Cashmachine ist einer der vielen Anbieter im Internet, bei dem man für das Surfen Geld bekommt. Auch ich habe mich vor einiger Zeit dort angemeldet und wurde jetzt endlich für die Nutzung des Services freigeschaltet. Der Anbieter beherbergt zur Zeit über sechshunderttausend Mitglieder, die alle etwas vom großen Kuchen abbekommen möchten.
Wie schauen die Verdienstmöglichkeiten aus ?
Wenn ich das Verdienstsystem richtig verstanden habe, zahlt Cashmachine bis in die dritte Hierarchie hinein. Das heißt soviel, dass ich einen Freund werbe, dieser erneut jemanden wirbt und ich am Freund meines Freundes auch noch mitverdienen kann. Vom Gesamtumsatz meines Freundes verdiene ich zehn Prozent. Am geworbenen Freund meines Freundes verdiene ich fünf Prozent. Ich selbst kann laut Angaben von Cashmachine bis zu neunzig Pfennige pro Stunde verdienen.
Stellt sich nun die spannende Frage, ob sich das ganze auch lohnt. Meiner Meinung nach lohnt sich der ganze Quatsch nicht ! Aber alles der Reihe nach.
Wenn Sie Casgmachine starten implementiert sich das Programm in das Internet Explorer Fenster. Schön und gut. Das sichtbare Fenster vom IE, wird deswegen natürlich kleiner. Als weiteres registriert das Programm, wann und wie, Datenflüsse zu Ihrem PC stattfinden.
Wenn Sie also im WWW surfen, wird Ihre Aktivität von der Software festgehalten und Sie werden entsprechend entlohnt. Ich hoffe bis hierher habe ich es richtig erklärt. Wenn Sie jedoch zum Beispiel eine Seite im WWW genauer betrachten, sprich, kein Datenfluss stattfindet wird dies natürlich auch von Cashmachine erkannt. Die Folge ist, dass nach einer gewissen Zeit, wo keine Surfaktivität registriert wird, der User kein Geld verdient. Diese Intervalle zwischen Surfaktivität und Surfinaktivität sind sehr engmaschig von der Software gesteckt. Das bedeutet, das Sie sich wie wild von einer Web Page zur anderen klicken müssen, damit immer ein Datenfluss erkannt wird.
Damit könnte ich selbstverständlich leben, wenn ich hinterher einen entsprechenden Ausgleich in Form von D-Mark bekommen würde. Cashmachine müssen Sie wissen, finanziert sich durch Einblendung verschiedener Werbebanner.
Die Idee daran zu verdienen, wenn man im Internet surft ist eigentlich sehr gut. Nur an der Umsetzung hapert es gewaltig. Cashmachine wirbt für die so tolle Qualität, mit dem Hinweis auf den User, der im letzten Monat den höchsten Betrag ersurft hat. der User bleibt natürlich anonym. Lediglich der Betrag ist zu sehen. Für mich sind derart höhe Beträge reinste Utopie. Die Wahrheit schaut doch wie folgt aus. Als einzelner User bleibt man dort ein kleines Licht. Erst wenn man einen möglichst großen Freundeskreis vorweisen kann, kann man es zu etwas bringen, da man, wie ich bereits erwähnt habe, an den Freunden mitverdient.
Aber jetzt mal Hand aufs Herz ! Wie viele Personen oder Freunde haben bzw. kennen Sie ?
Wie viel von diesen Personen besitzen einen PC und einen Internetanschluss ? Und zu guter letzt die Frage, wie viel von den jetzt übrig gebliebenen Personen haben Lust sich dort registrieren zu lassen und surfen mit der Cashmachine ?
Ich denke das Problem betrifft nicht nur Cashmachine allein. Auch andere Anbieter wie Fairad und Co werben mit derartigen Verdienstmodellen. Jeder etwas
anders, aber im Prinzip ist es alles das gleiche.
Ist man allein so wird man nichts. Hat man das Glück über viele Bekannte zu verfügen könnte man es zu etwas bringen !
...