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Limnos
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Platz 1 in der Kategorie "Limnos". Typ: Insel / Limnos ist eine griechische Insel in der Ägäis vor der türkisch-griechischen Grenze mit wenig Tourismus. ...mehr
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Limnos Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

verbatim

Am 11-14. Juli gehts nach Limnos

ein Testbericht von 2005-08-03 21:02:12 vom 03.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: -sonst alles...
Nachteile/Kritik: -nen bisschen ruhig
Hallo liebe Leser/Leserinnen!


Diesmal möchte ich euch über den kleinen dreitages Trip von Chalkidiki(Griechenland) nach Limnos(Griechenland) erzählen.


*Warum wir nach Limnos fuhren*

Jedes Jahr fahren wir nach Chalkidiki/Vourvourou und ich wollte dieses Jahr(2005) mal etwas neues machen und deswegen sagte ich eigentlich aus Spaß zu meinem Vater, ob wir nicht zu einer Insel fahren könnten. Dies nahm er dann ernst und wir machten uns bereit auf irgendeine Insel zu fahren, wir haben Karten der Ägäis durchstöbert und dann mehrere kleine Inseln gefunden. Diese Inseln nennen sich: Limnos, Samothraki uns Lesvos. Die Insel Lesvos war von uns schon zu weit entfernt und wir ließen sie außer Acht. Bei der Insel Samothraki dachten wir, dass sie zu klein wäre, weil auf unserem Kartenmaterial kaum Straßen abgebildet waren. Limnos, oder auch Lemnos genannt, war dann die letzte Insel die übrig blieb und diese konnten wir auch mit Fähre gut erreichen. So kamen wir also auf Limnos. Ich sage deshalb Limnos, weil die Einheimischen es auch so sprechen und sie sagen halt nicht Lemnos.


*Die Fähre nach Limnos*

Dann haben wir weiter im Internet rum geforscht und haben heraus gefunden, dass eine Fährgesellschaft ab Kavala und eine ab Thessaloniki fährt. Ab Thessaloniki wäre eine längere Strecke gewesen, also wahrscheinlich auch teurer und weil wir den Weg nach Kavala ebenfalls schon kannten, entschieden wir uns für die Abfahrt von Kavala.
Wir fuhren wir gewohnt nach Kavala und suchten den Hafen, welcher trotz der großen Stadt leicht zu finden ist. In der Nähe des Hafens parkten wir unser Auto und suchten die Fährgesellschaft. Weil wir noch keine Tickets gebucht hatten, mussten wir also ein Büro der Fährgesellschaft ‘Saos Ferries’ finden. Durch einen zufälligen Blick in die Oleanderbüsche fand man sogar ein Schils von dieser Fährgesellschaft. Wir gingen zu dem Büro und konnten unser Ticket sogar in Deutsch bestellen, kruz darauf bekamen wir nun unser Ticket. Das Auto kostete 47.60 € und eine Person kostete 15.30 €, also kostete die Hinfahrt unter 100€, was eigentlich unser Limit war. Na ja umso besser. Dann mussten wir noch bis eigentlich um 19.00 Uhr warten, bis unser Schiff ankommen sollte. Ab um 15.00 Uhr mussten wir uns nu irgendwie unsere Zeit in Kavala vertreiben, was soll man anderes machen- man geht einkaufen. Ein paar Andenken haben wir also aus Kavala- ein Brett und mehrere Federn. Um 18.00 Uhr gingen wir dann für 5€ in einer Hafenkneipe essen. 18.30 Uhr setzten wir uns dann auf eine Bank, von wo aus wir unser Schiff ankommen sehen werden. Na ja es kam dann ca. 19.30 Uhr im Hafen an, also eine halbe Stunde Verspätung. Wir gingen dann langsam wieder zu unserem geparkten Auto, machten uns langsam zur Anlegestelle unseres Schiffes und stellten uns in die Schlange. Dann fragte man uns ob wir nach Limnos wollen und wir sagten ja, schon bekamen wir ein Schild wo in Griechisch Limnos draufstand. Daraus schlossen wir, dass die Fähre noch woanders hinfahren musste. Wir bekamen dann heraus, dass Samothraki noch angefahren wurde. Wir wurden dann als erstes Auto auf die Fähre gerufen, das war schön, so hat man auch keine Hast beim Runter fahren. Jetzt sollten planmäßig 6h Fahrt auf uns warten, doch schon durch die Verspätung wurde klar, dass wir nicht mehr pünktlich ankommen könnten. Wir brauchten ungefähr 5h bis Samothraki und nochmals 3h bis Limnos. In Samothraki stiegen die meisten Fußgänger und Rucksacktouristen aus, wir waren nur noch wenige Menschen auf dem Schiff ‘Nona Mary’. Die 3h nach Samothraki gingen wir dann vom Deck nach Drinnen, weil oben an Deck nichts mehr los war und es langsam durch den Seewind kalt wurde(na ja es war ja auch nachts und das Meer war schon dunkel und man erkannte kaum noch das Wasser um sich herum. Drinnen war es dann so schön klimatisiert, so dass ich die 3h fast nur schlief. Na ja so richtig schlafen kann man ja bei den Flugzeugsitzen auch nicht so richtig, aber es ging schon. Eine Kabine musste also nicht sein. Außer das mir meine Gelenke und mein Rücken nach dem Schlafen weh tat, ging es eigentlich. Es war nun früh(!) am Morgen und wir fuhren runter auf die Insel. Die Aufregung des Personals- ,,Land in Sicht”habe ich agr nicht mitbekommen, aber mir wurde es danach von meinem Vater erzählt, der die ganze Zeit nicht geschlafen hatte und jetzt auch noch Auto fahren müsste.


*Limnos-Allgemeines*

(Die Fakten stammen von einer Reisekarte, welche ich in Kavala käuflich erworben hatte.)

Limnos ist eine der Insel der nördlichen Ägäis und gehört verwaltungsmäßig zum Bezirkskreis Lesbos. Die Oberfläche der Insel beträgt 447 qkm und auf ihr leben 17.000 Bewohner. Vor ca. 6000 Jahren wurde die Insel das erste Mal von Menschen aus Kleinasien besiedelt. Jedoch wurde sie immer zwischen griechischen und türkischen Bewohner hin und her geschoben. Mal hatte der die Macht und mal gehörte dem die Insel. Durch diesen jahrelangen anhaltenden Streitigkeiten wurde die Insel auch häufiger ausgeplündert und dadurch blieb nicht sehr viel Geschichte auf der Insel vorhanden.



*Das erste Rumfahren*

Als wir von der Fähre runter gefahren sind sahen wir die Hauptstadt Mirina. Der erste Eindruck- man sind die Straßen eng-eine Ampel nur auf einer Seite?- die Straße wird ja noch enger, kommen wir da durch?- wir haben geschafft, wir sind aus der Stadt raus- das war aber kurz. Von dem schönen Strand, der in Mirina sein soll, haben wir erstmal noch nicht viel gesehen. Dann wollten wir uns eigentlich eine Unterkunft suchen, ein Hotel oder ein kleines Studio(sind meistens auch nicht schlechter und werden von Privatleuten vermietet). Wir fuhren dann auf der Insel gesehen nach rechts durch mehrere kleine Örtchen durch. In diesen Örtchen wohnen zwar Menschen, aber in sehr kleinen Wohnungen und wieder fährt man nur durch enge Straßen. Auf der Insel sieht man viele Berge und Gesteine liegen fast überall rum, außer auf der Straße. Die Dörfer sind meist am Fuße eines Berges gebaut oder direkt in einem Tal. Nach den paar Dörfern waren wir schon fast in Skandali(der letzte Ort im letzten unteren Zipfel der Insel) angekommen und wir haben immer noch kein ‘Rooms to let’ Schild gesehen, na ja wahrscheinlich kommt da kaum jemand hin. Vom letzten Hoffnungsschimmer gefolgt, fuhren wir dann zu dem oberen letzten Zipfel. In der Gegend sah man zwar mehr Archäologisches trotzdem keine private Zimmervermietung.
Dann stand an dem einen Schild ‘Beach’ dran und wir folgtem diesem Schild, dann wurde jedoch die Straße schlechter wo wir abfahren sollten und wir fuhren die größere Straße weiter(das kam uns logischer vor). Jedenfalls hoppelte auf dieser größeren Straße fast jede halbe Minute ein Kaninchen entlang und wir hatten zu tun jedem auszuweichen. Wir fuhren um den einen Berg herum und was uns da erwartete, konnten wir und wahrscheinlich auch kein anderer vorhersehen. Neben uns tat sich eine tote Stadt auf, unten hoppelten überall Kaninchen, ein verrosteter Tankwagen(der schon mehrere Jahre unberührt dastehen musste) stand in der Nähe der Stadt, ein verrosteter Bus war auch zu sehen. Das waren die einzigen Fahrzeuge in dieser toten Stadt. Doch warum man es eigentlich sah, dass es eine tote Stadt war, lag in einem anderen Grund und zwar war jedes Haus leer und in keinem Haus konnte man mehr Fensterscheiben sehen. Jedes Haus sah fast gleich aus und der Gesamteindruck war regelrecht unheimlich. Wegen den vielen Kaninchen nannten wir diese Stadt dann ‘Kaninchen City’ und drehten schnell wieder um. Bevor wir dann endgültig wieder wegfuhren, schossen wir noch schnell ein paar Fotos. Auf der Rückfahrt viel uns dann ein Warnschild auf- WARNING PLEASE TURN. ‘Kaninchen City’ war für mich der Beweis, dass die Insel ein großes Geheimnis beherbergt. Das kam uns alles unheimlich vor und wir fuhren so schnell ins nächste Dorf, wie wir in der Berggegend fahren konnten, ohne ein Kaninchen zu überfahren.
Dabei fiel uns dann das viele Militär auf und wir bemerkten dass auch vorher so viel Militär zu sehen war, wir bloß nicht drauf geachtet hatten. Weil wir jetzt schon die beiden letzten Zipfel dieser Insel abgefahren hatten(was überings ziemlich schnell ging), fuhren wir wieder zurück zur Hauptstadt Mirina. Auf dieser Strecke sah man auch etwas Besonderes, Verteidigungstürme aus alten Zeiten. In keinem Dorf fanden wir ein Rooms to let Schild, aber hier sahen viele Häuser nach Vermietungshäusern aus und doch stand nirgendswo ein Schild. Hoffentlich würden wir überhaupt noch ein Zimmer auf dieser verdammten Insel finden, dachten wir uns. Allmählich fuhren wir nu doch wieder Richtung Hauptstadt, aber in der Stadt wollten wir ja nu doch kein Zimmer. So langsam mussten wir uns doch dafür entscheiden, denn wir waren schon kruz vor der Hauptstadt. Die Straßen wurden jetzt langsam wieder enger und wir folgtem einem Schild ‘Studios to let’. Das Zimmer sah ganz ok aus und die Nacht 40€ war auch ein guter Preis für ein Zweibettzimmer, also entschieden wir uns müde für dieses Zimmer.


*Unsere Unterkunft*

Wie oben erwähnt fanden wir ein Studio für 40€ die Nacht. Jedoch sah man diesem Zimmer nicht an, dass es ein Studio sein sollte. In Chalkidiki wohnen wir in einem so genannten Room und außer das dieser etwas mehr qm hat, ist er nicht besser ausgestattet. Hier fanden wir eine Klimaanlage, einen Kühlschrank, einen Fernseher, mehrere Leselampen, mehrere Sitzgelegenheiten, ein Telefon, an mehreren Stellen auch Steckdosen, ein Sonnenverdeck und vieles andere mehr, was andere beliebige Hotels oftmals nicht aufweisen können. Sogar eine eigene Kochecke sieht man sofort, wenn man das Zimmer betritt. Insgesamt könnte man von einer sehr komfortablen Ausstattung sprechen und das auf ungefähr 35qm(Bad, Balkon mit eingerechnet). Der einzige Mangel, den man als solchen oder auch als Vorteil ansehen kann, in unserem Studio ist der Umstand, dass jemand Fremdes das Zimmer betritt. Dies kann dann als Mangel gewertet werden, wenn man Wertsachen(z.B. Geld oder Fotoapparat) im Zimmer liegen lässt. Ansonsten wird der Mülleimer ausgeleert, der Boden gewischt und die Sachen werden ordentlich auf einen Stuhl gelegt. Das Schlafen in unserer Unterkunft war sehr gut, die Betten waren nicht zu weich und nicht zu hart und man hörte auch keinen Straßenlärm.
Über das Äußere der Unterkunft kann nicht geklagt werden, denn man kann einzelne Häuser von Mirina erkennen und den historischen Wall von Mirina ebenfalls. Wenn man seinen Blick etwas nach links(zum mindestens aus unserem Zimmer nach links) wendet, kann man einen Gemüsegarten erkennen, welcher mit Mais und ähnlichen Sorten ausgestattet ist. Der Mais fällt dabei besonders auf, weil er zu dieser Jahreszeit(Sommer) bis zu 2m hoch gewachsen ist. Direkt vor dem Balkon kann man Blumen erkennen, z.B. Geranien und Oleander.
Die Straße dieser Unterkunft nennt sich ‘LISES’ und ist sehr leicht zu finden, durch die Beschilderung.



*Die Hauptstadt Mirina*


Mirina ist der größte Ort der Insel, jedoch für deutsche Verhältnisse keine Großstadt. Man findet sich ziemlich schnell zurecht und die wichtigsten entferntesten Orte sind auf vielen Schildern verzeichnet. Wir hatten zwar einen Stadtplan für Mirina, aber man brauchte ihn eigentlich nicht. In Mirina findet man sehr viele Schilder für Rooms to let oder ähnliches und es gibt mehrere Bars und Kneipen. Wie oben schon erwähnt sind die Straßen sehr eng und für LKW’s nicht unbedingt geeignet. Am nördlichen Rande von Mirina kann man an Strandpromenaden langlaufen und auch baden gehen(was wir allerdings nicht getan haben). An diesen Strandpromenaden schließen sich ein örtliches Museum, ebenfalls viele Kneipen und eine Disco an. Trotzdem würde ich die Insel für junge Leute nicht empfehlen, da doch wenige Unternehmungsmöglichkeiten geboten werden.



*Sehenswürdigkeiten*

Auf der Karte, welche wir uns in Kavala gekauft hatten, sah man viele kleine sogenannte ‘Archäologische Stätten’. Jedoch waren die meisten davon eher ein Reinfall, denn man sah nur mehrere kleine windmühlenartige Gebäude, welche nicht betretbar waren. Diese kann man also schon mal nicht empfehlen. Dann sind wir allerdings wieder Richtung ‘Skandali’ gefahren und da war auch wieder etwas auf der Karte verzeichnet, es nannte sich Poliochni.
Poliochni ist eine Ausgrabungsstätte, wo man eine komplette kleine Stadt ausgegraben hatte. Man konnte dort viele Steine und auch so etwas wie einen Abwasserkanal erkennen. Die Archäologen hatten sich wirklich Mühe gegeben und in einem Häuschen am Eingang war noch einmal der Verlauf der Ausgrabungen, der Grundriss der kleinen Stadt und weitere kleine Fundstücke abgebildet. Die Fundstücke sah man zwar nur auf Fotos, aber es war trotzdem interessant. Für diese guten Darstellungen verlangte man auch keinen Eintritt, also ist diese ‘Archäologische Stätte’ sehr empfehlenswert. Weiter fuhren wir dann Richtung ‘Kaninchen City’ und da war auch auf der Karte solch eine Stätte abgebildet. Als wir dort ankamen, sah man erstmal nur einen Zaun wo die Öffnungszeiten zu lesen waren. Wir gingen hinein(wir waren ja schließlich zwischen 8.30 und 15.00 Uhr da) und sahen erstmal nur eine kleine Hütte, welche noch nicht verfallen und verputzt aussah, also konnte dies auch nicht das Historische sein. Daneben tat sich dann so etwas ähnliches wie ein Hubschrauberlandeplatz auf, doch es traten auch kleine Säulen zum Vorschein und dieser Landeplatz war auch abgeteilt. Die Frau der kleinen Hütte begrüßte uns freundlich und wir grüßten ebenso freundlich in Griechisch zurück(ein paar Brocken Griechisch sollte man für einen solchen Fall auf jeden Fall können, aber auch wenn man sich zurecht finden will, sollte man zum mindestens die Schriftzeichen dieses Landes kennen. Denn sonst könnte man sich schneller verfahren, als wir es taten.). Wir sahen einige Menschen in Badesachen eine Treppe hochlaufen und so stiegen wir sie hinab. Unten tat en sich dann viele Steine und eine Steinbucht auf und manche Menschen gingen dort baden.


*Das Wasser und Unterwasser*

Das Wasser selbst sah bis auf die vielen bepflanzten Steine erstmal sehr einladend aus und ich hatte sowieso vor baden zu gehen(wenigstens einmal auf der Insel). Also zog ich mein Tauchzeug(Taucherbrille, Schnorchel und Taucherlatschen) an und versuchte ganz vorsichtig die Steine runter zu gehen, denn es gab dort keinen Strand. Ich nahm auch meine neue Unterwasserkamera mit und schnorchelte etwas in dem anfangs kaltem Wasser herum. Unterwasser war es wirklich beeindruckend, überall nur Steine mit Pflanzen überragt und die Fische sahen etwas bunter aus(nicht so normal grau wie in Vourvourou). Ich schwamm einmal ungefähr 400m nach links und fotografierte viel, dann wollte ich eigentlich auch noch ungefähr 400m nach rechts schwimmen(links und rechts von meinem Vater aus gesehen, der bleib nämlich draußen und passte auf unsere Sachen auf). Beim nach rechts schwimmen irritierte mich eine Höhle, die wie eingeschnitten aussah, welche allerdings auch schon älter sein musste, da viele Steine innen drinnen lagen. Ich fotografierte diese ebenfalls und wollte auch rein schwimmen, doch dann tauchte plötzlich ein Octopus vor mir auf, ich drehte mich ganz schnell um und schwamm weg, weg zu meinen Vater und ging raus aus dem Wasser. Was aber allerdings gar nicht so einfach war, da man über die glibberigen Steine hinaus gehen musste.
Dann musste man wieder die fast 100 großen Stufen nach oben steigen und nochmals ein paar Meter in die Höhe zum Auto gehen, man merkte also doch, dass die Insel sehr hoch gelegen war und viele Berge und Vulkane beherbergt.


*Der weitere Verlauf des Tages*

Nun wollten wir erstmal zum Quartier um ein Mittagsmahl zu uns nehmen und ich wollte nach dem Tauchen auch duschen gehen. Nachdem wir eine 5-Minuten-Terrine aus Deutschland gegessen hatten und ich duschen gegangen war, fuhren wir dann nochmal in die Nähe des Hafens um uns genau die Strecke zum Hafen einzuprägen, um uns etwas zu essen für morgen Früh und für die Fähre zu kaufen. Dabei bemerkten wir, dass in Mirina viele Soldaten an Türen stehen und dass diese Soldaten keine Bezeichnungen trugen. Auch kamen uns einige Armeefahrzeuge entgegen. Heute(13.7.2005) gingen wir dann in einer nicht zu weit entfernten Taverne essen. Dort bekommt man nationale griechische Gerichte, Fisch, Gegrilltes, aber auch vegetarisches Essen(was nicht jede Taverne führt). In dieser Taverne war es sehr gemütlich und sehr familiär, das Essen war völlig frisch zubereitet, sogar mein Lieblingsessen Mpifteki(natürlich in griechischer Schrift anders geschrieben) war völlig frisch und das erlebt man ja nun wirklich nicht oft. Wann erlebt man in Deutschland schon, dass eine Boulette frisch zubereitet wird, für einen Gast? Dann gingen wir wieder zu unserem Studio zurück und schliefen bis um 4 Uhr des nächsten Tages, denn dort sollte ja unsere Fähre schon wieder abfahren.


*Die Fähre nach Kavala*

Wir fuhren mit einem anderen Schiff, als wir zur Insel fuhren, aber wir hatten die gleiche Gesellschaft gebucht. Jetzt nannte sich das Schiff ‘SAOS II’, dieses Schiff war auch neuerer als das andere, aber auch teurer. Jedoch war der Aufenthalt nicht unbedingt angenehmer und auch hier sind wir später mit einer Verspätung von 1 1/2 Stunden nach Kavala eingefahren. Die Fähre selbst war nicht unbedingt komfortabler, es waren weniger Toiletten für mehr Fahrgäste vorhanden und die Sitzplätze im Innenraum waren auch begrenzter als bei der Fahrt zur Insel. Also kann man bei ‘SAOS II’ allgemein sagen, dass sie zwar um ca. 10% teurer war aber doch weniger Komfort bat.


*Fazit*

Die Verbindung zur Insel ist zwar etwas kompliziert und mit ein wenig Stress verbunden, trotzdem kann man sagen, dass diese Insel für ältere Menschen eher geeignet ist als für junge. Diese Insel ist sehr ruhig und man findet dort wenig Tourismus, jedoch viel Armee. Im gesamten könnte ich vielleicht eine Woche auf der Insel verbringen, doch dann würde mir langweilig werden und ich würde wieder nach einer Ausweichmöglichkeit suchen(die eine Insel ja kaum bietet). Daher würde ich eine ruhige Herbstwoche auf der Insel für Senioren empfehlen, doch junge Menschen sollten sich entweder eine andere Insel oder doch lieber das Festland als Ferienort aussuchen.


Tschau


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Limnos ist eine griechische Insel in der Ägäis vor der türkisch-griechischen Grenze mit wenig Tourismus.
Allgemeine Informationen Limnos
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