Rinderrouladen
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Rinderrouladen

 Rezept
Platz 47 in der Kategorie "Kochrezepte & Backrezepte". Kategorie: Fleisch / Rezepte von A-Z: R / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Rinderrouladen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (12/12).
Bewertungsverteilung:
Arbeits- und Zeitaufwand:  mittel
Kostenaufwand:  mittel
Gut für welchen Anlass: eher festlich/feierlich
Vorteile
  • Es schmeckt einfach herrlich, ist nicht extrem teuer und trotz allem ein richtiges „Sonntagsessen“
  • Die Kombination
Nachteile/Kritik
  • Natürlich nix!
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Flohli

Mal mit Speck, mal mit Käse

ein Testbericht von 2002-09-20 16:51:01 vom 20.09.2002
Empfehlung: ja
Heute also mein Rinderrouladen-Rezept, das so ganz anders ist, wie das klassische mit Gurke und Schinken, das so in fast allen Kochbüchern zu finden ist.

Ich habe beschlossen euch nicht nur ein Rezept vorzustellen, sondern euch mehrere Füllvorschläge zu geben, die ich auch schon alle ausprobiert habe. Für jedes braucht ihr natürliche als Grundlage vier möglichst dünne Rinderrouladen.

Zuerst die klassische Variante, die bei uns in der Familie so üblich ist. Hierfür braucht ihr:
- Kantenschinken gewürfelt
- 1 Zwiebel
- Petersilie
- Salz, Pfeffer, Fleischzartmacher

ZUBEREITUNG
1. Fleisch mit den Gewürzen und dem Fleischzartmacher gut einreiben.
2. Zwiebel und Petersilie fein hacken und mischen.
3. Jetzt den Schinkenspeck, dann die Zwiebel-Petersilie-Mischung auf dem Fleisch verteilen.
4. Gut und eng zusammenrollen. Ich stecke dann das ganze immer mit 2 dicken Fleischnadeln zusammen.
5. Jetzt das ganze in den Bratschlauch und für gut eine Stunde in den Backofen.

Auf die Soßenzubereitung will ich jetzt nicht näher eingehen, verwendet Fixprodukte oder rührt eure Soße selbst an. Auf alle Fälle könnt ihr jedoch den Bratensaft, der entsteht in die fertige Soße geben, das gibt ein herrliches Aroma.

Diese Füllung zeichnet sich vor allem durch seine Saftigkeit aus. Das Rinderfleisch wird ja meist recht trocken, aber durch die Petersilie und die Zwiebel schmeckt diese Rouladenvariante, die uns die bekannteste ist, immer schön lecker saftig.


Eine weitere Möglichkeit, die neulich im Kochbuch entdeckte und gleich ausprobierte sind:
ROULADEN MIT KÄSEFÜLLUNG
Hierzu folgende Zutaten:
- 4 Scheiben Edamer oder Gouda
- 60g Butter
- 1 in Milch aufgeweichtes Brötchen
- 1 Ei
- evtl. noch etwas geriebener Käse

Für die Zubereitung:
1. Die Rouladen wieder würzen (diesmal zusätzlich noch mit Paprika) und dann jeweils mit einer Scheibe Käse belegen.
2. Die Butter schaumig rühren und mit dem Brötchen und einem Ei gut vermengen. Eventuell könnt ihr noch etwas geriebenen Käse zugeben.
3. Die Mischung gleichmäßig auf den Rouladen verteilen, dabei darauf achten, dass ihr nicht zuviel Füllung verwendet, denn diese läuft beim Braten schnell heraus.
4. Dann wieder im Bratschlauch ab in den Backofen.

Diese Variante schmeckt mir persönlich sehr gut, denn ich liebe Käse, vor allem wenn er dann schön zerläuft Die Füllung ist weich und cremig. Perfekt wird das ganze, wenn ihr dazu noch eine Käse-Sahne-Soße reicht.

So das wär’s dann auch schon wieder von mir, ich hoffe ihr könnt mit den beiden Rezepten was anfangen und probiert sie mal aus
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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aulfesleitz

Rinderroulade mit Apfel-Rotkohl

ein Testbericht von 2005-09-04 10:54:39 vom 04.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Kombination...
Nachteile/Kritik: -----
Für 2 Personen

Zubereitungszeit ca.90min

Zutaten:

2 Scheiben Rouladenfleisch (á 180 g)
1 Tl scharfer Senf
2 Essiggurken
4 Scheiben durchswachsener Bauchspeck
80 g Zwiebeln
1 Tl Rapsöl
100 g Wurzelgemüse
1 Tl Mehl
1 El Tomatenmark
1/8 l Rotwein
1/2 l Fleisch- oder Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
3-4 Wacholderbeeren
4 Pfefferkörner
Salz, Pfeffer

Rotkohl:

250 g Rotkohl
1 Tl Butterschmalz
60 g Zwiebeln
1 El Preiselbeeren
1/8 l Johannisbeersaft
4 cl Rotwein
3 El Essig
1 roter Apfel
1 Nelke
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren

Püree:

220 g Kartoffeln
60 g Zwiebeln
80 g Kürbis
1/8 l Milch
10 g Butter
Salz, Pfeffer und Muskat

ARBEITSSCHRITTE

Vorbereitung:

Als erstes die Essiggurken in lange Scheiben schneiden
und die Zwiebeln in Streifen schneiden.Wurzelgemüse muss zerkleinert werden genau was der Rotkohl.
Den Apfel ausstechen,achteln und in kleine Blättchen schneiden.
Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und pellen.
Die Zwiebel schälen und glasig braten und den Kürbis grob raspeln.

Zubereitung:

Rouladenfleisch auflegen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Senf bestreichen.
Die Speckscheiben der Länge nach auflegen, obenauf die Gurkenscheiben und die Zwiebeln darauf
verteilen, zusammenrollen und mit Bindfaden festbinden.
Öl erhitzen, Rouladen ringsum anbraten, herausnehmen und das Wurzelgemüse anrösten; Mehl,
Tomatenmark zugeben, angehen lassen und mit Rotwein und Brühe aufgießen, aufkochen lassen,
Gewürze und Rouladen zufügen und ca. 30 - 35 Minuten köcheln.
Rouladen herausnehmen, Sauce mit Gemüse durchpassieren, evtl. nachschmecken.
Zwiebeln in Butterschmalz angehen lassen, Rotkohl zufügen, kurz dünsten, dann Apfel, Preiselbeeren,
Gewürze hinein geben und mit Johannisbeersaft und Essig angießen. Rotkohl auf den Biss dünsten.
Zwiebelwürfel in Butter andünsten, Kürbis zugeben, kurz garen.
Kartoffeln durchdrücken, Zwiebeln und Kürbis zufügen, mit heißer Milch zu Püree aufbereiten und mit
Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Anrichten:

Das Püree auf dem Teller verteilen, die Roulade schräg durchschneiden und darauf setzen.Die Soße ringsum verteilen.
Rotkohl dazu reichen.

TIPP:Das Fleisch aus der Rinderoberschale eignet sich am Besten.

Die wünsche viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Arbeits- und Zeitaufwand:Arbeits- und Zeitaufwand von Rinderrouladen  Rezept: 3,0 mittel
Kostenaufwand:Kostenaufwand von Rinderrouladen  Rezept: 3,0 mittel
Gut für welchen Anlass:eher festlich/feierlich
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Kommentare
Lotosblüte
Lotosblüte, 04.09.2005
wuumlrde mir jetzt schmecken...

lg
sung1rl
sung1rl, 04.09.2005
auch mal ne gute Idee ,houmlrt sich lecker an :-

lg - sung1rl
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Rouladen einmal anders

ein Testbericht von 2003-06-24 06:54:42 vom 24.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Es schmeckt einfach herrlich, ist nicht extrem teuer und trotz allem ein richtiges „Sonntagsessen“...
Nachteile/Kritik: Natürlich nix!
Liebe Leserinnen und Leser!

Seit ich selbständig ein Geschäft führe ist meine Zeit – wie viele von euch sicher bemerkt haben – sehr begrenzt. Wenn ich von Montag bis Samstag im Geschäft stehe fehlt mir Abends meist die Kraft und Lust auch noch Stunden in der Küche zu verbringen. Gottlob habe ich ein kleines Heinzelmännchen zu Hause, das mir fast täglich ein leckeres Menü zaubert und ich bis heute noch nicht verhungern musste. Aber manchmal überkommt mich doch die „Kochwut“ - zumal ich an sich ja sehr gerne koche und mit Zutaten jeder Art experimentiere. Gestern war wieder so ein Tag und ich habe ein Mahl gezaubert, das – nach den Worten meines Heinzelmännchens – himmlisch schmeckte.

Ich nenne es „DEFTIGE RINDSROULADEN“

Die Zutaten - hier für vier Personen angegeben:

5 Scheiben roher Schinken – man kann aber auch gekochten Schinken verwenden
4 Stück Rindschnitzel mager
1 große Zwiebel
1 – 2 Knoblauchzehen (je nach Größe)
½ Stange Porree
je ein Teelöffel Majoran und Liebstöckel
ein Teelöffel Salz
½ Teelöffel schwarzer Pfeffer
ein Teelöffel englischen Senf – wem dieser zu scharf ist, kann auch normalen Estragon Senf verwenden

Für die Soße:
ein Suppengrün
5 Esslöffel Öl zum Anbraten
½ Liter heiße Rindsuppe

Die Zubereitung

Die Schnitzel erst einmal ein wenig klopfen, damit sie gleichmäßig dünn sind - sie sollten auf keinen Fall zu dick sein, da sie sich sonst schlecht rollen lassen. Nun lege ich sie auf einem Brett aus und widme mich der Füllung.

Dazu schneide ich eine Scheibe des Schinkens in kleine Würfel, hacke die Zwiebel und die Knoblauchzehe(n) fein und schneide den Porree in dünne Scheiben. Diese Zutaten kommen nun in eine Schüssel und werden mit dem Majoran, dem Liebstöckel, Salz, Pfeffer und dem Senf vermischt. Nun die Schnitzel damit bestreichen – ich ©Perserkatze habe bei meinen Rouladen den Porree weggelassen, da ich diesen nicht sehr mag – und eine Scheibe des Schinkens darauf legen, andrücken und die Rollen formen. Zum besseren Halt der Rouladen verwende ich einfachen, dünnen Nähzwirn, denn mir sind anno dazumal meine ersten Rouladen auseinander gefallen, weil ich auf das Zusammenbinden vergessen habe.

Nun sind die Rouladen so weit vorbereitet, dass ich mich an die Soße heran wagen kann. Dafür putze ich das Suppengrün und schneide es würfelig. Nur noch das Öl in der Pfanne erhitzen, die Rouladen hineingeben und gemeinsam mit dem Gemüse gut anbraten – öfters wenden nicht vergessen! Nach dem Anbraten in einen etwas größeren Topf umfüllen und langsam mit der heißen Suppe aufgießen. Die Rouladen sollten mindestens 70 Minuten zugedeckt dünsten, damit sie weich und lecker werden.

Nach der Garzeit nehme ich die Rouladen aus dem Topf und pürriere den Saft mit dem kompletten Gemüse zu einer sämigen und deftigen Soße, ohne auch nur einen Gramm Mehl oder Einbrenn (Mehlschwitze) hinzugefügt zu haben. Nun die Rouladen wieder zurück in den Topf und auf kleinster Flamme noch etwas köcheln lassen.

Übrigens, auf diese Art mache ich auch die Soße beim Schweinebraten, Steirischem Wurzelfleisch und so manchen anderen Fleischspeisen, bei denen ich eine richtig gute Soße haben möchte. Den Geschmack verändere ich indem ich die Gemüsen variiere

In der Zwischenzeit koche ich Teigwaren – Hörnchen, Spiralen oder ähnliches – bissfest. Das war es auch schon, ein leckeres Mahl ist vollbracht und kann serviert werden!

Ich denke es ist kein enormer Zeitaufwand und trotz allem war es ein richtiges Festmahl, das eigentlich gar nicht so sehr viel gekostet hat – die Rindschnitzel kaufte ich übrigens bei Hofer (Aldi). Ich kann euch guten Gewissens das Nachkochen empfehlen, denn es hat nicht nur meinem „Heinzelmännchen“ geschmeckt, sondern kommt auch in meinem Bekanntenkreis sehr gut an.

Wer Lust hat kann dazu auch noch Salat servieren, oder sich einen Schluck roten, nicht zu herben Wein gönnen. Auf jeden Fall werdet ihr es nicht bereuen und ich versichere euch, die Familie wird begeistert sein, wenn ihr dieses Gericht einmal ausprobiert!

Ich bedanke mich noch fürs Lesen und wünsche euch einen schönen Tag!

Eure ©Perserkatze

Wien, am 24.06.2003
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Angel05

Rinderrouladen ganz klassisch...

ein Testbericht von 2002-12-13 13:12:47 vom 13.12.2002
Empfehlung: ja
... wobei es "ganz klassisch" bei Rouladen ja eigentlich nicht gibt. Denn ich habe noch keine zwei Köche auf dieser Welt gefunden, die die gleiche Füllung dafür verwenden - und darin liegt ja bekanntlich das Geheimnis den Rouladengeschmacks. Aber da ich von meiner Variante sehr überzeugt bin, werde ich Euch mein Rezept nun wärmstens empfehlen. Gerade für die Winter- und die Vorweihnachtszeit sind Rouladen nämlich super-passend.

Die Zutaten
**********

Für 2 Personen benötigt Ihr:

- 2 große Rinderrouladen
- 4 dünne Scheiben Schinkenspeck
- 50g Mett (halb Rind/halb Schwein)
- 2 kleine, saure Gurken
- Senf
- Salz
- Pfeffer
- Fett zum Anbraten
- 2 große Zwiebeln
- 4 Zahnstocher
- Instant-Gemüsebrühe

Die Zubereitung
*************

Die Rouladen werden zunächst mit kaltem Wasser kurz abgespült und mit Küchenkrepp abgetupft. Danach werden sie von beiden Seiten gesalzen und gepfeffert. Auf einer Seite werden sie nun dünn mit Senf bestreichen. Am besten eine ganz dünne Schicht mittelscharfen Senf. Darauf werden dann je Roulade zwei Scheiben Schinkenspeck und das Mett verteilt. Zum Schluß kommt noch die kleine saure Gurke darauf. Dann wird die Roulade eingerollt und mit den Zahnstochern zusammengesteckt, so daß die Rolle zusammenhält.

Jetzt werden die Zwiebeln geschält, kleingehackt und im heißen Fett zusammen mit den Rouladen angebraten. Die Rouladen sollten von allen Seiten scharf angebraten werden. Danach werden Sie mit Wasser abgelöscht und ca. 2 Stunden bei kleiner Temperatur geschmort. Dabei solltet Ihr darauf achten, das der Boden des Topfes oder der Pfanne immer mit ca. 1-2 cm Flüssigkeit bedeckt ist. Nach dem ersten Ablöschen mit Wasser könnt Ihr in Ruhe ca. 1 Liter Gemüsebrühe zubereiten und die Rouladen im Laufe der Schmorzeit damit immer mal wieder übergießen.

Nach 2 Stunden sollten die Rouladen dann schön zart sein, wenn Ihr gutes Fleich verwendet habt. Um die Sauce aus dem Bratensud zuzubereiten, nehmt Ihr die Rouladen aus dem Topf / der Pfanne heraus und stellt sie warm - am besten im Backofen bei ca. 100°C. Der Bratensud wird dann mit noch ein wenig Gemüsebrühe aufgefüllt. Dabei solltet Ihr aber unbedingt darauf achten, das die Sauce nicht zu dünn wird. Die Zwiebeln sollten eigentlich völlig verschmort sein. Wenn nicht, einfach noch mal kurz mit den Pürierstab durchgehen. Ist aber reine Optiksache, müßt Ihr nicht machen. Zum Schluß wird die Sauce je nach Konsistenz noch ein wenig abgebunden - z.B. mit Mondamin - und nach belieben noch mit Salz und Pfeffer nachgewürzt.

Tipps
****

Die Qualität der Rouladen seht Ihr schon beim Kauf. Das Fleisch sollte schön fest und dunkelrot sein. Am besten noch ein wenig durchwachsen, damit das Fleisch auch beim schmoren schön zart bleibt.

Beim Schneiden der Zwiebeln solltet Ihr darauf achten, das die Zwiebelstücke nicht zu klein werden. Dann brennen sie beim anbraten nämlich zu schnell an und der Geschmack der Rouladen und der Sauce wird verfälscht.

Beilagen
*******

Also ich bevorzuge ja den Klassiker zu Rouladen: Knödel und Rotkohl. Am besten natürlich selbstgemacht, aber nach dem Aufwand mit den Rouladen könnt Ihr auch ruhig Fertigprodukte nehmen. Falls Ihr keine Knödel mögt, solltet Ihr aber auf jeden Fall eine Beilage wählen, die ein guter Saucenträger ist. Denn die Rouladensauce ist das allerbeste an dem ganzen Essen.

Mein Fazit
********

Nicht ganz ohne Aufwand, aber der ist es wert. Rouladen esse ich gerade in der kalten Jahreszeit für mein Leben gern. Ich kann Sie Euch daher in dieser Variante und mit diesen Beilagen nur empfehlen...

Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und bis bald.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Eine Schweinerei, die sich lohnt

ein Testbericht von 2002-11-14 07:39:45 vom 14.11.2002
Empfehlung: ja
Eigentlich ist dies auch ein ziemlich leichtes Gericht, aber doch etwas zeitintensiver. Und es ist doch auch eine ziemliche Manscherei, so daß ich meinen Partner nicht mehr so recht dazu bringen kann, dieses mit mir gemeinsam zu machen. Ist aber auch egal, denn ich habe ja noch meinen Großen, der dann für sein späteres Leben etwas dazulernen kann und es macht ihm großen Spaß.

Was brauchen wir denn nun dazu
**************************
-Da wir meist noch einmal am Abend oder am nächsten Tag die Reste verputzen und es sich auch nicht lohnt, für jeden nur eine Roulade zu machen, nehmen wir meistens 6 oder 7 Rouladen
-ca. 4 große Zwiebeln ( hängt immer von der Größe dieser ab )
-Gewürzgurken ( auch hier bevorzuge ich die von Edeka ( sind schon geviertelt und wirklich würzig )
-Senf, Pfeffer, Salz, getrocknete oder gefrorene Pilze, gefrorene Paprikastreifen,1bis 2 Brühwürfel
-Speck

Zubereitung
**********
Die Zutaten werden natürlich ersteinmal bereit gestellt. Die Rouladen werden gewaschen, abgetropft und auf den Tisch ausgebreitet . Dann würzt man diese mit Salz und Pfeffer und bestreicht sie mit Senf, ich nehme immer ca. 2 Teelöffel Senf pro Roulade. Ist man damit fertig, legt man einen dicken Streifen Speck, kleingeschnittene Zwiebeln ,ca 1 oder 2 geviertelte Gurken dazu ( siehe Zutaten , also nicht 2 Gurken geviertelt sondern 2 viertel oder besser eine halbe Gurke). Die Pilze und Paprikastreifen kann man nun entweder auch mit in die Roulade geben oder einfach so in den Bräter.

Tja, jetzt zum "schweinischen " Teil. Man muß das Ganze irgendwie zu einer Rolle bekommen oder paketähnlich, wie ich es bevorzuge, damit nicht alles wieder rausquillt sondern schön dableibt, wo man es hingelegt hat. Dann hat man natürlich , wenn man nicht geschickt ist oder das nicht so oft macht, die ganzen Finger voller Senf , je nachdem mehr oder weniger davon. Und dann muß man ja auch noch den Zwirn irgendwie darum bekommen , eben, wie ein Paket verschnüren. Ich weiß nicht, wie oft ich sie immer umwickele, auf jeden Fall hält es und die Anderen meckern immer beim Auswickeln.

Nun gut, nachdem wir das geschafft haben, waschen wir uns natürlich die Finger, holen unseren großen Bräter, füllen kein Öl, sondern gesünder, Wasser, ersteinmal ca. 1/2 Liter in diesen und geben die Brühwürfel hinzu. Dann legen wir die Rouladen in den Bräter, je nachdem, wie dann der Wasserstand ist, füllt man nochmal auf, so das die Rouladen halb bedeckt sind. Der Ofen ist schon vorgeheizt, jetzt geben wir den Bräter hinein und dann ersteinmal Küche aufräumen und warten. Die Rouladen dreht man immer dann um, wenn sie oben braun sind, und das so oft, bis die Rouladen ringsherum braun sind.

Man sollte zwischendurch auch immer aufpassen, daß noch genug Wasser im Bräter ist. Nun , wenn alles fertg ist, die Rouladen braun sind , diese muß man ja nicht mehr weichkochen, nimmt man die Rouladen herraus und kann sich an die Soße machen. Dazu nehme ich die Flüssigkeit von den Rouladen, die Fertig-Pilzsoße von Plus, 1Päckchen ist für 1/4 Liter Flüssigkeit und rühre sie nach Anweisung ein. Aufkochen, die Rouaden wieder in den Bräter rein und nochmals aufkochen. Fertig

Dazu gibt es natürlich Kartoffeln und Rotkohl, eine bessere Kombination gibt es einfach nicht, meiner Meinung nach. Wie gesagt, es ist etwas zeitaufwenig, aber das Ergebnis ist lecker.
...
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Kommentare
Baby1
Baby1, 09.09.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
hjid55
hjid55, 11.03.2007
Sh lg Sarah
tapiomaunzi
tapiomaunzi, 08.04.2006
sh
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fishbrain

Rindsrouladen mit Hackffüllung

ein Testbericht von 2002-09-23 11:19:23 vom 23.09.2002
Empfehlung: ja
Es war mal wieder Wochenende - das hat wohl jeder gemerkt.
Wochenende heißt für mich: selber kochen! Nicht weil ich muß - nein - weil ich will.

Diesen Sonntag gab es bei uns Rindsroulade. Doch ich wollte sie mal etwas anders als sonst zubereiten und habe mir folgendes Rezept aus meiner Sammlung gesucht...

An Zutaten wird für 4 Personen benötigt:
*************************************** *
4 Roulade(n), vom Rind
400 g Hackfleisch, halb und halb
200 g Schinkenspeck, gewürfelt
Senf, mittelscharf
Salz
Pfeffer
4 - 5 Zwiebel(n), gewürfelt
Gewürzmischung für Hackfleisch

Die Zubereitung:
****************
Rouladen mit Salz und Pfeffer einseitig würzen, die andere Seite mit Senf bestreichen. Hackfleisch, 1/2 Zwiebel, Hackfleischgewürz und Schinkenspeckwürfel mischen und auf die Rouladen gleichmäßig aufstreichen. Rouladen aufrollen und mit Rouladennadeln feststecken. Fleisch von allen Seiten anbraten und dann die Zwiebeln dazugeben und ebenfalls mitbraten. Mit kochendem Wasser ablöschen und die Rouladen garen. Bratensoße unterrühren und die Sauce abschmecken.

Wer mich und meine Berichte kennt, der weiß, daß ich eigentlich keine Gewürzmischungen mag. Deshalb gab es bei folgende Variante:
Das Hackfleisch wurd nicht mit der Würzmischung gweürzt.
Stattdessen wurde ein Ei darunter geknetet (gibt mehr Bindung) und das ganze mit Salz, Pfeffer, Muskat, Nelken und Senf abgeschmeckt. Aber vorsicht mir den Nelken - nicht zuviel drangeben, sonst wird es zu intensiv.

Ebenso sollte man laut original Rezept Bratensoße unterrühren. Nö - doch nicht bei mir.
Meine Soße ging so: Zunächst wir mit dem Fleisch zusätzlich zur Zwiebel auch noch eine Tomate und eine Karotte mitgebraten. Ablöschen mit Rotwein ist dann obligatorisch. Gebunden habe ich die Soße dann mit etwas Sahne. Da kommt kein Soßenpulver mit!

Die Zubereitung szeit ist ca. 1 Stunde.
Als Beilage gab es dann Kartoffel-Pü und Rotkraut.
Als Getränk natürlich den Rotwein, der vom Kochen übrig war.

Guten Appetit - Übrig ist leider nichts mehr ;-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
djrene

Es gibt Fleisch Baby!

ein Testbericht von 2002-07-11 12:25:04 vom 11.07.2002
Empfehlung: ja
Als ich heute Nachmittag eine Metal-Band für einen Auftritt unter Vertrag nahm und mir die Cateringliste genauer ansah, fiel mir wieder auf wieviel anders doch heute alles gegenüber vor 15 Jahren ist. Damals hätte jede Heavy Metal Band die etwas auf sich hält rohes (am besten lebendes) Fleisch gegessen, heute bittet man darum doch auf die Vegetarier Rücksicht zu nehmen. Nun, es soll ja jeder so halten wie er es für richtig hält mich für meinen Teil überkam auf jeden Fall in diesem Moment der unbändige Wunsch nach Fleisch. VIEL FLEISCH. Ich also ab zum nächsten Metzger und die Auslage studiert. Rinderrouladen! Genau das ist es. Mit viel Soße und Knödeln dazu. Meine Coburger Freunde mögen mir verzeihen, daß ich keine Klöße dazu mache. (Alle Nordlichter werden vermutlich jetzt den Kopf schütteln, aber es ist ein riesengroßer Unterschied zwischen Knödeln und Klößen).

Danach auf in den Supermarkt und die restlichen Zutaten gekauft und schließlich mit folgendem zu Hause angekommen. Wir brauchen:

Zutaten für 2 Personen (4 Rouladen):

4 Rinderrouladen aus der Oberschale
4 EL mittelscharfer Senf (nach Geschmack mehr)
4 Scheiben Schwarzwälder Schinken
1 kleines Glas Essiggurken
1 kleine Zwiebel (wer mag)
1 kleine Kartoffel
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Maggi Würzmischung 3
Fondor
½ Liter Rinderbrühe
1/8 dunkles Bier (kein Alt!!!)
2 EL Pflanzenöl
Etwas Mehl
8 Zahnstocher


Wir beginnen zuerst mit dem Fleisch. Wir breiten das erste Stück auf einem entsprechend großen Brett aus und plattieren (eine Folie drüberlegen und dann mit einem Kochtopf mit Stiel seiner rohen Gewalt freien Lauf gelassen) es nach Wunsch noch etwas. Nun die obere Seite salzen Pfeffern und ein wenig Würzmischung (WM 3) und Fondor (ein Würzmittel von Maggi mit vielen Geschmacksverstärkern) darüberstreuen. Den Fleischlappen nun wenden. Auch diese Seite mit allem würzen und 1 Eßlöffel Senf (nach Geschmack auch mehr) darauf verteilen.

Nun schneiden wir die Gurken und die Zwiebel in schmale Streifen. Ich hoffe das bringt jeder fertig ohne daß ich hier detaillierte Anweisungen gebe. Wir legen nun eine Scheibe des Schinkens auf den Senf und packen eine ca. 3 Finger dicke „Wurst“ der Gurken/Zwiebel-Mischung quer zur geplanten „Rollrichtung“ auf das Ganze. Nun die Seiten etwas einklappen und los geht’s mit rollen. Sofern das Ergebnis nun einigermaßen brauchbar aussieht fixieren wir die Roulade nun mittels zweier Zahnstocher. Das Procedere wiederholen wir nun noch mit den 3 anderen Fleischscheiben. Zu guter letzt wälzen wir alle 4 Rouladen einmal im Mehl und klopfen das übschüssige davon wieder ab.

Wir erhitzen nun das Öl in einem mittelgroßen Topf und braten die Rouladen von allen Seiten schön braun an. Wir nehmen Sie nun kurz heraus und löschen den Bratensatz mit dem Rotwein am (ruhig mit dem Kochlöffel etwas am Boden kratzen. Das Zeug muß weg vom Boden. Nun mit Bier aufgießen und die Rouladen wieder hinein. Jetzt wird die Kartoffel hinein gerieben. Das gibt der Soße die Bindung. Ich warne davor zu versuchen jetzt schon irgend etwas abzuschmecken, da der Schinken und der Senf noch „auskochen“ und kräftig Geschmack abgeben. Jetzt kommt der Deckel drauf, wir schrauben die Temperatur ziemlich weit runter und wir haben etwas Zeit.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen um sich um seine Beilagen (Knödel oder ähnliches) zu kümmern. Die Rezepte hierzu werde ich ein andermal veröffentlichen.

Nach ca. 2 Stunden sind die Rouladen fertig. Man sollte allerdings regelmäßig mal schauen ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist (die Rouladen sollten zu mindestens ¾ bedeckt sein). Notfalls mit warmem Wasser auffüllen. Jetzt ist auch Zeit gekommen die Soße noch mit etwas Pfeffer abzuschmecken. Salz brauchen wir vermutlich nicht mehr. Vor dem servieren empfiehlt es sich noch die Soße durch ein Sieb zu gießen, falls nicht alles von der Kartoffel verkocht ist.

Da es relativ viel Soße ist (jam, jam) empfehle ich den Rest davon, der nicht gleich auf den Tellern landet, in einer Soßenterrine mit auf den Tisch zu stellen. Und nun:

Guten Appetit.

Als Getränk empfiehlt sich hier natürlich ein dunkles Bier.



Keep on rockin‘ and stay tuned, René
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Rumpeltimo

Rouladen mal ganz anders

ein Testbericht von 2002-06-05 20:37:28 vom 05.06.2002
Empfehlung: ja
Das folgende Rezept habe ich in einem alten Rezeptbüchlein von meiner Oma entdeckt. Zuerst war ich etwas skeptisch, wie das wohl schmecken würde. Aber inzwischen finde ich es füchterlich lecker und es ist mal was ganz anders als sonst. Bei unseren Kids kam es sehr gut an.

Es nennt sich Holsteiner Fleischtopf und man benötigt die folgenden Zutaten:

4 große Zwiebeln (am besten Gemüsezwiebeln)
1 Bund Petersilie
4 große Gewürzgurken
4 Kartoffeln
4 dicke Scheiben dunkles Brot
50 g Butter
4 Scheiben Rinderroulladen
4 dünne Scheiben Dörrfleisch
Salz, Pfeffer
3/8 l Gemüsebrühe


Vorbereitungen:

Zwiebeln in Ringe schneiden
Petersilie abwaschen und hacken
Gurken und Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden
Brot mit Butter bestreichen
Roulladen zwischen 2 Pergamentblättern ausrollen


Die ganzen Zutaten werden in einen Topf wie folgt geschichtet:

Jede einzelne der nachfolgenden Schichten wird gesalzen und gepfeffert, bevor die nächste Schicht kommt.

Zuerst legt man den Topf mit den Dörrfleischscheiben aus. Darüber kommen dann die Roulladen. Darüber die Zwiebelringe und die Petersilie streuen. Die Gurken- und Kartoffelscheiben daraufschichten. Die Gemüsebrühe an der Seite eingießen und anschließend das Brot mit der gebutterten Seite nach oben darauflegen.
Den Fleischtopf zugedekct bei schwacher Hitze zum kochen bringen und dann ca. 2 Stunden schmoren lassen.

Dazu paßt ganz gut Reis oder Nudeln.

Ich könnte euch hier jetzt noch lang und breit von dem Geschmack vorschwärmen, bis euch das Wasser im Mund zusammenläuft. Riecht ihr schon, wie das duftet.
Also ich kann euch nur sagen, probiert es mal aus, ich war sehr angenehm überrascht, daß das wirklich so gut schmeckt.

Euer Rumpeltimo alias Beate
...
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TiaMaria

Rouladen wie zu Hause bei Muttern

ein Testbericht von 2002-06-02 23:52:00 vom 02.06.2002
Empfehlung: ja
Rouladen wie bei Muttern


Es gibt viele Gerichte die man so phantasievoll zubereiten kann-
Sei es aus Rind- oder Kalbfleisch,
sei es aus Schweinefleisch. Und die
Füllung muss immer Schinken
oder Hackfleisch sein.

Tipp
*****
Ich bitte den Metzger immer,
die Rouladen möglichst regelmäßig und rechteckig zu schneiden und leicht zu klopfen. Wenn sie einmal aufgerollt sind, behalten sie ihre Form besser,
wenn man sie statt mit einem Zahnstocher fixiert- mit gewöhnlichem weißem Nähgarn zusammenbindet, allerdings nicht allzu
fest, weil das Fleisch sonst beim Anbraten eingeschnitten werden und dadurch Saft verlieren könnte.

Rouladen aus Mutters Küche sind deftig gefüllt, meist mit einer Brot-Fleisch-Farce
oder mit Hackfleisch, (so mag ich sie am liebsten) sind sie eh und je beliebt.
Durch die lange Bratzeit gibt es viel Soße. Köstlich zu Salzkartoffeln,
Kartoffelbrei oder Nudeln.

Und hier ein paar Rezeptvorschläge.....


RINDFLEISCHROULADEN MIT SELLERIE UND ROHSCHINKEN
************************************************ *

Zutaten:

8 dünne Rindfleischscheiben
50g Rohschinken
1 großer Stengel Bleichsellerie
20g Fett
½ Glas Rotwein
gut ¼ bis ½ l Fleischbrühe
3 Essl. Sahne

Zubereitung

1.
Man belegt die einzelnen Scheiben mit
einer Tranche Rohschinken und einem Stäbchen Bleichsellerie, rollt sie auf
und befestigt sie mit einem Zahnstocher.

2.
dann brät man sie im heißen Fett gut an, löscht mit Rotwein ab, und wenn der Wein verdünstet ist, gibt man bis zu ¼ l Fleischbrühe dazu und lässt die Rouladen darin
1 ½ Stunden bei geringer Hitze im geschlossenen Topf schmoren.

3.
Von Zeit zu Zeit schaut man nach und
gießt, wenn nötig, noch etwas Brühe nach.

4.
Am Schluss legt man die Rouladen in eine angewärmte Servierplatte, kocht die Soße
bis auf ein paar Esslöffel ein, indem man den Bratenfond gut aufkratzt,
verfeinert sie mit der Sahne und gießt
sie über die Rouladen.


SCHEINEROULADEN MIT GEMÜSESAUCE
********************************

Zutaten
8 dünne Schweineschnitzel

Füllung:
300g gehacktes Schweinefleisch
Brotkrumen von 2 Semmeln
2 Knoblauchzehen, fein gewiegt
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
30g geriebener Parmesan
1 Sträußchen Petersilie, fein gehackt

Sauce
30g Butter
1 Karotte
wenig Sellerieblätter
1 Sträußchen Petersilie
1 Zwiebel
1 kleine Dose geschälte Tomaten
1 Essl. Tomatenpüree
2-3 Salbeiblätter
1 Essl. Cognac oder Weinbrand
1 Glas Weißwein
½ l Fleischbouillon


Zubereitung

1.
für die Füllung weicht man die Brotkrume
in heißem Wasser ein, drückt sie aus und vermischt sie mit Hackfleisch, Petersilie, Parmesan, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

2.
Dann knetet man sie, wie für einen Hackbraten tüchtig durch und verteilt
sie auf den Schweinsschnitzeln, die man danach einrollt und zusammenbindet.

3.
Für die Sauce hackt man die Karotte, die Sellerie, die Zwiebel und Petersilie.

4.
in einer Gusseisenpfanne die Butter
flüssig werden lassen und darin die Rouladen, vorsichtig braten, bis sie rundherum schön goldbraun sind.

5.
Dann hebt man die Rouladen aus der Pfanne, dämpft darin das Gemüse an und legt
sie wieder dazu.

6.
Nun stellt man die Hitze etwas größer
und löscht zuerst mit dem Cognac und dann mit kleinen Mengen Weißwein ab. Man wartet dabei jedes Mal , bis die Flüssigkeit ganz verdunstet ist.

7.
Dann fügt man die Tomaten, die Salbeiblätter, das in ein wenig heißer Fleischbrühe angerührte Tomatenpüree bei und gießt soviel Bouillon dazu, dass die Rouladen gut bis zur Hälfte von der Sauce bedeckt sind. Die Pfanne zudecken und bei geringer Hitze
1 ½ bis 2 Stunden schmoren lassen.

Am besten schmeckt zu diesem köstlichen
und nicht zu teuren Festgericht ein luftiger Kartoffelbrei.



Und zum Abschluss.....

KALBFLEISCHROULADEN MIT WIRSING
********************************

Zutaten
4 dünn geschnittene Kalbschnitzel
4-6 Scheiben Magerspeck
Salz, Pfeffer
4 Weißkohlblätter
Butter
4 Essl. Saure Sahne

Zubereitung

Die Schnitzel mit den Speckscheiben belegen. Wenig salzen und pfeffern.
Dann mit den Kohlblättern belegen,
die man 5 Minuten überwellt und von Blattrippen befreit hat. Aufrollen und fixieren, in der Butter goldbraun braten (etwa 15 Min.).
Dann auf einer heißen Platte anrichten
und mit Bratfond, den man mit etwas Weißwein aufgelöst hat, überziehen.

Die Sauce kann nach Bedarf noch etwas nachgewürzt werden.Auf jede Roulade 1 Esslöffel saure Sahne geben und sofort servieren.


Vielleicht ist für den einen oder anderen Leser etwas dabei, denn schmecken wird es alles. Dann kann ich nur noch guten Appetit wünschen.

Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten © TiaMaria
...
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Kommentare
Denilo
Denilo, 03.06.2002
...klingt sehr lecker das Ganze!!!
grapefruity
grapefruity, 10.06.2002
Lecker!
IrresLicht
IrresLicht, 13.06.2002
Muumlsste es nicht heissen, quot.. wie bei Tantchenquot ? :-.
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BieneLara

Rinderrouladen mit Artischocken

ein Testbericht von 2002-04-24 15:03:40 vom 24.04.2002
Empfehlung: ja
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Rouladen mal anders...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dazu benötigt man für vier Portionen:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

2 junge Artischocken
1 Zitrone
8 Scheiben Rindfleisch (je ca. 50 g aus der Oberschale)
100 g rohen Schinken (am besten Parmaschinken)
50 g Butter
2 EL Oliveöl
1 kleine Zwiebel
Mehl zum Panieren
4–5 EL trockener Weißwein
6–8 EL heiße Rindfleischbrühe
Salz und
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

~~~~~~~~~~
Zubereitung:
~~~~~~~~~~

Die äußeren Blätter, die Blattspitzen und die Strünke der Artischocken abschneiden und diese in reichlich kochendem, mit dem Saft der Zitrone versetztem Salzwasser 20 Minuten kochen. Dann abtropfen lassen und jede Artischocke in 8 Teile schneiden.

Die Fleischscheiben mit dem Fleischklopfer flach klopfen.
Den Schinken in Würfel schneiden und mit ca. einem drittel der Butter vermischt auf den Fleischscheiben verteilen.
Auf jede Scheibe zwei Artischockenstücke legen, dann die Scheiben aufrollen und mit Garn umwickeln oder mit Rouladen-Spießen fest stecken.

Die restliche Butter wird in einer Kasserolle erhitzt.
Die Zwiebeln gehackt dazugeben und fünf Minuten andünsten.
Die Rouladen in der Zwischenzeit in Mehl wälzen und zu den angedünsteten Zwiebeln geben. Von allen Seiten braun braten.

Nun den Wein hinzufügen, mit Salz und frischem Pfeffer würzen.
Die Hitze reduzieren und die Rouladen bei geschlossenem Deckel so lange schmoren lassen, bis sie weich sind (etwa 45 Minuten).
Dabei die Rouladen von Zeit zu Zeit wenden und, falls notwendig, etwas Fleischbrühe hinzugeben, um ein hängen bleiben der Fleisches zu vermeiden.

Die Rouladen herausnehmen, die Fäden oder Spieße entfernen und auf einer vorgewärmten Platte, mit Bratensaft übergossen, sofort servieren.

Dazu empfiehlt die Küchenchefin: Kartoffeln und frischer Salat. Der gleiche Wein, den man auch zum Kochen verwendet hat.

Mhhhhhh
Bienchen LARA
...
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Kommentare
Janet
Janet, 24.04.2002
da bekommt man ja wieder mal eine gute Anregung fuumlr das naumlchste Sonntagsesssen.
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Produktbeschreibung Rinderrouladen

 
Allgemeine Informationen Rinderrouladen
gelistet seit: 05.09.2003
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Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Fleisch 
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