Der Herr der Ringe - Die Gefährten (DVD) Testberichte
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- Action: sehr viel
- Anspruch: sehr anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Tests und Erfahrungsberichte
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Der Herr der Herzen
5Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Welt ist im Wandel. Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft. Vieles was einst war ist verloren, da niemand mehr lebt der sich erinnert.
Alles begann mit den Schmieden der großen Ringe. Drei wurden den Elben gegeben. Unsterblich und die Weisesten und reinsten aller Lebewesen. Sieben den Zwergesherrschern, großen Bergleuten und geschickten Handwerkern, in ihren Hallen aus Stein. Und neun, neun Ringe wurden den Menschen geschenkt, die vor allem anderen nach Macht streben. Denn diese Ringe bargen die Stärke und den Willen jedes Volk zu leiten.
Doch sie wurden alle betrogen, denn es wurde noch ein Ring gefertigt. Im Lande Mordor, im Feuer des Schicksalsberges, schmiedete der dunkle Herrscher Sauron heimlich einen Meisterring um alle anderen zu beherrschen. In diesen Ring floss seine Grausamkeit, seine Bosheit und sein Wille alles Leben zu unterdrücken. EIN RING SIE ZU KNECHTEN.
Der Reihe nach gerieten die freien Länder Mittelerdes unter die Herrschaft des Ringes, doch einige leisteten Widerstand. Ein letztes Bündnis von Elben und Menschen zog in die Schlacht gegen Mordor und kämpfte an den Hängen des Schicksalsberges für die Freiheit Mittelerdes.
Der Sieg war nah. Doch die Macht des Ringes konnte nicht gebrochen werden. Und es geschah in jenem Moment als es keine Hoffnung mehr gab, als Isildur, des Königs Sohn, seines Vaters Schwert ergriff.
Sauron, der Feind der freien Völker Mittelerdes war besiegt. Der Ring ging an Isildur, der nun die Gelegenheit hatte das Böse für immer zu vernichten. Doch die Herzer der Menschen sind leicht zu verführen. Und der Ring der Macht besitzt einen eigenen Willen. Er verriet Isildur und brachte ihm den Tod. Und was nicht in Vergessenheit hätte geraten dürfen ging verloren. Geschichte wurde Legende. Legende wurde Mythos. Und zweieinhalbtausend Jahre lang, wusste niemand mehr um den Ring. Bis er sich eines Tages einen neuen Träger suchte.
Der Ring geriet dem Geschöpf Gollum in die Hände, der ihn tief hinein in das Nebelgebirge trug. Und dort verfiel er dem Ring. Der Ring verlieh Gollum ein unnatürlich langes Leben - 500 Jahre vergiftete er dessen Verstand. Und in der Finsternis von Gollums Höhle wartete er.
Dunkelheit legte sich über den Wald der Welt. Gerüchte wurden laut über einen Schatten im Osten. Ein namenloses Grauen ging um. Und der Ring der Macht spürte, dass seine Zeit gekommen war. Er verließ Gollum. Doch dann geschah etwas, was der Ring nicht beabsichtigt hatte. Er wurde von dem unwahrscheinlichsten Geschöpf gefunden das man sich vorstellen kann. Von einem Hobbit – Bilbo Beutlin aus dem Auenland.
Und bald wird eine Zeit kommen, da die Hobbits das Schicksal aller bestimmen...
Story
Als Bilbo Beutlin anlässlich seines einundelfzigsten Geburtstages ein besonders prächtiges Fest gibt, ist die Aufregung groß in Hobbingen. Denn Bilbo gilt als sehr reich und absonderlich. Und seitdem er vor 60 Jahren plötzlich verschwunden und unerwartet zurückgekehrt war, hatte man im Auenland nicht aufgehört sich über ihn zu wundern. Während die Feierlichkeiten immer näher rücken und die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren laufen nähert sich ein zweirädriger Karren Hobbingen. Darauf sitzt ein alter Mann. Er trägt einen hohen, spitzen blauen Hut und einen langen grauen Mantel, sowie einen langen weißen Bart und buschige Augenbrauen. Bei dem Mann handelt es sich um niemand geringeren als um Gandalf den Grauen, einen langjährigen Freund und Weggefährten von Bilbo. Kleine Hobbitkinder laufen bis hinauf zum Bühl hinter dem Wagen her. In der Hoffnung auf ein kleines Feuerwerk, denn Gandalf brachte, wie sie richtig errieten, die Feuerwerkskörper. Und der alte Mann enttäuscht sie nicht, zu groß ist sein Herz für Kinder.
Der Zeitpunkt des großen Festes ist gekommen. Bilbo hat das ganze Auenland eingeladen mit ihm zu feiern. Und Hobbits lassen sich nicht zweimal bitten, wenn es ums feiern, im speziellen natürlich ums Essen und Trinken geht. Und von dem gibt es, wie es sich für einen guten Gastgeber gehört, reichlich. Es wird gelacht, getanzt und gesungen, die Hobbits verstehen es eben zu feiern. Den Höhepunkt des Abends stellt allerdings Gandalfs Feuerwerk dar, das er selbst erdacht und hergestellt hat. Nachdem Festmahl erhebt sich Bilbo von seinem Platz. „Meine lieben Beutlins und Boffins. Tuks und Brandybocks, Grubers, Pausbackens, Hornbläsers, Bolgers, Straffgürtels und Stolzfußens. Heute ist mein hundertelfzigster Geburtstag. "Aber leider sind einundelfzig Jahre eine viel zu kurze Zeit sind, um unter solch vortrefflichen und bewundernswerten Hobbits zu leben.“
„Ich kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.“ Bilbo blickt in verdutze und verwirrte Gesichter und fährt schließlich mit bedrückter Stimme fort: “Ich hab was zu erledigen. Ich hab’s viel zu lange vor mir her geschoben. Ich bedauere kundtun zu müssen, dass dies das Ende ist. Ich gehe nun. Ich wünsche euch zum Abschied alles Gute. "Lebt Wohl!“ Bilbo verschwindet und hinterlässt eine sprachlose und verwirrte Zuschauermenge. An dem merkwürdigen Verhalten Bilbos erkennt Gandalf, dass irgendwas nicht stimmt.
Zurück auf Beutelsend packt Bilbo schnell seine Sachen, wird dabei jedoch von Gandalf überrascht der bereits auf ihn wartete. Das Verhalten von Bilbo wird immer merkwürdiger und zunehmend aggressiver. Gandalf erkennt, dass der Ring Macht über den Hobbit gewonnen hat. Nur mit Mühe kann er Bilbo überreden den Ring abzustreifen und ihm seinen Neffen Frodo zu übertragen. Kurz, nachdem Bilbo Beutelsend verlassen hat kommt Frodo und findet Gandalf im Dunkeln sitzend, tief in Gedanken verloren vor.
Bald bricht auch er auf. In seinen Archiven findet Gandalf einen Hinweis, der belegt, dass es sich bei Bilbos Ring um den EINEN handeln könnte.
“Wir schreiben das Jahr 3434 des zweiten Zeitalters. Dies sind die Aufzeichnungen Isildurs, hoher König von Gondor, der berichtet wie der Ring der Macht gefunden wurde: Er ist zu mir gekommen. Der EINE Ring. Er soll ein Erbstück meines Königreichs werden. Alle Nachfahren gleichen Blutes sollen an sein Schicksal gebunden werden, denn ich will nicht wagen, dass dem Ring etwas zustößt. Er ist mein Schatz. Obwohl ich ihn mit großem Schmerz erkaufe. Die Linien auf dem Ring beginnen zu verschwinden. Die Schrift, zuerst klar wie eine rote Flamme, verblasset schon. Ein Geheimnis, dass nur das Feuer preisgeben kann...“
Währendessen legt sich ein schwarzer Schatten über das Auenland, ein Gerücht geht um, dass neun schwarze Reiter ins Auenland eingedrungen sind.
Als Frodo eines Abends Beutelsend betritt, taucht aus einer dunklen Ecke Gandalf auf „Weiß auch niemand davon? "Ist er gut versteckt?“ Frodo holt den Umschlag mit dem Ring aus einer alten Truhe hervor. Er weiß nicht recht ob er sich über Gandalfs Besuch freuen oder fürchten soll, denn etwas beängstigendes ist der Stimme des alten Mannes zu entnehmen. Er reicht ihn zögernd dem Zauberer, der ihn zu Frodos Erstaunen und Bestürzung in das Feuer wirft. Einen Augenblick bleibt der Zauberer stehen und blickt in das Feuer, dann bückt er sich, schiebt den Ring mit einer Zange nach vorn und nimmt ihn sofort heraus. „Strecke deine Hand aus Frodo“ sagt Gandalf. „Er ist ganz kühl“. Frodo nimmt ihn in die Hand, er erscheint ihm dicker und schwerer als sonst. Aber er kann nichts ungewöhnliches erkennen. Doch dann erscheinen feine, kleine Linien – elbische Buchstaben, die er aber jedoch nicht lesen kann. „Nur wenige können das, es ist die Sprache von Mordor, die ich hier nicht aussprechen will. In unsere Sprache übersetzt heißt es: Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Gandalfs Verdacht bestätigt sich, es handelt sich bei Bilbos Ring um den EINEN, geschmiedet vom dunklen Herrscher Sauron in den Feuern des Schicksalsberges.
60 Jahre lang befand sich der Ring in Bilbos Gewahrsam er verlängerte sein Leben und ließ ihn nicht altern. Aber das ist jetzt vorbei, denn das Böse rührt sich in Mordor.
Der Ring ist erwacht und hat den Ruf seines Meisters erhört. Sauron ist zurückgekehrt und gewinnt in Mordor wieder an Macht. Seine Orks sind noch zahlreicher geworden und seine Festung Baradur ist wiedererrichtet worden in Mordor. Sollte er den EINEN Ring zurückerhalten, könnte er damit alle Länder in eine zweite Finsternis hüllen.
Frodos Herz wird von Furcht erfüllt, denn es gibt noch jemanden, der wusste das Bilbo den Ring hatte: Gollum. Doch Gandalfs Suche war vergebens, denn der Feind hat ihn als erstens entdeckt. Unter endlosen Schreien und Gestammel entlockten sie ihm zwei Wörter: Auenland, Beutlin!!!!
Der Ring kann nicht im Auenland bleiben, zu groß ist die Gefahr für seine Bewohner. Also entschließt sich Frodo schweren Herzens das Auenland zu verlassen. Er muss sofort aufbrechen, denn die Zeit eilt. Er soll nach Bree gehen, wo Gandalf im „Gasthaus zum tänzelnden Pony“ auf ihn warten will. Der Zauberer will jedoch zuvor Rat beim Obersten seines Ordens, Saruman dem Weißen, suchen. Frodo packt nur das nötigste zusammen. „Mein lieber Frodo, Hobbits sind doch wirklich erstaunliche Geschöpfe. In einem Monat kann man alles wissenswerte über sie lernen und doch können sie einen nach hundert Jahren noch überraschen“.
Begleitet wird Frodo auf seiner abenteuerlichen Reise von seinem Freund Sam, den Gandalf beim Lauschen erwischt hat und nun zur Strafe Frodo begleiten muss. „Seiht vorsichtig, alle beide! Der Feind hat viele Späher in seinen Diensten: Vögel, Tiere. "Ist er sicher?“ Frodo greift sich an die Westentasche. „Benutze ihn niemals, denn dann werden die Diener des dunklen Herrschers von seiner Macht angezogen. Denk immer daran Frodo: Er versucht zu seinem Herren zurückzukehren. Er will gefunden werden!
Auf ihrem Weg schließen sich ihnen Merry und Pippin, die sich auf der Flucht vor Bauer Maggot befinden, an. Gemeinsam begeben sich die vier Hobbits auf den gefährlichen Weg nach Bree...
Filmkritik
Filme gibt es wie Sand am Meer, doch es gibt nur wenige, die es wirklich verstehen das Publikum zu beeindrucken und emotional so dermaßen zu fesseln, sodass der Film einem auch noch Wochen danach beschäftigt. Die Verfilmung von Tolkiens Literaturmeisterwerk „Der Herr der Ringe“ ist einer dieser Filme, die etwas besonderes darstellen und von denen eine ganz besondere Magie ausgeht. Doch diese Filme sind selten geworden, zu sehr wird in der heutigen Zeit auf den kommerziellen Erfolg geschaut, sodass künstlerische und filmische Aspekte kaum mehr Platz finden. Filme, die sich von der Maße abheben sind daher selten geworden. Zu diesen Filmen gehört die Verfilmung von „Der Herr der Ringe“. Ein ganz besonderer Film, der das Publikum magisch in seinen Bann zieht. Die Gefühle, als ich den Film zum erstenmal im Kino sah, sind nur sehr schwer zu beschreiben. Es war fast so als ob mich eine Macht ergriffen hat, die mich immer mehr in ihren Bann zieht. Selten, dass mich ein Film emotional so ergriffen und gefesselt hat. Normalerweise gibt es in solchen langen Epen immer wieder Stellen an denen es ziemlich langweilig wird, dies war jedoch bei HdR nicht der Fall. Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern, als ich ihn zum erstenmal sah. Es war gegen Ende des letzten Jahres. Ein Sonntag, die gesamte Familie traf sich um den Geburtstag meines Vaters, Onkels und Opas, die alle am selben Tag Geburtstag haben, zu feiern. Da entschlossen sich mein um sechs Jahre älterer Bruder und ich spontan dazu am Abend ins Kino zu gehen um den Herrn der Ringe anzusehen. Eigentlich wollte ich zunächst nicht richtig, da ich bereits meinen Freunden versprochen hatte in den Ferien mit ihnen zu gehen, doch irgendwie war ich so neugierig, dass ich schließlich doch ging. Als ich den Film dann zum erstenmal sah, hätte er mich fast erschlagen. Es war ein unglaubliches Erlebnis, noch nie hat mich ein Film so dermaßen beeindruckt wie Herr der Ringe. Wenn man den Film nicht im Kino gesehen hat, dann hat man echt was verpasst, denn erst da kommen die Stärken des Films richtig zur Geltung. Einige Szenen bleiben für mich unvergesslich: Die Szene im Prolog mit Gollum, bei seinem „Mein Schaaaaaaaatz“ – Gänsehautfeeling. Ein weiterer unvergesslicher Augenblick: Die Szenen mit den schwarzen Reitern, diese Szenen wirkten auf der Leinwand unglaublich beängstigend. Oder als die Gefährten in den Hallen von Moria standen – einfach atemberaubend.
Dabei muss ich gestehen habe ich von Tolkien und dem Buch nur sehr wenig bis gar nichts gewusst, was im nachhinein mit Sicherheit kein Nachteil war. Denn so konnte ich ohne Erwartungen und Vorurteile in den Film gehen, während eingefleischte Tolkien- und HdR-Fans einige Probleme hatten den Film zu genießen, da sie den Film immer mit dem Buch verglichen haben und dadurch, dass es sich beim Film um eine Interpretation des Stoffes handelt und nicht um eine eins zu eins Nacherzählung, konnten sie ihn nicht wirklich genießen. Also, es ist durchaus ein Vorteil, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, wer allerdings vom Herrn der Ringe noch nicht genug hat und mehr über Frodo und Co. erfahren möchte, sollte sich unbedingt das Buch holen. Selbst wenn man wie ich nicht unbedingt zu den Leseratten zählt. Man erfährt nämlich sehr viel und lernt auch die Veränderungen zwischen filmischer Umsetzung und Buchvorlage kennen.
Regisseur Peter Jackson hat die Stimmung des Buches perfekt eingefangen und versteht es diese auch auf den Film zu übertragen, ohne sich dabei sklavisch an die Buchvorlage zu halten. Mit "Der Herr der Ringe“ schuf er nicht nur ein filmisches Meisterwerk, sondern hauchte dem Fantasy-Genre, das bisher ein Schattendasein fristete und kaum Akzeptanz fand, neues Leben ein. Man merkt auch deutlich, dass es sich beim Herrn der Ringe um eine internationale Produktion handelt, was dem Film meiner Meinung nach sehr gut getan hat, da er sich abseits des üblichen, eintönigen und langweiligen Hollywood-Mainstreams bewegt.
Der Herr der Ringe ist ein sehr facettenreicher Film: Unendlich spannend, überraschend und sehr gefühlvoll. Der Zuschauer leidet, lacht und weint mit den Darstellern auf der Leinwand. Der Zuschauer wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen und bereits der erste Teil der Ringtrilogie führt den Zuschauer emotional an seine Grenzen. Der Film führt einen durch alle emotionalen Höhen und Tiefen, man kann die Ängste und Gefühle der Darsteller richtig nachempfinden. Doch dies ist nur der Anfang, die beiden folgenden Teile „Die zwei Türme“ und „Die Rückkehr des Königs“ werden emotional noch tiefer und stärker als es schon Teil eins ist.
Als Location für die atemberaubenden Landschaften, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, diente Peter Jacksons Heimat Neuseeland. Mit seinen vielfältigen und teilweise fast noch unberührten Landschaften stellte der Inselstaat im Südpazifik den idealen Drehort für die Verfilmung dar. Ob das liebliche Auenland mit seinen saftig, grünen Hügeln oder das finstere Schattenreich Mordor - Regisseur Peter Jackson lag in seiner Heimat Neuseeland das ganze Repertoire der Tolkien’schen Welt zu Füßen. Die Bilder sind wunderschön und furchteinflößend zugleich.
Die rasante technische Entwicklung in der Filmindustrie machte eine filmische Umsetzung überhaupt erst möglich. Für die Spezialeffekte und das Design zeichnet PJ eigene Special Effects Firma WETA FX verantwortlich. Neben der Gestaltung der Requisiten, Modelle und Kostüme um die sich eine eigene Abteilung kümmerte, galt das Hauptaugenmerk den Spezialeffekten. Neben den beeindruckenden Schlachten, für die ein eigenes Programm erstellt wurde, kommen auch einige Hauptcharaktere aus dem Computer. So zum Beispiel Gollum, der eine zentrale Rolle in der Geschichte einnimmt und deswegen nur sehr schwer zu realisieren war.
Die großen Stärken des Filmes sind jedoch weder die bombastischen Spezialeffekte noch die fesselnden Bilder und rasanten Kamerafahrten. Nein, den Film zeichnen etwas ganz simples aus, und zwar die ruhigen Momente, in denen es um die Beziehungen und Gefühle der einzelnen Charaktere geht.
Cast & Crew
ELIJAH WOOD (Frodo Beutlin)
CHRISTOPHER LEE (Saruman)
SEAN ASTIN (Sam Gamdschie)
VIGGO MORTENSEN (Aragorn)
SIR IAN MCKELLEN (Gandalf)
ORLANDO BLOOM (Legolas)
JOHN RHYS-DAVIES (Gimli)
CATE BLANCHETT (Galadriel)
SIR IAN HOLM (Bilbo Beutlin)
LIV TYLER (Arwen Abendstern)
DOMINIC MONAGHAN (Meriadoc Brandybock)
BILLY BOYD (Peregrin Tuk)
PETER JACKSON (Regie)
HOWARD SHORE (Musik)
ANDREW LESNIE (Kamera)
PHILLIPA BOYENS, FRAN WALSH (Drehbuch)
Filminfos
Originaltitel: The Lord of the Rings – The Fellowship of the Ring
Laufzeit: ca. 171 Minuten
Land und Jahr: Neuseeland/USA 2001
FSK: ab 12 Jahren
Kinostart: 19.12.2001
Drehzeit: 11 Oktober 1999 – 22 Dezember 2000
Budget: 109 Millionen $
Weltweites Einspielergebnis: 855,3 Millionen $ (Platz 5)
Auszeichnungen: 4 Oscars (Kamera, Spezialeffekte, Makeup, Musik) – 13 Nominierungen; 5 BAFTA Awards (Publikumspreis, Film, Makeup, Regie, Spezialeffekte) – 12 Nominierungen; 2 MTV Movie Awards (Bester Film, Bester Newcomer – Orlando Bloom) – 6 Nominierungen; Golden Globes – 4 Nominierungen
Infos zur DVD
Obwohl im November, die von vielen Fans schon sehnsüchtig erwartete, Special Extented Edition auf den Markt kommt, hat sich New Line Cinema bereits bei dieser DVD sehr viel Mühe gegeben und sie mit reichlich Bonusmaterial ausgestattet. Insgesamt sind an die zwei Stunden Bonusmaterial vorhanden, das allerdings nur bedingt informativ ist und sich bei
näherem betrachten als großteils Promotionmaterial herausstellt. Die Prunkstücke hat man sich offensichtlich für die Extented Edition aufgehoben. Vielen wird es wahrscheinlich so ergehen wie mir, eigentlich möchte man bis zur Veröffentlichung der Special Extented Edition im November warten, doch allein schon angesichts der Vorschau auf den zweiten Teil und der zusätzlichen Szenen auf der Extented Edition, wird man schwach und man langt schließlich doch zu. Die günstigen Preise tun ihr übriges dazu. Die Strategie von Warner und New Line geht damit schließlich voll auf, denn der Großteil besorgt sich wahrscheinlich beide Versionen womöglich sogar die Limited Edition mit Buchstützen etc., die ebenfalls im November erscheint. Und in fünf Jahren, wenn dann alle Filme schon längst im Kino gelaufen sind, kommt eine Box mit allen drei Teilen und weiteren 2 Stunden an zusätzlichen Szenen raus. Und höchstwahrscheinlich greift man wieder zu. Es lebe der Kommerz! Aber seien wird doch mal ehrlich, bei so einem Film lässt man sich doch gerne „ausrauben“ oder?
Das Menü der DVD ist entsprechend dem Film mystisch gestaltet und mit Musik unterlegt. Ein echter „Augenöffner“ würde wohl Sam dazu sagen. Bild und Ton sind einfach ausgezeichnet und haben absolute Referenzqualität! Hier hat New Line wirklich ganze Arbeit geleistet. Die Bildqualität ist perfekt bis zum kleinsten Detail, verfügt über klare und
farbenprächtige Bilder und einen beigeisternden Kontrast. Der Sound steht dem Bild in nichts nach und überzeugt mit einem bombastischen Soundfeuerwerk, das die Wände wackeln lässt. Die Musik von Howard Shore wird durch die hervorragende Qualität noch verstärkt und sorgt für so manches Gänsehautfeeling.
Special Features
WELCOME TO MIDDLEEARTH (16:45)
In der knapp 17-minütigen Dokumentation kommt zunächst Rayner Unwin, ein alter Jugendfreund von J.R.R Tolkien, zu Wort. Der erzählt zunächst ein wenig über Tolkiens Bücher. Danach geht’s weiter mit Interviews von Cast & Crew und kleinen Einblicken hinter die Kulisse. Das Feature war eigentlich als Making of gedacht, geworden ist es allerdings ein etwas besserer Werbefilm. Viele Einblicke bekommt man allerdings nicht. Der Name verspricht zwar viel, hält allerdings relativ wenig.
QUEST FOR THE RING (21:27)
Ähnliches gilt für das zweite „Making of“. Inhaltlich bietet es nur wenig neues, interessante Dinge sind allerdings Mangelware. Eine typische, nichtssagende TV-Promotions-Dokumentation, wie man sie zum Beispiel von RTL 2 kennt. Die deutsche Synchronisation ist dabei nicht wirklich ein Pluspunkt. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass auch dieses Extra lediglich dazu dient die Quantität und nicht die Qualität zu erhöhen.
A PASSAGE TO MIDDLEEARTH (41:36)
Interessanter ist da schon das dritte Making of. Mit knapp 42 Minuten ist es das längste und beste zugleich. Im Gegensatz zu den anderen beiden Making ofs geht „A Passage to Middleearth“ mehr ins Detail, obwohl auch hier neuerlich Filmausschnitte und Interviews den guten Eindruck ein wenig trüben.
LORTOFTHERINGS.NET DOKUMENTATIONEN
Den Stammgästen der offiziellen Herr der Ringe Website dürften die 15 Kurzdokumentation bekannt vorkommen. Die 15 Kurzclips, mit einer Laufzeit von jeweils zwei bis fünf Minuten, wurden nämlich exklusiv für die offizielle Homepage produziert und gehen auf spezifische Themen ein (siehe Aufzählung). Nebenbei gibt es u.a Interviews mit Ian McKellen, Elijah Wood, Liv Tyler oder Viggo Mortensen. Ein recht interessantes Extra, da man einige Einblicke in die Produktion bekommt. Leider sind die Interviews etwas zu kurz geraten. Hier die fünfzehn Clips:
> Auf der Suche nach Hobbingen
> Hobbingen erwacht zum Leben
> Die Welt von Bree
> Die Ringgeister: Die gefallenen Könige
> Bruchtal
> Die Sprachen von Mittelerde
> Zwei Zauberer
> Die Musik von Mittelerde
> Elijah Wood
> Viggo Mortensen
> Orlando Bloom
> Cate Blanchett
> Liv Tyler
> Ian McKellen
> Die Wetterspitze: Der windige Hügel
VORSCHAU AUF DIE SPECIAL EXTENTED EDITION (03:06)
Dieses Feature bietet einen Vorgeschmack auf die im November erscheinende Special Extented Edition, die neben einer 30 Minuten längeren Filmversion auch weiteres (interessanteres?) Bonusmaterial enthalten wird. In der Vorschau gibt es neben Ausschnitte der zusätzlichen Szenen kurze Interviews mit Cast und Crew, die einen kleinen Einblick geben, was uns erwartet. Die Vorschau ist vor allem für diejenigen interessant, die mit dem Gedanken spielen sich auch die Special Extented Edition zuzulegen, wer allerdings nicht extra das 2-DVD-Set kaufen will um diese Vorschau zu sehen, die Vorschau gibt’s mittlerweile bereits zum downloaden!
VORSCHAU AUF DEN ZWEITEN TEIL „DIE ZWEI TÜRME“ (10:40)
Die Vorschau auf den zweiten Teil, der Ende diesen Jahres bei uns in den Kinos anlaufen wird, dürfte wohl das interessanteste Feature sein. Wer es allerdings jetzt schon nicht mehr erwarten kann bis der zweite Teil endlich in die Kinos kommt, sollte lieber Abstand davon nehmen, denn in der knapp 11-minütigen Vorschau gibt es bereits jetzt aufregende Ausschnitte aus „Die zwei Türme“. Außerdem gibt’s einen Blick hinter die Kulissen. Also nichts für Ungeduldige!!!!
VORSCHAU AUF DAS VIDEOSPIEL „DIE ZWEI TÜRME“
Die dritte Vorschau beschäftigt sich mit dem Konsolenspiel „Die zwei Türme“ von EA. Ja, ihr habt richtig gehört, leider dürfen sich nur Konsolenfans auf das Spiel zum Film freuen. Derzeit ist lediglich eine Veröffentlichung auf Playstation 2 und Gameboy Advance geplant. Das Feature ist daher besonders für die Konsolenfreaks interessant und verleiht erste Eindrücke über die Grafik. Doch auch für die PC-Spieler gibt es Hoffnung, denn die Firma Vivendi bringt ebenfalls ein Spiel heraus – auch für den PC!
TRAILER
Neben dem Trailer gibt es des weiteren noch zwei Teaser, sowie 6 TV-Spots
MUSIKVIDEO VON ENYA „May it be“ (03:38)
Ein Musikvideo von Enya mit „May it be“, dem offiziellen Song zum ersten Teil „Die Gefährten“, rundet das Bonusmaterial ab.
Details zur DVD
Im Handel seit: 06.08.2002
Preis: 19,99 €
Bildformat: 2,35:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 2.0 Surround; Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1 EX
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Booklet: Kapitelauswahl und Übersicht über die Extras
Kapitel: 40
Disk Typ: DVD 9, Dual Layer (2x)
Fazit
Wer der Versuchung nicht widerstehen kann und auch nicht bis November warten will, kann sich das 2-DVD-Set ruhig kaufen. Zudem ist es bereits für 15 Euro erhältlich, was für ein 2-DVD-Set extrem günstig ist. Bei den Extras versäumt man zwar nicht wirklich viel, die Bild und Tonqualität ist allerdings einsame Klasse und zum Film braucht man wohl auch nichts
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Der beste Film des Jahres...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dies ist ein Bericht über den Film "Der Herr der Ringe, die Gefährten". Als ich den Film vor kurzem gesehen hatte muss ich sagen, dass mich dieser Film noch mehr begeistert hat als der Film "Harry Potter und der Stein der Weisen" und das will schon was heißen. Der Film hat mich mitgerissen und ich fand ihn spitze. Ich kann mir vorstellen, dass der Film nicht einfach zu drehen war, denn es sind viele Kriegsszenen mit Monstern enthalten. Doch nun will ich ihn kurz beschreiben:
Figuren:
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Frodo: Er ist der Ringträger und gehört zum Volk der Hobbits. Die Hobbits sind halb so groß wie Menschen.
Gandalf: Er ist ein Zauberer und ist ein Freund von Frodos Vater. Er beschließt Frodo auf seiner Reise zu begleiten.
Legolas: Er ist ein Elb und sehr tapfer. Er ist sehr geschickt im Umgang mit Pfeil und Bogen. Auch er gehört zu den Gefährten Frodos.
Gimli: Der Zwerg. Er ist zwar klein aber sehr stark. Er beschützt Frodo mit seiner Axt.
Aragorn: Er ist ein Mensch und der mit Abstand Stärkste und treuste Gefährte Frodos.
Boromir: Er ist ebenfalls ein Mensch und verfällt leicht der Macht des Rings. Doch er ist auch ein sehr mutiger Begleiter und würde sein Leben einsetzen um Frodo zu schützen.
Sam und zwei weitere Hobbits (Namen vergessen): Sie sind Freunde von Frodo und weichen nicht von seiner Seite. Sie sind nicht sehr gut im Kampf und ein wenig tollpatschig.
Handlung:
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Wie alles begann
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Alles begann damit, dass Ringe der Macht geschmiedet und an verschiedene Völker verteilt wurden.Doch ein weiterer Ring wurde gemacht. Von Sauron, einem sehr bösartigen Herrscher. Dieser Ring war so Mächtig, dass er die anderen Ringe beherrschen konnte. Jeder erhielt gewaltige Macht, wenn er diesen Ring trug. Doch keiner konnte den Ring beherrschen, außer Sauron, dem Herrsteller des Rings. Doch nicht alle verfielen der Macht des Rings. Manche Wehrten sich und zogen gegen Sauron in die Schlacht.
Schließlich gelang es ihnen Sauren zu töten und den Ring zu erhalten. Doch der, der den Ring zu den Feuern des Schicksalsberges tragen sollte, dem einzigen Ort wo der Ring zerstört werden konnte, weil er dort geschmiedet worden war, verfiel der Macht des Rings und der Ring ging verloren und wurde viele Jahre vergessen bis Bilbo Beutlin ihn fand:
Er reichte ihn an Frodo weiter, der dann von Gandalf beauftragt wurde den Ring abermals zum Schicksalsberg zu bringen um ihn zu zerstören.
Die Reise:
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Und so begab sich Frodo in der Begleitung drei weiterer Hobbits auf die extrem gefährliche Reise zum Schicksalsberg. Auf seiner Reise begegnet er Gestalten, die er ohne seine Freunde und Begleiter nie besiegt hätte. Doch das böse schläft nie: Viele Anhänger des bösen begeben sich au die Suche nach ihnen und es wird oft sehr knapp für Frodo.
Wie wird er die Reise bestehen können? Hat er überhaupt eine Chance?
Doch es gibt ja noch zwei weitere Filme von "Der Herr der Ringe" und die werd ich mir auf alle Fälle ansehen.
Mein Urteil:
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Also ich fand diesen Film einfach genial und würde ihn mir am liebsten nochmal ansehen. Die Figuren in diesem Film sind gut gemacht und auch die Kampfszenen mit Monstern sind sehr realistisch dargestellt. An diesen Film reicht kein bisher gedrehter Film heran. Man hat das Gefühl selber Dabeizusein und alles mitzuerleben. Wie einige von euch sicher schon mitbekommen haben bin ich ein Fantasy-Freak, doch auch die, die nicht so an Fantasy.Filmen interessiert sind sollten sich den Film ansehen.
Gruß
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MaryEllen
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9 Gefährten, 1 Ziel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich denke, kaum ein Film wurde so sehr erwartet, wie im Dezember 2001 Der Herr der Ringe - Die Gefährten. Ein halbes Jahrhundert war die Romanvorlage zu einem Kult geworden, der sich bis heute von Generation zu Generation verbreitete und nun hatte es tatsächlich ein Regisseur gewagt, diesen Stoff zu verfilmen, der bis dato als unverfilmbar galt. Also stürmten alle Neugierigen in die Kinos und wurden belohnt oder teilweise wohl auch enttäuscht. Nun ein halbes Jahr später kann man sich dieses umstrittene Meisterwerk auch für die heimische DVD-Sammlung kaufen, was ich natürlich sofort getan habe (*g*).
Story - möglichst kurz zusammengefasst:
Es wurden einst 19 Macht-Ringe erschaffen: 3 für die Elben, 7 für die Zwerge und 9 für die Menschen. Doch der finstere Herrscher Sauron hinterging alle Völker, in dem er einen weiteren Ring schuf, der Macht über alle anderen 19 besitzt. So versuchte er mit Hilfe dieses mächtigen Werkzeugs die Völker Mittelerdes zu unterjochen. Doch in einer großen Schlacht gelang es einem Menschen (Isildur) dem Herrscher diese Macht zu entreißen. Doch der Ring birgt soviel Macht in sich, dass er versucht zu seinem Erschaffer (Sauron) zurückzukehren. So stürzt er jedwede Kreatur, die ihn besitzt ins Unglück. So geschah es auch, das Isildur den Ring und auch sein Leben verlor. Man glaubte den Ring für immer verloren, doch eine einsame Kreatur fand diesen und zog sich tief ins Gebirge zurück: Gollum. Eigentlich durch puren Zufall (wenn man bei dem Ring der Macht überhaupt von so etwas wie Zufall sprechen kann) findet der Hobbit Bilbo Beutlin diesen Ring, als er mit Zwergen unterwegs zu seinem großen Abenteuer ist (genaueres kann man in "Der kleine Hobbit" nachlesen). Und hier setzt nun die Geschichte des Films ein.
Bilbo Beutlin kehrte nach seinem Abenteuer mit den Zwergen ins Auenland in sein geliebtes Hobbingen zurück, mit ihm natürlich auch der Ring. Doch nach Jahren der Ruhe zieht es Bilbo wieder in die Fremde. So beschließt er an seinem 111. Geburtstag von dannen zu ziehen. Bei einer großen Feier nutzt er so noch einmal die Macht des Ringes, um sich unsichtbar zu machen und verlässt Hobbingen und das Auenland. Der Zauberer Gandalf, ein alter Freund von Bilbo, kann ihn jedoch davon überzeugen, den Ring seinem Neffen Frodo zu überlassen, was Bilbo aber nur sehr schweren Herzen macht. Nun erkennt Gandalf endlich, dass der Ring doch wesentlich mehr Gefahr birgt, als er bisher vermutet hat. So stellt er Nachforschungen an und gibt Frodo inzwischen den Rat, den Ring gut versteckt zu halten.
Nach einiger Zeit kehrt Gandalf wieder in Hobbingen ein, um festzustellen, ob seine Vermutungen den Ring betreffend wirklich wahr sind. Als keine Zweifel mehr bestehen, dass dies der Ring der Ringe ist, fleht er Frodo regelrecht an, den Ring sofort zu nehmen und damit das Auenland auf schnellstem Wege zu verlassen. Doch Frodo muss nicht alleine gehen. Bald schon haben sich ihm sein Gärtner Sam und die beiden frechen Burschen Pippin und Merry angeschlossen.
Während ihrer Flucht erleben sie so manchen Abenteuer und können auch nur mit Hilfe des Waldläufers Streicher, ihren düsteren Verfolgern, den schwarzen Reitern, entkommen. Doch trotz dieser Mühen gelangen sie nach Bruchtal, wo sie nun die ganze Wahrheit erfahren. Hier beraten auch die Völker Mittelerdes, Elben, Zwerge und Menschen, was mit dem mächtigen Ring passieren soll. Schnell ist klar, dass es nur einen Ausweg gibt: der Ring muss zerstört werden. Doch dies gelingt nur in den Feuern des Berges, in dem er erschaffen wurde: dem Schicksalsberg. So bricht eine Gemeinschaft aus 9 Mitgliedern auf, um diese Tat zu vollbringen: die Hobbits Frodo, Sam, Pippin und Merry, der Zwerg Gimli, der Elb Legolas und die Menschen Boromir, Aragorn (Streicher) und Gandalf.
Ob und wie ihnen das gelingen wird, erfährt man in insgesamt drei Teilen des Herrn der Ringe (Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs).
Wer den Film schon kennt, weiß sicher, dass man den Film wirklich nicht kürzer zusammenfassen kann.
Zum Film:
Da ich über den Film einen separaten Bericht geschrieben habe, möchte ich mich hier in meiner Filmkritik etwas zurückhalten, da die DVD noch genug Stoff zum berichten bietet. Natürlich will ich trotzdem kurz meine Meinung zu diesem Film kundtun.
Inzwischen habe ich den Film 3 Mal gesehen (2 mal im Kino und einmal die DVD) und ich weiß jetzt schon, dass das bestimmt nicht die einzigen Male sein werden. Bevor ich eigentlich richtig in die Bücher vertieft war, sah ich einen Trailer zu diesem Film und wusste mit absoluter Sicherheit, ich musste diesen Film sehen (ich liebe einfach solche Filme). Nach Lektüre der Bücher war das Gefühl noch stärker. Also ging es kurz vor Weihnachten ab ins Kino. Ich hatte ja mit viel gerechnet, doch ich wurde trotzdem überrascht. Ich dachte, bei einem 3-Stunden-Film muss doch einfach irgendwann mal Langeweile aufkommen. Doch ich musste meinen Irrtum eingestehen. 171 Minuten lang verfolgte ich mit größter Begeisterung das Geschehen auf der Leinwand und danach diskutierten wir noch lange über die Ereignisse (eine lange Autofahrt hat also durchaus auch etwas für sich).
Was faszinierte mich an dem Film so sehr? - Darüber denke ich immer wieder nach. Ganz klar ist, dass mich der Mythos Der Herr der Ringe fasziniert. Eigentlich unvorstellbar, dass sich ein einziger Mensch eine so komplexe Geschichte ausgedacht hat. J.J.R. Tolkien entwarf eine Welt, die durchaus parallelen zu unserer aufweist, gleichzeitig jedoch in einer längst vergangenen Zeit zu sein scheint. Neben dieser ganz eigenen Welt an sich sind aber auch die vielen verschiedenen Lebewesen, die sich durch Mittelerde bewegen, die einen faszinieren. Die schönen Elben, die gemütlich Hobbits, die knurrigen Zwerge, die mittelalterlich anmutenden Menschen und die mysteriösen Zauberer. Beim Lesen des Buches (oder besser der Bücher) malt sich wohl jeder selbst aus, wie die Wesen wohl aussehen könnten. Regisseur Peter Jackson hat es geschafft, die Vorstellungen von mir (und ich denke, es geht auch anderen so) hervorragend zu treffen, so dass ich schon mit Spannung auf die nächsten Teile warte.
Die DVDs:
Generell kann ich sagen, dass mich sowohl die Ton- als auch die Bildqualität absolut zufrieden gestellt haben. Ein weiterer genereller Punkt (also auf beiden Scheiben vorhanden) sind die sehr schön gestalteten Menüs. Mit einem schön verschnörkelten Rand sieht man Bilder aus dem Film, untermalt mit passender Filmmusik.
DVD 1 - Der Hauptfilm:
Beim Ton hat man die Wahl zwischen Deutsch und Englisch, wobei beides in Dolby Digital 5.1EX und Deutsch zusätzlich noch als Dolby Surround 2.0 vorliegt. Dies kann man im Sprachen Menü auswählen genau wie die Untertitel-Sprachen: Deutsch Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte.
Des weiteren kann man im Hauptmenü noch die Punkte das Firmenzeichen, Szenenanwahl, Film starten und Specials anwählen.
Firmenzeichen - Hier findet man die Credits. Also die Beteiligten an den verschiedenen Produktionen (DVD-Produktion, Dokumentationen,...) - Finde ich jetzt nicht so spannend, aber natürlich gehört das mit drauf.
Szenenanwahl - Das ist natürlich ganz klar. Hier kann man sich sozusagen in dem Film klicken, in dem man einfach eines der 40 Kapitel auswählt. - Finde ich immer sehr sinnvoll. Bei Filmen mit Überlänge ist es sogar noch praktischer als sonst, da man sich so mal nur einen Teil anschauen kann und dann genau weiß, wo man stehen geblieben ist.
Film starten - Dürfte ebenfalls klar sein, so dass ich es wage und nichts weiteres darüber schreiben werden. - Das wohl wichtigste der DVD :-)
Specials - Dahinter verbirgt sich nur der Hinweis auf die 2. DVD mit den ganzen Extras. - Also rein mit der zweiten Scheibe.
DVD 2 - Specials:
Naja, wie der Name schon sagt, befinden sich hier die ganzen Specials drauf. Ich will sie hier alle nach und nach auflisten und ein paar Worte dazu schreiben, damit ihr wisst, um was es sich genau handelt.
Dokumentationen
"Welcome to Middle-earth": Houghton Mifflin In-Score Original-Dokumentation (ca. 16 min) - Ein langer Titel, doch was verbirgt sich dahinter? - Houghton Mifflin ist ein Verlag, der 2 Bücher zu dem Film Der Herr der Ringe - Die Gefährten herausgebracht hat. Bei uns erschienen diese Begleitbücher bei Klett-Cotta. Neben einem Einblick in den Film (man bedenke, dass die Doku vor dem Film rauskam) einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung des Buches (wie kam es eigentlich, dass das Buch in 3 Teilen herausgegeben wurde? Dies und Ähnliches wird beantwortet). Das Ganze kann man sich mit deutschen Untertiteln anschauen oder auch ohne. - Ich persönlich fand es ganz interessant. Aber ich bin sowieso ein großer Fan von Dokus als Extras auf DVDs.
"Quest for the Ring": FOX TV Dokumentation (ca. 21 min) - Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine Dokumentation des amerikanischen Fernsehsender FOX. Ein schöner Blick hinter die Kulissen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese auch irgendwo im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, weiß es aber nicht genau. Für mich war sie jedenfalls neu und sehr informativ. Man kann sich die Doku auf Deutsch oder Englisch anschauen. Das Einschalten irgendwelcher Untertitel ist allerdings nicht möglich. Das finde ich schade, da ich ganz gerne Englisch mit deutsche Untertiteln gucke.
"A Passage to Middle-earth": SCI-FI Channel Original-Dokumentation - Die dritte und letzte Dokumentation und gleichzeitig die ausführlichste (ca. 41 min). SCI-FI Channel ist auch wieder ein Fernsehsender. Wenn ich mich nicht täusche ein englischer. Nach und nach werden die Länder und Figuren des Films vorgestellt. Das ganze ist diesmal in Englisch wahlweise mit deutschen Untertiteln anzusehen. Also ganz nach meinem Geschmack.
Neben diesen 3 großen Dokumentationen findet man unter dem Punkt lordoftherings.net Original-Dokumentationen 15 kleinere Dokus, die eigens für die Homepage erstellt wurden. Diese beschäftigen sich in 2-5 Minuten mit einem ausgewählten Thema (z.B. Auf der Suche nach Hobbingen). Also weitere vertiefende Einblicke, die das Herz eines Herr-der-Ringe-Fans höher schlagen lassen. Die Filmchen sind alle auf Englisch und können mit deutsche Untertitel angeschaut werden.
In allen Dokumentationen kommen sowohl die Darsteller als auch viele Mitglieder der Crew zu Wort.
Auf der nächsten Seite des Hauptmenüs (es gibt davon 2) findet man noch Folgendes:
USA-Trailer - Die 2 Teaser und den Original-Kinotrailer aus den USA (also in Englisch ohne Untertitel). Diese Trailer allein haben es geschafft, meine Faszination für diesen Film auszulösen.
TV Spots - Nicht nur bei uns liefen Ende letzten Jahres lauter Trailer im Fernsehen, sondern auch in den USA. So kann man sich hier 6 verschiedene Versionen davon anschauen (in Englisch ohne Untertitel)
Musikvideo "May It Be" von Enya - Schon bevor ihr Song "Only Time" letztes Jahr für die Berichterstattung der 11. September Katastrophe missbraucht wurde und dieser überall zu hören war, hatte ich ihre Musik für mich entdeckt. Deshalb war ich natürlich positiv überrascht, als ich hörte, sie würde zu diesem Meilenstein der Filmgeschichte einen Song beisteuern. Da ich ja kein MTV oder sonstige Musik-Sender zur Verfügung habe, kannte ich dieses Video bisher nicht. Zu dem inzwischen auch recht bekannten Klängen von "May It Be" sieht man abwechseln Szenen aus dem Film und die Künstlerin selbst. - Sehr schön. Ich wäre froh, auf mehr DVDs würden sich solche Musikvideos finden.
Original-Vorschau auf die Special Extended DVD Edition - Ich denke, es dürfte sich inzwischen schon rumgesprochen haben, dass im November besagte Special Edition erscheint. Diese soll aus 4 DVDs bestehen und unter anderem eine längere Fassung des Films beinhalten, die so noch näher an das Buch herankommt. Einige Ausschnitte daraus kann man in dieser Vorschau schon mal sehen (Englisch wahlweise mit deutschen Untertiteln). - Die wird ich mir natürlich auch zulegen ;-)
Original-Vorschau auf "Die Zwei Türme" - Hinter den Kulissen - Da im Dezember 2002 ja der zweite Teil der Herr der Ringe Trilogie ins Kino kommt, wirft Peter Jackson mit uns hier schon mal einen kurzen Blick hinter die Kulissen (Englisch mit wahlweise deutschen Untertiteln). - Für alle Fans ein Muss. (Ich will Teil 2 sehen!!! )
Vorschau auf das EA Videospiel "Die Zwei Türme" - Zum Start des zweiten Teils kommt nun auch ein passendes Video-Spiel auf den Markt, das sich gleich mit dem Inhalt der ersten beiden Teilen beschäftigt. Hier erhält man schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf (Deutsch).
Neben den beiden Scheiben findet man noch ein kleines Booklet in der DVD Hülle, das neben einigen Bildern aus dem Film eine Auflistung der Kapitel und der Special beinhaltet. Also ganz praktisch, um schnell zu finden, was man sucht.
Fazit:
Wie ihr sicher gemerkt habt, bin ich von dem Film absolut begeistert und fiebere schon den nächsten beiden Teilen entgegen. Da es bis dahin noch ein paar Monate sind, tröste ich mich halt mit dieser DVD.
Neben der guten Qualität des Films ist der zweite wichtige Grund für diese Anschaffung die Fülle an Extras. Hier wird schon soviel mitgeliefert, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, was die bei der Extended Edition noch alles draufmachen (das mit der längeren Filmversion ist mir schon klar).
Allen, die es bis November nicht mehr aushalten können (wie ich), kann ich nur empfehlen, sich diese DVD anzuschaffen. Schon allein der Film ist es wert, sie sich ins Regal zu stellen.
Viel Spaß damit!
DVD-Daten:
Dolby Digital: 5.1 - Englisch, Deutsch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bild: 2.35:1 (16:9)
Extras: 3 lange Dokumentationen, 15 Kurz-Dokus, Original Kinotrailer und TV Spots, Musikvideo, Vorschau auf Special Extended Edition, Vorschau auf Die Zwei Türme, Vorschau auf Video-Spiel
Filmdaten:
Originaltitel: The Lord of the Rings - The Fellowship of the Ring
Deutscher Titel: Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Regie: Peter Jackson
Jahr: 2001
Land: USA
Länge: 171 min
Darsteller: Elijah Wood, Ian McKellen, Liv Tyler, Viggo Mortensen, Sean Astin, Cate Blanchett, John Rhys Davies, Billy Boyd, Dominic Monaghan, Orlando Bloom, Christopher Lee, Hugo Weaving, Sean Bean, Ian Holm weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 12.04.2007, 21:27 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
LG Damaris :-)
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Der Herr der Ringe ... Endlich auch auf DVD
13.08.2002, 21:12 Uhr von
chabo
Hi! Der Chabo aus der Lüneburger Heide möchte seine Meinungen und Erfahrungen über und mit Produ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hi Yopi Freunde,
Als ich vor ein paar Tagen im Fernsehen die Werbung für die "Herr der Ringe DVD" gesehen habe hatte das Warten endlich ein Ende. Am Erscheinungstermin ging ich gleich nach der Schule zum nächst großen Videofachhandel und kaufte mir das edle Stück. Ich veranstaltete am nächsten am drauffolgenden Wochenende gleich ein DVD Abend bei mir zu Haus in meinem kleinen Heimkino *g*.
Nun liegt sie vor mir auf dem Schreibtisch ...
Als J. R. R. Tolkien sein dreibändiges Werk "Lord of the Rings" 1954/55 erstmals veröffentlichte, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, dass es einmal Kultstatus erreichen und monumental verfilmt werden würde. Als Peter Jackson 1999 in Neuseeland mit den Dreharbeiten begann, glaubten immer noch viele kritische Stimmen, das Projekt sei zum Scheitern verurteil, da man ein solches Buch nicht verfilmen könnte.
Heute, 2002, wissen wir, dass Jackson dieser Versuch weitestgehend geglückt ist. Die Besucherzahlen im Kino sprechen eine deutliche Sprache, viele Wochen lang stand der Film auf dem Programm an erster Stelle. Selbst die Zweifler mussten respektvoll anerkennen, dass "New Line Cinema" bei der Verfilmung sehr dicht am Original geblieben war. Gespannt warteten die Fans auf die Veröffentlichung der DVD, die nun heute endlich erschien.
Für alle, die nicht wissen, worum es bei "Herr der Ringe" geht (alle anderen mögen die folgenden Zeilen gnädig überspringen):
Nach zweieinhalb Jahrtausenden relativen Friedens braut sich über den Ländern Mittelerdes erneut Unheil zusammen. Sauron, der dunkle Herrscher, ist zurück, und trachtet danach, die Welt zu beherrschen. Um dies zu erreichen, fehlt ihm lediglich ein kleiner Ring, mit dem er die Völker der Erde - Menschen, Elfen, Zwerge und nicht zuletzt Hobbits - unterjochen kann.
Dieser eine Ring befindet sich im friedlichen Auenland, wo die Hobbits leben. Hobbits sind menschenähnliche Wesen, nur kleiner, mit stark behaarten Füßen und einer Vorliebe für gutes Essen. Einer von ihnen ist der angesehene Bilbo Beutlin, der von einer abenteuerlichen Reise einst ein besonderes Fundstück mitbrachte, ohne jedoch zu wissen, worum es sich dabei handelt: den "Einen Ring", den Sauron begehrt.
Als Bilbo seinen einhundertelfzigsten Geburtstag dazu nutzt, wieder auf Wanderschaft zu gehen, fällt der Ring seinem Neffen Frodo zu, gewissermaßen als Erbe. Schnell stellt sich heraus, dass Sauron seine dunklen Boten, die Ringgeister, ausgesandt hat, um den Ring zu finden. Frodo muss sich mit seinen Gefährten aufmachen, um den Ring endgültig zu vernichten und die Welt dadurch vor dem Bösewicht zu retten.
Eine gefahrvolle Reise liegt vor ihm, die er nur mit Hilfe seiner Freunde bewältigen kann: den Hobbits Sam, Merry und Pippin, dem Elfen Legolas, dem Zwerg Gimli und den Menschen Boromir, Aragorn und - last but not least Gandalf, dem weisen Zauberer. Dies sind "die Gefährten", die dem Film seinen Namen gegeben haben.
Hierzu sei angemerkt, dass "Die Gefährten" der erste Teil einer Trilogie ist, die im Abstand von einem Jahr ins Kino kommt bzw. auf DVD erscheint.
Die erste Etappe der Reise führt die Gefährten aus dem Auenland über Bree nach Rivendell, wo sie in Elronds Haus Kriegsrat halten, und schließlich in die Minen von Moria, wo sie ein schrecklicher Kampf erwartet. Der Film endet an der Stelle, wo die Reisegemeinschaft sich "auflöst" und getrennte Wege geht - kein wirkliches Happy End, aber dafür eines, das Lust auf den zweiten Teil macht.
Wie bereits erwähnt, erscheint der Film auf zwei DVDs. Auf einer findet sich der Film, auf der zweiten zahlreiche Extras, auf die im folgenden noch genauer einzugehen sein wird.
Die "Haupt-"DVD mit einer Laufzeit von 171 Minuten ist sehr gut gemacht, verfügt über animierte Menüs und überzeugt sowohl durch ihr gestochen scharfes Bild, als auch durch den hervorragenden Ton. Zur Wahl stehen hier die Sprachen Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1EX sowie Deutsch in Dolby Surround 2.0. Als Untertitel gibt es Deutsch, Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte zur Auswahl.
Auf der zweiten DVD befinden sich zahlreiche interessante und durchaus sehenswerte Extras, darunter ein "Making Of", bei dem man die Schauspieler auch einmal ohne Maske erblickt (wer ist nur für Legolas' fürchterliche Punkfrisur verantwortlich?). Besonders gut gefiel mir hierbei Sir Ian McKellen, ein begnadeter Mime, der bereits in vielen Shakespeare-Produktionen (Richard II.) zu sehen war.
Weiterhin gibt es die Kinotrailer und TV-Spots, das Musikvideo "May it be" von Enya (gutes Lied, aber meiner Meinung nach nicht das passende Video), und natürlich die Vorschau auf Teil II (Die Zwei Türme), der im Dezember 2002 in die Kinos kommt. Desweiteren warten auf den Käufer der DVD zahlreiche Interviews und Einblicke in die Welt Tolkiens, die nicht nur für Fans interessant sind.
Zumindest einige Kritikpunkte gibt es: warum z. B. ist der Film schon ab 12 freigegeben? Manche Schlachtenszenen erscheinen mir für dieses Alter doch recht ungeeignet, seien es die Kämpfer der Uruk-Hai oder die Goblins, die Legolas' Pfeilen gelich dutzendweise zum Opfer fallen. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.
Kritikpunkt No. 2: Die DVD ist doch mit reichlich Kommerz zugemüllt. Das fängt mit dem Flyer in der DVD-Hülle an (Wer kauft sich denn ein Schachspiel mit "Lord of the Rings"-Figuren oder die "Bilbo-Pfeife"?), und setzt sich auf der Extra-DVD fort: Da wird das offizielle Filmbuch angeboten wie sauer Bier, und dann kommt noch die Ankündigung, dass im November 2002 eine weiteres DVD-Set mit 4 DVDs erscheinen wird, auf denen dann 30 Minuten Film zu sehen sein werden, die in der vorliegenden Edition und im Kino der Schere zum Opfer fielen. Aber wer wird sich dieses Set kaufen, wenn er doch schon dieses hat?
Kritikpunkt 3: Mir hat Tom Bombadil gefehlt, der im Buch einer der liebenswertesten Charaktere ist, hier aber einfach nicht auftaucht. OK, er ist nur eine kleine Nebenrolle und für die Handlung nicht wirklich wichtig, aber schade ist es trotzdem.
Doch ansonsten ist an "Herr der Ringe" nichts auszusetzen. Der Film ist großartig geworden, die schauspielerischen Leistungen überzeugen, und die Landschaft Neuseelands ist schlicht ein Traum. Über die Qualität von Tolkiens Geschichte brauche ich kein Urteil abzugeben, die Verkaufszahlen des Buches sprechen auch fast 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch für sich. Sehr empfehlenswert!
Danke fürs Lesen
würde mich über Kommentare sehr freuen ...
CHABO weiterlesen schließen -
pure Emotionen
08.06.2002, 09:47 Uhr von
ahaefner
mittlerweile [b]35[/b] (fühl mich aber wie 27 - na gut, manchmal auch wie 3... *g*) [list] [*]n...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
pure Emotionen
Selten habe ich mit solchem Staunen und tiefen Gefühlen im Kino gesessen, dass ich trotz der beinahe 3 Stunden Spieldauer nicht mehr aus dem Kinosessel aufstehen wollte.
Es soll ja tatsächlich Menschen über 20 geben, die noch nie mit J.R.R. Tolkiens Roman-Trilogie in Berührung gekommen sind. Damit dürfte nun wohl bald Schluss sein, denn Peter Jacksons monumentale Verfilmung des längst zum Klassiker avancierten Epos wird sicher die letzten Winkel der Erde erreichen.
Regie
Schon Stanley Kubrick wollte seinerzeit die Bücher auf die Leinwand bannen, musste jedoch aufgeben, weil zu seiner Zeit die Tricktechnolgie noch nicht so weit fortgeschritten war.
Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson, der bislang vor allem durch etwas blutigere Streifen wie "Bad Taste" oder "Braindead" von sich Reden machte, wagte sich schließlich an die schier unmögliche Aufgabe, dieses für viele unverfilmbare Buch zu verarbeiten.
Beinahe 10 Jahre lang arbeitete er an dem Projekt, 15 Monate dauerten die Dreharbeiten. Als Produzent stellte die Firma New Line Cinema ein Budget von insgesamt rund 350 Millionen Euro zur Verfügung und, ich nehme es vorweg, dieses Geld "sieht" man auch wirklich auf der Leinwand.
Was Peter Jackson mit dieser Verfilmung zustande gebracht hat, ist für mich absolut einzigartig. Er verfilmte jeden Band der Trilogie als selbstständigen Film. Der nächste Teil wird nächstes Jahr, der dritte und letzte Teil im Jahr darauf in die Kinos kommen.. Jackson hat übrigens auch, gemeinsam mit Fran Walsh, Phillippa Boyens und Stephen Sinclair die drei Drehbücher geschrieben.
Da der Film jahrelang in Produktion blieb, hat sich ein immenser Erwartungsdruck aufgebaut, dem normalerweise kein filmisches Werk standhalten kann. Es gibt eben immer Fans, die alles anders gelesen und damit auch erwartet hatten (siehe Harry Potter).
Herausgekommen ist mit "Die Gefährten" ein opulenter und bildgewaltiger Fantasy-Film, der sicher nicht nur mir den Atem geraubt und mich an den Kinosessel gefesselt hat, wie kein anderer Film zuvor.
Für alle, die die [k]Handlung[/k] noch gar nicht kennen, hier der Inhalt in aller Kürze...
Frodo Beutlin ist ein junger Hobbit, der von seinem älteren Cousin Bilbo adoptiert wurde und mit diesem zusammen in Hobbingen im Auenland lebt. An seinem 111. Geburtstag verlässt Bilbo seine Heimat und übergibt Frodo seine Habseligkeiten, darunter auch einen ganz besonderen Ring. Frodo ahnt nichts davon, wie gefährlich das Kleinod ist, bis ihn der Zauberer Gandalf aufklärt.
Mittelerde wird immer mehr von Sauron, dem Herrscher des Bösen, bedroht, und nachdem Gandalf seine Vermutung bestätigt findet, dass Frodos Ring der "eine Ring", der Beherrscher der anderen Ringe der Macht ist, muss sein Plan zur Zerstörung des Ringes sofort durchgeführt werden.
Frodo flüchtet mit seinen Hobbitfreunden, immer bedroht durch die schwarzen Reiter, die den Ring der Macht suchen. In Bree treffen die Hobbits Streicher, den Waldläufer alias Aragorn, letzter Spross der Könige von Numenor. Mit Müh und Not schaffen sie es bis zur Furt des Silberlaufs, wo Bruchtal, das Reich von Elrond beginnt. Hier jedoch gelingt es den schwarzen Reitern fast, Frodo und den Ring in ihre Gewalt zu bringen. Der Elb Glorfindel und Gandalf eilen zu Hilfe und schaffen es, die Reiter in Flucht zu schlagen.
Nach Frodos Genesung beginnt der Rat von Elrond in Bruchtal, wo die Gruppe der neun Gefährten ausgewählt wird. Diese haben den Auftrag, bis zum Schicksalsberg vorzudringen, um den Ring in dessen Feuer zu vernichten.
Der Ringträger wird von den Hobbits Sam, Merry und Pippin, dem Waldläufer Aragorn, dem Elb Legolas, Gimli, dem Zwerg, von Boromir, einem Krieger aus Gondor und von Gandalf dem Zauberer als Anführer der Gruppe begleitet. Heimlich brechen sie ihre Reise an, scheitern aber am eisigen Berg Caradhras und nehmen den Weg durch die unheimlichen Minen von Moria. Dort stürzt Gandalf bei einem Kampf mit einem Balrog in einen Abgrund, und Aragorn übernimmt die Führung. Im Land Lothlórien ruhen sich die Freunde aus, um dann gestärkt weiter entlang des Anduinstroms bis zu den Raurosfällen zu reisen, während sie die ganze Zeit von Gollum, jenem Wesen, dem Bilbo einst den Ring stahl, verfolgt werden. Hier trennen sich die schicksalhaften Wege der Gefährten, denn als Boromir der Kraft des Ringes nicht widerstehen kann, entscheidet sich Frodo, allein weiter zu reisen. Einzig sein treuer Freund Sam schließt sich in letzter Sekunde seinem Herrn an. Zu zweit machen sie sich auf den Weg nach Mordor.
filmische Umgesetzung
In jeder Einstellung und bei jeder Figur ist deutlich zu spüren, wie sehr Regisseur Peter Jackson Tolkiens Romane liebt. Es ist ihm gelungen, die Buchvorlage mit all ihrem Detail-Reichtum nahezu perfekt auf die Leinwand zu übertragen.
Er erzählt die Geschichte von der alles bedrohenden Macht des einen Rings sehr ernsthaft und verzichtet dabei gänzlich auf Ironie und flapsige Witze. Berichtet von brutalen Schlachten und Kämpfen, aber auch von schönen Elfenfrauen und tapferen Königskindern. Er sorgt dafür, dass einem das Schicksal von Mittelerde im allgemeinen und das der Hobbits im besonderen zu Herzen geht.
Darsteller
Auch für die Besetzung des Abenteuers hat Jackson die richtigen Gefährten gefunden: Als weiser Zauberer Gandalf brilliert Ian McKellen. Viggo Mortensen nimmt man den rätselhaften Waldläufer Aragorn zu jedem Zeitpunkt ab, und Sean Bean gelingt spielt fantastisch den zweifelnden Krieger Boromir.
Neben Elijah Wood, der die Hauptrolle mit einer Souveränität ausfüllt, wie ich sie selten gesehen habe, verkörpern Sean Astin, Billy Boydt und Dominic Monaghan die übrigen Repräsentanten der nur gut einen Meter großen Hobbits, die im Verlauf der dramatischen Geschichte über sich hinauswachsen.
Cate Blanchett gefällt mit einer gelungenen Darstellung der ätherischen Feenkönigin Galadriel, während Liv Tyler und Hugo Weaving das bestmögliche aus ihren eher kurzen Auftritten herauskitzeln.
Kurzum, wirklich jedem (!)der Schauspieler gelingt es, die psychologisch ausgefeilten Charaktere Tolkiens mit Leben und Glaubwürdigkeit zu erfüllen.
Noch beeindruckender für mich war, mit welch unglaublichen Vermögen Jackson den klassischen Stoff filmisch aufbereitet hat. Um zum Beispiel gerade der Vorgeschichte Herr zu werden, die die "Unverfilmbarkeit" des Stoffes ausmachte, setzt er fast urbildliche Bilder ein, die man dann selbst in seinem Kopf zu einem Gesamten zusammensetzt. Was sich dabei ergibt, ist für mich eines der interessantesten Filmerlebnisse seit langem. Jackson schafft es durch die Brillanz seiner Bilder, gepaart mit seinen Erzählmustern, tiefe Emotionen hervorzurufen.
Musik
Unterstützt nur noch von der Musik von Howard Shore (u.a. verantwortlich für die Musik zu "Philadelphia"; oder "Schweigen der Lämmer", die die Emotionen noch verstärkt. Wie auch bei "Harry Potter" stehen beim Soundtrack zu "Herr der Ringe" eher die klassisch-dramatischen Orchester-Passagen im Mittelpunkt. Shore unterlegt das aufwändig inszenierte Fantasy-Epos mächtig mit Chören, Streichern und Flöten. Die instrumentelle Umsetzung übernahm das London Philharmonic Orchestra, von Shore höchstpersönlich dirigiert.
Exklusiv für den "Herr der Ringe"-Score hat Enya zwei Songs geschrieben, die sich perfekt integrieren: das auch als Single ausgekoppelte "May It Be" ist eine gefühlvoll arrangierte Ballade, sparsam instrumentiert und mit Enyas elfenhafter Stimme im Mittelpunkt. Bei "The Council Of Elrond" setzt die Irin zu Beginn des Stückes ihre Akzente, bevor ein mächtiges Orchester die Dramatik steigert.
Wenn es darum geht, die Klassiker des Fantasy-Films aufzuzählen, gibt es nun einen weiteren Namen zu nennen: "Der Herr der Ringe - Die Gefährten". Dieser Film wird, da bin ich mir sicher, Geschichte schreiben!
Freunde des Buches werden begeistert sein, ebenso wie diejenigen, die das Buch nicht gelesen haben (dies aber vielleicht noch nachholen sollten!). Das, was mich am meisten erstaunt hat und mich nachdenklich aber auch mit Freude zurücklässt, ist nur ein Gedanke: Dies war erst der Anfang...
Nach über drei Stunden Ringen um den Ring saß ich im Kinosessel und dachte mir, jetzt könnte sofort der zweite Teil beginnen, wenn der Sessel nicht so hart wäre ;-)
Ein Jahr Wartezeit auf die Fortsetzung "Die zwei Türme" erscheint mir fast zu lang. Ich werde mich daher wohl mal wieder den drei dicken Wälzern zuwenden, um deren Faszination neu zu entdecken. Und mich dann auf Weihnachten 2002 freuen, wenn der legendäre Vers "Ein Ring, sie zu knechten - sie alle zu finden. Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden." das zweite Kapitel der Saga einläutet. Und man muss nicht an Hobbits oder Elben glauben, um sich darauf zu freuen.
Vergeßt Harry Potter, seht Euch diesen Film (vielleicht sogar mehrfach...) an und lasst Euch mit einem Fantasy-Epos, das in der Kinogeschichte seinesgleichen sucht, belohnen!
Der Film läuft immer noch in vielen Kinos...
Viel Spaß
wünscht Euch Andreas
(© am 06. Januar 2002 bei ciao...) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Der Ring hat auch mich gefangen...
20.05.2002, 22:55 Uhr von
Schiffsturbine
1984 geboren bin ich mittlerweile ganze 17 Jahre alt! Ich hoffe das lässt keien voreiligen Schlüs...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Abgesehen von den Ferien gehe ich nie unter der Woche ins Kino. Fast nie. Bis zum 20. Dezember 2001, der Tag, an dem ich den "Herr der Ringe" gesehen habe!
Ich bin kein Herr der Ringe – Experte, ich habe weder die Bücher noch gelesen, noch kannte ich bis gestern die Geschichte. Bis bekannt wurde, dass es einen riesigen Film geben soll wusste ich nicht einmal um die Bedeutung dieses Werkes, das bis dahin schon ca.50 Mio. Menschen auf der ganzen Welt gelesen haben.
Aber gut, von den Medien hochgehypt spürte auch ich das unbefriedigte Bedürfnis, diesen Film gesehen haben zu müssen! Und als sich mir die optimale Gelegenheit bot, am zweiten Tag, an dem er in Deutschland läuft, ihn gleich zu sehen, konnte ich da ernsthaft ablehnen?
Schließlich saß ich im Kino, und endlich ging es los. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Fantasy, das war klar, aber ich kannte ja gar nicht, außer, dass es um irgendeinen Ring geht, dass ein Hobbit namens Frodo mitspielt, und ein alter Zauberer namens Gandalf. Aber was sich mir dann in den nächsten drei Stunden bot, hat mich echt überwältigt!
Der kleine Hobbit Frodo Beutlin (im englischen Baggin), Bewohner von Auenland, das wiederum im Land Mittelerde liegt, gelangt durch Umstände an einen goldenen Ring, der vor 3.000 Jahren von dem bösen Herrscher Sauron geschmiedet wurde. Das Ziel von Sauron war es, einen Ring zu schmieden, der in seiner bösen Macht alle anderen Zauberringe, 17 an der Zahl, die um sie selbe Zeit geschmiedet wurden, zu beherrschen. Im Kampf verlor er den Ring allerdings. Durch viele Hände hindurch kommt der Ring nun zu Frodo, der zunächst nicht weiß, was er mit ihm soll. Sein guter Freund Gandalf der Graue findet allerdings heraus, dass Saurons Geist wieder lebt und er mit aller Macht an den Ring kommen will, um dadurch seine Macht zurück zu erlangen. Seine dunklen Reiter hat er dafür auf den kleinen Hobbit angesetzt.
Gandalf befiehlt Frodo, den Ring zu nehmen und Auenland, die Heimat der Hobbits, zu verlassen. Zusammen mit seinem besten Freund Sam geht Frodo und gabelt auf dem Weg noch zwei weitere Freunde auf. Zu viert schlagen sie sich durch, gejagt von den dunklen Reitern.
In einer Kneipe treffen sie den Waldläufer, nur Streicher genannt, der zuerst etwas zwielichtig wirkt, aber sich als gut gesinnt entpuppt. Mit ihm fliehen sie und erreichen schließlich das Elbenland (hier hat dann auch endlich Liv Tyler ihren [kurzen] Einsatz).
Ein Rat wird einberufen, der entscheidet, dass der Ring zerstört werden muss. Das ist allerdings nicht so leicht möglich, man kann ihn nur zerstören, indem man ihn in die Feuer der Schicksalsberge wirft, wo er auch geschmiedet wurde. Es gibt nur ein Problem: Die Schicksalsberge liegen mitten im Land Mordor, von wo Sauron kommt, und wo es vor bösen Viechern nur so wimmelt. Schließlich findet sich eine Gruppe von 9 Männern, die gemeinsam den Ring nach Mordor bringen wollen, 'Die Gefährten'. Unter ihnen natürlich Frodo, Sam und Gandalf. Alleine bis diese, eigentlich ja Vorgeschichte, erzählt ist, vergehen 1,5 Stunden des Filmes, nur um endlich die Gefährten gebildet zu haben.
Auf ihrem Weg gen Mordor erleben sie viele Abenteuer und müssen ihr Leben oft genug verteidigen, gegen Orks, böse Zauberer, Riesenkraken, Dämonen...
Diese ganze Reise wird dann über weitere 1,5 Stunden erzählt. Natürlich erreicht die Gruppe Mordor noch lange nicht, sonst gäbe es ja keinen Stoff mehr für Teil 2 und 3. Aber obwohl es ja wirklich eine lange Zeit ist, und die Zeit, zumindest für mich, nicht im Flug verging, langweilt man sich nie, weil immer wieder etwas neues passiert und man immer aufpassen muss, was den Film auch sehr anspruchsvoll macht, weil man alles mitkriegen muss, aber eigentlich ja auch will...
Ich war von dem Film sehr beeindruckt. Mir kommt dabei sicherlich zu Gute, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Bei Harry Potter kannte ich jedes Detail, die ich dann im Film vermisst habe. So war ich vollkommen voreingenommen und konnte den Film einfach nur genießen. Allerdings schließe ich nach diesem Erlebnis nicht mehr aus, dass ich auch die 1.300 Seiten vielleicht lesen werde...
Ein Wort noch zur Altersfreigabe: Von der FSK ist der Film ab 12 Jahren freigegeben worden, das finde ich allerdings untertrieben, da einige Szenen im Film doch recht heftig sind. Schade, dass es in Deutschland keine Grenze "ab 14" gibt, denn ich denke, da wäre der Film gut aufgehoben.
Eigentlich kann ich abschließend nur Gutes über den Film sagen. Denn neben Action und auch ein wenig Schmalzfilm (entschuldigt bitte, liebe Fans) ist auch immer noch ein wenig Lustiges dabei. So steht die Gruppe beispielsweise vor einem Tor, das ein Passwort verlangt, und der sonst fast allwissende Zauberer Gandalf steht mehrere Stunden davor und versucht das richtige Wort zu erraten...
Ein Freund hat erzählt, dass eine relativ lustige Figur aus dem Buch nicht in den Film übernommen wurde (was wohl den Rahmen gesprengt hätte), was wohl ziemlich schade ist, aber wie gesagt, solche Sachen kann ich nicht beurteilen. Ich finde, dass der Hype, der vorher um den Film gemacht wurde, vollkommen berechtigt ist, und ich kann mir richtig gut vorstellen, dass auch dieser Film voll einschlägt und nach Harry Potter für AOL Time Warner der zweite große Erfolg dieses Jahr wird. Und nächstes Jahr um diese Zeit werde ich mit Sicherheit wieder im Kino sitzen und weiter mit Frodo und seinem Freund Sam fiebern... weiterlesen schließen -
Ash nazg durbatuluuk, ash nazg gimbatul...
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben!
Bereits als Buch war der Herr der Ringe ein durchschlagender Erfolg. J.R.R. Tolkiens Meisterwerk bestand ursprünglich aus sechs Büchern, wurde später aber zu den folgenden drei Büchern zusammengefasst:- 1. Die Gefährten
- 2. Die zwei Türme
- 3. Die Rückkehr des Königs
Der erste Teil dieser Trilogie, also „Die Gefährten“, wurde nun von Peter Jackson verfilmt und lief im Dezember 2001 in den deutschen Kinos an. Über diesen Film möchte ich in diesem Artikel berichten.
Um das ganze möglichst übersichtlich zu gestalten, habe ich meinen Artikel in folgende Kapitel unterteilt:- 1. Die Charaktere
- 2. Wichtige Plätze in Mittelerde
- 3. Die Handlung
- 4. Schlusswort
---------------------- (1.) Die Charaktere ----------------------
Die wichtigsten Charaktere dieses Filmes lassen sich am besten beschreiben, wenn man sie in Gruppen unterteilt. Dies möchte ich nun tun.- (a) Die neun Ringgefährten
- (b) Die Verbündeten der Gefährten
- (c) Die Feinde
Bei der Benennung der einzelnen Charaktere werde ich nur auf jene eingehen, die in der Verfilmung des ersten Teiles auftreten.
(a) Die neun Ringgefährten
Frodo Beutlin (Eljiah Wood):
Frodo ist der Ringträger. Er wurde auserwählt den Ring erst bis nach Bruchtal, dann bis nach Mordor zu tragen um ihn schließlich zu vernichten.
Frodo ist ein Hobbit und wohnt in Hobbingen, der Hauptstadt des Auenlandes. Er ist der Neffe Bilbo Beutlins und hat am gleichen Tag wie er Geburtstag, ist jedoch um einiges jünger. Als Bilbo 111 Jahre („einundelfzig“) wird, wird Frodo gerade 33 Jahre alt und ist damit nach dem Gesetz der Hobbits „jährig“ (=volljährig).
Samwise Gamdschie (Sean Astin):
Samwise, kurz „Sam“, ist nicht nur der Gärtner Frodos sondern auch ein treuer Freund. Als solcher erweist der neugierige und tollpatschige Sam sich auch während der gefährlichen Reise nach Mordor. Auserwählt zum Weggefährten des Ringträgers wird er von Gandalf als Sam ihn und Frodo bei einem vertraulichen Gespräch über den Ring bespitzelt.
Meriadoc Brandybock (Dominic Monaghan):
Wie auch Sam, Pippin und Frodo ist Meriadoc „Merry“ Brandybock ein Hobbit. Zufällig gelangen er und Pippin zu den Ringgefährten, als sie Bauer Maggots Gemüse klauen. Aber auch vorher treten die beiden unzertrennlichen Freunde in das Geschehen: Sie klauen Gandalf eine Feuerwerksrakete und werden erwischt.
Peregrin Tuk (Billy Boyd):
“Pippin” ist der beste Freund Merrys. Er gilt im allgemeinen als gefräßig und tollpatschig. So bringt er in Moria die Ringgefährten – natürlich ohne Absicht – in große Gefahr.
Gandalf (Sir Ian McKellen):
Gandalf ist ein Vertrauter der Beutlins und ein begabter, mächtiger und hochangesehener Zauberer, auch wenn er im Auenland mehr als Störer des Friedens betrachtet wird. Er besitzt in Mittelerde viele Namen, der im Film gebräuchlichste ist „Gandalf der Graue“.
Gandalf begleitet die Ringgefährten bis nach Moria, hier stürzt er während des Kampfes mit einem Balrog, einem Dämon, in die Tiefe. Bis zu diesem Punkt hat er den Gefährten den Weg gewiesen.
Aragon (Viggo Mortensen):
Aragon (auch Streicher genannt), Arathons Sohn, begegnet den vier Hobbits in Bree. Trotz anfänglichem Misstrauen der Hobbits ihm gegenüber wird er ihr Wegbegleiter und erweist sich als große Hilfe. Wie sie später feststellen ist er ein Freund Gandalfs.
Besonders im Kampfe mit dem Schwert ist Aragon erfahren, aber auch des Bogens ist er mächtig. Seine edle Abstammung wird innerhalb des ersten Teiles des Herrn der Ringe noch nicht deutlich.
Boromir (Sean Bean):
Bromir ist der Sohn des Stadthalters Gondors. Als solcher liegt ihm viel am Wohlergehen dieser Stadt, so dass er sich als Vertreter dieser während des Rates der freien Völker Mittelerdes zu den Ringgefährten begibt. Er bringt den Hobbits den Umgang mit Schwertern bei.
Boromir wird nicht selten als „der Zweifelnde“ betitelt, da er nicht an Mordor als das einzige mögliche Ziel der Ringgefährten glauben mag. Ginge es nach ihm, so würde man den Ring in seiner Heimatstadt Gondor gegen Sauron einsetzen.
Leider ist Bromirs Wille nicht stark genug um sich dem Ring zu wiedersetzen. Von seiner Macht angezogen, versucht er ihn Frodo abzunehmen. Nachdem ihm dies misslingt wird er wieder Herr über sich selbst und opfert sein Leben für die Hobbits.
Gimli Gloinssohn (John Rhys-Davies):
Der Zwerg Gimli stammt aus einer berühmten Familie, sein Vater Gloin ist ein angesehener Zwerg. Mit seiner Axt erweist er sich als große Hilfe für die Ringgefährten. Anfängliche Sticheleien mit dem Elben Legolas legt er bald zur Seite, so dass es den beiden trotz langjähriger Feindschaft zwischen Elben und Zwergen gelingt, gute Freunde zu werden. Ein Schritt in die richtige Richtung für alle Zwergen und Elben.
Legolas Greenleaf (Orlando Bloom):
Auch Legolas stammt einer nicht zu verachtenden Herkunft ab: Er ist Waldelbenkönigs Thranduil´s Sohn. Als Vertreter der Elben, beherrscht er sowohl Pfeil und Bogen als auch das Schwert präzise. Weiterhin gelten seine Sinne als äußerst geschult. Er hört und sieht Gefahren somit um einiges früher als viele seiner Mitstreiter. Auch wenn die Elben grundsätzlich ehr friedliebende Geschöpfe sind, macht er deutlich, dass ihnen im Kämpfen so schnell niemand das Wasser reicht.
Wie man bis hierhin sicherlich schon sehen kann, treffen bei den neun Gefährten viele unterschiedliche Charakter – und Lebensformen - aufeinander. Dies sorgt neben der Spannung betreffend des Ringes zu weiteren interessanten Elementen innerhalb der Geschichte.
Neben den Konflikten zwischen Legolas und Gimli, aus denen letztlich eine unerschütterliche Freundschaft erwächst, erscheint mir auch die tiefgehende Treue zwischen Sam und Frodo als äußerst bemerkenswert. Sie erinnert mich persönlich nahezu an ein Fabelwesen: Schwer zu finden und von nicht nachvollziehbarer Existenz. Doch ist es diesmal nicht Hollywood, welches Freundschaft bis in den „Tot“ hinein lobpreist. Tolkien selbst entwickelte diese tiefen, aber bis ins letzte Detail glaubwürdigen Gefühle zwischen den beiden Hobbits. Peter Jackson gelingt es, innerhalb seines Filmes genau jene Gefühle überzeugend darzustellen und dabei nicht einen schnulzig-unglaubwürdigen Effekt zu erziehlen.
Somit sehe ich die Umsetzung der Gefährten mit Begeisterung. Meine Vorstellung von ihnen - nach dem lesen der Bücher - wurde um einiges übertroffen.
(b) Die Verbündeten der Gefährten
In diesem Abschnitt möchte ich nur auf jene Verbündete eingehen, die im ersten Teil in Erscheinung treten und für die Handlung von unentbehrlicher Wichtigkeit sind.
Beginne ich also ganz am Anfang – bei Bilbo Beutlin (Sir Ian Holm). Bilbo fand viele Jahre vor Beginn der Handlung im Herrn der Ringe den einen Ring und war fortan der Ringträger, unwissend der Macht dieses Ringes. Jene Geschichte lässt sich ausführlich in Tolkiens Buch „Der Hobbit“ nachlesen. Er adoptierte vor geraumer Zeit Frodo und vermacht ihm nun, an seinem 111. Geburtstag [Die Hobbits sprechen 111 wie folgt aus: „einundelfzig“.] den Ring um anschließend das Auenland zu verlassen und nach Bruchtal zum Hause Elrond´s (Hugo Weaving) zu gehen, wo er seinen Lebensabend verbringen möchte.
Elrond ist ein Halbelb und der Vater Arwens. Er darf sich zu den ältesten und einflussreichsten Elbenfürsten Mittelerdes zählen. Nachdem er bereits im ersten Ringkrieg durch Tapferkeit glänzte stellt er sich für die Ringgefährten als vertrauenswürdigen, für Sauron unbiegsamen Ansprechpartner heraus.
Arwen (Liv Taylor), von den Elben auch Undomiel [Abendstern] genannt, rettet im ersten Teil Frodo in einer wilden Verfolgungsjagd mit den Nazgûl das Leben. Aus Liebe zu Aragon entsagt sie der Unsterblichkeit der Elben.
Cate Blanchett verkörpert Galadriel, eine der edelsten Elben Mittelerdes, ist die Herrin Lothlóriens. Sie, die Großmutter Arwens, trägt einen der Elbenringe. Ihr Gatte ist der weise Celeborn (Marton Csokas). Dieses edle Elbenpaar gewährt den Ringgefährten sicheren Unterschlupf während ihrer Reise. Weiterhin erhält Frodo von Galadriel ein Geschenk unendlichen Wertes. Genauer darauf möchte ich hier jedoch nicht eingehen, um dem Film nicht an Spannung zu nehmen.
Merklich verfügen die Gefährten über starke Verbündete, welche für sie ein große Hilfe darstellen. Diese kommt während des Filmes meiner Ansicht nach jedoch weniger zur Geltung als im Buch. Im Film wirken sie meiner Meinung nach mehr auf sich allein gestellt.
Besonders enttäuschend erschien mir – wie wohl vielen anderen Herr-der-Ringe-Begeisterten auch – der Verzicht auf Tom Bombadil. Meiner Meinung nach stellt der alte Tom eine der interessantesten Charaktere – wenn nicht den interessantesten - des gesamten Tolkien-Werkes dar. Schade, dass dies nicht von P. Jackson erkannt wurde.
Eine weitere gravierende Veränderung war für mich die Rettung Frodos durch Arwen. Im Buch wird er von einem anderen Elben, Glorfindel gerettet. Vermutlich wählte P. Jackson diese Darstellung, um der Liebe Arwens und Aragons mehr Raum zu schaffen und durch übermäßig viele Charaktere den Zuschauer ohne Vorwissen nicht zu verwirren. Dies erschien mir für eine Umsetzung als Film angebracht.
Trotz der insgesamt guten Darstellung der Verbündeten fehlt mir Tom Bombadil, um in diesem Punkt zufriedengestellt zu sein.
(c) Die Feinde
An erster Stelle bei den Feinden der Gefährten ist sicherlich Sauron zu nennen – der Herr des Ringes. Im Silmarilion (= die Entstehungsgeschichte Mittelerdes) wird Sauron lediglich als der Stadthalter des Bösen betitelt, im Herrn der Ringe jedoch beweist er den Tolkien-Fans seine tiefgehende und selbstständige Bösartigkeit. Ihm ist alles, was schön ist, was Freude macht zu wider. Noch stärker jedoch hasst er das Licht. Daraus resultiert sein Versuch, Mittelerde komplett mit einem Schatten zu überziehen und alles schöne in ihm zu vernichten. Hierzu dienen ihm die Ringe der Macht, insbesondere sein eigener, „der eine Ring“. Dieser wurde ihm jedoch während des ersten Ringkrieges von Isildur, einem berühmten Vorfahren Aragons, von der Hand geschnitten. Ohne ihn ist Sauron machtlos, seine ganze Macht hat er in dem einen Ring eingeschlossen. Daher ist nun, im zweiten Ringkrieg, auch nur seine Seele anwesend, verkörpert durch ein brennendes Auge, welches alles sieht, überall hinsehen kann. All sein streben gilt dem Ring, den er sich unbedingt wieder zu eigen machen muss, um zu seiner alten Macht zu gelangen. Gleiches bestreben hat der Ring, welcher ein Eigenleben führt. Er sehnt sich nach seinem Meister und versucht mit allen Mitteln, seinen Träger zu verraten. Egal wie stark dieser ist, er ist somit nicht in der Lage, den Ring zu seinen Gunsten zu benutzen.
Die Nazgûl [Naz = Ring, Gûl = Geist; Ringgeister] sind die Lieblinge Saurons. Nach ihm verfügen sie über die größte Macht. Früher waren sie Große unter den Menschen, doch wurden sie mit Ringen von Sauron geködert und durch selbige in den Schatten gezogen, um hier ihrem Meister zu dienen. Sie fürchten das Feuer und Jeden, der es beherrscht. Im ersten Teil des HdR treten sie als „schwarze Reiter“ in Erscheinung. Soviel möchte ich an dieser Stelle Vorrausnehmen: Sie verlieren bei der Verfolgung Arwens alle ihre Pferde und bekommen daher im zweiten Teil neue, „andersartige“ Reittiere...
Gollum (Andy Serkis) [früherer Name: Sméagol] war einst ein Hobbit, wurde durch den langen Besitz und häufigen Gebrauch des einen Ringes jedoch zu einer Kreatur, die sich schwerlich beschreiben lässt. Nach Isildur war er der nächste Ringträger, von ihm „klaute“ Bilbo den Ring. Somit sind alle Ringträger genannt.
Gollum ist nicht durchgehend schlecht, ein Funken früheren Anstandes ist in ihm geblieben, doch dieser ist schwer zu finden. Alle seine Gedanken kreisen nun aber um seinen „Schatz“, wie er den einen Ring zu nennen pflegt. Demnach macht auch er sich auf die Jagd nach Frodo, geht dabei aber zunächst Sauron in die Falle, den er so auf die Spur des Ringes bringt.
Saruman (Christopher Lee) gilt als der weisester Zauberer (Istari). Er ist rangmäßig auch Gandalf überlegen, er ist der höchste seines Ordens. Leider verliert er jedoch sämtliches Rechtgefühl und sagt dem Guten ab. Somit betrügt er nicht nur Gandalf und die anderen Zauberer, sondern auch Sauron. Oberflächlich scheint er jedoch auf Saurons Seite zu stehen, insgeheim versucht er jedoch den einen Ring sich selbst anzueignen. Auch er macht den Ringgefährten ihre Mission reichlich schwer...
Die Anzahl der Feinde der Ringgefährten ist also folglich groß. Neben den hier genannten gibt es unter anderem noch Orks und Uruk-hais, Elbenmutationen die in Kriegheeren Sauron beziehungsweise Saruman dienen.
Besonders gut gefällt mir die Verkörperung der Gegner. Sie wirken angsteinflössend, mächtig, grausam, unheimlich,... Wie auch im Buch, sind sie somit im Film genial umgesetzt. Orks und Uruk-hais konnte ich mir nach dem Buch zwar bereits gut vorstellen, doch finde ich sie im Film noch um einiges genialer Umgesetzt als in meiner Fantasie. Ich denke, so etwas findet man bei nur sehr wenigen Filmen.
Sauron in voller Gestallt, wie er im Vorspann auftritt, erscheint mir jedoch weniger mächtig als er ist. Durch seine fast menschliche Darstellung und die Rüstung wirkt er auf mich schwach und verletzlich. Das Auge, welches man innerhalb des Filmes immer wieder sieht, macht jedoch einen besseren Eindruck auf mich. Da es nicht menschlich wirkt, erscheint es umso bedrohlicher und angsteinflößender.
Insgesamt halte ich – mit nur sehr kleinen Abstrichen – die Darstellung der Feinde für gelungen und überzeugend.
---------------------- (2.) Wichtige Plätze in Mittelerde --------------------
Um einen genaueren Einblick in die Reise zu gewähren, möchte ich nun kurz Informationen zu den wichtigsten Schauplätzen in Mittelerde geben.
Das Auenland: Die „Hauptstadt“ des Auenlandes ist Hobbingen. Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Auenland von Hobbits besiedelt. Sie leben hier in Abgeschiedenheit zum Rest Mittelerdes. Lediglich in Bree leben Hobbits und Menschen gemeinsam. Den meisten Menschen und Elben jedoch sind die Hobbits und mit ihnen das Auenland kein Begriff.
Rohan: In Rohan leben Menschen (Rohirrim) unter der Herrschaft König Theodons. Häufig wird Rohan verdächtigt, mit Mordor gemeinsame Sache zu machen und ihnen Pferde zu liefern. Dem ist aber nicht so. Die Krieger Rohans stellen sich gemeinsam mit denen Gondors Sauron.
Insbesondere ist Rohan für seine Pferde bekannt. Hier findet man die besten in ganz Mittelerde, unter ihnen auch Schattenfell – das künftige Pferd Gandalfs.
Gondor: Gondor ist die Stadt, die Mordor am nächsten liegt und damit unmittelbar bedroht. Ihnen fehlt ein König, daher wird die Stadt von Denethor II., einem Stadthalter, verwaltet. Gondor ist nicht nur Boromirs, sondern auch Aragons Heimatstadt. Eine ehrwürdige Stadt, die im zweiten und dritten Teil der Verfilmung eine größere Rolle spielen wird als im ersten Teil.
Bruchtal: Wie der Name vermuten lässt, findet man diesen Ort in einem Tal umgeben von hohen Felswänden. Es ist schwer zu finden und damit auch für Feinde nicht leicht erreichbar.
In Bruchtal liegt das Haus Elronds (Siehe oben!), somit leben hier Elben. Hier trifft sich auch der Rat der freien Völker Mittelerdes.
Lothlórien: Auch Lothlórien gehört ebenfalls den Elben. Es wird von der Grußmuter Arwens verwaltet. Die hier ansässigen Waldelben leben auf hohen Bäumen, die einen natürlichen Schutz vor Feinden darstellen. Kein Feind hat jemals Lothlórien lebend verlassen.
Mordor: Von hier aus waltet Sauron. Demnach mangelt es hier an Licht, Pflanzen und allem anderen schönen. Es ist die wohl trostloseste Gegend, die sich in Mittelerde finden lässt. Nicht umsonst heißt es im Ringgedicht (siehe unten): „Im Lange Mordor, wo die Schatten drohn.“
Ich denke, anhand dieser wenigen Worte lässt sich schon ein leichter Einblick in Mittelerde gewinnen. Wer genauere Zusammenhänge erfahren möchte, sollte sich folgende Karten ansehen:
http://mitglied.lycos.de/tomtom/tolpic/middle.jpg
http://mitglied.lycos.de/Haerangil/a0b0c0d0.gif
http://www.schacherer.de/meps/MiddleEarthMap.jpg
Sowohl von Mordor, als auch von Rohan und Gondor sieht man im ersten Teil der Verfilmung nicht fiel. Das Auenland zeigt sich jedoch in seiner vollen Pracht, und das ist nicht untertrieben. P. Jackson kreierte eine wunderschöne, blühende, einladende Landschaft. Die Friedfertigkeit der hier lebenden Hobbits lässt sich regelrecht spüren. Insgesamt empfinde ich persönlich das Auenland als äußerst einladend – ein Jammer, das es nicht wirklich existiert.
Noch schöner erscheint mir jedoch Lothlórien, welches mit seinem weißlichem Licht nahezu göttlich anmutet. Kein Wunder, dass hier die Gefährten Ruhe finden und schnell neue Kraft schöpfen. Lothlórien ist ein Platz des absoluten Friedens und gefällt mir in P. Jacksons Umsetzung ganz besonders.
Von allen Schauplätzen am meisten hat mich jedoch Bruchtal begeistert. Die Kulisse ist Detailreich und wunderschön – sowohl architektonisch als auch im Bezug auf die vorzufindende Vegetation! Es fällt mir schwer, meine Bewunderung zum Ausdruck zu bringen, da mir die passenden Worte fehlen. Ich denke jedoch, jeder dem Bruchtal bereits ein Begriff ist wird mich verstehen.
In diesem Punkt kann ich P. Jackson also wiederum nur Loben!
---------------------- (3.) Die Handlung ----------------------
Der Film beginnt mit der Erzählung der Vorgeschichte zum Herrn der Ringe. Erzählt wird diese von Galadriel. Ein – wie ich finde – gelungener Einstieg, der es auch den HdR-Neulingen leicht möglich macht, dem Film zu folgen. Auch erhält man hier einen ersten Blick auf Sauron in voller Gestallt und erlebt den ersten Ringkrieg mit.
Die eigentliche Handlung beginnt im Auenland mit der Ankunft Gandalfs zu Bilbos 111. Geburtstag. Ganz Hobbingen ist zu einer gigantischen Feier eingeladen – was jedoch nur wenige ahnen, ist das Bilbo das Auenland nach dieser Feierlichkeit verlassen wird... Er hinterlässt jedoch Frodo seinen ganzen Besitz und auf Anraten des Zauberers auch seinen Ring – den einen Ring. Gandalf findet heraus, was das es sich in der Tat um Saurons Ring handelt und das dieser bereits über dessen Verbleib informiert ist. Daher schickt er Frodo und mit ihm Sam auf die Reise nach Bree am Rande des Auenlands, wo sie ihn im Gasthaus „Zum tänzelnden Pony“ wiedertreffen sollen. Bereits der Weg hierhin erweist sich als abenteuerreich und gefährlich für die beiden Hobbits, denen sich noch Merry und Pippin anschließen.
Trotzdem gelingt es ihnen unversehrt den Treffpunkt zu erreichen. Doch hier wartet Gandalf nicht auf sie – er wurde schon seit Monaten nicht mehr in Bree gesehen. Durch die Dummheit Pippins wird die wahre Identität Frodos, der sich zur Tarnung als Herr Unterberg ausgegeben hat, publik. Frodo erschreckt über diese Tatsache so, dass ihm der Ring aus der Hand fällt und während des Auffangens auf seinem Finger landet. Somit bekommt er den ersten Kontakt zu Sauron und die Ringgeister nehmen seine Fährte auf.
Auch der Waldläufer Aragon, „Streicher“, wird durch diesen merkwürdigen Zwischenfall aufmerksam und nimmt sich gegen ihren Willen der Hobbits an – er rettet ihnen gleich in der ersten Nacht das Leben. Anschließend beschließt er, die Hobbits nach Bruchtal zu Elrond zu bringen.
Dies gelingt ihm jedoch nicht ohne weitere Zwischenfälle, so dass Frodo von einem Nazgûl mit einer Morgûlklinge (Morgûl = Zauber) verletzt wird. Er droht in die Schattenwelt hinüberzugleiten, konnte jedoch durch Aragons eingreifen den Ring behalten.
Die Gefährten müssen nun also ihre Reise beschleunigt fortsetzen um zu Elrond zu gelangen, da Aragon von ihm lebensrettende Hilfe für Frodo erhofft. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf Arwen, die sich auf die Suche nach den Hobbits gemacht hat. Sie nimmt sich als schnellste Reiterin Frodos an, um ihn in die schützenden Hände ihres Vaters zu bringen. Auf ihrem Ritt nach Bruchtal jedoch begegnet auch sie den Nazgûl, so dass es zu einer spektakulären Verfolgung kommt. Ihr Vorsprung schwindet, doch sie kann sich über den Fluß, der die Grenze zu ihrem Land bildet, retten. Erst nach zögern wagen die Nazgûl ihn zu überschreiten, da sie sehr wohl die an der anderen Seite herrschenden Kräfte kennen. Diese werden ihnen zum Verhängnis und verhindern ihr überschreiten des Wasser mit Hilfe riesiger Flutwellen in Form von reitenden Pferden. Diese Flut spült die Nazgûl weg und bringt somit Frodo und Arwen erst einmal aus ihrer Reichweite. Frodos Zustand hat sich bis zu diesem Punkt deutlich verschlechtert, doch Elrond gelingt es, ihn zu retten. Als er gesund wieder aufwacht, sitz Gandalf neben Frodos Bett.
Er war in der Zwischenzeit bei Saruman, von dem er sich Hilfe erhoffte. Jedoch musste Gandalf Sarumans Verrat feststellen. Daraufhin geriet er in seine Gefangenschaft, aus der er sich spektakulär entziehen kann. [Wie dies geschieht, möchte ich hier nicht erwähnen, um nicht zuviel zu verraten.]
Nachdem auch Aragon, Sam, Merry und Pippin heil in Bruchtal angekommen sind, ruft Elrond seinen Rat, den Rat der freien Völker Mittelerdes ein, um zu entscheiden, wie man nun mit dem Ring weiter verfahren soll, da dieser ausschließlich im Schicksalsberg in Mordor zerstört werden kann...
An dieser Stelle möchte ich die zusammengefasste Wiedergabe des Inhalts unterbrechen. Das Ende des ersten Teiles der Trilogie sollte sich jedes selbst ansehen. ;o)
Bis zu diesem Punkt überrascht der Film bereits mit einer Fülle an Spannung, Kämpfen, unerwarteten Wendungen, Entdeckungen, spannenden Dialogen, und vielem mehr. Das ist meiner Meinung nach schon mehr, als die meisten Film insgesamt zu bieten haben. Weiterhin wird alles sehr detailgenau umgesetzt, so dass man auch beim mehrfachen ansehen immer wieder neue Aspekte finden kann, die einem vorher entgangen sind. Es wird ein erstaunliches Maß an Kurzweile geboten. Die drei Stunden, die der Film dauert, verfliegen nahezu und die Pause, die es in den meisten Kinos gibt, erscheint mir nahezu überflüssig, da ich den Vorführsaal gar nicht verlassen wollte, sonder mich lieber weiter auf den Film konzentriert hätte.
Angereichert werden diese positiven Aspekte noch durch eine erstaunliche schauspielerische Leistung. Insgesamt entsteht dadurch ein Meisterwerk, wie man es meiner Meinung nach kein zweites Mal findet.
Für diese geniale Handlung kann ich natürlich nicht P. Jackson, sondern lediglich J.R.R. Tolkien loben. Doch die Umsetzung lag in der Hand der Regisseurs und wurde bestens gemeistert. Also spreche ich erneut mein Lob aus!
---------------------- (4.) Schlusswort ----------------------
Neben diesen inhaltlichen Gegenständen des Filmes, ist auch die technische Umsetzung bemerkenswert. Es gibt kaum eine Kameraeinstellung die fehlt und die Kameraführung ist meiner Meinung nach geschickt gewählt und lässt auf einen großen Aufwand schließen. Dies bringt noch mehr Spannung und Bewegung in den Film und belebt damit die Handlung zusätzlich. Insgesamt erschien mir die Kameraführung häufig recht schnell, was aber meiner Meinung nach richtig angebracht war.
Auch die Musik, so wie diverse Soundeffekte, wird zur Unterstreichung der Handlung genutzt und verfehlt ihre Wirkung nicht. Sie vollendet den Eindruck, den bereits die Bilder geben. Besonders bemerkenswert scheint mir der Titelsong des Filmes, „May It Be“ von Enya. Ein sehr schönes, ruhiges Lied, dass sich auch sehr lange ganz oben in den Charts halten konnte und mir persönlich äußerst gut gefällt.
Leider jedoch findet das Ringgedicht im Film nicht viel Platz. Es wird nie komplett, sondern nur in Auszügen genannt. Ich finde dies schade, da es sowohl inhaltlich als auch vom Metrum her äußerst gelungen ist. Wer es einmal nachlesen möchte, kann dies unter folgender Webadresse machen:
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~thierbach/tolkien/ring_ged.html
Hier findet man neben der geläufigen, freien deutschen Übersetzung auch die wortwörtliche deutsche Übersetzung, so wie das Original in Englisch. Das Gedicht in der Sprache Mordors (Dieser Version habe ich den Titel dieses Berichtes entnommen, er ist ein Vers des Gedichtes.) so wie in vielen anderen Sprachen lässt sich ebenfalls hier nachlesen.
Somit bin ich nun am Ende meines Erfahrungsberichtes angelangt. Wie man an den obigen Stellungsnahmen meinerseits zu den einzelnen Punkten bereits merken kann, hat mir dieser Film äußerst gut gefallen. Trotz habe ich den ein oder anderen kleineren Abstrich gemacht, der mich jedoch in meiner Entbewertung nicht erschüttert, so dass ich diesem Meisterwerk die volle Punktzahl (...und wenn es nach mir ginge auch alle möglichen Oscars...) zusprechen möchte.
Auch wenn ich ihn schon weit über zehn Mal gesehen habe, werde ich ihn mir – sobald er auf Video erhältlich ist – noch häufiger ansehen, denn bislang ist er mir trotz häufigem ansehen nicht langweilig geworden.
Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht konnte euch weiterhelfen und auch den Lesern, denen der Herr der Ringe bislang noch kein Begriff war, einen leichten Einstieg ermöglichen.
Gruß, Southy
(c) by Southgirl, 15. Mai 2002 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tris., 02.09.2003, 12:39 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Also, gesprochen hört sich das viel besser an, als gelesen (ich meine das Elbisch). Toller Beitrag.
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FloVi, 16.05.2002, 10:53 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
starker Aufsatz, wenn er auch nicht über die Entzugserscheinungen hinweghilft. Ich will endlich die beiden anderen Teile sehen. Ein Jahr Abstand ist Folter, man müsste die Verantwortlichen anzeigen <g>. Gruß aus Berlin.
- 1. Die Gefährten
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Der beste Film aller Zeiten!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Herr der Ringe,-wer kennt ihn nicht, den Film.
Den Film mit den tollen Masken, Special-Effekts und Schauspielern? Er ist in den Kategorien:
Bester Film
Beste Kamera
Beste Regie
Bester Nebendarsteller
Bestes Art Direction
Bestes Kostümdesign
Bester Schnitt
Bestes Make Up
Bester Titelsong
Beste Filmmusik
Bester Ton
Beste Spezialeffekte
Bestes adaptiertes Drehbuch für den Oscar nominiert!!!
In dem Film geht es um einen Jungen Hobbit Namens Frodo (Es geht aber auch um den einen Ring, aber auch um den Ringträger)der von seinem Onkel Bilbo einen Ring geschenkt bekommt. Der Ring bringt allerdings alles andere als Glück!!! Frodo muss einen Weiten und vor allem gefährlichen Weg zurück legen. Es ist seine Aufgabe den Ring zu zerstören. Und das kann man nur im Schicksalsberg, wo er auch erschaffen wurde. 8 Gefährten begleiten ihn auf seinem weitem Weg. Legolas der Elb, Gimli der Zwerg, Aragorn und Boromir die Menschen, Gandalf der Zauberer und Merry,Pipin & Sam die Hobbits. Und die mit Frodo sind sie 9 und bilden die Gemeinschaft des Ringes.
Der Film wurde in neuseeland gedreht. Der Wald, das Auenland und selbst die Schicksalsklüfte befinden sich auf den 2 Hauptinseln Neuseelands.
Zu Regisseur:
Als der erste Regisseur der jemals eine Filmtrilogie am Stück gedreht hat geht Peter Jackson in die Film-Geschichte ein. Er wurde 1961 An Halloween in Neuseeland geboren. Mit 17 verließ er die Schule und versuchte vergeblos, in der Filmindustrie einen Beruf zu ergattern. Nach der Enttäuschung machte er eine Ausbildung als Photolaborant.
Produzent:
Der Produzent Barrie M. Osborne wurde in New York geboren. Er ging dort auch zur Schule und machte später einen Magisterabschluss.
Drehbuch:
Ihr Debüt als Drehbuchautorin machte Philippa Boyens mit "Herr der Ringe". Zuvor arbeitete sie als Lehrerin, Redakteurin und Autorin.
Drehbuch und Co-Produzentin:
Die Drehbuch und Co Produzentin ist Peter Jacksons Frau Frances Walsh. Sie studierte englische Literatur an der Victoria University in Wellington. Unmittelbar nach ihrem Studium begann sie ihre Autorenlaufbahn.
Jetzt mal zu einigen Rollen:
Frodo: Ich finde, dass er zu den besten Figuren des Filmes gehört. Seine Art ist mir (und ich glaube auch anderen Zuschauern von "Herr der Ringe") Symphatisch.
Er ist mutig und tapfer, obwohl die Bürde als Ringträger sehr sehr schwer ist. Gespielt wird Frodo von dem 20-jährigen Elijah Wood
Samweis Gamdschie: Sam ist ein treuer Freund von frodo. Er hilft ihm in guten, so wie in Schlechten Zeiten immer aus der Patsche. Die beiden sind wie Pech-und-Schwefel. Samweis Gamdschie wird gespielt von dem 31-jährigen Sean Astin.
Gandalf: Ist ein guter Freund von Frodo und Bilbo. Er ist einer der mächtigsten aber auch ältesten Zauberer von Mittelerde. Gandalf wird im 1.Teil bei Moria von dem Schattenwesen (genannt Balrog) mit in die Tiefe gerissen wird. Im 2. kommt Gandalf wieder.Gandalf wird von dem 63-jährigem Sir Ian McKellen gespielt.
Aragorn(streicher): Aragorn ist wohl einer der beliebtesten Schauspieler des Filmes. Aragorn wurde in Elronds Haus aufgezogen nachdem er nach seiner Geburt ohne Vater aufwuchs. Er begleitet die Hobbits ab Bree. Aragorn wird gespielt von dem 44-jährigem Viggo Mortensen gespielt.
Legolas: Legolas ist der Sohn des Waldkönigs Thranduil. Legolas ist der beste Bogenschütze aus "Der Gemeinschaft des Ringes". Er gehört zu den Elben. Später freundet er sich mit Gimli an (Obwohl Elben und Zwerge sich gar nicht leiden können.) Er ist auch (glaube ich zumindest) die beliebteste Figur bei den Mädchen.Legolas wird von dem 26-jährigem Orlando Bloom gespielt.
Gimli:Gimli ist der Sohn von Gloin. Er ist ein Zwerg. Gimli hat als Waffe eine Axt. Später freundet er sich mit Legolas dem Elb an. Gimli wir gespielt von dem 58-jährigem John Rhys-Davis.
Boromir : Boromir ist der älteste Sohn von Denethor II. Er versucht Frodo den Ring abzunehemen. Boromir stirb im 1.Teil weil er versucht hat, Merry und Pipin vor den Urukais zu schützen. Boromir wird gespielt von dem 43-jährigem Jean Bean.
So, jetzt habe ich nur einen teil der Schauspieler aufgezählt. Undzwar nur die, die ICH gut fand.
Leider wurden ja 40 Minuten aus dem 1. teil herausgeschnitten. Und der 2. Teil (Die zwei Türme) ist erst am 16. Und was mich auch noch traurig macht ist, dass sie den Titel "Die zwei Türme" wegen dem 11. September 2001 umändern. Was kann denn der arme Tolkien dafür? Die Bücher gibt es schon seit über 30 jahren! Er konnte das doch auch nicht wissen!
Mein Persönlicher eindruck zum Film:
Wie der Peter Jackson das gemacht hat, ist wirklich Klasse...Wenn es nach mir ginge, würde ich alle drei Teile hintereinander zeigen....
Sehr sehenswert für die, die ihn noch nicht gesehen haben. :oþ Es lohnt sich wirklich für das Geld.
Fazit zum Film:
Sehr gute Kostüme, gute Schauspieler, toller Schnitt, und sehr gutes Make Up.
Kurtzgesagt: Der Film hat alle 13 Oscars verdient! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Avengelina, 11.05.2002, 22:59 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Der Film bietet zu viel um ihm mit diesen paar Worten abzuspeisen! Sorry! Cu Avengelina
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Neues aus Mittelerde...
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
1968 erschien die „Herr der Ringe“ – Trilogie zum ersten Mal in Deutschland. Insgesamt wurden bis heute weltweit mehr als 50 Millionen Exemplare verkauft und wurde in 25 Sprachen übersetzt.
Groß war Hollywoods Respekt vor diesem Kultbuch, deshalb fiel es auch schwer, einen geeigneten Regisseur zu finden, der den „Herr der Ringe“ zum Kinoereignis des Jahrhunderts zu machen.
Die Wahl fiel auf Peter Jackson, der schon Regie bei „Brain Dead“, „Bad Taste“ und „Heavenly Creatures“ führte. Die Erwartungshaltung an ihn war ebenfalls sehr groß, da die Fans zunächst Zweifel an ihm hatten. In Hollywood wurden ja schon viele Meisterwerke trotz riesiger Budgets in den Sand gesetzt und auf der Leinwand zu Grabe getragen. Trotz alle dem war man froh, daß nicht Steven Spielberg seine Finger im Spiel hat.
Zu Beginn der Dreharbeiten häuften sich die Fragen. „Schafft es Jackson, den Inhalt richtig umzusetzen?“ „Kann die Kommerzialisierung dem Werk nicht schaden?“ „Wie bringt man über 1000 Seiten in einem Film unter?“ waren die schwerwiegendsten Fragen. Bis jetzt war es ja nahezu unmöglich, alle Details eines so umfangreichen Werkes in einem Film mit Durchschnittslänge unterzubringen.
Doch der Erfolg der Verfilmung gibt dem Regisseur Recht. Sie stieß auf mehr Resonanz als die Verfilmung der Bibel. Es entstanden über 20 Fan – Websites (sogar auf Polnisch und Hebräisch), und das in kürzester Zeit. Sie verfolgen das Projekt permanent, ob nicht doch eine zu gravierende Änderung vorgenommen wurde.
So wurden Tolkiens Visionen, ein Mammutprojekt in noch nie dagewesener Größe zu schaffen, mehr als übertroffen.
Gedreht wurden die Filme im Nationalpark von Neuseeland, und zwar alle drei Filme mit dem gleichen Regisseur und der gleichen Besetzung gleichzeitig und parallel! Der Drehort Neuseeland hat nichts mit Patriotismus zu tun (Jackson ist Neuseeländer), sondern die geographischen Gegebenheiten bieten alles, was Tolkiens Landschaftsbeschreibungen gerecht wird. Außerdem waren die Produktionskosten wesentlich geringer als in den USA, wo die Produktion locker 300 Millionen Dollar gekostet hätte. So aber beläuft sich das Budget auf 190 Millionen Dollar.
Jackson legte mehr Wert auf die genaue Umsetzung der Buchvorlage als auf die Kosten. Von Anfang an war jedoch klar, daß man nicht alle Charaktere, Welten und Handlungen übernehmen konnte, doch wollte man so weit wie möglich an Tolkiens Beschreibungen festhalten. Insgesamt drei Jahre schrieben Peter Jackson und die Co – Autoren Philippa Boyens und Fran Walsh an dem Drehbuch. Um das Design der Burgen, Landschaften und Figuren kümmerten sich Alan Lee und John Howe, die sich auf Tolkien – Illustrationen spezialisiert haben. Von ihnen stammen auch viele Kalender mit Tolkien – Motiven.
Um dem Film Leben einzuhauchen, wurden mehr als 1700 (!) Personen beschäftigt. Zahllose Handwerker schmiedeten über 900 Rüstungen, 2000 Waffen, 20.000 Haushaltsgegenstände und 1600 Paar künstliche Füße und Ohren. Für die unterschiedlichen Dialekte der Fabelwesen wurden eigens Sprachspezialisten engagiert.
Für die Special Effects schufteten 140 Computerspezialisten an 200 Hochleistungsrechnern. Die neuseeländische Regierung stellte für die Schlachtszenen sogar Soldaten als Statisten zu Verfügung!
Richtig einzigartig wird der Film durch die Leidenschaft des Regisseurs und der Darsteller, alles so realistisch und überzeugend wirken zu lassen. Die Größe des Projekts folgt erst an zweiter Stelle.
Nach Drehschluß behielt Viggo Mortensen sogar sein Kostüm an, um in Aragorns Rolle richtig reinzuwachsen. Einige Darsteller, darunter auch Mortensen, ließen sich sogar das Motiv der „Bruderschaft des Ringes“ eintätowieren!
Eine Ausnahme bildet John Rhys – Davies. Nach seiner Aussage ist der „Herr der Ringe“ so langweilig, daß er beim Lesen mehrmals eingeschlafen ist.
Am Set war er wieder Profi. Als Zwerg Gimli mimt er schließlich eine Hauptfigur... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tut_Ench_Amun, 09.05.2002, 16:55 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
gute Backgroundinfo, allerdings fehlt der Film selbst (Handlung, Schauspielerische Leistung, wie genau hält sich der Film an die Romanvorlage/Fazit?) - ein bisschen mehr täte diesem langatmigen 3 Stunden-Werk ganz gut ;-)
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Ein Film-Epos
22.04.2002, 00:01 Uhr von
JustOliver
Momentan fast nur bei Trivago. Super interessant, schaut doch mal vorbei!!!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ne, stimmt natürlich nicht, denn sonst könnte ich diesen Beitrag ja nicht veröffentlichen.
Nun, wie bereits bei meinem Beitrag über das Buch angedeutet, werde ich nun auch an dieser Stelle meine Eindrücke zu dem ersten Teil der Verfilmung der Buchs DER HERR DER RINGE preisgeben.
DIE STORY
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DER HERR DER RINGE beginnt mit dem 111. Geburtstag von Bilbo Beutlin, der sich fest dazu entschlossen hat, diesen Geburtstag dazu zu nutzen, Hobbingen zu verlassen und wieder auf Reise zu gehen. Mit großem Paukenschlag verschwindet Bilbo mit Hilfe seines Rings auf dieser Geburtstagsfeier. Im Nachgang zu dieser Geburtstagsfeier trifft er sich noch einmal mit Gandalf dem Zauberer, der über all die Jahre immer noch ein guter Freund geblieben ist. Gandalf bringt Bilbo dazu den Ring in Hobbingen aufzugeben und ihn seinem Vetter Frodo zu hinterlassen. Hierbei werden durch Gandalf bereits Andeutungen gemacht, dass er auf seinen langen Reisen etwas über den Ring herausgefunden hat. Am Ende dieses Gesprächs bricht Bilbo auf seine Reise auf.
Eines Tages besucht Gandalf wieder Hobbingen und führt ein langes Gespräch mit Frodo, der nun Besitzer des Ringes ist. Gandalf berichtet über seine Erkenntnisse über das unheilvolle Geheimnis des Rings. Der Ring wurde einst geschaffen durch den bösen Herrscher Sauron. Neben diesem Ring gibt es noch zahlreiche weitere Ringe mit unterschiedlichsten Mächten, wobei Frodos Ring jedoch der Ring ist, mit dem die Mächte der anderen Ringe kontrolliert werden können. Werden die Ringe zusammengeführt, so ermöglichen sie deren Besitzer eine ungeheure Macht, mit der ganze Völker unterworfen werden können. Sauron ist von dem Fund des Rings zu Ohren gekommen und versucht nun, den Besitzer des Rings ausfindig zu machen, um seine lange Zeit verlorene Macht zurück zu gewinnen. Gandalf befiehlt Frodo daher, sich auf den Weg zu machen, Hobbingen und das gesamte Auenland zu verlassen, will er Unheil von seiner Heimat abwenden. Zusammen mit seinem Bediensteten Sam und seinen Freunden Merry und Pippin macht er sich auf den Weg nach Bruchtal zu dem Elbenherrscher Elrond. Auf dem Weg dahin werden sie von schwarzen Reitern, den Ringwächtern, verfolgt. Bei einem direkten Duell wird Frodo lebensgefährlich verletzt. Mit Hilfe von Gandalf, der sie auf dem Wege trifft, gelangen sie jedoch zu Elronds Haus, wo Frodo kuriert wird und wo es ein auch ein Wiedersehen mit Bilbo gibt. Nachdem Frodo sich erholt hat, wird darüber debattiert wie nun weiter vorzugehen ist. Hierzu haben sich Vertreter der unterschiedlichsten Völker zusammengefunden. Sie kommen zu dem Entschluss, dass es das beste sein wird, den Ring zu vernichten. Dazu soll sich Frodo auf den Weg nach Mordor, dem Reich Saurons begeben, um dort nach einer Möglichkeit zu suchen, den Ring zu vernichten. Begleitet wird er von seinen drei Hobbit-Freunden, Gandalf dem Zauberer, Gimli dem Zwerg, Legolas dem Elben, Aragorn und Boromir den Menschen. Zusammen begeben sie sich auf den gefährlichen Weg, über hohe Berge, dunkle Täler, wobei sie immer wieder durch Heimtücken des Bösen gefordert werden.
An dieser Stelle beende ich einmal die Ausführungen zu den Inhalten, da ansonsten zu viel der Spannung geraubt wird.
DIE DARSTELLER
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Die Schauspieler sind meines Erachtens allesamt prima ausgewählt. Und sie machen auch alle ihre Sache sehr gut. Beeindruckend ist sicherlich Christopher Lee als Zauberer Saruman. Diese Rolle ist ihm schlicht auf den Leib geschrieben und von daher füllt er diese Rolle prima aus. Aber auch die anderen Darsteller verstehen es, die Figuren so zu interpretieren, wie ich sie beim Lesen des Buchs gesehen habe. Viggo Mortensen als unsicherer, zweifelnder Königsnachfolger Aragorn, Sir Ian McKellen als Zauberer Gandalf, der manchmal schon fast ein wenig altersschwach ist. Herausheben kann man eigentlich niemanden. Denn überzeugt haben sie mich allesamt.
Die Übersicht:
Frodo Beutlin ? Elijah Wood
Gandalf ? Ian McKellen
Aragorn ? Viggo Mortensen
Boromir ? Sean Bean
Arwen ? Liv Tyler
Sam Gamdschie ? Sean Austin
Merry Brandybock ? Dominic Monaghan
Pippin Tuk ? Billy Boyd
Gimli ? John Rhys-Davies
Elrond ? Hugo Weaving
Galadriel ? Kate Blanchett
Bilbo Beutlin ? Ian Holm
Saruman ? Christopher Lee
KAMERA UND MUSIK
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Wer die Bücher gelesen hat, der stark Tolkien mit Stimmungen, Bildern und Landschaften arbeitet. Hierin stellte sich auch sicherlich eine der größten Herausforderungen bei der Verfilmung. Es musste gelingen, den Zuschauer in die verschiedenen Gegenden samt ihrer besonderen Atmosphären hinein zu versetzen. Den die Gegenden, die die Gefährten auf ihrer Tour durchqueren beeinflussen in hohem Maße die Stimmungen der Handelnden. Dies ist meines Erachtens fantastisch gelungen. Landschaftsaufnahmen, die anscheinend einige Besucher des Films gelangweilt haben, führen den Zuschauer in die unendlichen Weiten der Wanderung der Gefährten. Besondere Gegenden, wie bspw. Elronds Haus in Bruchtal sind wunderbar umgesetzt, so dass allein das Betrachten schon fasziniert. Es sind gerade diese Kleinigkeiten, die bei der Verfilmung so wichtig sind und die meines Erachtens perfekt gelungen sind. Immer wieder ist man schlicht von den Aufnahmen begeistert. Man erinnere sich bspw. an die Halle in den Mienen von Moria. Einfach gigantisch, so dass mir schlicht die Luft weggeblieben ist.
Ebenso gelungen wie die Darstellung der Umgebung die Umsetzung der Musik, die immer wieder zur Unterstützung der Handlung und zur Vermittlung der jeweiligen Atmosphäre eingesetzt wird.
Diese beiden Stilmittel waren für eine erfolgreiche Verfilmung wahnsinnig wichtig. Und sie sind schlicht faszinierend. Ich möchte keine der Landschaftsaufnahmen missen. Vielfach wurden sie in anderen Beiträgen als zu langatmig beschrieben. Ich fand sie jedoch unerläßlich für das richtige Feeling.
DIE UMSETZUNG DES BUCHS
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Immer wieder ist natürlich die Aussage angesprochen worden, dass die Bücher nicht verfilmbar sind. Nun ich denke, wir sind eines besseren belehrt worden. Und hierzu muss keine große Interpretation des Buchs erfolgen, sondern die Story ist weitgehend originalgetreu umgesetzt. Sicherlich gibt es Abweichungen. Pippin und Merry treffen sich nicht zufällig mit Sam und Frodo auf deren Weg nach Bruchtal. Die Story mit Tom... ist völlig weggelassen worden, was jedoch meines Ansicht nach auch der Teil war, der am ehesten eingespart werden konnte. Und auch an anderen Stellen wurden Einschränkungen gemacht. Dies tut der Handlung jedoch zu keiner Zeit einen Abbruch. Der Spannungsbogen entspricht dem Spannungsbogen, den Tolkien in seinem Buch aufbaut. Was mich ein wenig überrascht hat, war der Kampf mit den Orks am Schluß des Films. Dieser ist eigentlich erst Bestandteil des 2. Bands, wird hier jedoch vorgezogen. Dies mag dadurch erklärbar sein, dass der 2. Band wesentlich spannungsreicher ist, während der 1. Band insgesamt doch wenig Action-Höhepunkte bietet. Vom Handlungsstrang ist dies sicherlich nicht schlimm, schade ist es jedoch für diejenigen unter uns, die erst den 1. Band gelesen haben.
Natürlich hilft bei der Umsetzung auch die moderne Technik immens. Wer Special-Effects-begeistert ist, der wird sich an der Umsetzung einzelner Szenen erfreuen. So zum Beispiel Gandalfs Kampf mit Saruman oder dem Balrak in den Minen Morias. Dies sind Dinge, die schlicht faszinierend sind, die jedoch eine wesentlich frühere Verfilmung, zu deren Zeit die Technik noch nicht auf dem heutigen Stand war, unmöglich gemacht hat.
MEIN FAZIT
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Wer diesen Beitrag gelesen hat, wird es kaum überhört haben. Ich bin von dem Film sehr angetan. Sicherlich gibt es Abweichungen zum Buch, die hat jede Buchverfilmung. Wichtig ist, dass diese meines Erachtens marginal sind und in keinster Weise die Schilderungen des Buchs verfälschen. Der Film wirkt für mich aus einem Guß. Die Figuren werden meines Erachtens sehr gut auf Basis der Schilderungen Tolkiens dargestellt. Musik und Kameraführung tragen hervorragend dazu bei, die Atmosphäre aus dem Buch auch im Film umzusetzen. Hierbei ist speziell die Kameraführung hervorzuheben, da hierdurch die Gegenden und ihre Eigenheiten herrlich dargestellt werden, so dass auch die Stimmung, die sich daraus bei den Akteuren ergibt, nachvollziehbar ist.
Eigentlich hat der Film für mich persönlich keine wirklich nennenswerten Defizite. Nur an einigen Stellen fand ich die Special Effects ein wenig überzogen. Ein weiteres Manko, wo jedoch der Film bzw. die Produzenten am aller wenigsten verantwortlich sind, ist, dass mich die Pause im Film sehr gestört hat. Hierdurch ging eine Menge Spannung verloren.
Dennoch. Der Film ist klasse. Sehr gut gemacht, von vorne bis hinten und der Film macht vor allem neugierig. Neugierig darauf, was der Dezember bringt, denn der 2. Teil bietet meines Erachtens noch einen besseren Stoff für eine Verfilmung. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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ss09876, 15.04.2002, 17:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich weiss, man wird mich erschlagen, aber ich fand den Film gar nicht so toll! Naja, vielleicht wird es besser, wenn ich die anderen Teile auch gesehen habe!
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