King Arthur - Die Wahrheit hinter der Legende Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 2.9 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (5/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Keira Knightley und auch Til Schweiger macht seine Sache gut ! Die Inszenierung, vor allem die Schlachtszenen ! Ein einfach unterhaltsamer Film, genau nach meinem Genre !
Die Idee der Handlung
Die schöne Musik von Hans Zimmer, schöne Landschaft, schöne Keira Knightley
Kostüme, Musik, Schauplätze, Verarbeitung der Saga
Einige gute Dasrteller, nette Atmosphäre
Nachteile/Kritik
Kommt aber nicht an Gladiator oder Braveheart heran !
völlig vergeigte Umsetzung, Regiefehler ohne Ende, z.T. mäßige Schauspieler-Leistung
Mieser Plot, keine Spur von der propagierten Authenzität, keine liebenswerten Charaktere
man hätte auch bessere Schauspieler engagieren können
Viele historische Falschdartsellungen, oft unlogisch, einiges bleibt unklar
King Arthur - Die Wahrheit hinter der Legende (DVD) am günstigsten bei:
ein Testbericht von Skywalkeratwork2005-04-15 16:45:22vom 15.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Keira Knightley und auch Til Schweiger macht seine Sache gut ! Die Inszenierung, vor allem die Schlachtszenen ! Ein einfach unterhaltsamer Film, genau nach meinem Genre ! ...Nachteile/Kritik: Kommt aber nicht an Gladiator oder Braveheart heran !
Heute schreibe ich über den Film King Arthur, den ich zum Geburtstag auf DVD geschenkt bekommen habe, möchte aber heute nur über den Film selbst schreiben. Ich war sehr gespannt auf diesen Film, denn solche Genres mag ich besonders gerne und da wusste ich schon vor dem Ansehen, das dieser mir gefallen würde. Außerdem ist hier Jerry Bruckheimer Produzent und die gefallen mir eigentlich immer alle. Demnach war ich besonders gespannt als ich ihn endlich zum ersten Mal sehen durfte und hatte auch dementsprechend hohe Erwartungen an diesen Streifen. Also nun mein Bericht zu King Arthur!
Kurze Infos zum Film
-----------------------------------
Freig egeben ist die unzensierte Fassung ab 16 Jahren und hat eine Gesamtlaufzeit von 136 Minuten, daher wohl insgesamt 14 Minuten länger als die kürzere Fassung, die wohl dann auch schon ab 12 Jahren freigegeben ist und nur ganze 122 Minuten dauert. Produziert wurde der Film in den USA und zwar 2004 und das von Antoine Fuqua, also dem Regisseur von Training Day. Der Produzent war hier Jerry Bruckheimer und er war schon für Filme wie Con Air, Armageddon oder Pearl Harbour zuständig, also nur bei richtigen Blockbustern. Weitere Infos gibt es ansonsten noch auf der Seite www.kingarthur-derfilm.de!
Die Schauspieler
----------------------------
Cliv e Owen spielt Arthur
Keira Knightley spielt Guinevere
Ioan Gruffudd spielt Lancelot
Mads Mikkelsen spielt Tristan
Joel Edgerton spielt Gawain
Hugh Dancy spielt Galahad
Ray Winstone spielt Bors
Ray Stevenson spielt Dagonet
Til Schweiger spielt Cynric
Stellan Skarsgard spielt Cerdic
Stephen Dillane spielt Merlin
Ehrlich gesagt gibt es hier ja eine riesige Liste an Schauspielern und sie machen ihre Sache auch allesamt super, doch im Grunde muss ich zugeben, nur zwei zu kennen, lasse mich aber gerne belehren. Til Schweiger ist ja eigentlich klar und mich wundert es sowieso, das er in so einem Streifen mitspielen durfte, aber als Sachse macht er sich auch nicht so schlecht. Und als Zweites wäre da noch Keira Knightley, die ich nicht nur extrem sexy finde, sondern auch schauspielerisch hat sie einiges drauf und das hat sie zuvor schon in Fluch der Karibik bewiesen. Hier spielt sie am Anfang noch eher die schüchterne Guinevere, doch immer mehr wird sie zur Kriegerin und weiß auch mit Pfeil und Bogen umzugehen und trotzdem noch dabei sexy auszusehen. Ansonsten sollte ich wahrscheinlich den Hauptcharakter gespielt von Clive Owen kennen, doch mir fällt hier nichts zu ein. Es gibt hier eine Menge Hauptcharaktere die ich jetzt aufzählen könnte, doch im Grunde würde dies den Rahmen sprengen. Fakt ist, das alle ihre Sache super machen und es fallen vor allem Arthur, Lancelote und Guinevere auf, die auch lange in Erinnerung bleiben werden. Aber auch der fiese Stellan Skarsgard bleibt in Erinnerung, durch seine fiesen Befehle. Alles in allem eine Menge ruhmreicher Ritter, wobei ich persönlich die Namen relativ unbekannt finde was die Schauspieler angeht, bis halt auf 2 oder 3 höchstens!
Die Handlung
-------------------------
Die Geschichte spielt um 415 n. Chr. und es scheint langsam das Ende des römischen Reiches zu kommen. Immer mehr ziehen sie ihre Truppen zurück, denn es folgen neben den Sachsen gleichzeitig auch die Pikten. Aber hauptsächlich die Sachsen stellen eine aktuelle Bedrohung dar
und deshalb erhält König Arthur einen seiner letzten Aufträge. Eigentlich dachte er, das er mit seinen Männern zusammen nun die Freiheit erworben hätte, doch ein Auftrag bleibt am Ende noch für Sie. 15 Jahre Dienst heißt das im Ganzen, doch die Entlassungspapiere gibt es erst nach Erfüllen dieses Auftrages. Der Auftrag lautet eine römische Familie sicher nach Britannien bringen. Doch Arthur befürchtet das er seine Männer dabei verlieren wird, denn die Sachsen sind nicht mehr weit entfernt. Und so machen die tapferen Männer sich auf, um die Familie auf Geheiß von Bischof Germanius zu retten...
Arthur macht sich mit seinen tapferen Rittern also auf den Weg und schafft es, sie zu retten und nach Britannien zu bringen, doch leider stirbt dabei ein Ritter im Kampf gegen die Sachsen. Doch das ist leider nicht alles, denn als sie in der scheinbar sicheren Stadt angekommen sind, tauchen dort plötzlich die Kelten auf. Arthur entscheidet sich gegen sie zu kämpfen, doch die weiteren Ritter nehmen lieber die Papiere und reiten nach Hause. Nun steht er dieser Armee scheinbar ganz alleine gegenüber und somit schaut er dem sicheren Tod ins Auge...
Mehr möchte ich nun nicht verraten zur Handlung, wobei ich wieder einmal dazu sagen muss, das ich mich zu geschichtlichen Vergleichen nicht äußern kann. Daher interessiert mich nur der Unterhaltungswert und der ist extrem hoch, auch wenn ich vielleicht noch einen Tick höhere Erwartungen hatte!
Meine Meinung
--------------------------
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, allerdings gehen die Meinungen hier wahrscheinlich doch stark auseinander. Ich sehe halt nicht den historischen Grund als Hintergrund des Films, davon habe ich eh keine Ahnung :-), sondern ich sehe halt nur den Unterhaltungswert und der ist sehr gut. Klar gibt es in dieser Richtung bessere Filme wie halt Braveheart oder Gladiator oder viele mehr, doch er ist sehenswert und trotz meiner doch sehr hohen Erwartungen wurde ich nicht enttäuscht. Die Schauspieler sind auch klasse, auch wenn ich die meisten leider gar nicht kenne, aber Keira Knightley alleine schon ist mehr als sehenswert. Außerdem ist er actionreich mit vielen Schlachtszenen, die wirklich nicht ohne sind und deshalb ist die Altersfreigabe bei dieser ungekürzten Version absolut in Ordnung. Überlängen hat er in meinen Augen auch nicht, trotzdem er über 2 Stunden geht, aber es wird halt nie langweilig. Außerdem gefällt mir Til Schweiger in seiner Rolle ganz gut, vor allem sein Bart :-) Zwar stellt die Handlung hier nichts Besonderes dar, doch sie ist trotzdem nicht schlecht und durch die Inszenierung wird alles wieder wettgemacht. Ich werde ihn mir auf jeden Fall ein zweites Mal ansehen und dann werde ich eventuell noch über das Bonus-Material auf der DVD schreiben. Ich für meinen Teil bin froh ihn endlich gesehen zu haben, denn ich musste ja solange drauf warten. Aber zumindest war es mein erstes Erlebnis mit meiner neuen Surround-Anlage und das bringt schon ein wenig Kino ins eigene Wohnzimmer. Daher schaut ihn ruhig an, soviel kann man hier nicht falsch machen. Daher viel Spaß mit diesem Film, euer King Sky :-)
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Regie vergeigt eine gute Idee
ein Testbericht von Dobby2005-05-20 18:20:31vom 20.05.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Die Idee der Handlung...Nachteile/Kritik: völlig vergeigte Umsetzung, Regiefehler ohne Ende, z.T. mäßige Schauspieler-Leistung
Brauchen wir einen neuen Film über König Arthur und die Ritter seiner Tafelrunde? Hier würde jetzt fast jeder sicherlich „Nein“ sagen, aber es scheint doch so zu sein, dass die heute oft verfilmte Sage so nie gewesen ist. Trotzdem gibt es für König Arthur und seine Ritter eine historische Vorlage, die nicht im Mittelalter, sondern etwas vorher im fünften Jahrhundert spielt.
STORY
Die Macht des römischen Reichs schwindet im 5. Jahrhundert. So auch in Britannien, wo ein Wall das Reich vor den Stämmen des Nordes schützen soll. Offizier Arturius Castus führt eine Reitertruppe von asiatischen Reitern, deren 15-jähriger Wehrdienst endet. Trotz des Endes bekommen die Männer anstelle der Entlassungsurkunde noch einen letzten Auftrag. Sie solle eine als Vorposten jenseits des Walles stationierte Familie, die unter dem Schutz des Papstes steht, sicher zurück auf römisches Gebiet bringen, da von Nordes ein starkes Heer der Sachsen vorrückt. Gefangene machen die Sachsen nicht, sogar Frauen und Kinder sollen laut Befehl des Anführers ausnahmslos getötet werden. Auch der zu rettende Römer entpuppt sich als unmenschlicher Tyrann, in dessen Verlies Menschen zu Tode gefoltert werden. Artus befreit diese Menschen, darunter auch die hübsche Guinevere, vor dem sicheren Tod. Da die Sachsen den direkten Weg zurück abschneiden, müssen Artus Leute einen Umweg in Kauf nehmen und es kommt zu einem ersten kleineren Scharmützel mit den Sachsen. Die Römer ziehen sich zurück und so versucht der Anführer eines der einheimische Stämme, Merlin, einen Pakt mit Artur und seiner aus dem römischen Dienst gerade entlassenen Truppe. Artur führt die einheimischen Krieger und seine Reiter listenreich in die Schlacht mit den Sachsen am Wall.
DIE UMSETZUNG
Als sehr positiv habe ich empfunden, dass die Geschichte wohl viel näher an der Wirklichkeit ist als in allen anderen „König Arthur“-Filmen bisher, die allesamt aus gepanzerten Rittern im Mittelalter bestehen. Dieser Film bleibt historisch näher an dem, was die Forschung heute über „König Artur“ weiß. Das wirkt sich natürlich auch auf die Charaktere und deren Rollen aus. Wie schon erwähnt ist Guinevere eine Amazone vom Stamm der Pikten und bekannte Figuren wie Lanzelot sind Reiter eines unterdrückten asiatischen Stammes.
Bei den Schauspielern wechseln Licht und Schatten. Clive Owen spielt den Arthur als Frauenliebling sicherlich nicht schlecht, Ioan Gruffudd als Lancelot hingegen ist zwar auch für Frauen nett anzuschauen, spielt aber seinen Part völlig charakterschwach und langweilig herunter. Unterboten wird seine Leistung nur vom Sohn Cynric des Sachsenanführes Cerdic. Cynric wird von Till Schweiger mit einem lächerlichen Bart gespielt und hat nicht mehr als einen grenzdebilen Gesichtsausdruck drauf. Die Berufsbezeichnung „Schauspieler“ verdient er sich in diesem Film nicht. Ich saß im Kino und hab die ganze Zeit gehofft: „Kann er nicht endlich sterben?“, damit ich das Elend nicht länger ertragen muss.
Keira Knightley als Guinevere hat ein sehr hübsches Gesicht und spielt die Wandlung von einer verschüchterten Gefangenen, die den Tod vor Augen hat, zu einer kämpfenden Amazonen und zugleich Geliebten (Frau) von Arthur überzeugend.
Als „Akzeptabel“ würde ich die schauspielerischen Leistungen von Stellan Skarsgard als Cerdic oder Hugh Dancy als Galahad bezeichnen.
Aber nicht nur die Schauspieler sind
wichtig für die Umsetzung der Story, auch die Regie von Antoine Fuqua und die Details im Drehbuch von David H. Franzoni und John Lee Hancock. Zunächst zum Drehbuch: Habe ich oben die grundsätzliche Idee gelobt, so muss ich doch deutliche Kritik an den Details anmelden. Nahezu alle Figuren sind entweder grundgut oder grundböse. Irgendwelche Zwischentöne gibt es nicht und das macht es natürlich auch den Schauspielern schwer, eine eigene Interpretation der Figur zu liefern. An hätte allen „Guten“ weiße Kleidung und allen „Bösen“ schwarze Klamotten geben können und den Film in Schwarz-Weiß drehen können. Dazu kommen mehrere logische Fehler wie zum Beispiel einige dümmliche Kriegsstrategien sowie Waffen, die es zu dieser Zeit gar nicht gegeben hat. Da haben die Drehbuchautoren ganz einfach schlechte Arbeit abgeliefert.
Richtig mies ist allerdings die Regieleistung. Erst reitet die Truppe von Arthus ganz normal auf Pferden, in der nächsten Szene haben die Pferde plötzlich wie vom Himmel gefallen eine leichte Schutzrüstung. Oder: Artus betritt das Verlies des zu rettenden Römers bei Regen, als er Minuten später raus kommt, herrscht dichter Schneefall. Oder: Mal hört man das Trommeln der heranrückenden Sachsen, in der nächsten Szene unmittelbar daran fehlt dies völlig, um wenige Sekunden später wieder da zu sein. Oder: In der Schlacht hat Arthus zunächst einen Helm auf, verliert diesen, kämpft eine ganze Zeit ohne Helm weiter und hat dann plötzlich wieder einen auf. Man hat den Eindruck, dass der Film in der Hauptsache schnell und damit schlampig abgedreht werden sollte. Solche Fehler sollte man in einem B-Movie erwarten, aber nicht in einem solch prominent und teuer besetzten Film.
Ein zentraler Punkt des Films sind auch Kampfszenen. Diese sind ziemlich milde (für solche Gemetzel) ausgefallen, was kein Nachteil sein muss. Insgesamt wurden diese ganz ordentlich gelöst, das offensichtliche Ziel einer FSK 12 Einstufung, die auch die starke Zurückhaltung bei der einzigen Sexszene im Hinterkopf stecken dürfte, wurde aber nicht erreicht.
WEITER INFOS
Regie: Antoine Fuqua
Laufzeit: 119 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16 (ist in Ordnung, fast schon zu hoch)
Filmstart Deutschland: 19.8.2004
FAZIT
Eine gute Grundidee wurde letztendlich ziemlich vergeigt. Kann man die schauspielerischen Leistungen noch als durchwachsen oder durchschnittlich bezeichnen, so ist der Film durch die starken Mängel im insgesamt schwachen Drehbuch und durch die handwerklich stümperhaften Regie nicht mehr zu retten. Von einem Kinobesuch ist daher dringend abzuraten, auch für einen Fernsehabend ist der Film nur bedingt geeignet, da zumindest ein guter Tatort allemal besser ist als dieser Film.
Kommen wir zu meiner Wertung: Dieser Film bekommt von mir gerade noch einen Stern, da es eben noch deutlich schlechtere Filme gibt, die man aber natürlich von vornherein nicht sieht. So oder so bleibt es aber ein schlechter Film.
(bei ciao unter dem Nick "Rrambo" von mir veröffentlicht)
...
ein Testbericht von jekyll_hyde2005-02-19 00:55:17vom 19.02.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Kurzweil, viel Action, viel Spannung...Nachteile/Kritik: Dialoge, Story, fragwürdige historische Darstellung
Sagenumwobener König oder römischer General. Nur wenige Sagen üben so viel Faszination aus und vermögen es die Menschen über Jahrhunderte zu fesseln und zu bewegen. Die Sagen um König Arthur gehören dazu. Die Sagen wohlgemerkt, denn eine einzige Arthur bzw. Artus-Sage gibt es nicht. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Was wäre eine Artus-Geschichte ohne Excalibur, ohne Camelot, ohne Merlin oder ohne die berüchtigten Ritter der Tafelrunde.
Auch „King Arthur“ bedient sich dieser Sagenelemente, baut sie jedoch ohne mystischen Unterton in die Handlung mit ein. Zauberei sucht man in
diesem Film sowieso vergebens, eine Tatsache, die mich anfangs eher skeptisch gemacht hat. Zum einen da ich es mir schwer vorstellen konnte, dass es funktioniert und zum anderen da ich die Geschichten nicht anderes kannte.
Dann kam die Erinnerung an den Film „Der 1. Ritter“ mit Sean Connery und Richard Gere und meine Zweifel waren wie weggeblasen. Dieser Film hatte ohne Magie und Zauberei funktioniert, warum sollte es „King Arthur“ nicht auch schaffen?
„King Arthur“ brüstet sich auf dem Kinoposter mit der Behauptung, die „wahre Geschichte hinter der Legende“ zu erzählen. Eine Sache, die sich allein schon mit dem Namen des Produzenten widerspricht. Es wäre mir neu, dass Jerry Bruckheimer Hand anlegt an historisch korrekte und filmisch anspruchsvolle Filme. Und er hatte es auch in diesem Film nicht getan. Bei allem Streit um die historische Korrektheit, bleibt „King Arthur“ nur eins, ein Hollywood-Mainstream-Projekt, dass auf der Welle des wiederbelebten Historienfilms schwimmt. Kein anspruchsvoller oder gar für geschichtliche Recherchen empfehlenswerter Film, aber dennoch ansehnlich und unterhaltsam.
~*~*~*~*
Inhalt
~*~*~*~*
415 n. Chr.
Das römische Reich steht kurz vor seinem Ende. Britannien, eine der äußersten römischen Provinzen, sieht sich zwei Bedrohungen gegenüber. Zum einen Drängen die Pikten (Kelten) von Norden schon seit Jahren ins Land, zum anderen kommen nun auch noch die Sachsen über das Meer und wollen die Provinz für sich beanspruchen.
Die Antwort der Römer auf diese Begebenheiten lautet Rückzug.
In Mitten diesem Wirrwarr leistet Arturio, auch Arthur genannt, seinen Dienst in der römischen Legion. Er ist der Anführer einer kleinen Truppe von Rittern, die sich aus römischen Bundesgenossen zusammensetzt, die zwangsverpflichtet wurden Rom 15 Jahre zu dienen.
Ihre 15 Jahre Dienst neigen sich nun dem Ende zu, doch anstatt der erhofften Entlassungspapiere, die ihnen freies Geleit durch das römische Reich garantieren, erhalten sie einen letzten, lebensgefährlichen Auftrag. Sie sollen auf Geheiß von Bischof Germanius eine römische Familie jenseits des Hadrainswalls aufsuchen und ihnen sicheres Geleit nach Britannien bieten.
Nur ungern schickt Arthur seine Männer nochmals in die Schlacht, der er befürchtet, dass sie dieses Mal nicht mehr mit ihrem Leben davon kommen werden, zumal die Sachsenarmee immer näher rückt.
~*~*~*~*~*~
Filmreview
~*~*~*~*~*~
Betrachtet man diesen Film als reines Unterhaltungskino und sieht ihn sich mit keinerlei hochgestellten Erwartungen an, steht einem kurzweiligen Filmvergnügen nichts im Wege.
Für ein modernes Blockbuster-Kino hat „King Arthur“ alles, was das Herz eines jeden Action-Fans höher schlagen lässt. Viele, schön in Szene gesetzte Schlachten, ein paar ansehnliche Special Effects, eine Story, über die man nicht lange nachdenken muss, Humor und dumme Sprüche, ein Liebespaar und ein paar knackige Jungstars.
Historisch betrachtet ist dieser Film wahrscheinlich grober Unfug. Da ich mich in der geschichtlichen Materie um die Artus-Sage nicht so bewandert fühle, werde ich jetzt die historische Ansicht verlassen und mich allein auf die filmischen Qualitäten des Filmes beschränken. Und von denen hat der Film einige, auch, wenn das viele nicht so sehen.
Hervorzuheben sind die wirklich toll inszenierten Schlachten und Kämpfe, besonders die des Director’s Cut (siehe weiter unten). Besonders bei der großen Schlacht gegen die Sachsen wechselt der Film häufiger in der Perspektive. Im Wechsel bekommt man hier Zweikampfszenen und Szenen aus dem allgemeinen Schlachtgetümmel zu sehen. Das macht die Kämpfe zu einen abwechselungsreicher und spannender, zum anderen schafft es eine Art Überblick. Überblick in dem Sinne, als das man noch weiß, wer den nun wer ist. Obwohl die Kampfszenen, wie üblich, relativ schnell geschnitten sind, kann man ihnen noch gut folgen.
Ich bin eigentlich kein Freund des wilden Schneidens und Zusammensetzten von Szenen. Es soll dem Film und der Szenen mehr Dynamik und Spannung verleihen. Ich bin der Meinung, dass man Szenen, denen von vornherein eine gewisse Hektik nicht abzusprechen ist, nicht noch hektischer machen sollte, in dem schnelle Schnitte setzt. Dies hat zur Folge, dass man sich bei einem Puzzle aus vielen kleinen Bildchen eine Schlachtszene zusammenbasteln muss. Filmisch gelungener, aber weitaus weniger spektakulär wäre es, die Kamera für längere Zeit durchlaufen zu lassen und einen Szenenteil aus nur einer Perspektive und einer Entfernung zu zeigen. Alte Samurai-Filme arbeiten auf diese Weise und die Kämpfe sind weiß Gott nicht einschläfernd oder langweilig.
„King Arthur“ geht den bequemen Mittelweg, was für einen Film dieser Machart durchaus akzeptabel ist.
Aufgewertet werden die Kampfszenen, aber auch der restliche Film durch die schöne Kulisse und die tollen Kostüme. Gedreht wurde zwar nicht in England, aber die irischen Landschaften stehen den englischen in nichts nach. Extra für den Film, baute man sogar einen Teil des Hadrainswall nach, der Rest wurde mit Computertechnik ergänzt.
Besonders gelungen fand ich die Kostüme der Sachsen. Die archaischen Helme und fellbehangenen Rüstungen passen gut zu dem rauen und wilden Bild, das der Film von den Sachsen vermittelt und das auch ein Stück weit der Wahrheit entspricht.
Jeder Ritter trägt eine spezielle Rüstung und kämpft mit bestimmten Waffen, die ein Stück weit auch seinen Charakter widerspiegeln. So ist der Späher der Truppe, Tristan, nur mit einer leichten Rüstung und einem Einhänder bewaffnet. Als Hauptwaffe führt er einen kurzen Bogen bei sich. Arthur ist selbstverständlich mit einer Rüstung der römischen Legion ausgestattet und kämpft einem Schwert, das ein wenig zu lang ist, jedoch sehr an die römische Kurzschwerter erinnert. Wie sehr sich Waffen und Rüstungen an den geschichtlichen Originalen orientieren, könnte ich zu diesem Zeitpunkt nur raten.
Die Story dient in diesem Film nur als äußerer Rahmen und ist recht einfach gestrickt. Im Grunde ist von allem ein bisschen enthalten, von manchen Dingen auch ein bisschen mehr: Action, Humor, Liebe und Gefühl, der innere Konflikt des Helden, der durch und durch böse, verachtenswerte Gegenspieler. Es wurde nichts vergessen.
Genau wie die Story machen auch die Charaktere keine wirkliche Entwicklung durch und man muss sich ihre Geschichten aus den wenigen wichtigen Dialogen zusammenreimen. Die restlichen Dialoge befinden sich auf minimalem Niveau.
Trotz ihrer Flachheit haben die Charaktere einen gewissen Charme, der viel mit den darstellerischen Darbietungen zusammenhängt.
Clive Owen verkörpert den teils naiven, teils fest entschlossenen römischen General sehr überzeugend, bleibt jedoch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Die restlichen Ritter werden von mir zum größten Teil unbekannten Jungstars, wie Ioan Gruffudd, Joel Edgerton oder Hugh Dancy gespielt. Alle wurden hervorragend und ihrer Rolle entsprechend passend besetzt, dennoch war niemand dabei, der durch unglaublich bewundernswerte Leistung aufgefallen wäre. Ganz klar hervorsticht Stellan Skarsgård, der den unbarmherzigen Anführer der Sachsenarmee spielt. Diese Emotionslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben seiner Männer, diese Härte und gleichzeitig diese Besonnenheit und Stärke mit der er den Sachsen auf die Leinwand bringt, könnte treffender nicht sein. Da er keinen Mann der großen Worte spielt, fällt die Schwäche der Dialoge bei seiner Rolle nicht so sehr ins Gewicht, sondern unterstreicht sie sogar noch.
Keira Knightley, die neue Überfliegerin Hollywoods, liefert eine ähnlich solide Darstellung, wie in Fluch der Karibik ab. Nichts weltbewegendes, aber durchaus nicht schlecht.
Es ist leider nicht zu übersehen, dass dieser Film sehr viel Pathos und Klischees arbeitet. Der ewige, unerschütterliche Held, der seiner Bestimmung gemäß, in eine aussichtslose Schlacht zieht, um für seinen Traum von Freiheit und Ehre zu kämpfen. Für manche mag das heroisch klingen, für die meisten hingegen jedoch ziemlich abgedroschen. Auf Szenen, in denen Arthur in Zeitlupe durch ein von Nebel umwölktes Tor seinen Feinden entgegen reitet, hätte man sich getrost sparen können.
Trotz aller Unterhaltsamkeit täuscht der Film nicht darüber hinweg, dass er im Grunde zu den Filmen gehört, die man sich einmal ansieht und dann wieder vergisst.
~*~*~*~*~*~*~*~*~
Der Director’s Cut
~*~*~*~*~*~*~*~*~
Ein Zauberwort unter Filmfans. Wo immer dieses Wort fällt, da werden die Ohren gespitzt.
Über einen 14 Minuten längeren Film dürfen sich alle Käufer der unzensierten DVD freuen.
Die Auffälligste Änderung ist eindeutig die Erweiterungen in den Schlachtszenen. Diese sind nun weitaus blutiger und brutaler als in der Kinofassung. Man darf sich also auf Blutspritzer und abgetrennte Körperteile freuen, sofern man sich darüber freuen kann.
Ob appetitlich oder nicht, die Kämpfe erhalten durch einen viel realistischeren Beigeschmack und fügen sich besser in das raue Gesamtbild ein.
Neben all der neuen Szenen aus dem Schlachtgetümmel, gibt es auch neue Szenen, die die Handlung ein weniger besser erklären und So bekommt man am Anfang z.B. eine Szene mit Arthur und seinem Mentor zusehen, die den Ursprung von Arthurs unerschütterlichen Glauben an die menschliche Freiheit verdeutlicht.
Alles in Allem macht der Director’s Cut den Film nicht besser und nicht schlechter, er löst ganz einfach nur ein paar inhaltliche Fragen, die die Kinofassung ihrer Zeit aufgeworfen hat. Er macht den Film auch ein Stück weit erwachsener. Die Steigerung der FSK von 12 auf 16 halte ich durchaus für berechtigt, da einige Szenen viel brutale Kampfszenen vom Schwertschwingen bis zum durch die Luft segelnden Kopf zeigen.
~*~*~*~*~
Darsteller
~*~*~*~*~
Clive Owen .... Arthur
Ioan Gruffudd .... Lancelot
Mads Mikkelsen .... Tristan
Joel Edgerton .... Gawain
Hugh Dancy .... Galahad
Ray Winstone .... Bors
Ray Stevenson .... Dagonet
Keira Knightley .... Guinevere
Stephen Dillane .... Merlin
Stellan Skarsgård .... Cerdic
Til Schweiger .... Cynric
~*~*~*~*~*~*
Filminfos
~*~*~*~*~* ~*
Laufzeit: ca. 126 min. (Director’s Cut ca. 140 min.)
alltagsaerger, 15.03.2005
Der Wahrheitsgehalt der meisten sogenannten historienfilme tendiert doch gegen null und dieser Film beansprucht fuumlr sich noch nicht mal historische Genauigkeit. Wenn man das beruumlcksichtigt, kann man durchaus Spaszlig haben. Gruszlig, Claudia.
450 n. Chr.: Ganz Britanien ist von den Römern verlassen. Ganz Britanien? Nein!
ein Testbericht von Tiger2005-01-24 00:58:24vom 24.01.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Die schöne Musik von Hans Zimmer, schöne Landschaft, schöne Keira Knightley...Nachteile/Kritik: Mieser Plot, keine Spur von der propagierten Authenzität, keine liebenswerten Charaktere
Ich habe diesen Film im Kino gesehen, allerdings auf englisch, daher kann ich zu eventuellen Übersetzungsfehlern oder auch Wiedergutmachungen (die Pikten hießen im Original "Woads" - die Blaugefärbten!) nichts sagen.
Ich kam mit einer skeptischen Einstellung in das Kino, ob des Plakates mit der in ein Phantasie-Lederoutfit gesteckten Keira Knightley, jedoch auch mit einer gewissen Hoffnung, denn immerhin hatte Hans Zimmer die Musik komponiert (die auch das Einzige war, was einen wirklich berührt hat) und Jerry Bruckheimer hatte "Fluch der Karibik" produziert.
Was dem Kauf der Eintrittskarte folgte, war ein mehr als
laues Kinoerlebnis. Die größten Defizite waren die platte Handlung und die Unfähigkeit, zu auch nur einer der Figuren eine Beziehung aufzubauen, geschweige denn einige von ihnen auseinanderzuhalten. Zusätzlich fragt man sich manchmal, warum dieses oder jenes getan wird, weil es scheinbar keinen Sinn ergibt, nur um anschließend zu merken, daß die Aktion nur für den Fortlauf der Handlung nötig war.
Die vielpropagierte "Realitätsnähe" des Streifens ist blanker Hohn: er spielt zu einer Zeit, als die Römer Britannien schon lange verlassen hatten, bringt Bischof Germanius auf die Insel, der sie in Wirklichkeit auch schon wieder verlassen hatte.
Der historische Lucius Artorius, auf den sich die gefeierte "Autenzität" bezieht, war schon seit Jahrhunderten(!) tot.
Man kann historische Tatsachen leicht biegen, damit eine unterhaltsame Geschichte herauskommt, aber an dieser Geschichte ist fast gar nichts historisch!
Dieser Film, er ist aus den verschiedensten Gründen nicht wert, Geld dafür auszugeben. Den hol ich mir erst auf DVD, wenn die Hölle einfriert!
...
ein Testbericht von Myhnegon2004-12-08 08:15:17vom 08.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Keira Knightley, einige andere Auslegungen der Ereignisse, viel Action, humorvoll...Nachteile/Kritik: Till Schweiger, viel Gemetzel, ein paar andere Veränderungen der Story
Heute möchte ich Euch mal wieder einen Film vorstellen, den ich kürzlich im Kino sah...
=======
Die Story
=======
450 n. Chr.: Arturius Rex ist der Anführer einer Schar sarmatischer Ritter. Nach 15 Jahren Kämpfens für Rom in Britannien sollen sie nun endlich ihre Freiheit erhalten und zurück in die Heimat reisen können, doch der Bischoff, der ihnen eigentlich die entsprechenden Papiere überreichen soll, zwingt ihnen noch einen letzten Auftrag auf. Dieser besteht darin, einen Jungen, der möglicherweise mal Papst werden soll, aus einem Dorf zu retten, das sich genau zwischen den Linien
zweier Feinde befindet. Da wären zum einen die Pikten, die von Merlin angeführt werden und nach Freiheit streben, und zum anderen die Sachsen, die plündernd und mordend durchs Land ziehen.
Dennoch gelingt es der kleinen Schar, den Jungen zu retten, wobei jedoch einer der Ritter stirbt, allerdings nicht ohne ein paar Sachsen mitzunehmen. Überdies entdecken sie in einem regelrechten Sterbekeller ein paar Kelten, die sie retten und zu denen auch die ebenso schöne wie mutige Guinevere gehört. Kaum sind sie jedoch wieder in der vermeintlich sicheren Stadt angekommen, tauchen auch schon die Kelten vor den Toren auf, welche Arthur nach einigen bitteren Erkenntnissen und dem eindringlichen Zureden von Guinevere bekämpfen will. Allerdings haben seine verbleibenden Ritter mittlerweile ihre Freiheit erlangt und sich auf den Heimweg begeben, sodass Arthur scheinbar auf sich und ein paar wenige Soldaten gestellt ist...
==========
Weitere Infos
==========
Der 2004 in den USA und Irland produzierte Film ist etwa 130 Minuten lang und ab 12 Jahren freigegeben. Da der Film noch im Kino läuft, ist er bisher weder auf Video noch auf DVD erschienen.
Arturius/Arthur.................... ..Clive Owen
Guinevere..............................Keira Knightley
Regie............................…..... .Antoine Fugua
Buch............................….......Dav id H. Franzoni, John Lee Hancock
============
Meine Meinung
============
Das ganze Spektakel hat einen interessanten Beginn, der einen schon darauf vorbereitet, dass man nicht die typische Artus-Sage zu sehen bekommt, was wohl schon den ein oder anderen enttäuscht hat. Ich muss allerdings sagen, dass mir die Abwandlungen recht gut gefallen, da sie wesentlich realistischer sind als in den anderen Verfilmungen, auch wenn nicht alle Beweggründe der Figuren zweifelsfrei nachzuvollziehen sind, da zum Beispiel Merlin nicht mal richtig vorgestellt wird. Da ich aber vorher schon ein paar Berichte zum Thema gelesen hatte, haben mich die Abweichungen gar nicht so sehr enttäuscht, sondern ich fand diese Art der Auslegung sogar ganz interessant. Einzig von der Beziehung zwischen Lancelot und Guinevere, die ich mir wesentlich inniger vorgestellt hatte, und von Lancelot selber (im Gegensatz zu meinen Erwartungen ist er in diesem Film regelrecht langweilig) hätte ich mir mehr erwartet, was nicht nur an der anders gestrickten Rolle sondern auch an der Besetzung lag. Darüber hinaus ist auch Merlin überraschend anders und Magie spielt im Prinzip keine großartige Rolle, aber das lässt sich meiner Meinung nach recht leicht verschmerzen.
Dafür war ja auch die Romantik zwischen Arthur und Guinevere wesentlich ausgeprägter, obwohl es wohl eher Erotik als Romantik trifft, wobei ich die Szenen des Fast-Küssens prickelnder fand als den später begangenen und unvermeidbaren Akt an sich, welcher auch nicht sonderlich ansprechend in Szene gesetzt ist. Immerhin ist Guinevere mit Keira Knightley nahezu perfekt besetzt, da sie sich wunderbar darauf versteht starke Frauen zu spielen, was sie hier genauso beweist wie in „Fluch der Karibik“ und auch Clive Owen in der Rolle des Arthur gefiel mir von Szene zu Szene besser. Während ich ihn also zu Beginn des Films nicht so richtig von Lancelot unterscheiden konnte, zeichnete er sich später durch seine Ausstrahlung ebenso aus wie durch seine heldenhaften Taten, wobei es im gelungen ist, seine Ansichten sehr schön ausgeprägt darzustellen, sodass man seinen Schmerz und seine „Sinneswandlung“ wunderbar nachvollziehen kann, auch wenn eher zweifelhaft ist, ob Guineveres zwar feurige, aber nicht wirklich bewegende Reden etwas damit zutun haben. Etwas albern fand ich auch Arthurs gelegentliche Selbstgespräche, welche von einem unübersehbaren Drang zur Dramatik geprägt waren und überdies auch einen Hang zur Selbstbeweihräucherung nicht verkennen ließen.
Neben dem ziemlich genial besetzten Arthur sind auch die meisten Nebendarsteller sehr gut ausgewählt worden, womit ich sowohl die fast gleich hassenswerten Oberfieslinge – zum einen den herzlosen Bischof, der aber leider nicht sein Fett wegkriegt, und zum anderen den noch herzloseren Sachsenanführer – meine, wie auch die Rollen der noch nicht genannten Ritter, bei denen man sich ständig fragt, wer wohl überleben wird. Verzichten möchte man auf keinen so richtig, da sie alle auf ihre Art einmalig und überdies sehr sympathisch sind, aber wenn ich hätte auswählen müssen, dann wären wahrscheinlich ungefähr die gleichen gestorben, für die sich auch die Macher entschieden haben. Dabei drängt sich mir jedoch die Frage auf, warum immer erst ein Nebendarsteller bei dem versuch draufgehen muss, den Bösen zu töten und das kurz bevor der Hauptdarsteller diese Aufgabe erledigt. Das ist nicht nur ebenso durchschaubar wie tragisch sondern auch längst eine ausgelutschte Sache, die mal einer Änderung bedarf und sei es, dass der Held in letzter Sekunde den Nebendarsteller rettet.
Noch ärger drängt sich mir jedoch folgende Frage auf: Warum wird in letzter Zeit immer wieder Til Schweiger engagiert? Und das, obwohl er in „Tomb Raider 2“ längst bewiesen hat, was für eine Null er ist? Er ist nicht nur ein so schlechter Schauspieler, dass er nicht mal eine Sterbeszene anständig spielen kann, sondern passt noch nicht mal ansatzweise in den Film. Er sollte lieber weiter sein Schönlingsdasein in lauen Komödien fristen, da erwartet man ihn wenigstens, was vermutlich der Grund ist, dass er in Actionfilmen immer nur die 2. Geige hinter dem eigentlichen Fiesling spielt. Doch genug von diesem Möchtegernschauspieler, denn es gibt wirklich interessantere Darsteller in diesem Film, zu denen unter anderem auch der niedliche, kleine Junge gehört, den die Ritter aus dem Sterbekerker retten. Außerdem ist da noch die Freundin eines der Ritter zu nennen, die zwar nur ab und an und dann auch nur sehr kurz auftritt, aber einem dennoch im Gedächtnis bleibt, da sie eine wahre, sogenannte „Type“ ist – also sehr passend für diesen Film und vor allem sehr sympathisch.
Ebenso gut ist die stets regelrecht bedeutungsschwangere Musik, die den einzelnen Szenen noch mehr Dramatik verleiht und auch ansonsten ziemlich ansprechend ist. Selbst die Synchronisation ist einigermaßen gelungen, während die Kameraführung nicht gerade perfekt, aber in entscheidenden Momenten doch annehmbar ist, wie bei den Szenen mit dem splitternden Eis, welche recht eindrucksvoll gefilmt wurden. An der Regie sind mir auf den ersten Blick keine wesentlichen Fehler aufgefallen, wenn man mal davon absieht, dass einige Figuren wie bereits erwähnt nicht gerade ausgiebig vorgestellt wurden. Darüber hinaus war das Bild nicht so gut, wie man bei einer so neuen Produktion erwarten könnte, was aber nicht unbedingt an dem Film sondern auch an der Qualität des Bandes gelegen haben kann. Jedenfalls gibt es neben der vielen, zum Teil eher durchschnittlichen Action auch einiges zu lachen, da die Ritter naturgemäß einen recht laxen Umgang miteinander pflegen, welcher jedoch von starker Freundschaft zeugt. Umso trauriger ist es auch, das nicht alle überleben, aber das ist – wie bereits erwähnt – ja durchaus absehbar, sodass man Zeit hat, sich an den Gedanken zu gewöhnen.
Besonders gut hat mir übrigens gefallen, dass es zwar sehr viele Metzelszenen gibt, diese aber so gut eingefangen sind, dass sie nicht mal für meinen Geschmack zu blutig sind, wobei man hier und da leider durchaus erahnen kann, was es eigentlich zu sehen gäbe und das ist dann schon etwas eklig, aber letztlich wird nichts davon so richtig gezeigt. Das ist dann wohl auch der Grund für die erstaunlich niedrige FSK, aber ich muss sagen, dass das für mich so völlig in Ordnung ist und ich auf die „harte“ Version gut verzichten kann, falls es denn eine gibt. Bleibt mir zu sagen, dass die Kulissen dem Zeitalter und den Geschehnissen entsprechend recht monoton sind, aber in Hollywoodmanier doch recht gut in Szene gesetzt wurden, während die Kostüme zwar teilweise ein bisschen nach Spielzeug aussehen, aber trotzdem irgendwie passend sind, wobei mir besonders Guinevers amazonenmäßiger Kampfanzug sehr gut gefiel, was wahrscheinlich den meisten Männern ähnlich geht... ;-)
====
Fazit
====
Da mir der Film überwiegend recht gut gefiel, was neben Keira Knightley und Clive Owen besonders an der etwas abweichenden Sicht dieser alten Sage liegt, bekommt er schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da ich Til Schweiger schlicht zum Ko**** finde und auch ansonsten einiges nicht gerade optimal ist, nur drei Sterne.
...
ein Testbericht von Destiny862004-11-23 14:38:32vom 23.11.2004Empfehlung: nein
Vorteile: einige gute Schauspieler ...Nachteile/Kritik: ein paar schlechte Wahlen an Schauspielern (u.A. für die Hauptperson), Filmstory weicht von der richtigen stark ab , allgemein nicht sehr guter Film
Ich war im Kino in King Arthur, als er grad ziemlich frisch dort angelaufen ist. War ziemlich gespannt darauf, weil er mir in der Kinovorschau schon ziemlich positiv aufgefallen ist. Der Trailer hat mir dann die Hoffnung gegeben, daß dieser Film doch etwas besser werden könnte als damals "Troja" , doch da habe ich mich wohl geirrt. Ich war ziemlich enttäuscht von dem Film. Das erste was mir gleich am Anfang aufgefallen ist war, daß die Filmaufnahmen ziemlich schlecht waren, es kam mir vor wie ein schlechter, deutscher Film. Mit
der Zeit hat man sich aber gut dran gewöhnt. Zu den Schauspielern ist zu sagen, daß einige wirklich sehr gut gewählt wurden : Gawain , Tristan
, viele aber auchm wirklich ein Griff daneben waren : King Arthur (der Schauspieler hat einfach nicht das gewisse etwas, was man sich vielleicht von King Arthur, der Hauptperson erwartet hätte. Für einen so bedeutenden Krieger wäre ein anderer Schaupsieler sicherlich sinnvoller gewesen. ), Guinevere (Sie hat in meine Augen ihre Rolle dieses Mal einfach nicht sehr gut gespielt)
Ok Till Schweiger in seiner Rolle als Cynric lasse ordne ich mal nicht ein... sagen wirs mal so, er hat wirklich seine Rolle ganz gut gespielt, obwohl ich es nicht so gut von ihm erwartet hätte, es war nur sehr ungewohnt ihn da in so einem Film zu sehen in dem er die ganze Zeit versucht total böse/grimmig zu gucken.
Was ich noch an dem Film nicht so gut fand war, daß wieder mal total von der richtigen Story des König Artus abgewichen wurde genau wie bei Troja. Wenn schon von der Story abgewichen wurde, hätten doch wenigstens auch mal ein besseres Ende entstehen können! Hätte auch gedacht, daß Merlin etwas gezielter in dem Film auftaucht, er war in dem Film ja kaum zu sehen.
weitere Infos zu dem Film:
--FSK--
Der Film ist ab 12, zumindest die Konoversion, in der ich war. Ich denke mal hätten sie den ab 16 gemacht , hätten sie vielleicht die Zuschauer wenigstens mit ein paar mehr genialen Kampfszenen beeindrucken können, und damit etwas mehr aus diesem nicht so tollen Film machen können.
--Inhalt--
In England herrscht Anarchie. Als mit den Sachsen ein Krieg ausbricht , herrscht eine Zeit des fast endlos scheinenden Chaos/Aufruhrs. Nur ein Mann stellt sich zusammen mit seinen Rittern (die schon seit Jahren darauf warten von ihren Diensten befreit zu sein) , seiner zukünftigen Frau Guinevere und Merlin gegen die Sachsen um denen ein Ende zu setzen, und England zu retten.
--Schauspieler--
King Arthur -> Clive Owen
Lancelot -> Ioan Gruffudd
Tristan -> Mads Mikkelsen
Gawain -> Joel Edgerton
Galahad -> Hugh Dancy
Bors -> Ray Winstone
Dagonet -> Ray Stevenson
Guinevere -> Keira Knightley
Merlin -> Stephen Dillane
Cerdic -> Stellan Skarsgard
Cynric -> Till Schweiger
Was ich noch vergessen habe. Der Film geht 126 Minuten!
Wer sich diesen Film noch anschaune möchte, sollte nicht mir zu hohen Erwartungen da ran gehen. Wer dies tut wird nämlich sonst enttäuscht sein. Ich hoffe ich konnte euch damit wenigstens ein bisschen weiter helfen.
...
Wenn King Arthur existierte war er sicher ganz anders!
ein Testbericht von NoSoul2004-09-19 21:42:06vom 19.09.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Einige gute Dasrteller, nette Atmosphäre...Nachteile/Kritik: Viele historische Falschdartsellungen, oft unlogisch, einiges bleibt unklar
Nach dem Gladiator und Troja wurde nun auch König Artus verfilmt. Die Renaissance des Historienfilmes nimmt seinen Lauf. Ich war sehr gespannt auf diesen Film. Denn bei König Artus sind sich selbst die Historiker wenig einig. Es gibt unzählige Theorien über die Entstehung der Sage und über ihren wahren Kern. Niemand weiß, ob Artur jemals wirklich lebte, es gibt aber viele historischen Tatsachen, die in der Artur-Sage eine Rolle spielen. Die Filmmacher hatten also einen großen Spielraum, den sie kreativ hätten ausnutzen können. Doch leider halten sie sich nicht mal
an die wenigen Fakten, die unbestreitbar sind.
Erstmal die Handlung: Im 5. Jahrhundert n.Chr. hat das christliche Rom ein Problem. Die Barbaren erschüttern das Reich zunehmend. Dazu kommen nun auch noch die Sachsen im Norden von Britannien. Sie halten direkt auf den Hadrianswall zu. Dieser Wall trennt den römischen Teil vom barbarischen Teil Britanniens und verlief in etwa dort wo heute Schottland und England aneinander grenzen. Die Römer entscheiden sich Britannien aufzugeben und wollen weg sein bevor die Sachsen den Wall erreichen. Doch es gibt ein Problem. Eine Aristokratenfamilie hat jenseits vom Wall einen kleinen Hof. Der Papst wünscht, dass sie gerettet werden. Hier kommt Artus im Spiel. Er ist der Anführer einer kleinen „Spezialeinheit“ sarmatischer Krieger. Die Sarmaten wurden Jahrhunderte vorher vom römischen Reich unterworfen. Seit dem muss jeder römische Mann dem Reich 15 Jahre Kriegsdienst ableisten. Diese heldenhaften Krieger bilden Artus Tafelrunde. Artus selbst ist ein Kelte und Britannien seine Heimat. All die Jahre haben er und seine Tafelrunde gegen keltische Rebellen gekämpft, die unter Führung des Zauberers Merlin gegen die römische Herrschaft kämpfen. Nun sollen die Sarmaten diesen letzten Auftrag erfüllen. Gefährdet von Kelten und Sachsen müssen sie die Familie retten. Überraschender Weise tun die Kelten ihnen nichts an. Sie kommen sicher und schnell zum Hof. Dort sehen sie der Dekadenz der römischen Aristokratie, die im Namen des Christentums die Kelten dort zur Arbeit zwingen, sie foltern und sogar umbringen. Artus, der ein sehr idealistisches Bild von Rom und dem Christentum hat, fängt an zu zweifeln, ob er für die richtige Seite kämpft. Aus einem Folterkeller befreit er unter anderem eine junge keltische Kriegerin. Der Anfang der obligatorischen Liebesgeschichte. Außer der Adelsfamilie nimmt er natürlich auch noch die dort ansässigen Kelten mit, die sonst von den Sachsen ermordet werden würden.
Der Rückweg zum Hadrianswall verläuft weniger glücklich. Auf einem zugefrorenen See müssen Artur und seine Tafelrunde 200 sächsische Krieger aufhalten. Es gelingt knapp und kostet einem Gefährten das Leben.
Am Hadrianswall angekommen erlebt Artur wie die Römer sofort abziehen und die keltische Bevölkerung allein zurück lassen. Er wendet sich ab von Rom und kämpft gemeinsam mit den Kelten gegen die Sachsen. Es kommt zum Höhepunkt, der großen Schlacht am Ende…
Kommen wir erstmal zu dem Wichtigsten. In diesem Film gibt es historische Verfälschungen, Falschdarstellungen und grobe Fehler wie in fast jedem Kinofilm mit historischen Stoffen. Ich könnte wahrscheinlich aus dem Stand 20 Seiten nur diese Fehler aufzählen. Ich will nur einige ganz grobe nennen. Die Sachsen haben in diesem Film Armbrüste. Das kann nicht sein, weil die Armbrust erst im Mittelalter erfunden wurde. Die Sachsen kommen im Film von Norden und erobern zuerst Schottland und wollen dann den Hadrianswall überwinden. Leider landeten die Sachsen aber südlich vom Hadrianswall. Die Angeln werden in dem Film gar nicht erwähnt, obwohl sie gleichzeitig auch in Britannien einfielen. Um den Hadrianswall lebten zu der Zeit nicht die Kelten, sondern die Pikten. Der Hadrianswall war keine stets geschlossene Verteidigungsanlage. Ähnlich wie am Limes gab es in Friedenszeiten einen regen Handelsverkehr an der Grenzlinie. Also es brauchte bestimmt keine Pferde, um die schweren verrosteten Türen aufzuziehen, wenn da mal jemand durch wollte. Am schlimmsten finde ich die Darstellung von Artus sarmatischen Kriegern. Wer dem römischen Reich Kriegsdienst leisten musste war einfach Teil einer Legion. Es gab nicht irgendwelche „Spezialeinheiten“ mit Privilegien und höherer Befehlsgewalt. Diese heldenhafte Darstellung der Protagonisten ist völlig frei erfunden und widerspricht allen Tatsachen. Allein ihre Bezeichnung als Ritter zeigt, dass die Filmmacher wohl nicht genau wussten, ob sie in der Spätantike oder im Mittelalter sind.
Alles in allem vermittelt der Film ein völlig falsches Bild der damaligen Zeit. Man sollte nichts in diesem Film glauben! Auch die Elemente der mythischen Sage um Artus werden seltsam im Film eingebunden. Zum Beispiel sind Merlin und Artus am Anfang des Filmes Feinde, obwohl der Sage nach Merlin schon in der Kindheit Einfluss auf Artus Erziehung nimmt.
Nimmt man den Film nur als Film wahr und blendet die Falschdarstellung der Geschichte aus, dann ist er nicht mehr ganz so schlecht. Die Dramaturgie ist ganz O.K. Die düstere neblige Atmosphäre wird sicher einigen Kinobesuchern gefallen. Allerdings hat der Film auch so einige unlogische Elemente. Man fragt sich zum Beispiel, warum das Tor des Walles manchmal von Pferden aufgerissen werden muss und dann wieder wie von alleine von einer einzigen Person geöffnet werden kann. Oder warum schickt der sächsische Heerführer einen kleinen Teil seines Heeres in eine unbekannte Gefahr, hört wie er vernichtet wird und schickt dann den Rest seiner Arme in dieselbe Gefahr?
Die Schlachtszenen sind ebenfalls ganz gut gemacht, auch wenn die letzte Schlachtszene recht enttäuschend ist. Höhepunkt ist sicher die Schlacht auf dem See. Sie wirkt zwar etwas unglaubwürdig, aber ist die am schönsten anzusehende. Hier muss auch lobend erwähnt werden, dass der Film ein historisches Faktum tatsächlich berücksichtigt. Die Sachsen greifen in einer Formation an und versuchen diese auch zu halten, damit das Eis nicht einbricht. Das finde ich sehr schön, weil die meisten Verfilmungen antiker Themen die Barbaren als wilde Krieger darstellen, die nur disziplinlos auf alles einschlagen. Dem war nicht so. Die Barbaren waren zwar taktisch sicher nicht konkurrenzfähig mit den Römern, kämpften aber dennoch diszipliniert und in Formationen. In der Spätantike waren einige Barbarenstämme taktisch mit den Römern auch auf einer Augenhöhe. Hierfür lobe ich den Film ausdrücklich.
Die schauspielerischen Leistungen sind O.K. So ein Film verlangt allerdings auch nicht viel an schauspielerischem Können. Die Rollen der Bösewichter will allerdings hervorheben. Der Heerführer der Sachsen ist ein Höhepunkt des Filmes. Man freut sich immer wenn diese Ausgeburt der Hölle mit ihrer ruhigen Art auftritt. Til Schweiger spielt seinen heißblütigen Sohn, sein genaues Gegenteil. Er macht seine Sache auch gut. Allerdings ist an dieser Stelle zu kritisieren, dass ein plumpes Gut-Böse-Schema gewählt wurde. Die Sachsen sind einfach nur sinnlos böse und rassistisch. Der Anführer wünscht nicht, dass seine Leute keltische Frauen vergewaltigen, damit sich ihr Blut nicht mit minderwertigem mischt. Also werden einfach alle umgebracht auf dem Weg zum Wall. Hier hätte man sich schon ein wenig was Glaubhafteres ausdenken können. Man war ja auch in der Lage die Ideale des Christentums und Roms mit ihrer Realität zu konfrontieren. Übrigens erfährt man am Ende nicht, ob Artus nur mit Rom oder auch mit dem Christentum bricht. Das macht das Ende irgendwie ein wenig unvollständig, weil man nicht wirklich weiß, welche Entwicklung nun begonnen hat.
Und was das Ende angeht, ich will es nicht verraten. Nur so viel: es entspricht nicht den historischen Tatsachen!
Fazit: Ich gebe dem Film eine schlechte Bewertung. Einen solchen Film „King Arthur“ zu nennen ist einfach nicht zu verzeihen. Der Film zeigt weder die Sage, noch die historische Fakten! Wenn man einen solchen Film machen will, kann man ihm auch einen anderen Namen geben. Da muss man nicht so tun als hätte man historischen Stoff verfilmt. Davon abgesehen würde ich dem Film ein Durchschnittlich geben. Jeder der große Schlachten mag, wird sicher nicht ganz enttäuscht sein, auch wenn es da sicher besseres gibt. Auch Fantasyfans dürfte der Film ansprechen. Es gibt zwar keine Elfen und Orks, aber die neblige Atmosphäre erinnert auch hin und wieder an mythische Fantasieatmosphären. Wer an solchen Dingen keine Freude hat, sollte den Film meiden!
...
lilly, 19.09.2004
finde ich deinen Bericht! Mir sind auch diese Fehler aufgefallen, aber vor allem muss gesagt werden, dass die Zeit historische Ablaumlufe voumlllig durcheinander gehauen wurde. Die Veraumlnderung der Saga finde ich eigentlich ganz interessant, aber
ein Testbericht von DaFüsh2004-09-18 15:18:37vom 18.09.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Neue Geschichte, Hans Zimmer´s Musik...Nachteile/Kritik: seltsame Atmosphäre, schwache Darsteller, T. Schweiger
Wer heutzutage ins Kino geht, vergleicht fast zwangsweise Aktuelles mit schon einmal Gesehenem. So kommt man bei Historienschinken nicht umhin, Gladiator, Troja oder auch Braveheart als Maßstab zu benutzen.
Mit entsprechend hohen Erwartungen waren wir denn nun unlängst in „King Arthur“. Immerhin war der Hauptdarsteller mal als neuer James Bond im Gespräch und die schnuckelige, wenn auch hier nicht sooooooo weibliche Keira Knightley ist ja für die Männerschaft auch immer mal ein Hingucker. So denn, möge Excalibur sprechen:
Die Story versucht hier mal einen bisher unbekannten und für meinen Geschmack recht interessanten
Ansatz der Figur „Arthur“. Nicht im Mittelalter soll er sich mit seiner Tafelrunde getummelt haben, sondern schon zu Beginn der modernen Zeitrechnung, als sich dass Römische Reich noch bis nach Britannien erstreckte.
Und nicht nur das: Arthur (Clive Owen) ist auch noch halber Römer. Sein Vater – ein römischer Offizier – hat bei der Eroberung Britanniens anscheinend Gefallen an der dort beheimateten Weiblichkeit gefunden zu haben, zumindest eine davon: Arthurs Mutter.
Arthur wünscht sich nichts mehr, als Britannien endlich wieder zu verlassen um nach Rom zurückzukehren. Schließlich ist Merlin (Stephen Dillane) – der Anführer der britannischen Ureinwohner – verantwortlich für den Tod seiner Mutter und damit quasi Arthurs Dienstbeflissenheit im Sinne Roms. Doch bevor er die Reise in die Heimat antreten kann und die ihn begleitenden sarmatischen Ritter – Lancelot, Galahad, Bors, Dagonet, Tristan und Gawain – ihre Freiheit nach 15 Jahre Armeefrondienst wieder erlangen, muss er noch einen letzten Auftrag erfüllen.
Es gilt, eine römische Familie aus dem Norden der Insel sich diesseits des Hadrianswall zu bringen, da Rom sich aus Britannien zurückziehen will.
Damit werden das Land und seine Bewohner den anrücken Sachsen – angeführt von Cerdic (Stellan Skarsgård) und seinem Sohn Cynric (Til Schweiger) – ausgeliefert.
Die Begegnung mit der mutigen Schönheit Guinevere (Keira Knightley) und einige andere Begebenheiten während ihrer Mission lassen Arthur an allem zweifeln, was für ihn vorher unerschütterliches Weltbild war. Die Erkenntnis, dass das Rom seiner Vorstellung nichts mit der Realität zu tun hat und sein ausgeprägter Kampfeswille lassen ihn immer mehr zu einem Britannier werden – der Anfang einer großen Geschichte…
Soweit – so gut, wirklich! Ein neuer Gedankengang, der mir sehr gut gefällt. Nun zur Inszenierung:
Wo fange ich da am Besten an… mit den Darstellern:
Clive Owen bleibt in der Rolle des nachdenklichen Arthur in meinen Augen einfach nur blass. Keine Spur von einem mitreißenden Anführer wie Mel Gibson in Braveheart. Kaum etwas von der überzeugenden, die Gerechtigkeit auf seiner Seite habenden, Kampfkraft eines Russel Crowe in Gladiator. Schade…
Die Ritter der Tafelrunde – allesamt unbekanntere Gesichter – spielen Ihre Rollen recht ordentlich. Vor allem die Frotzeleien und Nickeligkeiten erzeugen gewisse Heiterkeit beim Zuschauen. Beispiele?
Bors: „Mein Weib und ich machten uns nicht die Mühe, unseren Kindern Namen zu geben. Bei uns gibt es nur Nummern!“ Galahad: „Ach was, ich wusste gar nicht, dass du zählen kannst…“
Bors: „Nummer 4 – den mag ich am liebsten. Das ist eine richtige Kämpfernatur!“ Lancelot: „Das muss daran liegen, dass er von mir ist…“
Und noch mehr von der Art…wie gesagt, nicht schlecht!
Guinevere (Keira Knightley), nicht so oft zu sehen, sehr nachdenklich, ungemein maskulines Kampfkostüm (zumindest habe ich nichts feminines entdeckt), mehr oder weniger sinnvolle, jedoch die Wandlung von Arthur begründende Dialoge mit selbigem. Aber insgesamt eher flach (im wahrsten Sinne des chauvinistischen Wortes *fg*)
Die Sachsen, die gar nicht so gesächselt haben. Cerdic (Stellan Skarsgård) und Cynric (Til Schweiger) sehen zumindest durch und durch böse aus. Skarsgård vermag zumindest mit exzellenter Mimik auch schauspielerisch viel rüberzubringen, wohingegen der Deutsche einfach nur nicht in diesen Film gehört – allenfalls als Statist. Permanent erwartet man den möglichst frühen Tod in der Schlacht.
*SPOILER*
Aber der zieht sich leider hin
*SPOILER ENDE*
Wahrscheinlich schuldete Antoine Fuqua dem Til Schweiger noch etwas wegen „The Replacement Killers“, dessen Einspielergebnisse nur spärlich über den Kosten lagen. Anders kann ich mir die Besetzung nicht vorstellen ;o)
Atmosphärisch ist dieser Film auch nur zum Teil als gelungen zu bezeichnen. Auf der einen Seite die gewohnt bemerkenswerte Musik des Meisters Hans Zimmer. Mit ordentlichem Bums inszeniert er hier in bekannt routinierter Weise. Allerdings klingen manche Samples recht bekannt (Gladiator, Blackhawk Down).
Was die Bilder betrifft, fällt das Urteil etwas differenzierter aus. Sicher beweist Kameramann Slawomir Idziak, dass er sein Handwerk versteht. Die Aufnahmen während der Schlachten sind klasse geworden, man fühlt sich wie mittendrin. Aber der verwendete Filter schafft hier eine Art von Atmosphäre, mit der man irgendwie nicht warm wird. Es ist schwer zu beschreiben – vielleicht ist damit ja auch das miese Wetter auf der Insel ganz gut rübergebracht – aber bei Gladiator wirkte das alles eindrucksvoller.
Und hier sind wir auch schon beim eingangs erwähnten Problem: „King Arthur“ ist mit Sicherheit kein schlechter Film. Bei weitem nicht. Die Kampfszenen, die Landschaften (vor allem auf dem zugefrorenen See), wie gesagt der Soundtrack und auch der ein oder andere Mime – alles sehr ordentlich.
Er ist aber, gemessen an der zum Teil einige Jahre alten Konkurrenz, deutlich schwächer. Und in diesem Zusammenhang muss man die Gesamtbewertung sehen. „King Arthur“ plätschert so vor sich hin, ohne einem großen spannenden Moment entgegen zu sehen. Zu vorhersehbar erscheint einem jede kleine Entwicklung der Handlung.
Ungewöhnlich und störend für meinen Geschmack (und auch den meiner Begleiter) ist das fehlende Blut – einziges Manko der Kampfszenen. Hier wird für die FSK12 teuer mit Glaubwürdigkeit bezahlt!
Alles in allem: gut, dass ich nur den Studententarif bezahlt habe, denn King Arthur ist in meinen Augen nur wirklichen Geschichtsbegeisterten zu empfehlen, die die interessanten neuen Aspekte der Geschichte und ein paar schöne Bilder mit ordentlich Musikdampf genießen wollen. Anspruchsvolleres Publikum ist hier eher fehl am Platz.
====================================== =============================
FACTS ZU „KING ARTHUR“
Dauer: 126 Minuten (FSK 12)
Die Darsteller:
Arthur . . . . Clive Owen (Gosford Park, Die Bourne Identität)
Lancelot . . . Ioan Gruffudd (Blackhawk Down, The Gathering)
Tristan . . . . Mads Mikkelsen (mir bis dato unbekannt)
Gawain . . . . Joel Edgerton (Ned Kelly, Star Wars Episode II & III)
Galahad . . . . Hugh Dancy (Blackhawk Down)
Bors . . . . Ray Winstone (Darkness Falls, Sexy Beast, Cold Mountain)
Dagonet . . . . Ray Stevenson (mir bis dato unbekannt)
Guinevere . . . . Keira Knightley (Kick it like Beckham, Fluch der Karibik)
Merlin . . . . Stephen Dillane (Spy Game, The Hours)
Cerdic . . . . Stellan Skarsgård (Good Will Hunting, Ronin, Dogville)
Cynric . . . . Til Schweiger (Der Eisbär, Bang Boom Bang, Driven, (T)raumschiff Surprise)
Produzent:
Jerry Bruckheimer (Bad Boys 1 & 2, The Rock, Con Air, Pearl Harbor, Fluch der Karibik, Blackhawk Down und und und)
Regie:
Antoine Fuqua (Training Day, Tränen der Sonne)
Musik:
Hans Zimmer (Gladiator, MI2, Blackhawk Down, Fluch der Karibik und und und)
Kamera:
Slawomir Idziak (Gattaca, Proof of Life, Blackhawk Down)
ein Testbericht von Tuvok2004-09-12 08:56:41vom 12.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Ausstattung, Leute, Realismus, Kampfszenen...Nachteile/Kritik: unlogische unwahre Sachen
"Realität stand uns näher als Fantasy", sagt Fuqua. Wirklich?. Und er hat noch nie was von Castus gehört, bis er das Drehbuch von Franzoni las, was kein Wunder ist. Der Film ist so richtig altmodisch, Gut gegen Böse, nur das es tolle Geschichten sind und Sagen die diese Helden umgeben. Wieso man aber Tintagel, Excalibur, die Frau im See, Camelot, die Tafelrunde so wenig in Szene setzte ist mir ein Rätsel. Man hat halt versucht alles realistisch eben darzustellen, was so gesehen eh nicht falsch war. Als damals der Drehbuchautor
David Franzoni in der Bibliothek war, fiel ihm eine Geschichte über Lucius Castus auf, einem Legionär. Und das war bevor er Drehbuchautor wurde, und da fand er auch das Papier eines Studenten wo behauptet wurde er war König Artus, der Lucius. Von Marc Aurel wurde Castus nach Britannien geschickt.
Im heutigen Osteuropa, also eigentlich Russland, existierte ein Geschlecht von Kriegern die sehr gefährlich waren, für Rom. Die Sarmaten. Sie lebten am Rande des römischen Kaiserreiches, bis 175 n. Chr in der Gegend des heutigen Wien eine entscheidende Schlacht gegen Marc Aurel gekämpft wurde, wo diese verloren.
Der Kaiser meinte zu denen, Entweder Ihr kämpft für uns oder ihr müsst alle sterben. Sie unterwarfen sich dem Imperium und wurden in die Armee eingegliedert. Eine Einheit wurde nach Ägypten, eine nach Britannien geschickt. Es waren Spitzen Soldaten, und Reiter. Wie die Mongolen. Jahre lange waren sie damit beauftragt unbekannte Posten zu bewachen, und das wurde von Vater auf Sohn vererbt.
Als im 5. Jh. n. Chr. Rom begann zu entglänzen, attackierten viele Barbarenhorden die Außenbezirke des Reiches. Selbst Britannien war nicht sicher da die Sachsen nach Macht gierten. Eine Einheit der Sarmaten Kavallerie unter dem Kommando von Lucius Antonius Castus sollte Britannien vor den Barbaren beschützen, und verschanzte sich hinter dem Hadrianswall, eine von Menschenhand errichtete Trennlinie zwischen dem römischen Britannien und dem barbarischen Norden, die sich über 120 Km hinweg quer durch das Land erstreckte, von Wallsend-on-Tyne im Osten bis Bowness-on-Solway im. Castus hatte viele Männer die heute jeder kennt, Gawain, Galahad, Bors, Tristan, Dagonet, eine richtige Kämpferelite. Dann gab es noch einen Schamanen namens Merlin, und der hat diese Brigade gehasst bis am Tod.
Und an die Story hat sich Franzoni erinnert und die Artusgeschichte eben ausgearbeitet mit Auftrag usw.
Bei den herrlich gemalten Orten, wurde so wenig CGI wie möglich eingesetzt, und auch die Mode haben sie sehr sorgfältig entworfen, nach dem sie sich lange zusammen gesetzt hatten, und nachdachten wie es damals aussah. 300 Leute haben am Hadrianswall gearbeitet für den Film. Ausgestattet wurden übrigens 400 Sachsen die aussahen wie 2.000, 150 römische Soldaten und 175 Pikten. Und da ärgert mich wieder was, weil am See als die 8 Mannen gegen die Sachsen gekämpft haben, sah es aus als würden sie das so einfach können, nur weil sie englische Langbögen hatten, die aussahen wie Holzspielzeuge die gerade 10 Meter weit die Pfeile hinfortschießen können.
Jede einzelne Waffe musste hergestellt werden, jedes Kostüm in langem herumsuchen. Und vor allem Excalibur, wurde nach einem auf keltischen Motiven basierenden Gemälde entworfen. Die Klinge trägt eine Inschrift in Ogham, einer antiken Form keltischer Buchstaben. Sie lautet: „Verteidiger seines Landes“.
Tristan soll Orientale gewesen sein und das erinnert mich an Robin Hood, die schöne mystische alte Serie aus England der 80 er Jahre, da war auch ein Sarazene mit 2 Schwertern dabei, und hier hat er seine Wurfmesser in die Rüstung integriert gehabt, was sehr gut aussah. Sehr schön waren die Pferde anzusehen, blöd fand ich wiederum das sie Merlin als einer von Drei Leuten so blöd gemacht haben, aber er sah dafür realistisch aus, wie ein Keltischer Obdachloser. Trotzdem der Film ist eine Wucht, auch von der Filmmelodie her, die Hans Zimmer wieder uns beschert, und den herrlichen Filmsong der glaube ich von Enya ist.
ein Testbericht von PatMcNamara2004-08-31 12:15:49vom 31.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Kostüme, Musik, Schauplätze, Verarbeitung der Saga...Nachteile/Kritik: man hätte auch bessere Schauspieler engagieren können
Hallo liebe Leser!
Da entschieden wir uns nochmal spontan ins Kino zu gehen und einigten uns auf „King Arthur“, von dem ich nicht mehr wusste, als dass er eigentlich gar nicht gelebt haben soll und ich wusste eigentlich auch nur eine Aneinanderreihung von Namen: Merlin, Lancelot, Excalibur. Nach dem Film sollte sich das aber ändern.
Handlung
Die Handlung ist einfach und schnell beschrieben:
Zu Anfang wird gesagt, dass König Artur oder Artus Rex gar nicht im Mittelalter gelebt haben soll, sondern schon früher um etwa 300-500 n. Chr. Die Römer fielen in Samartien ein
und namen die Jungen mit, die sie als kampffähig einstuften. Darunter war auch Lancelot. Die Samartier waren bekannt für ihre Reitkunst und 15 Jahre später sieht man Artus, Lancelot und ihre Begleiter auf Pferden einen Hügel hochreiten. Sie beobachten den Zug des Bischofs, der nach Camelot gebracht werden soll um ihnen die versprochenen Dokumente zu geben, damit sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Der Zug wird aber von Pickten überfallen und sofort schreiten auch Artus und seine Leute ein. Der Bischof wird mit einem Pfeil in der Brust tot aufgefunden, doch Artus weiß: Das war nicht der Bischof. Nachdem man mit dem echten, der zu Pferde angeritten kam, in Camelot ankommt, freut man sich auf die Freiheit, aber es kommt doch alles anders. Der Norden von Brittanien ist von Sachsen befallen, die immer weiter Richtung Hadrians Wall ziehen. Nördlich des Hadrians Walls befindet sich eine römische Familie, die gut mit dem Papst befreundet ist und gerettet werden soll, ehe die Sachsen einfallen. Das wird die letzte aber zugleich fast unlösbare Aufgabe sein von Artus und seinen Rittern. Alles andere wäre zu viel verraten!
Die Schauplätze
Wo genau gedreht wurde, weiß ich nicht, ich tippe auf England, Schottland und Irland der Landschaft nach zu urteilen, die wirklich außergewöhnlich schön ist. Nicht unbedingt beeindruckend gebaut wurde Camelot, aber es dürfte jedem klar sein, dass das meist angegriffene Schloss nicht zugleich das schönste und größte gewesen ist. Der Hadrians Wall ist naturgetreu nachempfunden, wie ich finde. Erstaunlich groß und angsteinflößend. Die Landschaft ist überwiegend grün und unbebaut, wo wie es zu jener Zeit auch wirklich war. Ich finde diese neblige und mysteriöse Atmosphäre ist einfach genau richtig für diesen Film!
Schade ist aber eigentlich, dass der Film auf 12 Jahre geschnitten wurde. Denn leider sieht man nur an den Klingen oder kleineren Wunden Blut und den Hieben nach zu urteilen, werden in diesem Film normalerweise auch Köpfe abgeschlagen. Leider leider kann man das alles nicht sehen und das nimmt einem doch ein klein Bisschen Feeling.
Die Kostüme
Die Kostüme fand ich auch super! Sie waren sehr nah am Original und sie verliehen dem Film eine extra Dosis Mittelalter-Feeling. Sie passten zu den einzelnen Grupenn und besonders gut gelungen fand ich die Rüstung Arturs ganz am Schluss, sowie das Kostüm von Guinevere. Aber das müsst ihr selbst gesehen haben. Auch die Maske war spitze! Da saß wirklich jeder Strich und verhungernde Bauern sahen wirklich sehr bemitleidenswert und echt aus!
Die Musik
Wer den Namen Hans Zimmer noch nicht kennt: Er hat auch die Musik für Gladiator geschrieben und ist einer der erfolgreichsten Film-Musik Komponisten. Auch in diesem Film hat er sein Können wieder unter Beweis gestellt, die Musik lässt einen eintauchen und mitfühlen und trägt ein großes Stück zum Erfolg bei! Trotzdem: An die Musik von Gladiator reicht diese einfach nicht ran!
Die Schauspieler
Weiter unten werde ich noch in einer Tabelle die ganzen Schauspieler aufführen. Die Leistung war auch sehr gut, da gibt es nichts zu meckern. Keira Knightley war wirklich herrausragend, sowie Ray Winstone und Mads Mikkelsen. Misslungenn bei der Auswahl fand ich aber Clive Owen in der Rolle des Arturs (konnte man dafür nicht einen besseren finden?) und Til Schweiger in der Rolle von Cynric. Bei ihm hatte ich immer das Gefühl, dass er so krampfhaft versucht böse zu gucken, dass er gleich anfinge zu lachen.
Insgesamt aber wie gesagt: Eine sehr ordentliche Leistung!
Der Hintergrund im Film verarbeitet
Hintergrund der Saga war ja ein Befehlshaber oder Ritter, der Artus genannt wurde. König wurde er erst später, ist aber im Film so richtig dargestellt. Auch die Aussage, dass Artus früher als wir dachten lebten, stimmt nach neuesten Erkenntnissen, in sofern ist auch das richtig im Film wieder gegeben. Auch die Tatsache, dass die Samartischen Ritter als besonders stark galten ist richtig. Schließlich gibt es Film nur 8 Reiter, die es fertig bringen Armeen von bis zu 200 Mann zu zerschlagen! Aber um genau sagen zu können, was stimmt oder was nicht und wer Artus wirklich war und ob es ihn überhaupt gegeben hat, muss man sich selbst ein Bild von der Saga machen. Ich habe das getan und kann sagen, so wie der Artus im Film dargestellt wird, hat es ihn nie gegeben. Die Saga wurde aus verschiedenen Heldenfiguren zusammen geschnitten. Richtig ist aber, dass Merlin nicht von Anfang an auf Artus Seite stand, sondern erst dann, als es darum geht, die Sachsen aus Brittanien zu verbannen und dafür mussten sich Artus und Merlin(Anführer der Pickten, einer Räuberbande, die in Wäldern lebt) zusammen schließen.
Wenn sich jemand genauso wie ich ein Bild von der Saga machen möchte, der kann unter folgender Adresse nachlesen:
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/A rtus.html
Fazit
Ich fand den Film rundherum gut, bis auf kleine Ausrutscher, wie zum Beispiel die Auswahl von Clive Owen oder Til Schweiger. Auch die geschnittenen Szenen ist zwar schade aber geben nicht den entscheidenen Ausschlag zu sagen: Der Film ist nur 4 Sterne wert! Ansonsten war der Film wirklich in jeder Hinsicht klasse! Aber Achtung: Man sollte nicht mit zu hohen Erwartungen in den Film gehen, denn dann landet man schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen: King Arthur ist kein 2. Gladiator! Wenn man aber so wie ich unbeeinflusst und angespornt vom Trailer in diesen Film geht, der wird genauso denken wie ich: Den kann man sich auch ohne Zweifel 2 Mal angucken!
Schauspieler
King Arthur Clive Owen
Guinevere Keira Knightley
Lancelot Ioan Gruffudd
Merlin Stephen Dillane
Cedric Stellan Skarsgård
Bors Ray Winstone
Galahad Hugh Dancy
Cynric Til Schweiger (Sohn vom Anführer der Sachsen)
Tristan Mads Mikkelsen (Anführer der Sachsen)
Dagonet Ray Stevenson
Marcus Honorius Ken Stott
Ganis Charlie Creed-Miles
Gawain Joel Edgerton
Jols Sean Gilder
Bischof Germanius Ivano Marescotti
Alecto Lorenzo De Angelis
Horton Pat Kinevane
Vanora Dawn Bradfield
Regie und Co.
Regie Antoine Fuqua
Drehbuch David H. Franzoni
Kamera Slawomir Idziak
Schnitt Conrad Buff, Jamie Pearson
Musik Hans Zimmer
Produktionsdesign Dan Weil, Yann Biquand
Kostüme Penny Rose
Ton Peter J. Devlin
Produzenten Jerry Bruckheimer
Ausführende Produzenten Mike Stenson, Chad Oman, Ned Dowd
Casting Ronna Kress, Michelle Guish
Infos:
Action/Abenteuer - USA/Irland 2003
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 125 Min. - Verleih: Buena Vista
Start: 19.08.2004
Phlegma, 05.10.2004
Wollte mir den Film auch anschauen aber es kam immer ein anderer dazwischen.
Hast du dich vertippt oder ist ArtuS richtig? gg
Lieben Gruszlig.
yeppton, 27.04.2011
LoL das mit dem Ausrutscher gefaellt mir, Lg Markus
1-10 von 10 Testberichten über King Arthur - Die Wahrheit hinter der Legende
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Home > Filme & DVDs > Filmpakete & Special Interest > Special Interest > Special Interest Dokumentation > King Arthur - Die Wahrheit hinter der Legende > Testberichte