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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| THALIA THEATER BURGTHEATER PETER TURRINI ALPENGLÜHEN |
9,90 € |
7T 18Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Thalia Theater | |||||
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. "Nora" und ein steifer Halsein Testbericht von diva682002-12-20 14:26:25 vom 20.12.2002 Empfehlung: jaNun mag es unter der geneigten Leserschar jedoch auch jene geben, die mit dem Namen „Nora“ nicht nur „Modern Talking“ assoziieren, sondern auch ein Drama von Henrik Ibsen. Jedenfalls würde ich einfach mal gern davon ausgehen. Kürzlich begab ich mich also in überaus charmanter Begleitung ins Thalia-Theater, um mir eben jenes oben erwähnte Stück dort anzusehen. *** „Nora“ von Henrik Ibsen *** Aus Liebe zu ihrem Mann Torvald Helmer hat Nora mit einer gefälschten Unterschrift ohne sein Wissen ein Darlehen aufgenommen. Jahre nach dieser Tat, die Helmer das Leben rettete, droht die große Lüge aufzufliegen. Was ihr Stolz ist, was sie aus tiefster Überzeugung, mit ihrem ganzen Herzen, getan hat, wird durch das Ehrgefühl ihres Mannes scharf gerichtet. Als Nora dies zu ahnen beginnt, gerät sie in Verwirrung - in einen Kampf um ihren Glauben an ihr moralisches Recht, um ihre Verantwortung als Mutter dreier Kinder und schließlich um sich selbst. Die verlogene Idylle ihres ‚Puppenheims' bekommt Risse. Ibsen schreibt, es gibt zwei Arten von geistigen Gesetzen, eins für den Mann und ein ganz anderes für die Frau. Sie kommen nicht überein. Er legt Probleme dar, die 120 Jahre nach dem Erscheinen seiner ‚Gegenwartstragödie' noch akut sind: Die Frage nach der Verwirklichung des Ich in der bürgerlichen Gesellschaft, nach der alltäglichen Moral und, nicht zu vergessen, die nach der Rolle der Frau. Das ganze Stück ist auf die Reaktion Helmers angelegt, der Noras ‚Vergehen' aufdeckt: Wie reagiert der Mann? Mir persönlich hat „Nora“ gut gefallen. Es ist eine sehr moderne Inszenierung. Das Bühnenbild (die Wohnung der Helmers) ist in Grautönen gehalten. Alles ist kalt und stylish. Und so agieren eigentlich auch die Darsteller. Einzig die „Heldin“ zeigt Emotionen, schreit, ist mal wütend, mal ängstlich, mal traurig. Aber gerade dieser Kontrast gefiel mir gut. Wer Lust auf das Stück bekommen hat: „Nora“ wird auch im Januar noch gezeigt. Zurück zum Thalia-Theater. Seit wann gibt es das eigentlich? *** Thalia historisch *** Das Thalia Theater wurde am 9. November 1843 durch Cherie Maurice gegründet. 1894 erwarb es Bernhard Pollini, dessen Erben wandelten es 1907 in eine GmbH um. Unter der Leitung des Regisseurs Leopold Jeßner wurde 1912 der Neubau am Pferdemarkt mit 1300 Plätzen eröffnet. Zu dieser Zeit wurde Hermann Röbbeling Direktor des Thalia-Theaters, ihm folgte 1932 Erich Ziegel. 1937 wurde das Thalia Theater verstaatlicht. 1945 wurde das Haus durch Bombenangriffe zerstört, eine provisorische Wiedereröffnung erfolgt 1946 (Intendanz Willy Maertens) mit Shakespeares "Was ihr wollt". Am 3.12.1960 war dann die Eröffnung des restaurierten Hauses mit Shaws "Die heilige Johanna". Auf die Intendanz von Kurt Raeck (1964 - 1969) folgte Boy Gobert. Unter dessen Leitung (bis 1980) öffnete sich das Thalia dem zeitgenössischen Regietheater. Boy Gobert holte Regisseure wie Peter Zadek, Hans Neuenfels und Jürgen Flimm. Zum Ensemble gehörten unter anderem Paula Wessely, Ingrid Andree, Nicole Heesters, Johanna von Koczian, Agnes Fink, Martin Benrath, Helmut Lohner, Kurt Meisel und Uwe Friedrichsen. 1972 wurde mit dem "TiK - Thalia in der Kunsthalle" eine zweite Spielstätte (260 Plätze) eröffnet, in der vor allem Erstaufführungen junger Autoren und experimentelles Theater ihren Platz haben. Von 1980 bis 1985 leitete Peter Striebeck als Intendant das Haus. 1985 wurde Jürgen Flimm, der unter Gobert schon Oberspielleiter war, Intendant des Hauses. Das Thalia Theater wurde erneut in eine GmbH umgewandelt, Eigentümer ist nun die Freie und Hansestadt Hamburg. 2000 übernahm Ulrich Khuon die Intendanz. Das "TIK - Thalia in der Kunsthalle" wurde geschlossen und im November 2000 eine neue Bühne in Hamburg-Altona eröffnet: das Thalia in der Gaußstraße, eine variable Bühne mit Platz für 150 Zuschauer. *** Das Ensemble *** besteht derzeit aus knapp 60 Schauspieler/innen. Die bekannteste darunter dürfte Fritzi Haberlandt sein. Aber auch andere Darsteller, wie z.B. Thomas Schmauser („Nach fünf im Urwald“, „Die Einsamkeit der Krokodile“) konnten bereits im Filmschauspiel fußfassen und so ihren Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen. *** Spielplan Thalia-Theater im Dezember *** Diesen Monat werden u.a. noch folgende Stücke gezeigt: „Liebelei“ von Arthur Schnitzler, „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, „The Return Of Thalia Vista“ von Erik Gedeon, „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind, „Medea“ von Euripides, „Elektra“ von Sophokles und einige andere. Weitere Termine gibt es unter www.thalia-theater.de *** Preisgefüge *** Für Schüler, Studenten, Rentner und Arbeitslose gibt es ein Kontingent mit Karten für nur 6 Euro im Vorverkauf auf allen Plätzen. Bei Musicals und Premieren kosten diese Tickets 10 Euro. Ansonsten kann man für 8 bis 60 Euro Schauspielkunst genießen, je nachdem, welche Anforderungen man an einen Sitzplatz stellt. Wir saßen für 22 Euro in der ersten Reihe des Mittelranges, etwas seitlich, und konnten daher nicht immer alles Treiben auf der Bühne wirklich auch sehen. Wirklich bequem war es also nicht, aber das weiß man dann fürs nächste Mal. Meine Empfehlung: keine Seitenplätze, immer möglichst mittig sitzen. Sonst gibt`s nen steifen Hals... *** Kontaktadresse Thalia-Theater *** Das Thalia-Theater befindet sich in der Innenstadt Hamburgs, genauer: am Alstertor. Infos und Karten bekommt man unter 040/32 81 44 44. *** Specials im Thalia *** „Eisenhans“ – integrative Theaterprojekte mit behinderten und nichtbehinderten jungen Darstellern. „Eisenhans“ feiert in diesen Tagen 10jähriges Jubiläum. „Theaterprojekte für junge Leute“ Zum Beispiel „Playing Nora and Torvald“. Ausgehend von Hendrik Ibsens Drama „Nora“ will man gemeinsam Fragen nachgehen, die zu Improvisationen und zu einem eigenen Stück führen: Welche Rolle(n) spiele ich im Alltag? Wie gehe ich mit den Tabus um mich herum um? Welche Einflüsse von außen behindern mich? Meine Ansprüche, Hoffnungen und Träume - wie könnte ich sie leben? Oder www.abhaun.de. In der Theatergruppe werden zu bestimmten Situationen Ideen und Visionen für einen neuen Anfang entwickelt. Literarische Texte von heute und gestern geben Impulse für Improvisationen. „Theaterprojekte für alle“ Zum Beispiel „Dichtung und Wahrheit – Was ist gefaked?“ (Hat das QM damit etwas zu tun...?) Wahre Lügen, erfundene Biografien, zensierte Lebensabschnitte, Leichen im Keller. Abgründe tun sich auf. Der Schein trügt. Heftig tief- und hochgestapelt wird in diesem Theaterprojekt. Was stimmt? Sind uns diese wunderbaren Dinge nicht doch passiert, wenn wir sie immer wieder behaupten? Überzeugen wir mit unserer schillernden Biografie oder reißt das Netz? Was bleibt - ohne diese und jene Dichtung, die unsere Darstellung anreichert? Vorspiegelung falscher Tatsachen, Gedächtnislücken - alles menschlich und wir stricken wahre (Lügen-)Geschichten. Menschen mit tolldreisten Biografien begegnen sich, sind durch Schicksale verbunden, hatten gemeinsame Erfahrungen und Beziehungen. Ist auch das eine Lüge, ein Traum, Wunsch - oder die Wahrheit? Oder „Bühnenbild“. Der Kurs vermittelt den Aufbau von Szenen einer Inszenierung am Thalia Theater von der Skizze bis zum Werkstück. Es werden Techniken und Ausdrucksformen der angewandten Kunst erarbeitet, die Grundlagen der Bühnengestaltung sind. Ziel ist die Herstellung von Bühnenbildmodellen, die in einer kleinen Ausstellung im Theater-Foyer präsentiert werden sollen. Kosten € 84.-; Schüler, Studenten u.a. 50% Leitung Günter Urban, Theatermaler und Grafiker ab 22.10.2002, jeweils Di 17-19 Uhr bis April 2003 „Thalia macht Schule“ Praktische Beschäftigung mit Wegen, Theater anders zu erleben. Szenische Vor- und Nachbereitung von Stücken und Inszenierungen, Gespräche mit Schauspielern und Dramaturgen, Spielplan-Informationen, Führungen durch das Theater, Projekttage, ermäßigte Lehrer- und Schülerkarten, Lehrerfortbildungen, Lehrerrundbriefe an Schulen. *** Thalia-Schnupper-Abo *** Das Schnupper-Abo bietet 3 Vorstellungen, 3 Programmhefte und 3 Getränkegutscheine. Aktuell sind im Schnupper-Abo folgende Stücke enthalten: 4. Januar 2003 Nora von Henrik Ibsen, 17. Februar 2003 Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, 26. März 2003 Im weißen Rössl von Ralph Benatzky. Je nach Platzgruppe kostet das Schnupper-Abo 30 bis 69 Euro. *** ...übrigens... *** Udo Lindenberg stellt, unterstützt von vielen prominenten Schauspielerinnen und Schauspielern, am 18. + 19. Februar 2003 im Thalia-Theater seine CD „Atlantic Affairs“ vor. Karten kosten 20-50 Euro. *** Diva`s Fazit *** Ich bin gern in diesem altehrwürdigen Haus. Die Atmosphäre ist schön, leise, gelassen und auf eine charmante Art altmodisch, wohingegen manche Inszenierung eher modern ist. Ich mag diesen Kontrast und empfinde einen Theaterbesuch als angenehme Abwechslung zu Kino, Kneipe und Konsum. Wer auf letzteres ungern verzichtet, hat derzeit die Möglichkeit, direkt vor dem Theaterbesuch den kleinen Weihnachtsmarkt direkt zwischen Karstadt und dem Thalia-Theater zu besuchen. Glühwein 2 Euro 50... Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. Und allen noch eine schöne Adventszeit. ... |
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Allgemeine Informationen Thalia Theater
gelistet seit: 17.09.2003
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| Allgemeine Informationen Kategorie: Kultur Typ: Theater |






















