „L.A. Crash“ auf.

Ist neben Jodie Foster die wichtigste Person im Film und sollte deshalb auch erwähnt werden. Er führt die Ermittlungen in den Supermarkt- sowie U-Bahn-Morden. Ist sich sicher, das nur ein Mann zu so einer Tat fähig ist. Bekommt aber von einem Zeugen bald einen Tip, der ihn auf die Spur von Erica Bain setzt, mit der er vor kurzem sogar ein Interview führte, in dem sie ihn ausfragte, wie die Polizei denn so ermittele. Spielt seine Rolle sehr gut und ist auch sehr sympatisch.

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5.Eigene Meinung
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Als ich die Berichte über den Film las, dachte ich mir den muß ich mir anschauen. Jodie Foster in einer solchen Rolle konnte ich mir nicht so recht vorstellen und erwartete auch nicht sehr viel Gewalt in diesem Film. Doch da täuschte ich mich sehr. Er erinnert mich etwas an einem Actionklassiker aus den 80er Jahren „Die Frau mit der 45er Magnum“. Die Geschichte etwas geändert aber im ganzen doch die Story. Bis auf eine Szene war der Film uncut, denke ich.

Schon die Anfangsszene in der ihr Freund getötet wird und sie selbst schwer verletzt ist von einer starken Brutalität, deshalb sollte man den Film nicht anschauen, wenn man schwache Nerven hat. Hier hat Neil Jordan mit Brutalität gezeigt, wie die Männer auf den am Boden liegenden eintreten und Erica Mit dem Kopf gegen die Wand schlagen und dabei das ganze auch noch auf Video aufnehmen. Doch die Brutalität endet damit nicht, auch die späteren Morde sind sehr blutig, so daß ich sagen kann, die FSK 16 ist berechtigt, denn für Kinder ist dieser Film wirklich nichts. Die 122 min. die der Film dauert sind sehr spannend und actionreich, natürlich nicht im Stile von „Stirb langsam“ wo einer nach dem anderen stirbt, aber mir kam im ganzen Film keine Langeweile auf. Die Zwischenszenen sind auch oft humorvoll, vor allem die Auftritte von Terrence Howard, der ein bisschen Humor ins Spiel bringt.

Im gesamten kann ich Euch diesen Film uneingeschränkt empfehlen. Ein wirklich solider Thriller mit guter Spannung und Action, so wie man es sich einfach vorstellt. Für Fans von Jodie Foster sicher mal etwas anderes, und sie macht ihre Sache sehr gut.

Nach langer Zeit mal wieder ein Kinobericht. Ich hoffe, er hat Euch gefallen. Bedanke mich für Lesung und Bewertung. Auch über Eure Kommentare freue ich mich sehr.

Euer
Markus Voll
Der Medien-Panther
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
campino
campino, 26.02.2009
:.:.:.: Gruß, Andrea :.:.:.:
ChiChi
ChiChi, 28.09.2007
sh
Düsseldorf
Düsseldorf, 04.03.2009
hammer bericht - ich les allgemein gern - einfach melden ! freu mich immer über gegenlesungen...
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mrbean

Transsiberian (Kinostart: 11.12.)

ein Testbericht von 2008-11-23 20:13:28 vom 23.11.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Schauspieler, eine sich aufbauende Spannung, schöne Landschaftsaufnahmen...
Nachteile/Kritik: Handlung manchmal zu durchschaubar
Transsiberian

***
Ich hatte das Glück den Film, der am 11.12. bei uns offiziell anläuft, in einer Sneak Preview zu sehen. Es folgt mein Erfahrungsbericht.
Weitere Hintergrundinformationen zum Film gibt es auf www.transsiberian.de.
***

Woody Harrelson unternimmt mit seiner Frau eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn. Was mit Eisenbahnromantik beginnt, wird langsam zum Thrill auf den Schienen.

Zur Story:
Nach einem längeren Aufenthalt in China verlässt das amerikanische Ehepaar Roy und Jessie das Land. Mit der transsibirischen Eisenbahn soll es nach Moskau gehen. Roy, ein großer Eisenbahn-Fan, ist fasziniert von der Fahrt und den Eindrücken, die sie vermittelt. Zudem will er mit Jessie ein Abenteuer erleben, da diese ihn für ein bisschen zu brav hält. Im Zug lernen die beiden Carlos und seine viel jüngere Freundin Abby kennen.

Nach einem Zwischenstopp ist Roy plötzlich verschwunden. Carlos war er letzte, der ihn gesehen hat, behauptet aber, Roy allein gelassen zu haben, um etwas zu Essen zu kaufen. Jessie bleibt nichts anderes übrig als am nächsten Halt auszusteigen und auf Roy zu warten. Überraschend zeigen sich Carlos und Abby solidarisch und warten mit ihr. Doch bei einem gemeinsamen Essen kommt es zur Meinungsverschiedenheit zwischen Abby und Carlos und Abby zieht von dannen.

Am nächsten Morgen steht Carlos vor Jessies Zimmertür, da seine Dusche kaputt ist. Jessie lässt ihn duschen, wartet währenddessen auf einen Anruf von Roy am Empfang. Und tatsächlich: Roy ruft an, hat nur die Bahn verpasst und kommt nach. Die Wartezeit nutzen Carlos und Jessie für einen Ausflug zu einer alten Kirche. Dabei kommt es zu Geschehnissen mit tödlichem Ausgang für Carlos. Doch damit fangen Jessies Probleme erst an.


Persönlicher Eindruck:
Gemächlich wie eine Dampflok fängt der Film an zu laufen. Man lernt Roy und Jessie kennen, überzeugend gespielt von Woody Harrelson und Emily Mortimer. Doch spätestens, wenn Ben Kingsley als undurchschaubarer russischer Polizist ins Geschehen eingreift, kommt Spannung auf. Auch Carlos, gespielt von Eduardo Noriega, ist eher undurchsichtig, während man viel über Roy und Jessie erfährt. Abby kommt wie eine liebe und rastlose junge Frau daher, scheint aber ein Geheimnis zu haben. Dieses teilt sie mit Carlos: Sie sind als Drogenkuriere unterwegs, was Roy und Jessie in große Gefahr bringt.

Cast
Woody Harrelson: Roy
Emily Mortimer: Jessie
Kate Mara: Abby
Eduardo Noriega: Carlos
Ben Kingsley: Grinko
Thomas Kretschmann: Myassa


Crew
Brad Anderson: Regie
Will Conroy, Brad Anderson: Drehbuch
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
morla
morla, 23.11.2008
schönen abend wünsch ich dir lg. petra
Baby1
Baby1, 24.11.2008
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Bunny84
Bunny84, 23.11.2008
Einen schönen Sonntag wünscht dir Anja
PS: Freue mich über deine Gegenlesungen
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Kinoplakat zu "Transsiberian" (Kinostart: 11.12.)Offizieller Trailer zum Film "Transsiberian" (Kinostart: 11.12.)
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Prisca

Jeremiah - Die Welt braucht eine Zukunft (Sean Astin Part 28)

ein Testbericht von 2008-06-24 07:17:25 vom 24.06.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, unterhaltsam, traurig, humorvoll, gefühlvoll, tolle Darsteller...
Nachteile/Kritik: leider noch nie im Free - TV gelaufen
Ich glaube, jetzt wird es einfach mal Zeit für einen Bericht über eine der besten Fernsehserien, die je gedreht wurden (und die leider in Deutschland bisher nur im BezahltTV zu sehen war). Ich finde es schwer, über Fernsehserien zu berichten . Man muss die Leute neugierig machen, darf aber auf keinen Fall zuviel verraten - man muss den Inhalt stark zusammenkürzen, weil man nicht jede einzelne Folge der Serie beschreiben kann, muss aber trotzdem versuchen, die Atmosphäre der Serie einzufangen. Aber packen wir es an.

*** JEREMIAH - KRIEGER DES DONNERS ***

Es handelt sich um eine amerikanische Fernsehserie von Michael J. Stracinsky, die sich an die Comics des belgischen Autors Herrmann Huppen anlehnt (wobei aber einige grundsätzliche Dinge abgeändert wurden, der Comic ist um einiges düsterer als die Serie).

Ursprünglich war es gedacht, fünf oder sechs Staffeln der Serie zu drehen. Nachdem die Serie aber beim Publikum (leider) nicht so ankam wie erwartet und es zudem Streitereien zwischen den Machern der Serie gab, entschied sich Stracinsky schließlich, die Serie nach nur zwei Staffeln einzustellen - wobei ich die zweite Staffel noch nicht einmal als volle Staffel erkennen würde.
Die erste Staffel besteht aus zwanzig Folgen - die zweite nur noch aus fünfzehn. Letztlich müssen wir Fans aber wohl dankbar sein, das wenigstens versucht wurde, die Sache zu einem halbwegs vernünftigen Ende zu bringen und nicht mitten in der zweiten Staffel nach Folge acht auszusteigen, wie es eine Zeit lang aussah.

Aber genug der Vorrede, ich möchte jetzt doch erst mal zu einer

*** INHALTSANGABE ***

kommen.
Wie gesagt, ich werde jetzt NICHT den Inhalt jeder einzelnen Folge wiedergeben - das würde erstens den Rahmen dieses Berichts sprengen (der ohnehin schon lang genug werden wird) und zweitens würde so eine Inhaltsangabe einfach zu viele Spoiler enthalten. Ich werde einfach nur allgemein, die Grundgeschichte der Serie erzählen.

Vor fünfzehn Jahren wurde die Welt von einem Virus heimgesucht, der (fast) alle Erwachsenen tötete. Zurückblieben sind die Kinder und Jugendlichen, die versuchten mussten, irgendwie zu überleben.
Inzwischen hat sich die Welt verändert - die Kinder sind erwachsen geworden - die Recourcen, die ihnen ihre Eltern hinlassen hatten, gehen langsam zur Neige. Es geht um den Aufbau einer neuen Welt - und wer in dieser Welt die Macht haben wird.

Wie wir es aus unserer Welt kennen gibt es "Gut" und "Böse" - die Menschen haben sich organisiert. Es gibt Gruppen, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind, es gibt Gruppen, die versuchen wollen, eine bessere Zukunft aufbauen, eine Welt in Frieden. Und es gibt Einzelgänger, die durch diese Welt ziehen und ihren Platz noch suchen ...
Jeremiah ist zu Beginn der Staffel so ein Einzelgänger. Sein Schicksal unterscheidet sich nicht von den Schicksalen anderer: er hat seine Eltern verloren (obwohl er immer noch glaubt, das sein Vater lebt und er ihn sucht), sein kleiner Bruder wurde in den Wirren nach dem "Großen Tod" (wie der Virus genannt wird, der die Welt veränderte) vor seinen Augen erschossen. Er zieht durch die Welt, immer auf der Suche nach einem geheimnisvollen Ort namens Valhalla, ein Ort, von dem sein Vater ihm einst erzählte, das es dort Schutz geben könnte.

Auf seiner Suche stößt er auf einen anderen Einzelgänger, Kurdy. Die beiden werden nach anfänglichen Problemen miteinander schnell zu Freunden. Gemeinsam ziehen sie weiter - bis sie eines Tages auf "Thunder Montain" treffen.
Ein ehemaliges Militärprojekt - heute geleitet von Markus, der hier aufgewachsen ist und der die Führung übernommen hat, nachdem der "Große Tod" alle Erwachsenen auslöschte. Zunächst geht es Markus nur darum, für sich und einige andere, die hier Zuflucht gefunden haben, das Überleben zu sichern. Er baut Thunder Montain zu einer kleinen, versteckten Oase aus. Im Laufe der Staffel erkennt er aber, das es um mehr geht. Um die Zukunft der Welt ... und er nimmt den Kampf auf.

Hier setzt die eigentliche Geschichte der Serie an. Es geht um das Überleben - es geht um eine bessere Zukunft. Es geht um das Zusammenbringen von den verschiedensten "Kleingruppen" die jeder für sich und jeder gegen jeden arbeiten - es geht um den Kampf gegen "das Böse" das versucht, die Macht in der Welt an sich zu reißen - die unterdrücken, lügen, morden - und die sogar bereit sind, den "Großen Tod" noch einmal über die Welt zu bringen, um schlussendlich als alleinige Überlebende dazustehen ...
Soweit zum Inhalt. Ich weiß, das er die Tiefe der Serie unmöglich erreichen kann, aber kommen wir jetzt zu meinen

*** GEDANKEN UND GEFÜHLEN ***

dieser Serie gegenüber. Ich hoffe, das ich euch hier besser vermitteln kann, was mich an dieser Serie so fasziniert.

Die Serie erzählt die Geschichte einer düsteren Zukunft der Erde - trotzdem ist sie keine Science Fiction Serie, sondern kommt sehr realistisch daher. Die Thematik ist ernst, aber trotzdem unterhaltsam umgesetzt. Spannend, weil man immer wieder mit neuen Situation konfrontiert wird - manchmal traurig, obwohl sie nicht unbedingt auf die Tränendrüse drückt - ab und zu schleicht sich sogar etwas Humor ein.
Es ist eine Serie, die in einer hoffnungslosen Zeit spielt - und doch ist eine Serie, die den Zuschauer hoffen lässt auf eine neue, eine bessere Zukunft.

Es gibt die "große Grundgeschichte" - wird die Welt eine Zukunft haben, und vor allem: Wie wird sie aussehen? Diese Grundstory ist nicht ganz neu, Filme darüber, das sich "die Guten" auf dieser Welt gegen "die Bösen" durchsetzen müssen, damit die Menschheit nicht untergeht, gibt es genug. Aber nur selten ist sie so gelungen umgesetzt. Nur selten kann sie mich so erreichen.
Vielleicht liegt es daran, das man hier keine 100-Minuten-Story vorgesetzt bekommt, in der häufig alles gehetzt wirkt. Hier geht es um immerhin 35 Folgen a 45 Minuten. Da ist Raum, die Geschichte aufzubauen. Da ist vor allem auch Raum für kleine Nebengeschichten, die das Ganze für mich als Zuschauer erst so richtig lebendig und realistisch machen.

Die Grundgeschichte ist spannend - und seltsamerweise nicht allzu vorhersehbar. In anderen Filmen ist es oft von vornherein klar, das die Erde letztlich gerettet werden wird, wenn auch das eine oder andere Mal der Held der Geschichte ihr Ende nicht mehr erlebt. Hier ist das nicht so. Diese Geschichte - obwohl nur Fiction - setzt auf Realität. Auf einen Schritt vorwärts folgen oft zwei Schritte zurück. Die Guten sind nicht immer nur Gut - und die Bösen müssen nicht immer nur Misserfolge einstecken.
Gefallen tun mir die kleinen Nebengeschichten, die eingeflochten sind, denn erst die erzählen von dem Leben, das die Hauptpersonen dieser Serie führen. Folgen, die mir sehr gut gefallen, sind die Folgen, in denen wir etwas mehr über die Vergangenheit der Hauptpersonen erfahren können (erzählt in Rückblenden) - denn dadurch werden die Personen erst so richtig gereifbar für mich als Zuschauer. Es sind keine konstruierten Leinwandhelden mehr, nein, sie haben ein Leben, genau wie ich und du und wie wir alle.

Es gibt auch andere Nebengeschichten die einfach die Zeit, in der die Serie spielt, ein wenig mehr verdeutlichen. Die zeigen, die schwer das Überleben in diesen Zeiten ist - die aber auch von den Hoffnungen und Träumen der Menschen berichten.
Die Serie enthält durchaus einiges an Gewaltszenen. Die Zeit, in der sie spielt ist nun mal kein Zuckerschlecken und es wäre ziemlich unglaubwürdig, wenn hier alles nur friedlich ablaufen würde - aber die Gewalt wird nur selten direkt angezeigt (es kommt vor, aber aktuelle Actionthriller zeigen da sicherlich mehr und heftigere Szenen). Häufig genug wird die Grausamkeit dieser Zeit auch viel subtiler dargestellt. Ich erinnere mich an eine Szene aus der zweiten Staffel, als Markus mit seinen Freunden auf ein Massengrab stößt, in dem hunderte unschuldiger Menschen "nach Gebrauch einfach entsorgt" wurden - da muss die Kamera nicht drauf halten auf die geschundenen, zerstückelten Körper. Da fängt die Kamera das Entsetzen und den Schmerz ein, der sich in den Gesichtern der Umstehenden spiegelt. Ja, DAS ist brutal, aber auf eine ganz andere Art als gezeigtes Gemetzel!

Zum Thema Gewalt möchte ich eines nicht unerwähnt lassen: das sich hier Gut und Böse nicht immer klar abgrenzen lassen! Bei der einen oder anderen handelnden Person kommt es durchaus im Laufe der Serie zu Veränderungen - wer zu Beginn der Serie rücksichtslos und brutal erscheint, kann im Laufe der Zeit durchaus das Verständnis und die Sympathie des Zuschauers gewinnen. Und auch "die Guten" sind durchaus mal zu Handlungen fähig, die mich als Zuschauer schlucken lassen. Aber auch die Handlungsweise der "Bösen" wird versucht zu erklären (zugegeben nicht so intensiv und ergreifend wie bei den "Guten" - aber die eine oder andere Erklärung für ihr Tun kann ich als aufmerksamer Zuschauer durchaus finden).
Was ich an dieser Serie liebe ist, das es neben der spannenden Grundgeschichte durchaus Zeit und Raum für andere Gedanken und Gefühle gibt. Dadurch ist die Serie zwar vom Grundtenor her spannend, ein wenig düster und traurig - aber man findet auch durchaus Humor und Liebe in der Serie. Es wird niemals übertrieben witzig oder übertrieben romantisch - aber es erreicht mich als Zuschauer. Weil es so realistisch rüberkommt. Weil der Mensch selbst in schweren Zeit dazu neigt, irgendwo in seinem Leben noch ein wenig Spaß zu suchen. Weil es eigentlich nie immer nur alles düster und hoffnungslos ist, sondern weil es immer irgendwie weitergeht. Es kommt einem vor das Leben selbst - nicht wie ein Film!

Jeder Film lebt nicht nur von seiner Story sondern auch von den

*** DARSTELLERN ***

Besonders in dieser Serie komme ich nicht daran vorbei. Denn die Lebendigkeit, die Verschiedenartigkeit der einzelnen Charaktere machen unter anderem den Reiz dieser Serie aus. Darum möchte ich euch einige von ihnen vorstellen, allerdings werde ich mich in diesem Bericht hauptsächlich auf die Rolle innerhalb der Serie konzentrieren und weniger auf den Schauspieler, der dahinter steht. Es wäre allzu langweilig, bei (fast) jedem zu schreiben: Super Darstellung! ;-)
Jeremiah
Gespielt wird er von Luke Perry - einigen vielleicht noch bekannt aus der Serie 21.Jump street.

Ja, nach ihm ist die Serie benannt. Mit ihm fängt die Geschichte an. Er ist einer der Hauptcharaktere, allerdings würde ich nicht behaupten, das er DIE Hauptperson ist.
Jeremiah ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Durch seine Vergangenheit sammelt er beim Zuschauer durchaus Sympathiepunkte, andererseits kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, das er leicht vergisst, das er nicht der einzige ist, der schwere Zeiten hinter sich hat. Jeremiah kann durchaus manchmal etwas egoistisch rüberkommen und ungerecht werden gegenüber seinen Freunden.

Trotzdem ist er keine unsympathische Person. Im Laufe der Staffel muss er den einen oder anderen Schicksalsschlag wegstecken, der den Zuschauer durchaus mit ihn fühlen lässt.

Kurdy
Gespielt wird Kurdy von Malcolm-Jamal Warner - vielleicht erinnert sich der eine oder andere ja noch an die Kultserie "Bill Crosby Show"? Dort hat er den Sohn Theo gespielt. Inzwischen ist er aber doch um einiges älter geworden und spielt den auf den ersten Blick harten Kerl, der seinen weichen Kern nicht immer ganz verstecken kann, sehr überzeugend.

Kurdy ist von der ersten der Staffel mit dabei. Er ist ganz klar einer der Träger dieser Serie, vielleicht noch mehr wie Jeremiah. Denn er versteht es von Beginn an die Sympathien des Zuschauers auf sich zu ziehen - und zu behalten.
Sein Charakter ist etwas durchschaubarer als der von Jeremiah. Kurdy wirkt sehr stark und entschlossen, was sicher nicht zuletzt auch an seinem großen Körperbau liegt. Er ist eben ein Kerl von einem Mann - aber ein Mann mit Herz. Und dieses Herz kann er während der ganzen Serie nicht verbergen. Hinter seinen Handlungen steht manchmal Zorn, manchmal Pflicht, aber in jedem Fall immer Gefühl!

Markus
Gespielt wird er von Peter Stebbings, ein Schauspieler der mir sonst noch nirgendwo untergekommen ist.
Markus ist der Anführer der "Guten". Er ist gemeinsam mit seinem Vater in der Militärbasis Thunder Montain gewesen als der "Große Tod" ausbrach und alle Erwachsenen auslöschte. Nach dem Tod seines Vaters (und der anderen Erwachsenen) übernahm er die Führung.

Zunächst ist Thunder Montain nichts anderes als ein Zufluchtsort vor der Welt da draußen. Lange Zeit geht es für Markus nur darum, für sich und die anderen ein möglichst sicheres Leben aufzubauen, Recourcen zu schützen. Aber er muss begreifen, das er sich nicht immer abschotten kann - das die Welt nur eine Zukunft hat, wenn er nach draußen geht und daran mit arbeitet.
Markus ist der geborene Anführer, er ist ruhig und überlegt, lässt sich nur selten zu spontanen Handlungen hinreißen. Er wirkt immer ein wenig unterkühlt, auch wenn er das nicht ist (was sich besonders in der ersten Staffel zeigt, weil er hier ein Geheimnis hütet, das hinter seine kalte Fassade gucken lässt. Nein, ich werde euch hier nicht mehr darüber verraten, weil ich finde, es ist eine wunderschöne Nebengeschichte, die in der zweiten Staffel mit einem "großen Knall" endet - aber am schönsten ist sie, wenn man als Zuschauer von ihr überrascht wird).

Alles in allem ist es für mich als Zuschauer vielleicht nicht so leicht, zu Markus eine Beziehung aufzubauen wie z.B. zu Kurdy, weil er immer ein wenig distanziert wirkt - aber das macht nun mal seinen Charakter aus. Insofern ist die Darstellung rundherum gelungen.
Ich denke, das ich jetzt drei der wichtigsten Personen der Serie etwas näher vorgestellt habe. Natürlich gibt es da noch viel mehr Personen, mit unterschiedlichem Stellenwert. Es gibt Personen, die in fast jeder Folge der Serie auftauchen - es gibt Personen, die zwar seltener auftauchen, aber trotzdem während der ganze Serie präsent sind - und es gibt Personen, die in ein, zwei Folgen eine wichtige Rolle spielen, dann aber wieder verschwinden. Und es gibt natürlich jede Menge mehr oder weniger wichtige Nebenpersonen, die einfach mal so durchs Bild huschen.

Alle machen sie ihre Sache gut bis sehr gut. Mir würde jetzt wirklich niemand einfallen, den ich als absolute Fehlbesetzung ansehen würde. Alle Personen wachsen mir mehr oder weniger ans Herz, ich kann sie lieben oder ich kann sie hassen, ich kann mit ihnen weinen und mit ihnen lachen. Die Personen wirken einfach lebendig, realistisch.
Um ehrlich zu sein, ganz am Ende bin ich mit den Darstellern noch nicht, denn da ist ja noch

*** SEAN ASTIN ***

und seine Rolle als Mr. Smith.
Ich möchte mich jetzt schon mal entschuldigen, falls ich euch langweilen sollte. Warum? Na ja, es könnte sein, das es gleich mit mir durch geht, denn:

Ich liebe diese Rolle! Ich liebe Mr. Smith als Mr. Smith und ich liebe Sean dafür, wie er ihn darstellt. Sean hat als Samwise Gamgee in Herr der Ringe eine unglaublich tolle Performance hingelegt - aber das ist nichts gegen Mr. Smith (sorry, Sam ;-) )
Mr. Smith taucht erst in der zweiten Staffel auf. Er ist ein ziemlich mysteriöser, kleiner Kerl und führt sich in die Handlung mit den Worten (zu Kurdy) ein: "Gott sagt, du bist zu spät!"

Ja, er behauptet, das Gott mit ihm spricht - oder besser, das Gott durch ihn zu den Menschen spricht. Als Zuschauer ist man genauso skeptisch wie Kurdy - und alle anderen, die im Laufe der Serie auf ihn treffen. Wer oder was ist er, dieser Mr. Smith: ein Prophet, ein Spinner oder einfach ein Mensch, der sich wichtig machen will?
Die Fragen werden so schnell nicht geklärt. Mr. Smith ist und bleibt immer ein wenig geheimnisvoll. Er kennt seine Vergangenheit nicht. Er hat keinen richtigen Namen - wenn man ihn fragt, dann sagt er nur: Vorname: Mister, Nachname: Smith. Er weiß Dinge, die eigentlich niemand wissen kann. Er ist ein Einzelgänger. Er hat viele Geheimnisse.

Und trotzdem mag man ihn als Zuschauer einfach. Denn er ist nicht nur geheimnisvoll, er trägt auch eine unglaubliche Traurigkeit mit sich herum und ganz verborgen einen unglaublichen Humor, der sich ab und zu mal an die Oberfläche schleicht.
Er hat es schwer, das Vertrauen der anderen zu gewinnen, letztlich schafft er es aber, Kurdy auf seine Seite zu ziehen und ein Teil von Thunder Montain zu werden. Und eine tragende Person der zweiten Staffel - von fünfzehn Folgen ist er in vierzehn Folgen dabei.

Und nicht einfach nur dabei - manche Folgen stehen und fallen einfach mit ihm - selbst wenn er innerhalb dieser Folge nicht immer den größten Part einnimmt. Aber seine Rolle ist immer eine entscheidende. Manchmal ist es nur ein Satz, den er sagt ... und hinterher ist alles anders. Es gibt aber auch eine Folge, in der ganz klar ist, das seine Handlung die Zukunft der ganzen Welt bestimmt. Es ist mit die traurigste, aber auch die schönste Folge der ganzen Serie - und die Leistung die Sean hier bringt ist mit das beste, was ich je von ihm gesehen habe - und ich habe einiges gesehen! Das sage nicht nur ich als Sean-Fan, sondern das haben mir auch schon andere bestätigt, die nicht unbedingt auf Sean Astin stehen, also muss wohl was dran sein.

Es fällt mir sehr schwer, über ihn zu schreiben, ohne zuviel zu verraten. Es gibt so viele kleine Geschichten rund um Mr. Smith, die einfach nur schön sind - manchmal geheimnisvolle Andeutungen, manchmal spannend, manchmal traurig und oft unglaublich gefühlvoll (ohne dabei irgendwie kitschig zu werden, einfach weil man Mr. Smith, seine Traurigkeit, seine Nachdenklichkeit in dem Moment abnimmt). Aber ich möchte nicht zu sehr darauf eingehen, weil gerade diese Rolle immer wieder für eine Überraschung gut ist und durch diese Überraschungen lebt.

Verraten möchte ich euch noch, wie Sean zu dieser Rolle steht. Er hat mal in einem Interview gesagt: "Für mich ist Smith eine Mischung aus mir, Sean, und dem Urbild von jemandem der glaubt, dass Gott mit ihm kommuniziert oder, vielleicht besser, durch den Gott spricht." Was ja irgendwie dafür spricht, das man in Mr. Smith auch eine Menge Sean Astin wiederfinden kann. Ich glaube, das man das seinem Spiel anmerkt. Es ist nicht so, als wenn da ein Schauspieler in eine Rolle schlüpft. Mr. Smith wirkt durch und durch authentisch - obwohl er so geheimnisvoll und unnahbar rüberkommt.

Interessant im Zusammenhang mit Sean ist es vielleicht noch, das er hier in der 12. Folge (Das Gesicht im Spiegel) auch Regie geführt hat.

Kommen wir jetzt zu einem (besonders an dieser Stelle des Berichts) ungewöhnlichen Punkt:

*** DAS ENDE ***

Hier und jetzt deshalb, weil ich euch erst die Rollen, besonders die Rolle des Mr. Smith, etwas näher bringen wollte.
Keine Angst, ich verrate jetzt natürlich nicht, wie die Serie ausgeht - hierzu nur soviel: es ist ein offenes Ende, aber es ist Ende! Hört sich vielleicht ein wenig widersprüchlich an, ist es aber (für mich) in diesem Fall nicht.

Ich hatte die Befürchtung, das die Serie irgendwo im Nirgendwo enden würde - gerade weil sie ja (ihr erinnert euch vielleicht noch an den Anfang meines Berichts ? ;-) ) ursprünglich anders gedacht war. Nämlich als Sechs-Staffel-Serie. Schließlich wurden dann nur zwei Staffeln daraus, wovon die zweite auch noch auf fünfzehn Folgen zusammen gekürzt wurde.
Andererseits müssen wir dankbar sein, das es überhaupt eine komplette Staffel wurde, ursprünglich wurde die Serie nämlich tatsächlich nach der achten Folgen der zweiten Staffel gestoppt - und das wäre für alle Fans eine totale Katastrophe gewesen. Dann hätte es nämlich tatsächlich überhaupt kein erkennbares Ende gegeben.

Aufgrund der Proteste der Fans wurden aber schließlich die letzten sieben Folgen doch noch gedreht - und die Sache zu einem akzeptablen Ende gebracht.
Ja, ich kann die Fans verstehen, die nach einer dritten Staffel jammern, weil es eben trotz allem ein offenen Ende ist - und weil leider der eine oder andere Handlungszweig der zweiten Staffel total im Leeren endet. Das bedauere ich durchaus - einige Personen haben einen solchen Abgang aus der Serie einfach nicht verdient.

Trotzdem kann ich mit dem Ende dieser Staffel leben - nicht zuletzt aus Sicht eines Mr. Smith Fans ;-) - denn ich finde, seine Person hat ein zwar offenes, aber trotzdem wunderschönes Ende. Was ich mir gewünscht hätte: das man auch der zweiten Staffel die zwanzig Folgen eingeräumt hätte, die die erste Staffel hat. Ich glaube, das hätte der ganzen Serie gut getan, dann wären die letzten Folgen nicht ganz so gehetzt rübergekommen, wie es sie jetzt (teilweise!) tun.
Ob ich eine dritte, vierte ... Staffel vermisse? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht! Natürlich hätte ich mir noch mehr Mr. Smith gewünscht - andererseits frage ich mich, ob sein Charakter nicht irgendwann seinen Reiz verloren hätte, wenn man ihn weiterentwickelt hätte. Gerade Mr. Smith lebt von dem Geheimnisvollen, das ihn umgibt, von seiner unklaren Vergangenheit. Je greifbarer er wird, desto mehr verliert sich das.

Und auch sonst weiß ich nicht, ob es sinnvoll ist, eine Serie unendlich weiter zu drehen. So gern ich weitere Staffeln von Jeremiah gesehen hätte, denn ich finde die Serie wirklich einmalig gut, so war der Entschluss aufzuhören vielleicht doch der bessere als halbherzig weiter zu machen.
Zu den

*** FAKTEN ***

zu Jeremiah will ich jetzt gar nicht mehr soviel sagen, denn vieles habe ich im Laufe des Berichts ja schon erwähnt. Also nur noch ein paar kurze Punkte - und dann seit ihr erlöst.

Jeremiah - Krieger des Donners
gedreht 2003 / 2004 in Kanada
Produzent/Drehbuch: J. Michael Straczinsky
beruht auf den Comics "Jeremiah" von Herman Huppen
DVD Veröffentlichung: erste Staffel / USA (die zweite Staffel ist nie auf DVD erschienen - eine deutsche DVD Veröffentlichung gibt es leider auch nicht)
zu bestellen über Amazon com: Achtung: nur RC1 - 31.99 Dollar

TV Ausstrahlung in Deutschland: beide Staffel sind bereits zweimal auf Premiere gelaufen, haben es aber leider bisher nichts ins Free-TV geschafft
Wer jetzt mehr über die Serie wissen möchte - z.B. die Titel / Inhalt der einzelnen Folgen oder spezielles Hintergrundwissen, der sollte sich mal auf der Webseite www.sf-radio.net umsehen. Eine tolle Seite (nicht nur über Jeremiah) mit vielen Informationen rund um die Serie.

Da war doch noch was? Ach ja, ein

*** FAZIT ***

Muss ich das noch schreiben?
Ich finde diese Serie rundherum gelungen. Sie ist spannend, unterhaltsam und realistisch. Sie lebt von einer gelungenen Grundstory, in die viele kleine Nebengeschichten eingebettet sind. Und sie lebt von hervorragenden Darstellern.

Wenn ihr irgendwie Gelegenheit habt, diese Serie zu sehen, dann solltet ihr es tun. Es lohnt sich! Vielleicht schafft sie es ja doch noch mal irgendwann in Deutschland auf DVD oder wenigstens ins Free-TV.
Schade ist es, das die Serie ein wenig überstürzt endet - einige Folgen mehr hätten ihr sicher gut getan, um alle Geschichten zu einem halbwegs vernünftigen Ende zu bringen. So bleibt leider doch das eine oder andere auf der Strecke. Aber die Grundgeschichte stimmt - und das ist es doch, was letztlich zählt.


@ Prisca - Juni 2008

* Sean Astin Serie: als großer Sean Astin Fan habe ich beschlossen, das es Zeit wird, das die Welt ein wenig mehr von ihn und seinen Filmen erfährt - denn seine Karriere beschränkt sich keinesfalls auf Goonies und Herr der Ringe. Darum habe ich mich entschieden, so nach und nach seine Filme (aber auch anderes) vorstellen - und dabei immer seinen Part an der Sache ein klein wenig im Auge zu behalten. Ansonsten findet ihr hier nichts anderes als einen ganz normalen Produktbericht, an dem ihr hoffentlich ein bisschen Spaß habt!

Dieser Bericht erscheint auf verschiedenen Meinungsforen und in etwas abgeänderter Form auch auf meiner Hompepage www.seanastin-filmzone.de
...
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Kommentare
Lici17
Lici17, 24.06.2008
sh und einen lieben Gruß!
Tweety30
Tweety30, 28.06.2008
Ein schönes Wochenende wünscht dir Tweety30!
morla
morla, 24.06.2008
ich wünsche dir einen schönen sonnigen dienstag lg. petra
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Smith & KurdyMr. Smith
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bierbauch

Outsourced - Auf Umwegen zum Glück

ein Testbericht von 2008-04-18 14:09:34 vom 18.04.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: schöne Bilder von Indien, sympathische Charaktere und Darsteller...
Nachteile/Kritik: nichts
Ich hatte mir den Film angesehen, weil ich im Vorfeld gehört hatte, dass er mehrere Festivalauszeichnungen erhalten hat und ich mir dachte, dass er dann ja einfach gut sein muss;).

Zur Story:

Todd, ein Call Center Mitarbeiter, wird nach Indien versetzt, um dort als letzte Amtshandhandlung vor seiner Kündigung noch seinen Nachfolger einzuarbeiten und die durchschnittliche Dauer der Kundengespräche auf 6:00 min herunterzubekommen.

Der Film ist eine Komödie, die sich mit Todds Problemen sich in Indien zurechtzufinden auseinandersetzt und gleichzeitig deutlich macht, wie er das Land langsam aber sicher liebgewinnt.

Da gibt es zum Beispiel seinen Nachfolger, der ihn bei seiner Familie wohnen läßt. Und seine beste Call Center Mitarbeiterin (Asha), die ihm nach und nach mehr bedeutet (und umgekehrt).

Persönlicher Eindruck:

Der Film ist eine grosse Liebeserklärung an Indien.
Ich war vorher recht unvoreingenommen gegenüber dem Land. Abgesehen von ein, zwei indischen Restaurantbesuchen und den minimalen kulturellen Einblicken, die man über die westlichen Medien ja hier und da mal bekommt, hatte ich praktisch keine Meinung über das Land.
Durch den Film wurde mir Indien nun richtig schmackhaft gemacht.
Da wäre zum Beispiel das Holi Fest. Das Fest der Farben. Bei denen die Inder die Farbenpracht der Welt damit feiern, dass sie sich gegenseitig mit Farbpulver bewerfen. Klingt befremdlich aber letztlich ist es ein mir sehr sympathischer Ansatz für Lebensfreude.
Oder die Göttin der Zestörung:
Als Todd einmal mit Asha im Auto sitzt und eine Figure der Göttin der Zestörung im Auto sieht, fragt er sie nach deren Bedeutung. Sie erklärt ihm, um was es sich handelt und Todd fragt, ob so eine Figur nicht leicht unangebracht ist, in einem Auto. Asha entgegnet, das Zerstörung manchmal ja auch seine guten Seiten hat und er es einfach mal "ausprobieren" soll. So wendet sich Todd in einem kleinen Gebet an die Göttin und bittet sie ihm einmal Zestörung zu zeigen, damit er versteht, wo daran die positiven Seiten liegen.
Prompt gibt es auf der Fähre, mit der Asha und Todd zurück nach Hause von ihrer Reise wollten, eine Explosion. Sie können nicht zurück und müssen die Nacht in ihrem Reiseort verbringen. In einer Kamasutra Suite;). Man kann sich vorstellen, wo hier die Vorteile liegen:-P.

Man lernt den ganzen Film über praktisch zusammen mit Todd Indien kennen. Das ganze ohne erhobenen (Kultur-)Zeigefinger, sondern angenehm nebenbei.
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Kommentare
Miraculix1967
Miraculix1967, 18.04.2008
Kurz, aber hilfreich! Schönes Wochenende und LG Miraculix1967
emanuels
emanuels, 18.04.2008
liebe Grüße Emanuel
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 11.05.2008
Da hast du ganz klar ein SH verdient. LG MSt
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Tuvok

Filmkritik: Der Sternwanderer

ein Testbericht von 2007-10-27 23:57:06 vom 27.10.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: die tolle Natur, die Landschaft, die Szenen...
Nachteile/Kritik: Handlung und Logik
Handlung kurz erzählt:

Vor 150 Jahren gab es in England ein Königreich namens Faerie. Oder nicht in England, sondern irgendwo neben der Stadt – The Wall. Die heißt so weil es eine geheimnisvolle Jahrhunderte alte Mauer gibt. Dessen einziger Durchgang wird von einem sehr alten Mann bewacht, aber DUNSTON THORN kommt trotzdem durch einen Trick hindurch und landet im Zauberreich Faerie.

Auf dem Weg zum Dorf findet er einen Jahrmarkt wo er eine hübsche Frau trifft, ein geheimnsivolles angekettetes Sklavenmädchen. Angekettet hat sie eine Hexe, die sie nie wieder freilässt, so lange die Hexe lebt, muß sie als Sklavin Ihr Dasein fristen. Dunston will für seine Angebetete VICTORIA die leider in Humphrey verliebt ist, ein Geschenk kaufen, und findet ein Schneeglöckchen. Ein angeblich sehr starker Glücksbringer, dem die Dame ihn überlässt für einen Kuss. Darauf folgt eine sehr schöne Nacht.

9 Monate später landet ein Korb mit einem Kind vor der Türe von DUNSTON, TRISTAN heißt der Junge.

18 Jahre sind ins Land gegangen, der König von Stormhold liegt im Sterben. Er war ein Rachsüchtiger König, er hat seine 12 Brüder getötet um an den Thron kommen, das nimmt sich auch sein Bruder SEPTIMUS zu Herzen und tötet darauf SECUNDUS. Der König hat einen geheimnisvollen Stein, der sich in einen Rubin verwandelt, wenn er gefunden wird, vom richtigen Nachfolger für das Königtum Stormhold, doch leider entschwindet er in den Abendhimmel und darauf in einer Supernova zu explodieren und einen Meteoriten zur Erde schicken, ein Stern, der aber eigentlich YVAINE ist, die die Menschheit schon sehr lange beobachtet.

Das sehen aber TRISTAN und seine VICTORIA in der er verliebt ist, sein Vater weiß noch nicht viel davon, denn sie liebt ja den Trottel HUMPHREY. (Ohne Bogart). Er verspricht Ihr innerhalb einer Woche den Stein zu finden, sie verspricht ihm im Champagnerrausch dafür ihn zu heiraten.

Zur gleichen Zeit erfahren LAMIA, EMPUSA, MORMO, 3 grässliche Schwestern davon dass eine Sternschnuppe kam und fangen an sie zu suchen, denn wenn sie der Frau das Herz rausschneiden dann ist das ein Elixier um Ewig zu leben, und mit den Restlichen Überbleibsel des letzten Sternes macht sich LAMIA die Dunkle Königin auf dem Weg und zerstört alles was Ihr in den Weg kommt und nicht passt. Viel Zauberei kann man da bewundern.

In der Zwischenzeit hat TRISTAN seine YVAINE kennen gelernt und im Laufe des Filmes verlieben sie sich etwas, er will mit Ihr zu VICTORIA gehen um Ihr die Frau vorzustellen, aber soweit kommt er nicht, denn er trifft auf Piraten, böse Brüder, Zauberern, Einhörner, verzauberten Ziegen und alles mögliche.

Meine Meinung:

125 Minuten, eine fantastische Michelle Pfeiffer, ein herrlich witziger und echt gut schauspielernder aber nicht herausragender Robert deNiro, eine herrliche elfengleiche und witzig anzuhörende, weil gute Dialoge, Claire Danes, die in Wirklichkeit potthässlich ist ohne Schminke, Michelle mit 50 sieht so was von knackig aus, da kann jede andere Frau in den Keller gehen. Eine so abwechslungsreiche Story mit so vielen Wendungen, Neuerungen und Ideen was ich glaube ich im ganzen Leben nicht gesehen habe. Intelligenter und Erwachsener als „Der König von Narnia“ und nicht so kindisch, etwas von „Herr der Ringe“ aber nicht so perfekt, etwas von „Eragon“ aber ohne Drachen und Kitsch, einige grausliche Szenen, wo man aber nicht viel Blut sieht, schwarze Magie und Nekromantie, Tiereingeweide Lesen, und Runen, Zauberei die besser ist als bei Harry Potter, da wird aus dem Nichts ein ganzes Haus gezaubert, dann die Idee dass der 2. Prinz getötet wurde, von der Hexe, und da rinnt aber blaues Blut raus, einfach super, dann hat der Film auch viel von „The Frighteners“ auch hier sitzen die Geister, einer mit ner Hacke im Kopf rum.

Gibt´s was zu meckern? Ja:

Sicher gibt es was zu meckern, da sind einige Fehler, wieso ist eine Frau draußen und dann drinnen im Schloß, wieso kann ein 97 Jähriger Wächter so gut kämpfen, wieso hat noch nie wer versucht woanders über die Mauer zu springen, wieso ist der Eingang ein Loch und keine Türe, wieso hat sich unser Hauptdarsteller in der anderen Welt nicht gewundert, wo er doch in der Stadt, The Wall keine Zauberei kannte, wieso ist die Kette die der Vater mitgebracht hatte so kurz und dann so lange dass unser Sternchen Claire Danes am Baum gefesselt sein kann?

Was ist mit dem aufgetauchten Einhorn, wo verschwand es wieso hin? Wieso wundert sich niemand über ein fliegendes Schiff?, wieso ist es da im Film normal das Blitze eingefangen werden? Wie können die Blitze überhaupt wenn sie 100 Millionen Volt haben, in einem Käfig bleiben? Wieso ist der Käfig mit den Blitzen so schwer, wenn Energie doch nichts wiegt? Wie kann Charlie Cox als Tristan mit so einer kleinen Schatulle Blitze festhalten? Wo hat er die wann vom Kapitän am Schiff Caspatine bekommen?

Wieso reitet die Hexe Lamia, die ja Michelle Pfeiffer spielt, absolut echt und glaubwürdig mit 2 Ziegen? Wieso wundert sich der verzauberte Bernhard nicht dass er ne Ziege ist? Wieso hat Ron Perlman als verwandelter Mensch, der ist übrigens früher ne echte Ziege gewesen, so dicke Backen wie A und B Hörnchen in den Micky Maus Comics?

Wieso hat ein FSK 12 oder 6 Film Szenen dabei wie Tiere ausgeweidet werden? Leute umgebracht werden? Ist die Gesellschaft schon so abgebrüht Kindern dass zuzumuten? Ich wäre für ein FSK 14 oder 16. Wieso hat Lamia so viele Schwierigkeiten wenn sie so gut ist, die 2 zu finden? Wieso wundert sich Tristan nicht als er im Krater landet und auf Yvaine trifft? Wieso hat Yvaine nicht mehr Stärken und Superfähigkeiten? Wie und wo wuchsen die 3 grauslichen Schwestern auf? Wieso ist die Frau in der Stadt, die angekettet ist nicht irgendwie anders, also dass sie von früher erzählt? Wieso geht sie mit Dunstan Thorn, dem Vater von Tristan so schnell ins Bett? Wieso wundert sich Tristan nicht über einen Elefanten im Minniformat mit 2 Köpfen im Käfig?

Ja das war mal ein Teil

Gibt es auch was gutes über den Film zu sagen? Ja eine Menge:

Also die Story ist so was von ausgeklügelt, ja intelligent, sie hat so viele Wendungen. Alleine schon wie der Stern wie im Armageddon Manier auf die Erde fiel, einen Riesenkrater erschafft, alleine dass ist so was von super, einfach ohne Worte. Dann hat der Film zur richtigen Zeit die Special Effekte, einfach super, oder wie die Hexen kämpfen, dann die Grüne Zaubermacht von Lamia, einfach super. Oder wie Robert deNiro so tuntig reagiert, einfach herrlich, die super Dialoge, als Tristan mit der Kette seine neue Errungenschaft mitbringt. Oder Victoria, Siena Miller spielt sie, ist so blöd jugendlich und liebt nur Humphrey und vergisst Tristan dann, dass hat mir sehr gut gefallen als Spannungs- und Geschichtsaufbau.

Während des Filmes ist meine Alte immer näher zu mir gerutscht und hat dann sanft mit Ihren Vogelkrallen meine Haut trainiert dass sie widerstandsfähiger wird. Die Originalstimme von Ian McKellen, dem Erzähler, im US Original, ja dass ist echt was spannendes. Die Darsteller wirken alle so echt, so nett und echt herrlich, einfach bezaubernd, und sie passen gut. Alleine schon der alte König, dessen Namen ich nicht gehört habe, Peter O`Toole spielt ihn, der ist echt gut, die Idee dass er seine 12 Brüder getötet hat, und seine Söhne sich untereinander auch alle fast, dass ist schon eigenartig passt aber gut in die Erzählung rein.

Die animierte Stadt, einfach realistisch und wunderschön, der Wasserfall im Schloß, wo die Hexen leben, das Schloß selber mit seinen 5 Meter großen Türen und 20 Spiegeln, die Idee Krokodile, Frettchen, Paviane, Hunde, Wölfe im Käfig zu haben die sie dann und wann aufschneiden, hat mir wieder Appetit gemacht auf was neues im Filmgewerbe, im Fantasy Gewerbe.

Dann gefiel mir sehr gut das Ende, da wird es sehr spannend, Michelle mit Flecken in der Haut, aber woher kamen die Schwester? Woher kam der Stein beim alten König? Egal, der Vater z.b. sehr glaubhaft gespielt, oder die Frau in der fremden Stadt die sich in ihn verliebt hat, sie konnte ja nicht auf die andere Seite der Mauer. Dann dass mit der Mauer, wer hat sie erbaut, waren es die Atlanter? Die Idee alleine schon dazu, einfach super. Dann die Krallen meiner Freundin auf meinem Schenkel, AUAAAAAAAA, dafür gibt es dann einige Küsse, weil der Film so gut ist, Leckeeeeeeeeeeeeer.

Kann man was über den Film interessantes erzählen? Ja:

Sarah Michelle Gellar hätte eigentlich die Rolle von Yvaine spielen sollen aber sie lehnte ab, weil sie mit Ihrem Gatten mehr Zeit verbringen wollte. Der unbekannte Drehbuchautor Neil Gaiman hätte ja den Film schreiben sollen, aber weil er sich sehr mies fühlte hat er die Rechte im Einklang mit der Produktionsfirma Miramax an meinen jetzigen Lieblingsregisseur Matthew Vaughn gegeben. Produzent von „Stürmische Liebe“ – gefiel mir sehr gut.

Terry Gilliam als Regisseur wäre dann gewesen aber nach dem Film „Die Gebrüder Grimm“ wollte er ne märchenhafte Auszeit vom Thema. Der unbekannte Mark Burns der den Bischof im Film spielte im Königreich ist an Krebs gestorben bevor der Film ins Kino kam. Neil Gaiman hat übrigens die Novelle zum Film 1994 begonnen zu schreiben. Ja da steckt Arbeit dahinter gell.

Ja im Film sieht man anfangs, 150 Jahre vor der Zeit begann der Film in England, also 1850, da hat einer einen Brief geschrieben, Schreibmaschine, ja die gab es damals nicht. Die kam erst am 1.3.1873 von der Firma Remington raus. Oder wenn Lamia im Spiegel ist, sieht sie immer geil aus, aber in echt nicht so sehr, also im Film wo sie nicht im Spiegel auftaucht und wenn man genau hinschaut, die Zähne sind Ihrem Alter als Hexe entsprechend hässlich, aber die Backenzähne sieht man, sind glänzend weiß.

Und nachdem der Film aus ist, nach den Credits, da hört man die Piraten grölen. Warum die 65 Mille Budget nur 40 Mille brachten weiß ich nicht. Der schöne Film basiert auf dem Buch Sternwanderer von Neil Gaiman und kam am 10. August 2007 in den Vereinigten Staaten in die Kinos. Der deutsche Kinostart erfolgte am 18. Oktober 2007. Für die Rolle des Tristan im Film meldetet sich auch der Schauspieler Alex Pettyfer sein Interesse, für Robert De Niros Piratenrolle war sogar kurz Stephen Fry im Gespräch.

Und wer sich für Musik interessiert:

Als Musikkomponist für den Film hat ein alter Mann gearbeitet. Ilan Eshkeri, der epische Instrumentalmusik schrieb, so sein Hobby, so auch für „Hannibal rising - Wie alles begann“ . Er verwendete u. a. die Liedpassage aus dem Stück Der Höllen-Cancan bzw. galop infernal aus Jacques Offenbachs seiner unbekannten Operette „Orpheus in der Unterwelt“.

Die bekannte Musikergruppe Take That komponierte Musik zu dem Film die ich gut und passend fand, und sang das Titellied Rule the World mit Gary Barlow – den kennt man eigentlich eh, als Hauptsänger ein; dass ist dann im Abspann zu hören, ist jedoch nicht auf dem Soundtrack zum Film enthalten, warum weiß ich nicht.
Und wenn man den Trailer zu dem Film sieht, dann hört man von Dimmu Borgirs Lied Eradication Instincts Defined zu hören. Grausliche Gruppe, netter Song
Endfazit:

Einer der absolut mächtigst besten Filmen die ich je gesehen habe, ein absolutes Novum in vielen Bereichen, super Darsteller, super Story, sehr wendungsreich und abwechslungsreich, lauter Schöne Menschen, ein Muß für die ganze Familie, und ab 14 würde ich mal sagen.

94 von 100
...
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Kommentare
winki36
winki36, 04.11.2007
Toller Bericht
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 04.11.2007
Sehr informativ beschrieben, Liebe Grüsse
ingoa09
ingoa09, 08.06.2008
Sehr hilfreich! Gruß Ingo
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spätzünder

Apocalypto

ein Testbericht von 2007-01-08 12:39:50 vom 08.01.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Bilder, fesselnder Film, interessante Thematik...
Nachteile/Kritik: nix zu meckern
Vorwort:
Wenn ich an den Namen „Mel Gibson“ denke, schießen mir sofort diverse Filmklassiker und Entertainment der hohen Schule in den Kopf. Ohne hier eine halbe Biographie aufführen zu wollen, muss man wirklich nur einige Titel nennen, um jeden Zweifel an seiner Kompetenz erlöschen zu lassen. „Lethal Weapon“, „Wir waren Helden“, „Braveheart“ und „Die Passion Christi“ sprechen für sich.
Für mich ist es einfach faszinierend, wie man es schafft, immer wieder in vollkommen verschiedenen Genres zu glänzen. Ich glaube, das ist es, was mich immer wieder zu seinen Werken zieht.
Lange Rede, kurzer Sinn – hier soll’s ja schließlich um seinen neusten Streifen „Apocalypto“ gehen, der auch mich vor kurzem ins Kino lockte…

Film:
Apocalypto dreht sich um eine mächtige Hochkultur. Ein mittelamerikanisches Volk, von dem uns heute nur noch mikrige Überreste geblieben sind - die Maya. Mel Gibson ruft sie heute wieder in unser aller Erinnerungen und überzeugt in seinem dritten Regie-Werk mit Spannung, Authentizität und Mystik. Gleichzeitig schockt er mit rücksichtslosem Realismus, welcher keines der Haare auf meinen Armen hat liegen bleiben lassen.
Zur Zeit des Einzuges der Spanier in Mittelamerika war der Untergang der Maya-Kultur besiegelt. Aus genau diesem Zeitraum erzählt Apocalypto die Geschichte eines Mannes, der mit der Liebe und Kraft seiner Familie um sein Leben kämpft.

Darsteller:
In einem Film wie Apocalypto möchte ich einfach keinen überbezahlten Schauspieler sehen, der am Ende als Held gefeiert wird und dafür noch mit einer 2-stelligen Millionensumme zugeworfen wird.
Und genau diesen Wunsch hat mir Mr. Gibson erfüllt!
Ein großes Aufgebot an Darstellern, wie sie besser nicht hätten sein können, zauberten mir über knapp 140 Minuten mit ihrer verblüffenden Echtheit eine Gänsehaut auf Arme und Beine.

Schlusswort:
Aufwendiger Körperschmuck, Bemalungen und Tättowierungen in unbegrenzter Farbpracht, rohe Sitten, der fanatische Glaube und als Lebensraum die nackte Wildnis – all diese Dinge sind es, die die Maya so sehr von „uns“ unterscheiden und uns mit offenem Mund über sie staunen lassen. Doch letztendlich sind auch sie Menschen und damit unsere Verwandten.
Durchaus ein Pflicht-Film, der einem den Mund einfach nur offen stehen lässt. Großartige Arbeit von Mel Gibson und seinem Team, die ich schon fast – aber auch nur fast – als Meisterwerk betiteln würde.
...
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Kommentare
Alusru
Alusru, 29.12.2005
sh
kati13
kati13, 29.12.2005
sh
Lotosblüte
Lotosblüte, 28.12.2005
sh und lg
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gamehead

Trip

ein Testbericht von 2006-09-20 12:14:43 vom 20.09.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Mal was anderes. Wunderschöne Bilder und guter Soundtrack. ...
Nachteile/Kritik: Eigentlich nichts.
Nachdem ich einen Artikel über Trip gelesen hatte wurde ich neugierig. Was genau hat es damit auf sich und ist es nun ein Konzert oder eher ein Film? Und spielt wirklich eine Live Band in Kino?

Auf jeden Fall ist Trip mal etwas anderes. Das ganze begann Mitte August und geht noch bis Ende September und kann wirklich als Tour bezeichnet werden, da dieses Event von einem Kino zum anderen zieht. Trip ist nicht nur ein Film, sondern mehrere. Insgesamt sind auf der Leinwand 16 Bilder zu sehen. Davon befinden sich die 4 größten in der Mitte und zeigen die Hauptfilme. Diese 4 Hauptfilme sind in Themen aufgeteilt: "seamusic", "track 2", "playing planet" und "artwork" Zu sehen ist dort Kunst, Natur, Kultur usw.
Links und rechts laufen jeweils 6 kleiner Ausschnitte. Die Konzentration liegt also eher in der Mitte der Leinwand und auf den 4 Hauptfilmen. Begleitet wird das ganze von Musik, die eine Mischung aus Jazz, Pop und Rock ist und einen dazu einlädt sich zu entspannen. Und an einigen Stellen spielt sogar eine Live-Band, was das ganze wirklich zu einem sehr interessanten Event gemacht hat.

Die Filme selber haben keine Handlung, wie wir es normalerweise von einem Kinofilm erwarten, sonder zeigen eher Eindrücke, die zum Träumen einladen. Ich hatte schon die Befürchtung, das ganze könnte in einem absoluten Durcheinander enden und wäre viel zu konfus, aber dem war nicht so. Sobald die Musik einsetzt, entspannt man und lässt die Eindrücke einfach auf sich wirken. Man wechselt zwischen den einzelnen Filmen nach Lust und Laune und da es keine wirkliche Geschichte ist, verpasst man auch nichts. So stellt man sich seinen eigenen Film und seine eigenen Eindrücke zusammen und genießt einfach nur das visuelle Einwirken in Kombination mit einem erstklassigen Soundtrack.
...
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campimo
campimo, 20.09.2006
Gruss aus Berlin - campim:o
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 20.09.2006
Gruss aus Catania - bernie
HiRD1
HiRD1, 20.09.2006
SH. Gruß, Ralf
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test_just_the_best

Snakes on a Plane

ein Testbericht von 2006-09-19 12:11:08 vom 19.09.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Hoher Spaßfaktor und viel zum lachen...
Nachteile/Kritik: Nichts
Der Titel ist Programm: Hier gibt's einen ganzen Haufen Schlangen in einem
Flugzeug zu sehen. Etwas ausführlicher: FBI-Agent Neville Flynn (Samuel L.
Jackson) muss nach einem Mord an einem prominenten Staatsanwalt aus Los
Angeles dem einzigen Augenzeugen, Sean Jones (Nathan Phillips), auf dem Flug
von Hawaii nach Los Angeles Geleitschutz geben. Jones soll vor dem
Schwurgericht in Los Angeles aussagen, doch der flüchtige Mörder, Eddie Kim,
will das um jeden Preis verhindern. Kim, einer der meistgesuchten
Kriminellen Amerikas, schreckte schon nicht davor zurück, den gegen ihn
ermittelnden Staatsanwalt beiseite zu räumen, es bleibt also nur noch Sean
Jones. Sein Ziel ist, dass Jones das Flugzeug nicht lebend verlässt.
Hunderte von giftigen Schlangen jeder Art und Größe werden von ihm und
seinen Schergen in den Frachtraum des Flugzeugs geschmuggelt, um nach dem
Start zeitversetzt freigelassen zu werden. Durch das Inhalieren von
Pheromonen reagieren die Reptilien aggressiver als gewöhnlich, zerstören
Betriebsanlagen, terrorisieren und töten Passagiere und Crewmitglieder.
Agent Flynn und die Flugbegleiterin Claire Miller (Julianna Margulies)
bemühen sich, keine Panik aufkommen zu lassen, denn sie haben sich zwei
Ziele gesetzt: Das Flugzeug sicher nach Los Angeles zu bringen und Sean
Jones vor den zu Bestien gewordenen Schlangen zu schützen!

Der Film steht und fällt mit der Performance von Samuel L. Jackson als
coolem FBI-Agenten, und ist somit ein Erfolg auf der ganzen Linie. Der Film
nimmt sich nicht ernst, und das ist sehr gut so, sonst hätte es ratzfatz
sehr peinlich werden können. Zu Beginn dauert es ein Weilchen, bis der Film
in die Gänge kommt; man wird allerdings durch schöne Hawaiiszenen
entschädigt. Aber wenn's dann losgeht, gibt's auch kein Halten mehr:
Schlangen, wohin das Auge reicht. Eine schöner und fieser als die andere und
alle miteinander absolut supergiftig und tödlich. Natürlich kann man hier
weder eine wissenschaftlich fundierte Tierdokumentation noch einen
ernsthaften Film erwarten, das verbietet sich allein schon beim Titel von
selbst. Aber wen interessiert schon, ob eine Königspython eigentlich
außerhalb dieses Films neugierig und freundlich ist? Der geneigte Zuschauer
will Action sehen und die bekommt er, nicht zu knapp.

Ich habe den Film mit einer Gruppe von Freunden am Samstag im Cinemaxx
gesehen und wir haben uns köstlich amüsiert. Dies ist definitiv kein Film,
in den man allein gehen sollte, dann beraubt man sich um die Hälfte des
Vergnügens - das hinterher-durchquatschen-der-besten-Szenen-und-Dia loge. Der
Spaßfaktor ist sehr hoch.
...
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Bayer04-Fan
Bayer04-Fan, 19.09.2006
schön
campimo
campimo, 15.10.2006
.::. ... sh ... .::.
ChiChi
ChiChi, 19.09.2006
sh
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mystery_junkie

Open Water 2

ein Testbericht von 2006-08-15 12:19:41 vom 15.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung pur und gute Kameraarbeit. ...
Nachteile/Kritik: -
Die Story:
Nach einigen Jahren treffen sich sechs Freunde wieder und feiern ihr Wiedersehen auf einer Luxusyacht. Vier dieser Freunde haben das College zusammen abgeschlossen. Und so geht es los mit der Kreuzfahrt im Meer. Die Stimmung ist bestens, das Wetter perfekt und Alkohol gibt es auch genug. Nach einigen Stunden fahrt wird dann erstmal eine Pause gemacht um schwimmen zu gehen. Nur Amy bleibt an Board, da sie seit ihrer Kindheit große Angst vor dem Wasser hat. Aus diesem Grund läuft sie auch die ganze Zeit mit einer Schwimmweste an Board rum. Sie bleibt also bei ihrem Baby, welches auch mit dabei ist. Dan, der die Fahrt organisiert hat, bleibt bei Amy und sie plaudern über alte Zeiten. Da beschließt Dan Amy von ihrer Angst zu heilen und schmeißt sie über Board. Und springt dann selber hinterher. Amy bekommt natürlich Panik als sie im Wasser ist und witzig findet das keiner. Aber es kommt noch schlimmer. Keiner hat die Bootsleiter ausgefahren. Es scheint unmöglich zurück auf das Boot zu kommen. Alle Versuche scheitern und die Panik wird immer größer und größer. Es ist heiß, kein Schiff in Sicht und keine Chance das Deck zu erreichen. Zu viel will ich hier auch nicht verraten, nur, dass nun ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und die sechs immer verzweifelter werden….

Das besondere:
Ein Film, der zum größten Teil auf dem Wasser spielt, klingt ja erstmal etwas langweilig, aber, und da war ich selber überrascht, es wurde nicht langweilig. Besonders die gute Kameraarbeit war hierfür verantwortlich. Sobald alle im Wasser sind, geht es natürlich darum wieder rauszukommen. Die Kameras liegen hierbei teilweise auf Boogieboards und bewegen sich also mit den Bewegungen der Wellen mit. So wirken die Schauspieler nicht statisch. Es wurde viel mit Handkameras gearbeitet, damit das ganze authentischer wirkt und das ist auch gut gelungen. Es erinnert ein bisschen an Blair Witch Projekt bzw. ist zum Teil im Dokustil gehalten. Das reißt den Zuschauer mit und so wurde es keine Minute langweilig.

Die Schauspieler in Open water 2 sind eher unbekannt und haben bisher nur in kleineren Rollen ihr Debüt gegeben. Allerdings finde ich die Schauspieler recht gut gewählt. Obwohl der Film eine Gemeinschaftsproduktion von den USA und Deutschland ist, merkt man den deutschen Einfluss gar nicht und der Film ist ein typischer US-Thriller. Wichtig zu erwähnen ist, dass Open Water 2 nichts mit Open Water 1 zu tun hat. Warum dieser Titel gewählt wurde, ist mir nicht ganz klar, allerdings ist Open Water 2 wesentlich besser als Open Water.

Meine Meinung
Als ich erfuhr, dass dieser Film fast nur im Wasser spielt war ich sehr skeptisch, ob die Spannung wohl gehalten werden kann. Aber ich fand den Film absolut spannend. Es geht ruhig los und man hat Zeit sich erstmal an die einzelnen Charaktere zu gewöhnen, bevor der Actionteil kommt. Die einzelnen Dialoge im Wasser sind dann auch recht abwechslungsreich. Alle sind natürlich wütend auf Dan und es gibt Streit, aber wir erfahren auch mehr über Amy und ihre Angst vor dem Wasser. Auch Dan öffnet sich seinen Freunden zum Ende hin und wir erfahren die ganze Wahrheit. Die einzelnen Geschichten um die Charaktere verleihen dem Film seinen Charme. So baut man schnell eine Beziehung zu den Charakteren auf und fiebert richtig mit.
Der Film ist sicherlich kein Film zum nachdenken, aber ein spannender Thriller, bei dem man bis zum Ende nicht weiß, was passieren wird und wie es ausgehen wird. Auf jeden Fall ein spannender Film, bei dem man richtig mitfiebern kann.
...
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Nandini24

Ein Kinofilm der besonderen Art und absolut mitreißend

ein Testbericht von 2006-05-30 19:19:00 vom 30.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Ich kenne das Buch nicht aber der Film ist mega spannend...
Nachteile/Kritik: Manchmal ein wenig langatmig
Hallo Ihr Lieben,

nachdem in den Medien nun schon soviel von dem Film berichtet wurde, hatte ich keine andere Wahl und schaute mir den Film gestern im Cinemaxx am Potsdamer Platz in Berlin an. Was mich schon sehr überraschte war, dass der Film ab 15.00 Uhr jede Stunde in 5 Kinos abwechselnd gezeigt wird, der Film hat Überlänge daher kosteten die Karten 9,30€ (schon ganz schon heavy für einen Kinobesuch, wo dass noch alles hinführen soll, aber das ist ein anderes Thema):-)!!

Ich muss dazu sagen, dass ich keinerlei vorbelastet war, ich hatte mir keine Meinungen von anderen angehört und mir auch NICHTS erzählen lassen und habe auch nicht das Buch gelesen. Ich wusste nur es passiert ein Mord im Louvre und wer mitspielt und das der Vatikan gegen den Film war, aber er dennoch ausgestrahlt wird. Also mit einer sehr hohen Erwartung in ich in den Film.

Erstmal die sogenannten Eckdaten:

BESETZUNG

Ron Howard Regie
Salvatore Totino Kamera
Tom Hanks Robert Langdon
Audrey Tautou Sophie Neveu
Sir Ian McKellen Sir Leigh Teabing
Jean Reno Bezu Fache
Sir Ian McKellen Sir Leigh Teabing
Jürgen Prochnow André Vernet
Paul Bettany Silas
Jean Reno Bezu Fache
Jürgen Prochnow André Vernet


Kinostart: 18.05.2006
Genre: Thriller
Land: USA 2006
Verleiher: Sony Pictures
Länge: 148 Minuten (Überlänge)
FSK: ab 12 Jahren

Kurzbeschreibung und Infos:

Ron Howard und Akiva Goldsman, der Oscar gekürte Regisseur und der Drehbuchautor von "A Beautiful Mind" setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort, um Dan Browns Bestseller SAKRILEG (OT: The Da Vinci Code), einen der beliebtesten und umstrittensten zeitgenössischen Romane auf die große Leinwand zu bringen. THE DA VINCI CODE wird von Oscar-Preisträger Brian Grazer und John Calley produziert, in den Hauptrollen spielen der zweifache Academy Award-Preisträger Tom Hanks, Audrey Tautou 8Die fabelhafte Welt der Amelie), Ian McKellen, Alfred Molina und Jean Reno.

THE DA VINCI CODE beginnt mit einem spektakulären Mord im Louvre. Alle Indizien weisen auf eine geheime, religiöse Organisation hin, die alles daran setzen wird, um ein seit über 2000 Jahren gehütetes Geheimnis zu beschützen. Ein Geheimnis, das den bestehenden, christlichen Glauben in seinen Grundfesten erschüttern wird.

Die Dreharbeiten zu THE DA VINCI CODE begannen am 30. Juni 2005 in Paris und endeten am 19. Oktober 2005 in England.

Quelle: www.sonypictures.de/index.html/landing/the-da-vinc i-code/index.html


So jetzt zu meinen Eindrücken und zum Inhalt:

Der Film beginnt mit einem Mord, man sieht einen älteren, grauhaarigen Mann der ziemlich verängstigt aussieht und im Louvre vor jemandem wegzurennen scheint und dann erscheint ein Mann in Mönchskutte, sieht aus wie ein Albino und von nahem auch wirklich gruselig, im Dunkeln würde ich ihm nicht unbedingt gerne begegnen, sie unterhalten sich und der Mönch droht ihm das er ihn erschiesst.....der alten Mann wird angeschossen und sagt dem Mönch was er hören will, darauf hin verschindet dieser und der alten Mann wird gezeigt wie er irgendwelche Zeichen auf seine Haut malt. Danach wird der Mönch in einer kleiner Wohnung gezeigt, dieser telefoniert mit einem geheimnisvollen Mann und danach bestrafft er sich selber und schlägt sich, damit der buße tut.

Puh das war ziemlich ergreifend der Anfang, mich hat der Film in den Bann gezogen und ich wollte mehr sehen und war froh das er mich so intensiv mitriß.

Ich bin die ganze Zeit am Überlegen wieviel ich über den Inhalt schreibe, denn ehrlich gesagt, war der Film so spannend, dass man eigentlich garnicht soviele Dinge darüber schreiben sollte, sonst ist man im Kino womöglich gelangweilt, ich gebe gerne ein paar Eckdaten dazu:

Tom Hanks ist er Hauptverdächtige und spielt seine Rolle atemberaubend, in anderen Filmen wie Castaway hat er mich nicht wirklich überzeugt, aber in dem Film schon!!! TOLLER Schauspieler, er hat ein Buch geschrieben und Zeichendeutung und ist sehr bekannt, daher hat ihn auch der verstorbene an dem Tag, wo er ermordert worde kontaktiert und wollte das sie sich treffen, leider kam es nicht mehr dazu.

Audrey Tatu ist Polizistin und die Nichte des Verstorbenen (dachte sie, aber es wird im Laufe des Films alles anders) sie hilf Tom Hanks wo sie nur kann, da der alte Mann ihr eine verschlüsselte Nachricht zukommen liess mit dem Namen von Tom Hanks. Sie weiss als einzige das er den alten Mann natürlich nicht getötet hat, im Gegenteil. Sie ist eine grandiose Schauspielerin, ich kenne sie nur aus dem Film: Die fabelhafte Welt der Amelie, sie überzeugt durch und durch und ich musste auch bei einer gewissen Szene die mit ihr zu tun hat weinen.

Jean Reno ist der leitende Kommissar in dem Mord und man spürt schnell das er keiner von den guten ist und ganz andere Dinge im Kopf hat. Ich hätte mir ein wenig mehr von ihm erwartet, stach für mich nicht so heraus.

Es geht um den HEILIGEN GRAL, wobei uns der Regisseur klar machen möchte das es NICHT der Kelch ist, aber was es ist, dass ist eine Schlüsselszene.

Es hat viel mit den Bildern von Da Vinci zu tun und auch um etwas was Da Vinci entwickelt hat, daran ist eine Nachricht enthalten nach der viele Menschen suchen und sogar töten.

Ich sage nur schaut Euch den Film an, er ist keineswegs langweilig nur manchmal ein wenig langatmig, es ist mit ein wenig Action, kein Liebesfilm, streift durch die Bibel und hat viel mit der Geschichte Jesus zu tun. Ehrlich gesagt brauch er Vatikan sich gar keinen Kopf machen, denn sie werden nicht direkt unmittelbar in den Dreck gezogen, aber sie haben schon damit zu tun. Es ist nur eine Geschichte, wobei ich der Meinung bin, dass einige Dinge eventuell war waren!! Aber das ist nur meine eigene Meinung.

Die Geschichte und die Schauspieler sind toll. Ich empfehle Euch geht rein.

Liebe Grüße Nadine

P.S. ICH HABE WOHL LEIDER DIE FALSCHE KATEGORIE GENOMMEN; DASS WAR EIN VERSEHEN; ICH HAB SCHON EINE MAIL AN YOPI MIT DER BITTE ZUM UMSTELLEN GESCHRIEBEN: LEIDER WIRD MAN BEI EINEM FEHLER VON VIELEN GLEICH BESTRAFT; ECHT KLASSE. FINDE ICH ECH SCHADE!!
...
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Kommentare
campimo
campimo, 15.10.2006
.::. ... sh ... .::.
Chrillemaus
Chrillemaus, 31.05.2006
Bitte umstellen lassen. ich bewerte dann gerne um, toller bericht. LG Martina
Leela
Leela, 30.05.2006
sh :o
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