Gesunde Ernährung ist ein Thema für sich. Ich möchte mich hier auch nicht als Fachfrau aufspielen oder ein Patentrezept liefern - das wäre auch gar nicht möglich. Denn der Begriff *Gesunde Ernährung* hat noch kein Fachmann genau definieren können. Also warum sollte ich es können? Nur weil ein Familienmitglied an Krebs erkrankt ist und ich deshalb meine Ernährung umgestellt habe? Weil ich Bücher lese und mich für das Thema interessiere? Was ich hier niederschreibe, soll eine kleine Anregung sein, sich mit seinem Lebenswandel und seiner Nahrungsmittelaufnahme auseinanderzusetzen. Ein *Schupps* in die richtige Richtung sozusagen...
Esst viel Vitamine
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Nun, der Satz stimmt nicht ganz. Wir können keine Vitamine essen. Wir können Lebensmittel essen, die mehr oder minder viele Vitamine enthalten. Dazu müssen wir natürlich folgendes wissen: Erstens, in welchen Nahrungsmittel Vitamine enthalten sind, zweitens, welche für uns Menschen wichtig sind und drittens, wie wir sie möglichst konzentriert zu uns nehmen können. Nun, ich will das Pferd von hinten aufzäumen...
Vitaminreiche Nahrung sollte man möglichst frisch und roh verzehren, da sie in diesem Zustand noch alle Nährstoffe enthält. Doch schon beim Waschen der Frucht gehen Vitamine verloren, deren Verlust wir einkalkulieren müssen, da wir die Nahrung ja nicht einfach ungewaschen verzehren können. Obst und Gemüse sollte man übrigens immer unter fließend kaltem Wasser und nicht in einer Schüssel waschen, um unnötigen Vitaminverlust zu vermeiden.
Die Vitamine liegen bei den meisten Früchten (Äpfel, Karotten etc.) direkt unter der Schale. Also sollte man sie gar nicht oder möglichst dünn schälen. Wer überzeugt ist, ungespritzte Ware von seinem Bio-Händler zu bekommen, kann dies natürlich unbedenklich tun. Ich jedoch weiß, dass es auch unter diesen sogenannten Bio-Bauern sehr viele schwarze Schafe gibt und vertraue deshalb keinem (außer es kommt aus meinem eigenen Garten)!
Obst verzehrt man nicht immer roh. Manchmal möchte man daraus Marmelade machen oder die frisch geernteten Früchte einwecken. Beim Einwecken sollte man darauf achten, dass man das Obst nicht bis zur Unkenntlichkeit zerkocht. Naja, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber es reicht schon, wenn man die Früchte *bissfest* einlegt, da die Früchte nach dem Verschließen des Gefäßes noch nachziehen und *einweichen*. Beim Kochen von Marmelade bleiben sowieso kaum noch Vitamine übrig und das Zusetzen von enormer Zuckermengen, macht die Sache auch nicht gesünder. Als Vitaminlieferant kann man Marmeladen und Gelees also nicht bezeichnen, aber lecker sind sie trotzdem.
Gemüse wird in der Regel *weiterverarbeitet*. Zwar kann man auch Kohlrabi und Karotten roh essen, aber auch da gibt es eine Kleinigkeit zu beachten. Man sollte in Verbindung mit diesem Rohgemüse, etwas Fett zu sich nehmen. Fettmoleküle sorgen nämlich dafür das die Vitamine gelöst und ins Blut befördert werden. Also wäre ein Gemüsesalat (frisch geriebene Karotten, geraspelte Kohlrabi etc.) mit etwas Oliven- oder normales Pflanzenöl die ideale Vitaminaufnahme. Hierbei sollte man jedoch wieder darauf achten, dass das Gemüse erst kurz vor dem Verzehr zubereitet wird, da langes Stehen Vitaminverlust bedeutet.
Gekochtes Gemüse hat nur noch sehr wenig Vitamine. Gesünder ist es, wenn man Gemüse gart. In einer beschichteten, sehr heißen Pfanne (am besten ein Wok) kann man das Gemüse
scharf anbraten. Dabei sollte man ständig umrühren, um Anbrennen zu vermeiden. Je heißer die Pfanne, umso schonender wird das Gemüse zubereitet. Mein Tipp: Die leere Pfanne auf den Herd stellen (höchste Stufe), warten bis die Pfanne sehr heiß ist, zwei Esslöffel Erdnuss-, Sesam- oder Sonnenblumenöl hinein geben und dieses ebenfalls heiß werden lassen. Dann das kleingeschnittene Gemüse reingeben. Wenn es in diesem Moment richtig zischt, hatte die Pfanne und das Fett die richtige Temperatur. Die Poren schließen sich und ein Vitaminverlust wird vermieden.
Doch Achtung: Es gibt Öle (z.B. Olivenöl), die keine extreme Hitze vertragen. Sie werden bitter und verlieren vollständig ihre Nährstoffe. Am besten, ihr lest das Etikett auf der Ölflasche durch. Dort steht eine genaue Anweisung. Meist sieht man es schon daran, dass das Fett in der Pfanne *kokelt*, das heißt, schwarzen Dampf produziert. Dann ist es entweder das falsche Öl, oder es ist unrein und beinhaltet Wasser, oder ihr habt es einfach nur zu lange auf dem heißen Herd stehen lassen (Vorsicht! Dann besteht Verletzungsgefahr durch spritzendes Öl!)
Weißer Reis, weißes Mehl, weißer Zucker, weißes Salz! Diese Zutaten unseres täglichen Lebens werden chemisch behandelt. Weißer Zucker zum Beispiel wird mit Bleichmitteln behandelt. Diese Bleichmittel sollen sogar schädlich für unseren Körper sein. Ob diese Aussage stimmt, weiß ich nicht, habe es aber schon oft in diversen Fachbüchern gelesen. Deshalb benutze ich seit einiger Zeit *Voll-Rohr-Rohzucker*, den es auf jeden Fall in Reformhäusern, im*dm* oder auch in gut sortierten Lebensmittelläden gibt, wo sie jedoch eher im untersten Regal versteckt sind. Beim Kauf sollte man auf die Begriffe *Voll* und *Roh* achten. Meist steht auf den Päckchen die Bezeichnung *Rohr-Roh-Zucker* oder *Voll-Rohzucker*, was nicht dem Original entspricht. Der Zucker hat eine bräunliche Färbung und riecht etwas mufflig. Das hat aber nichts zu bedeuten. Er hat einen leicht caramelartigen, ja nussigen, Geschmack. Nicht jedermans Sache, wie ich feststellen musste. Meinem Freund schmecken Backwaren (Muffins, Kuchen etc.) mit diesem Zucker nicht so gut, wie mit weißem Zucker. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass diese Speisen ihm nicht süß genug sind, denn Voll-Rohr-Rohzucker ist wirklich nicht ganz so süß. Jedoch weigert sich mein Freund auch, braunen Zucker in seine Quark-Speise zu geben, weil sie dann nicht mehr weiß ist. Nun, da liefern wir uns regelmäßig Diskussionen!
Naturreis kommt immer mehr in Mode. Das ist auch gut so, denn er ist wesentlich gesünder. Er wird schonender gewaschen und geschält. Und gebleicht wird er auch nicht. Naturreis ist zwar gesund, wer aber noch eins drauflegen will, probiert mal was neues aus. Qinoa, Bulgur, Grünkern klingt jetzt sicherlich bei dem ein oder anderen ziemlich *ökomäßig*, ist aber sehr nahrhaft und eine gute Alternative zum täglichen Einerlei, wenn man auf Pommes und Nudeln verzichten will (Nudeln ja, aber bitte Vollkornnudeln und evtl. ohne Ei!).
Vor der Zubereitung braucht man keine Angst haben. Einzig das Einweichen dieser Zutaten braucht etwas Zeit. Quinoa benötigt zwischen 20 und 30 Minuten, Bulgur drei bis vier Stunden und Grünkern sollte man über Nacht stehen lassen. Dabei ist zu beachten, dass man diese Getreidearten vorher in einem feinmaschigen Sieb gut durchwäscht, da sie sonst einen bitteren Geschmack annehmen. Gekocht werden sie genauso wie Reis. Eine leckere Beilage zu Fisch ist zum Beispiel Quinoa-Gemüse. Dazu brät man kleingehackte Karotten, Sellerie und/oder Kohlrabi an, bis sie an Härte verloren, aber Bissfestigkeit behalten haben, gibt den gekochten Quinoa dazu, etwas Kräuter - wie z.B. Petersilie, Schnittlauch etc. - und fertig ist die leckere Beilage. Über den Fisch gibt man etwas Zitronensaft und das schmackhafte Essen ist zudem sehr gut verdaulich! In sogenannten Trennkost-Büchern wird dieses Gericht auch gerne empfohlen. Aber dazu später mehr.
Grünkern kann ebenso zubereitet werden. Das Gemüse wie erwähnt zubereiten, mit dem gekochten Grünkern vermengen, würzen und zusätzlich etwas Creme fraiche hinzu geben. Fertig!
Anstelle von normalem weißen Mehl, kann man gesünderes Vollkornmehl, Griesmehl oder ähnliches nehmen. Bei meinen Backversuchen habe ich allerdings einige Meuterer an meinem Kaffeetisch sitzen gehabt. Sie meinten, dass Muffins weiß sein sollten und nicht so öko-braun. Nun, ich habe diesen Aufständischen einen Strich durch die Rechnung gemacht und anstelle von Weizenmehl, Dinkelmehl verwendet. Das ist zwar auch weiß, ist aber wesentlich gesünder und bekömmlicher. Nun, keiner hat einen Unterschied bemerkt, im Gegenteil: *Na also, so schmecken die Muffins besser.* Naja... bei uns im Allgäuer gibt es ein Spruch: *Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.*
Zum Thema Salz kann ich nicht viel sagen. Ich habe gehört, dass man Steinsalz in Wasser einweichen soll und dieses Wasser zu würzen nehmen soll. Manche gehen sogar soweit, dass man dazu nur sogenanntes Himalaya-Salz nehmen soll, da dieses besonders rein sei. Nun, ich denke, man kann es auch übertreiben. Da ich meine Speisen sowieso wenig salze, bzw. chinesische Oystersauce dazu verwende, beschäftigt mich mit diesem Problem nur perifer.
Trink, trink, trink
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Zur richtigen Ernährung gehört natürlich auch das richtige Getränk. Pro Tag soll ein Mensch drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Ich muss sagen, damit habe ich meine Probleme. Ich trinke extrem wenig und quäle mich, um täglich ein Liter Wasser zu mir zu nehmen. Wasser - das wissen wir - ist das wichtigste und gesündeste Getränk. Es wird ständig auf seine Reinheit kontrolliert und gerade Mineralwasser-Hersteller stehen unter strengster Beobachtung. Wer allerdings damit nicht viel anfangen kann, sollte zuckerfreie Säfte (gekauft oder selbst entsaftet) mit etwas Wasser mischen.
Milch (lieber Ziegen- und Sojamilch anstatt Kuhmilch) ist gesund, sollte aber auch in Maßen genossen werden. Gerade die vor den tierischen Fetten wird in der Krebsforschung gewarnt, trotzdem benötigen wir das in den tierischen Fetten enthaltene Eiweiß. Ich schaffe mit diversen Sojaprodukten einen Ausgleich. So esse ich Sojabohnen (siehe sep. Bericht), würze mit Sojaöl und ergänze meinen Milchhaushalt mit Sojamilch. Wobei ich zugeben muss, dass mir die gute alte Kuhmilch noch am besten schmeckt und ich darauf einfach nicht verzichten möchte.
Ich liebe Kaffee! Ich habe bis zu meinem 28. Lebensjahr keinen Kaffee getrunken. Damals nahm ich auf meine Ernährung noch keine Rücksicht und der Grund, warum ich Kaffee trank, war: Alle taten es! Ich hatte nämlich das Problem, dass ich ein Außenseiter auf sämtlichen *Veranstaltungen* war. Ob bei einem Besuch, am Ende eines Restaurantbesuches oder einer gemütlichen Party - ja sogar im Büro meines Chefs war ich ein Außenseiter. Die armen Mensch wussten gar nicht, was sie mir Gutes tun konnten. Darf ich ihnen einen Kaffee anbieten? Nein. Tee (natürlich Schwarztee, den ich auch nicht mochte). Nein, danke. Ein Wasser? Danke, nein (mag ich nämlich auch nicht!). Nun, ich war wirklich ein Problemfall. Also beschloss ich, mich an Kaffee zu *gewöhnen*.
Und nun habe ich ein neues Problem. Kaffee ist nicht unbedingt als gesund zu bezeichnen. In kleinen Mengen regt es zwar den Kreislauf an - in großen belastet er ihn aber. Möchte man abnehmen, sollte man das ohne Kaffee tun. Denn Kaffee mit Milch ist schwer verdaulich und behindert die Verdauung maßgeblich. Außerdem entzieht Kaffee dem Körper Wasser! Ein Faustregel besagt: Auf eine Tasse Kaffee soll man mindestens zwei Tassen Wasser trinken. Gerade während einer Diät sollte man aber extrem viel Flüssigkeit zu sich nehmen und das Trinken von Kaffee während dieser Zeit, belastet den Körper zusätzlich.
Trennkost
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Trennkost ist eine Modeerscheinung. Wie diverse Diäten (Kartoffeldiät, Zwiebackdiät) und oder das Pilzinfektionen-Gerücht, so ist die Trennkost eine inszinierte Modeerscheinung. Mit diesem Thema können sich wunderbar Bücher, Kochanleitungen, Kochutensilien und ähnliches Zubehör verkaufen. Wahr ist, dass die Trennkost leicht verdaulich ist und somit eine entspannte Darmflora hervor bringt. Falsch ist, dass man damit extrem viel Gewicht verlieren kann und dieses auf Dauer hält. Schlecht ist, dass man sich mit dieser Trennkost evtl. - wenn man nicht aufpasst - einseitig ernährt. Was ist Trennkost? Nun, Ziel dieser Kochweise ist es, den Körper nicht zu überlasten, indem man viele schwere Lebensmittel miteinander isst. So wird bei der Trenn-Kochweise darauf geachtet, dass man immer nur zwei Komponenten innerhalb eines Gerichts zubereitet. Fisch + Gemüse, helles Fleisch + Reis, Reis + Gemüse... Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man in der Anfangszeit wirklich abnimmt, weil man sich fettarmer ernährt und trotzdem genug zu Essen bekommt. Doch sobald man seine normale Essgewohnheit wieder aufnimmt, steigt der Zeiger der Waage wieder in die Höhe.
Tierische Fette - weg vom Fleisch (aber bitte ganz langsam!)
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Als ich - nachdem der Krebs unsere Familie bedroht hat - zu meinem Hausarzt ging, um mich bei ihm über diese Krankheit zu imformieren, erfuhr ich dort, dass ungesunde Ernährung, Rauchen und zu wenig Bewegung krebsfördernd sind. Nun ich bewege mich wirklich nicht viel, weil ich ein absolut unsportlicher Mensch bin. Ich rauche nicht, also ist das nicht mein Problem. So beschloss ich, dem dritten Faktor auf die Spur zu gehen und setzte mich mit meiner Ernährung auseinander. Der Arzt sagte mir, dass tierische Fette in großen Mengen Gift für den Darm seien. Da ich aber Fleisch liebte und gerne Debreziner, Wienerle und diverse Wurstsorten aß, fiel mir das reduzieren anfangs recht schwer. Ganz aufhören - ich will ehrlich sein - kann ich nicht. Dazu mag ich Fleischprodukte viel zu sehr. Aber eine Reduzierung ist - wenn man sich anstrengt - möglich.
Die Umstellung beim Kochen war am einfachsten. Da wir uns schon vor einiger Zeit einen Wok zugelegt und viele Gemüsegerichte ausprobiert hatten, waren wir schon *alte Hasen*. Ansonsten mache ich auch gerne Kartoffel- und Gemüseaufläufe oder Gemüsegerichte wie Spargel oder Kohlrabi. Ab und zu bringen wir Abwechslung in unser Mittagessen, indem wir Fisch zubereiten. Das sind zwar auch *Tiere*, aber wesentlich gesünder als das Fleisch anderer Artgenossen.
Schwieriger wurde es mit den Brotaufstrichen. Käse enthält ebenfalls tierische Fette (ist aber trotzdem gesünder als gepökelte Wurstsorten) und kann mich nur in Maßen begeistert. Ständig Käse essen, ist einfach nicht meine Sache. Also probierte ich diverse *Pasten* aus dem Reformhaus aus. Dieses Dosenfutter war einfach schrecklich. Die fade, unansehnliche Pampe schmeckte nach gar nichts und ich kam schnell wieder davon ab. Irgendwann beschloss ich dann, die Brotaufstriche selbst zu machen. Doch oftmals haperte es an diversen Zutaten, die es in den Läden nicht zu kaufen gab. Zum Beispiel suche ich noch heute nach *Paprikamark*! - Auf der anderen Seite war mir der Arbeitsaufwand zu hoch und jedesmal hatte ich dann riesige Mengen, die sich alleine gar nicht essen konnte. Also machte ich mich wieder auf die Suche und fand eine große Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen im Kühlregal. Diese sind zwar recht teuer, aber vergleicht man sie mit den heutigen Wurstpreise, erkennt man kaum noch einen Unterschied. Nadler und Homann sind meine bevorzugten Firmen, die ein umfangreiches, leckeres Sortiment vorzuweisen haben. Doch auch Lidl und Aldi können mithalten und bieten Brotaufstriche und Salate, die sogar preislich attraktiv sind. (Siehe dazu meine separaten Berichte)
Fazit: Nichts übertreiben
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So, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die sogenannte *Gesunde Ernährung* geben. Natürlich konnte ich nur einen kleinen Bruchteil komplexen Themas hier aufführen. Ich möchte auch nochmals darauf hinweisen, dass ich keine Ernährungsexpertin bin, mich aber mit diesem Thema ausführlich auseinander setze. So bin ich auch auf eure zahlreichen Tipps und Infos gespannt, die ihr mir doch bitte im Kommentarfeld hinterlasst. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Nun zu meinem Fazit: Nichts übertreiben und den goldenen Mittelweg nehmen!!! - Jeder sollte sich einmal mit seiner Ernährung auseinander setzen und sich bewusst machen, was er da tagtäglich in sich hineinstopft. Vielleicht findet er den ein oder anderen Weg, sich gesünder zu ernähren. Dabei sollte er aber seine Grundbedürfnisse nicht aus den Augen lassen. Ab und zu mal eine Tüte Chips, eine Cola oder ein saftiges Steak ist durchaus drin. Schließlich will man sein Leben auch noch ein bisschen genießen und nicht völlig spartanisch leben.
Ich glaube, dass ich diesen Mittelweg gefunden habe und damit gut leben kann. Wenn mich dann in dreißig Jahren jemand an meinem Krebsklinikbett fragt, was ich für meine Gesundheit getan habe, kann ich sagen, *ich habe etwas getan* - nicht mehr, nicht weniger. Und schließlich: *Zusammengezählt wird am Schluss, nicht wahr?*
In diesem Sinne... alles bleibt anders... eure Dotti
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Einen wunderschönen guten Morgen!
Ach ja, die Vögel zwitschern draußen und wenn man aus dem Haus tritt, wird erst mal kräftig frische Frühlingsluft inaliert! Ja, man merkt, dass der Sommer im Anmarsch ist.... oh je.....SOMMER ---> SONNE ---> STRAND ---> BIKINI *schluck*!
Der Winterspeck muss wieder runter und jetzt ist die perfekte Zeit mit einer Diät zu beginnen und bis zu den heißen Tagen hab ich wieder eine Figur, die sich sehen lassen kann!
Tja, so einfach denkt mancheiner! Aber bis man sich dann nach unzähligen Wochen mal durchgeringt hat doch endlich mit der diät zu beginnen und es nicht wieder auf morgen verschoben hat, bekommt man zusätzlich auch noch Zeitdruck, da nun das Schwimmbad schon praktisch vor der Tür steht, hätte man doch bloß nicht getrödelt!
Und nun komme ich zu meinem eigentlich geplanten Ziel mit diesem Bericht
Liebe Leute hört bitte auf, nach einem Schönheitsideal zu streben, ihr macht euch doch kaputt, wenn ihr nur am diätieren seid!
So etwas kann ganz schnell schief gehen!
Die meißten Leute werden hinterher, wenn sie denken, sie könnten mit der Diät aufhören und wieder normal essen nur noch dicker als zuvor!
ich schätze bei jungen Menschen, die sie sich noch mehr von den medien beeinflussen lassen, löst dieser bekannte Jojo-effekt eine Art Panik aus! Für immer fasten wollen sie nicht, also überlegen sie, wie sie wieder richtig Essen genießen können, ohne zu zunehmen ----> sie werden Bulimiker, oder die Diät entwickelt sich zur Hungerkur und sie können nicht mehr aufhören zu hunger und.... voila wir haben eine Magersucht!
Nein das muss und darf nicht sein! Dies sind die Konsequenzen, die man daraus zu ziehen hat und am Ende erkennt man, dass einem die Diät nichts positives gebracht hat, sondern alles nur noch mehr verschlechtert hat!
Mag sein, dass das jetzt für Viele sehr übertrieben klingt, aber es ist der horror, wenn man erst mal in solch einem Teufelskreis drin ist.
Ok noch einen Tip zum Schluss, wenn man doch ein paar Pfunde loswerden will, sollte man es dann lieber mit regelmäßigem Sport versuchen! Am besten einen Sportverein aufsuchen, so verpflichtet man sich und ist gezwungen dort hin zu gehen und kann es nicht auf morgen verschieben!
ein Testbericht von MONETIX2003-02-28 19:58:16vom 28.02.2003Empfehlung: ja
Diesen Bericht schreibe ich aus aktuellem Anlass, wegen eines Todesfalles in meinem Bekanntenkreis.
Ich habe mich schon länger mit diesem Thema befasst, da es für mich persönlich auch sehr wichtig ist, da ich nun mal gerne koche und ebenfalls gerne esse.
Neben den Kohlehydraten und Eiweissen gehört das Fett zu den Grundpfeilern unserer Ernährung.
Das Fett speichert die Energie in unserem Körper wie ein Akku. Für Notzeiten war man auf diese Depots angewiesen und konnte daurch einige Zeit überleben.
Für unseren Körper ist das Leben bequemer geworden. Vieles geht maschinell, was früher mühsam von
Hand gemacht wurde. Denken wir an einen Waschtag einer Hausfrau, an die Grabarbeiten eines Bauarbeiters, an die mühevollen Handgriffe eines Bauern usw.
Damals waren die Fettkalorien lebensnotwendig und rar.
In unserer Wohlstandsgesellschaft müssen wir uns sogar vor ihnen schützen. Noch nie verfügten wir über ein so reiches Angebot an fetthaltigen Nahrungsmitteln wie heute. Im Durchschnitt löffeln wir 40 % Fett in uns hinein, wo doch die Hälfte mehr als genug wäre. Darauf reagiert unser Organismus mit tödlichen Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Darmkrebs.
Trotzdem Fett ist lebensnotwendig, nicht nur für unseren Energiehaushalt.
Die Fette verbessern das Essgefühl und verstärken den Geschmack unserer Nahrung. Das sind vorallem die versteckten Fette in Wurst, Käse oder Saucen.
Vorsicht also bei diesen meist gesättigten, energiegeladenen Fetten !
Kleine Fettmengen aber werden zum Bau von Zellwänden, zur Herstellung von Hormonen und Abwehrzellen gebraucht. Fettlösliche Vitamine (A, Betacarotin, D, E) können ohne Fett gar nicht vom Darm in den Körper gelangen, was zu gefährlichen Mangelerscheinungen führt. Darüber hinaus ist unser Fettpolster ein wirksamer Kälteschutz und ein effizienter Stossdämpfer *grins*.
Mit mehr Bedacht sollten wir mit den ungesättigten Fetten pflanzlicher (mit wenigen Ausnahmen auch tierischer) Herkunft umgehen. Denn beispielsweise durch die Abwesenheit von Linol- und Linolsäure, zu denen wir nur durch entsprechende Nahrungsmittel gelangen (oder durch Borretschöl-Kapseln/Drogeriemarkt), reagiert der Körper mit Hautekzemen, Hautirritationen, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln und einer Abwehrschwäche. Auch die Omega-3 Fettsäure, die reichlich in Fischfleisch vorhanden ist hält uns gesund. Man kann sie als Schutzfaktor gegen Herzinfarkt, Bluthochdruck und Entzündungen bezeichnen.
Was bedeutet das alles für unsere tägliche Ernährung ?
Die wichtigsten Massnahmen sind folgende:
# Täglich verschiedene Fette essen ! Gesättigte (z.B. aus der Butter), einfache ungesättigte (z.B. aus Olivenöl) und mehrfach ungesättigte (z.B. aus dem Sonnenblumenöl).
# Vermeidung von grossen Mengen an gesättigten Fetten und gehärteten Fetten, wie sie in der Margarine vorkommen.
#Verwendung von kaltgepressten pflanzlichen Ölen, weil nur diese natürliche ungesättigte Fette enthalten.
# Ein Esslöffel kaltgepresstes Olivenöl pro Person pro Tag ist ausreichend.
# Nie ein Öl mit hochungesättigten Fetten erhitzen, sondern Verwendung von Olivenöl in kleinen Mengen.
Als Schlussfolgerung kann man zusammenfassen:
Bremsen des überhöhten Fettverzehrs, aber niemals sparen bei hochwertigen Pflanzenölen.
*Der 2. Teil folgt etwas später, wahrscheinlich morgen*