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14,90 € |
25T 14Std. | 0 | ||
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![]() Das Rätsel von Nan Mandolein Testbericht von privily2002-02-12 08:06:27 vom 12.02.2002 Empfehlung: jaDas Fundament besteht aus unzähligen tonnenschweren sechs- und achteckigen Steinbalken, worauf die Erbauer dann Grundmauern aus weiteren Steinbalken und Steinen bauten, mit aus Korallenstaub und Erde alles ausfüllten. Das Erstaunliche ist die Wucht der vielen Steinbalken, wobei die meisten fast zehn Meter lang sind und einige Tonnen wiegen. Die schwersten Steinsäulen sollen über 20 Tonnen wiegen und bis zu zwanzig Meter lang sein. Man zählte Hunderte dieser Bauten auf den künstlichen Inseln, die so geschickt gebaut wurden, dass es kaum Straßen, dafür aber viele Kanäle gab. Bis heute ist es ein Rätsel, wie die Erbauer diese Steinsäulen transportiert haben. Man fand heraus, das sie größtenteils nördlich von Temuen, der Hauptinsel von Pohnpei, zu finden sind. Diese vieleckigen Steinsäulen bestehen aus erstarrter Lava, und ist wohl ein Wunde der Natur, warum sie die wunderschönen und gleichmäßigen, vieleckigen Formen annehmen. Ein großes Rätsel sind auch entdeckte Monolithen, die senkrecht, etwa 20 Meter unter dem Meeresspiegel, im Boden stecken, also nicht reingefallen sind, und sogar Gravuren aufweisen sollen. Die Vermutung, dass die Monolithen bei Ebbe in den Boden gerammt wurden, war auch mein erster Gedanke, doch sollen sich angeblich Hunderte unter dem Meer befinden, die in einer kilometerlangen, schnurgeraden Linie verlaufen sollen. Man erreicht Nan Mandol von Pohnpeis Hauptstadt Kolonia, wenn die Flut da ist. Auch kann man die Insel nur verlassen, wenn die Flut da ist, denn bei Ebbe sind die Meerestiefen um Nan Mandol sehr flach. Es ist eine etwas unruhige Fahrt gewesen, da es hier viele Wellen gibt. Die Fahrt dauert dabei immerhin rund zwei Stunden. Wer viel von Nan Mandol sehen und entdecken möchte, sollte sich, unter Berücksichtigung der Fahrtdauer und Ebbe und Flut, mindestens 2-3 Tage Zeit nehmen. Man kann jedoch nicht alle Kanäle befahren, da viel verschlammt sind. Die Möglichkeit „an Land zu gehen“ gibt es nur an vereinzelten Stellen. Ein gewisser James G.O’Connell war vermutlich der erste Europäer, der die Inselwelt von Nan Madol näher erforschte, und in seinem Buch "Adventures of James G. O’Connell", dass 1836 in Boston publiziert wurde,u.a. schrieb: "Das schönste Abenteuer dieser Exkursion war die Entdeckung einer großen unbewohnten Insel, auf der erstaunliche Ruinen waren, von einem geradezu wirklich wundersamen Umfang und Ausmaß. Im äußersten Osten befindet sich eine große flache Insel, die bei Flut in dreißig oder vierzig kleinere unterteilt zu sein scheint, nämlich vom Wasser, das dann ansteigt und über sie fließt. Dort gibt es keine Felsen, die von der Natur aus dort befinden. Aus einer gewissen Entfernung scheinen die Ruinen eine fantastische Anhäufung durch Mutter Natur zu sein, als wir uns aber näherten, waren wir erstaunt ob der offensichtlichen Spuren von Menschenhand bezüglich ihrer Errichtung.“ Auch machte er sich Gedanken über die schwierige Erbauung: "Die immense Größe eines Teils der Steine in den Wänden machte es unmöglich, dass sie ohne die Hilfe einer mechanischen Apparatur hätten eingebaut werden können, welche allem überlegen hätte sein müssen, was ich bei den Insulanern sah." Weitere Forscher folgten, doch niemand konnte das Rätsel lösen. Manche bezeichnen es als ein Weltwunder, manche als das große Rätsel der Südsee. Für mich liegt die erste Aussage näher. Leider konnte ich Nan Mandol noch nicht besuchen, da der Weg weit und teuer ist und man viel Zeit investieren muss, aber es ist mein Herzenswunsch, dieses Weltwunder irgendwann auch mal mit eigenen Augen zu sehen und mit den eigenen Händen zu erfassen. ... |
mjk25, 06.08.2005
toller bericht von dir.gruumlszlige mario
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Allgemeine Informationen Mikronesien
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Typ: Inseln |

