Erfahrungsbericht von christa26
K wie Kindererziehung
Pro:
Ruhe ist immer gut
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Zuerst einmal vielen Dank an alle Mitglieder von Yopi ,die mir nach meinem ersten Bericht Mut gemacht haben und einer Oma von 75 Jahren den Rücken stärken ,sich im Internet zu bewegen und zu schreiben.Vor 60 Jahren hätte keiner von uns daran gedacht ,eines Tages die Post zu den Kindern nicht mehr per Brief zu senden ,sondern über ein komisches Gerät durch ein paar Leitungen zu schicken und wenige Augenblicke später Bilder ,Fotos und Post zurück zu haben.
Ich habe der Kinder 4 - und von diesen inzwischen 8 Enkel und 4 Urenkel - es gibt wohl nichts Schöneres ,als die eigenen Kinder und Kindeskinder wachsen zu sehen -auch in den wirren heutigen Zeiten.
Unsere 4 Kinder -2 Jungs ,2 Mädchen - sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten geworden ,aber jeder ist seinen ganz eigenen Weg gegangen.
Wir haben beide ,sowohl mein Mann als auch ich ,versucht ihnen die wichtigen Dinge für das Leben zu vermitteln - nutzen muß sie allerdings jeder für sich.
Aber uns war und ist immer etwas wichtig gewesen: das die Familie das Wichtigste im Leben ist.Das ist leider in den heutigen Tagen nicht mehr so selbstverständlich.
Unsere Kinder haben wir mit Vertrauen und Hilfe erzogen - Schläge kennen sie alle nicht und - darauf bin ich stolz - ihre Kinder auch nicht.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung ,wenn man darüber redet und ehrlich ist.Diesen Grundsatz haben wir immer eingehalten und noch heute kommen unsere Kinder zu uns und reden mit uns über viele ( nicht alle) Probleme - das ist ein gutes Gefühl ,noch gebraucht zu werden.
Strafe macht nur Sinn ,wenn sie dem Vergehen angemessen ist - unsere Kinder warenntraurig ,wenn es mal keinen Sandmann(den DDR -Sandmann) gab - sie mußten allerdings schon einen absoluten Bock geschossen haben ,um in den Genuss einer solchen "Strafe" zu kommen.
Liebe junge Eltern - Kinder ,die spielen ,kommen auch mal mit zerrissenen Hosen wieder ,einem schmutzigen Kleid -früher mußten wir jedes Loch mühevoll wieder stopfen oder flicken ,denn es gab ja nicht allzuviel und wenn war es teuer oder selbstgemacht.
Was mir heutzutage fehlt - es nehmen sich viele Eltern nicht genug Zeit für ihre Kinder ,um mal am abend gemeinsam zu spielen ,zu basteln ,oder einfach nur einmal durchs Gelände zu toben.
Ich lobe mir da meinen jüngsten Sohn(naja ,er ist inzwischen auch fast 40) ,der heute noch seine Nichten,Neffen Kinder und deren Kumpels nimmt und mit ihnen Indianer und Cowboy spielt- allerdings ohne Prügeleien und Gewalt ,sondern mit tollen Ideen ,wie man den "Gegener" austricksen kann.Dabei lernen die Kinder viele Dinge selbst zu gestalten ,eigene Ideen zu entwickeln und nicht alles aus der Playstation zu holen ,weil es schon fertig ist.
Nur Kinder ,die Vertrauen zu ihren Eltern haben und wissen,das die Eltern ihnen auch vertrauen ,werden kleine und große Sünden - sprich die 5 in der Schule oder das zufällig kaputtgegangene Fenster - auch ohne Angst berichten - dann kommt es darauf an, ihnen ihre kleinen Schwächen zu verzeihen und sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Gemeinsames Hausaufgaben machen gehört für mich zur Erziehung genauso dazu wie die gemeinsamen Mahlzeiten - in den Haushalten unserer Kinder machen genau wie früher bei uns alle gemeinsam das Essen fertig ,decken Tisch ,essen gemeinsam und verbringen so ein wenig gemeinsame ,wichtige Zeit miteinander - das fehlt heutzutage vielen Kindern- leider.
Also ,liebe junge Eltern : vertraut euren Kindern ,messt Strafen für die kleinen und großen Dummheiten genau ab ,denkt daran ,das Schläge demütigen ,aber nicht erziehen und widmet bei allem Alltagsstress euren Kindern genügend Zeit.
Dann werdet ihr hoffentlich genau so glücklich und froh sein ,wenn eure Kinder eines Tages sagen: Unsere Eltern - die sind okay!
Eure Internet - Oma Christa
Ich habe der Kinder 4 - und von diesen inzwischen 8 Enkel und 4 Urenkel - es gibt wohl nichts Schöneres ,als die eigenen Kinder und Kindeskinder wachsen zu sehen -auch in den wirren heutigen Zeiten.
Unsere 4 Kinder -2 Jungs ,2 Mädchen - sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten geworden ,aber jeder ist seinen ganz eigenen Weg gegangen.
Wir haben beide ,sowohl mein Mann als auch ich ,versucht ihnen die wichtigen Dinge für das Leben zu vermitteln - nutzen muß sie allerdings jeder für sich.
Aber uns war und ist immer etwas wichtig gewesen: das die Familie das Wichtigste im Leben ist.Das ist leider in den heutigen Tagen nicht mehr so selbstverständlich.
Unsere Kinder haben wir mit Vertrauen und Hilfe erzogen - Schläge kennen sie alle nicht und - darauf bin ich stolz - ihre Kinder auch nicht.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung ,wenn man darüber redet und ehrlich ist.Diesen Grundsatz haben wir immer eingehalten und noch heute kommen unsere Kinder zu uns und reden mit uns über viele ( nicht alle) Probleme - das ist ein gutes Gefühl ,noch gebraucht zu werden.
Strafe macht nur Sinn ,wenn sie dem Vergehen angemessen ist - unsere Kinder warenntraurig ,wenn es mal keinen Sandmann(den DDR -Sandmann) gab - sie mußten allerdings schon einen absoluten Bock geschossen haben ,um in den Genuss einer solchen "Strafe" zu kommen.
Liebe junge Eltern - Kinder ,die spielen ,kommen auch mal mit zerrissenen Hosen wieder ,einem schmutzigen Kleid -früher mußten wir jedes Loch mühevoll wieder stopfen oder flicken ,denn es gab ja nicht allzuviel und wenn war es teuer oder selbstgemacht.
Was mir heutzutage fehlt - es nehmen sich viele Eltern nicht genug Zeit für ihre Kinder ,um mal am abend gemeinsam zu spielen ,zu basteln ,oder einfach nur einmal durchs Gelände zu toben.
Ich lobe mir da meinen jüngsten Sohn(naja ,er ist inzwischen auch fast 40) ,der heute noch seine Nichten,Neffen Kinder und deren Kumpels nimmt und mit ihnen Indianer und Cowboy spielt- allerdings ohne Prügeleien und Gewalt ,sondern mit tollen Ideen ,wie man den "Gegener" austricksen kann.Dabei lernen die Kinder viele Dinge selbst zu gestalten ,eigene Ideen zu entwickeln und nicht alles aus der Playstation zu holen ,weil es schon fertig ist.
Nur Kinder ,die Vertrauen zu ihren Eltern haben und wissen,das die Eltern ihnen auch vertrauen ,werden kleine und große Sünden - sprich die 5 in der Schule oder das zufällig kaputtgegangene Fenster - auch ohne Angst berichten - dann kommt es darauf an, ihnen ihre kleinen Schwächen zu verzeihen und sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.
Gemeinsames Hausaufgaben machen gehört für mich zur Erziehung genauso dazu wie die gemeinsamen Mahlzeiten - in den Haushalten unserer Kinder machen genau wie früher bei uns alle gemeinsam das Essen fertig ,decken Tisch ,essen gemeinsam und verbringen so ein wenig gemeinsame ,wichtige Zeit miteinander - das fehlt heutzutage vielen Kindern- leider.
Also ,liebe junge Eltern : vertraut euren Kindern ,messt Strafen für die kleinen und großen Dummheiten genau ab ,denkt daran ,das Schläge demütigen ,aber nicht erziehen und widmet bei allem Alltagsstress euren Kindern genügend Zeit.
Dann werdet ihr hoffentlich genau so glücklich und froh sein ,wenn eure Kinder eines Tages sagen: Unsere Eltern - die sind okay!
Eure Internet - Oma Christa
29 Bewertungen, 1 Kommentar
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20.05.2002, 12:52 Uhr von wanderpause
Bewertung: sehr hilfreichkann da nur zustimmen, Achtung vor deinem Mut in dem Alter noch Yopi- Klasse!!




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