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| Die Sandvigschen Sammlungen - Wegweiser Freilichtmuseum Maihaugen Lillehammer |
1,01 € | 6T 3Std. | 0 | ||
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![]() Lillehammer – mehr als nur ein Wintersportortein Testbericht von Qualle2002-03-18 09:04:24 vom 18.03.2002 Empfehlung: jaLillehammer liegt am Fluss Lagen, da wo er breiter wird und wie ein See erscheint. Beiderseitig dieses Flusses etwas südlich von Lillehammer sind viele Zeltplätze. Wir übernachteten bei unserem ersten Besuch am rechten Ufer, flussabwärts. Gleich zu Beginn etwas über den Zeltplatz. Also, im Sommer 1994 waren die Plätze sehr stark besucht. So fuhren wir drei Campingplätze an, bevor wir einen geeigneten Stellplatz für unsere Zelte fanden. Aber mit 100 nkr. für zwei Nächte und fünf Personen war der Platz recht billig. Im breiten Fluss konnten wir baden und vom Wasser aus Lillehammer sehen. Eine Küche und einen kleinen Laden gab es auch. Ein einheimischer Camper erzählte uns noch einiges über das Leben - halb englisch und halb deutsch- über Norwegen. Fünf Jahre später besuchten wir Lillehammer nur für ein paar Stunden. Da war unser Lager schon 60 Kilometer nördlicher von Lillehammer bei Ringebu am Fluss Lagen. Es war ein größerer komfortablerer Platz, wo wir 90 nkr. (heute ca. 12 Euro) für drei Personen bezahlten. Nun möchte ich sehenswerte Orte der Stadt vorstellen. Als sportbereistere suchten wir zuerst das Sportzentrum auf, wo die beiden großen Eissporthallen stehen. 1994 kurz nach den Winterspielen war es ein Touristenzentrum. Viele Reisegruppen besuchten die Eissporthallen. Fünf Jahre später war nicht mehr viel von dem großen Ereignis zu sehen. Da waren wir fast die einzigen Touristen hier. Für Besucher ist die Harkon - Halle (Eintritt 10 NOK pro Person) geöffnet. Bei unserem ersten Besuch konnte man die ganze Halle besichtigen. Nur Eis gab es hier keins mehr. Dafür interessierte uns die Ausstellung im Gang hinter den Tribünen. Es waren Nachbildungen der Felszeichnungen vieler norwegischen Fundorte zu sehen. Auch einige Bilder, die wir Tage zuvor in Alta anschauten, entdeckten wir hier. Nach dem Besuch der Halle und einem Mittagsimbiss zog es uns zu den Sprungschanzen. Sehr weit ist der Weg nicht, aber die Sonne brennt unermüdlich, und so fuhren wir mit dem Auto zum Sprungstadion. Wie auch schon bei den Eishallen standen im olympischen Jahr viele Reisebusse auf den Parkplätzen. Aber man hatte auch schon begonnen die nicht mehr benötigten Parkplätze zu entfernen. Bei unserem Besuch 1999 waren dort wieder Wiesen und Getreidefelder. Von der Buckelpiste neben den Schanzen war beim letzten Besuch auch nichts mehr zu sehen. Die Sonne meinte es in beiden Jahren recht gut mit uns. Vom Schanzenauslauf kann man mit einem Sessellift hoch zum Sprungturm fahren. Wir zogen es aber vor, die Strecke zu laufen. Bei der Hitze war das ganz schön anstrengend. Aber von jeder Stufe, die neben der Schanze nach oben führt, hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt, den Fluss und das Land. 1994 befand sich im Sprungturm der großen Schanze eine Ausstellung, ein Kiosk und eine Aussichtsplattform. (Eintritt 10 NOK pro Person) Fünf Jahre später zog uns die kleine Schanze in Ihren Bann. Da übte die norwegische Jugend Mattenspringen. Für Besucher dieser Gegend möchte ich noch auf zwei weitere Sportanlagen der Olympiade hinweisen. Einmal die Eissporthalle in Hamar. Hier ist die Außengestaltung sehenswert, ein auf den Kopf gestelltes Wikingerschiff. Wir besuchten es 1999. Aber viel interessanter ist die Felsenhalle in Gjorvik. Ein kleines Eingangstor vor einem Felsen und dahinter ist eine riesige Eissporthalle mit Hunderten von Sitzplätzen für Zuschauer. Die Stadt Gjorvik war als wir sie 1994 besuchten nicht besonders schön, aber diese „Höhle“ (Eintritt 10 NOK pro Person) war fantastisch. Man konnte hier im Sommer auch Eislaufen. In Norwegen sind ja richtige Schätze (ganze Wasserkraftwerke haben wir schon hinter kleinen Toren gesehen) in den Bergen. Aber davon will ich heute nicht berichten. Nun außer Sport gilbt es in Lillehammer noch mehr. Neben der schönen Stadt, mit den vielen Trolls an den Läden muss ich auf jeden Fall noch das Freilandmuseum Maihaugen erwähnen. Ein Rundgang durch diese Anlage kostete 1994 - 50NOK für Erwachsne und 20NOK für Kinder. Die Ausstellung befasste sich mit der Zeit. Eine große Halle führt uns von der Eiszeit in die Zukunft des 21 Jahrhunderts. Von dem Leben in der Urzeit über Handwerksberufe bis hin zur modernen Technik ist alles vertreten. Aber der größten Teil der Ausstellung ist im Freigelände. Hier sind alte norwegische Holzhäuser original wieder aufgebaut. In einigen wird das Handwerk nachgestellt. Man kann sie betreten und den Menschen bei der „Arbeit“ zusehen. Nur diesmal war uns das sonnige Wetter eher hinderlich. Es war zu heiß um lange durch das schön gestaltete und abwechslungsreiche Freigelände zu laufen. Wir zogen es vor zum Zeltplatz zu fahren und im Fluss zu baden. Lillehammer ist eine sehenswerte Stadt. Bei unserem Besuch 1999 war sie wieder eine ganz normale norwegische Stadt, ohne dem Rummel der Olympischen Spiele. Irgendwann Fahre ich wieder hin. ... |
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| 1-1 von 1 Lillehammer | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Lillehammer
gelistet seit: 23.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Kategorie: Sehenswürdigkeit Typ: Stadt |
