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Wisconsin Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Rätselhafte Steinkegel im Rock Lake

ein Testbericht von 2002-02-14 12:15:37 vom 14.02.2002
Empfehlung: ja
Der US-Bundestaat Wisconsin ist landwirtschaftlich geprägt, mit vielen großen und grünen Weiden, und für seine Milchprodukte über den Grenzen hinweg berühmt. Auch gibt es hier viele Naturschönheiten, seien es die vielen schönen und sehr sauberen Seen, die Wälder und Hügellandschaften, hier machen Naturfreunde gerne Urlaub. Man sollte sich hier nicht wundern, dass es z.B. eine Stadt mit dem Namen wie Berlin oder Reedsburg gibt, da hier viele deutschstämmige Einwandere leben sowie auch eine reger Studenten- und Schülertausch zwischen Wisconsin und diversen deutschen Universitäten und Schulen statfindet.

In der Nähe von Madison gibt es auch einen Ort mit einer ungewöhnlichen archäologischen Kuriosität. Als ich zuletzt 1996 dort war, hörte ich zum ersten Mal davon, dass der Rock Lake Ursache einer jahrzehntelangen Diskussion ist. Hier dazu die bisherigen Informationen, die ich vor Ort herausbekommen habe.

Während wir wissbegierig planen, fremde Planeten zu erforschen, wird oftmals vergessen, dass es auf unseren Planeten noch etliche weiße Flecken aufweist. Orte und Regionen, die kaum oder gar nicht richtig erforscht wurden. Einer dieser Orte ist der Rock Lake, ein unscheinbarer, kleiner See, östlich von Madison gelegen.

Etwa um das Jahr 1900 soll zum ersten mal eine Art Steinkegel am Grunde des Sees gesichtet worden sein, als der Wasserspiegel ungewöhnlich niedrig war. Die gebrüder Claude und Lee Wilson sahen sie dann später während einer Bootsfahrt zufällig auf den grund des Sees. Die Zeitung „Milwaukee Herald“ machte doch diese Entdeckung in einem Artikel eher lächerlich, da die Brüder nicht im Stande waren, die Stelle nochmals zu zeigen.

Es dauerte etwa 35 Jahre, als eine der ersten Tauchergruppe, unter der Leitung eines gewissen Victor S. Taylor von der Universität Wisconsin, der nicht nur Steinkegel, sondern auch andere seltsame Unterwasserstrukturen entdeckt haben soll. Doch noch niemand nahm diese Entdeckungen als eine ernsthafte Sache an.

Ein Jahr später interessierte sich ein gewisser Dr. Charles E. Brown vom Wisconsin Historical Museum und der Geologe, Professor Earnest F. Bean, für die Entdeckung der Taucher. Wieder scheiterten erneute Taucherversuche, die Funde genau zu lokalisieren. Die Medien und Anwohner nannten jeden, der die Sache ernst nahm, als Spinner und die ganze Sache wurde wieder ins Lächerliche gezogen.

Doch 1937 gelang es dem deutschstämmigen Taucher Max Gene Nohl, Ingenieur am Massachusetts Institute of Technology, diese „Spinnerei“ neu zu entdecken. Er fand künstlich aufgehäufte Steinkegel. Doch auch diesmal wurde das Interesse von weiteren Untersuchungen von der Archäologie-Lobby abgeblockt, da „es so was nicht geben darf“. Da nützten auch keine Meldungen, dass selbst Piloten, die den See überflogen, von gleichförmigen Schatten am Grunde des Sees berichteten.

Im Laufe der Jahre stießen immer wieder Taucher auf diese Unterwasserformationen. Sie erzählten dies jedoch nur im Taucherkreis weiter, war es doch eher eine Herausforderung, den See zu ertauchen, als sich über fragwürdige Unterformationen de Kopf zu zerbrechen, und gegebenenfalls ausgelacht zu werden. Zwischenzeitlich gab es zwar auch neue Stimmen dazu, aber alles wurde zunächst als ein Naturphänomen runtergespielt.

1970 erschien zufällig in der Taucherzeitschrift „Skin Diver“ der Artikel „The Lost Pyramids of Rock Lake“. Das provozierte, dass fiel auf! Im Artikel wurde von „pyramidenförmige“ Steinkegel und einer Mauer geschrieben, deren Alter wohl zwischen 3.000 – 10.000 Jahre alt sein dürften. Ein phantastische Sensation oder ein Hirngespinst ?! Wieder gab es keine Untersuchungen, der Artikel wurde schnell vergessen.

Erst nach 13 weiteren Jahren kommt endlich der Durchbruch. Der Tauchlehrer Robert Boyd und sein Freund Robert Bass wollen der „Legende“ wahrlich auf den Grund gehen. Sie recherchierten alle Tauchererzählungen, und konnte zu ihrer Verblüffung die Entdeckungen nicht nur bestätigen, sondern sorgten auch dafür, dass die entdeckten Unterwasserformationen mit ihrem genauen Standort auf eine spezielle Karte markiert wurden. Sie wollten sich dafür einsetzen, dass die Öffentlichkeit die Sache ernster nahm.

Noch immer war die „Fachwelt“ nicht einig, auch in der Hinsicht, dass der See ziemlich unbedeutend sein müsste. 1987 werden unter der Leitung des Publizisten Frank Joseph Echolotmessungen von ihm finanziert. Die Computerdiagramme zeichneten mehrere ungewöhnliche Unterwasserstrukturen auf, mit einer unnatürlichen Regelmäßigkeit.

Dies war der Startschuss, um die lokalisierten Unterwasserstrukturen näher zu untersuchen , zu vermessen und zu fotografieren. Nun beteiligten sich auch Forscher an der Untersuchung des Sees, und fand jetzt nicht nur mehrere dieser Steinkegel, sondern sogar Überreste einer „ringförmigen, gleichmäßigen Struktur“, die sich als einen Art Schutzwall aus großen Steinblöcken entpuppte, der die Natur wohl kaum erschaffen haben kann!

Wie ist der heutige Stand der Dinge ?

Man fand heraus, dass der See innerhalb mehrerer tausend Jahren langsam stieg, womit sich das Auffinden von verschiedenen „Bauwerken“ in unterschiedlichen Tiefen erklären lasse. So gibt es bisher drei unterschiedliche „Erbauungszeiträume“:

Die erste du jüngste befindet sich etwa in einer Tiefe von 20 Fuß und soll etwa 800 Jahre alt sein, die zweite liegt in etwa 40 Fuß Tiefe und soll rund 2000 Jahre alt sein. Dies macht den Wissenschaftlern bis heute Kopfzerbrechen, da es eigentlich keine bekannte Zivilisation oder Indianer-Stamm geben konnte (?), der dies erschaffen hat.

Umgehauen wurden alle Skeptiker und Wissenschaftler, als Taucher in einer Tiefe von etwa 60 Fuß Tiefe weitere identische und teilweise verfallende, aber eindeutig künstlich erschaffene Bauwerke entdeckten, die eigentlich dann rund 3500 Jahre alt sein müssten! Da soll es aber noch keine regionale Zivilisation gegeben haben. Das, was man bisher entdeckt hatte, dürfte es an dieser Stelle eigentlich nicht geben!

Ich habe mich auch schon den Kopf zerbrochen, was das wohl sein könnte. Vielleicht waren die Steinkegel eine Art Markierung ? Aber der Schutzwall. Da muss es doch eine Art Siedlung gegeben haben ?!
...
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Kommentare
marion666
marion666, 14.02.2002
Schau doch mal meine Beitraumlge an.
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