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1,00 € | 4T 2Std. | 0 | ||
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![]() Es gibt immer wieder etwas Neuesein Testbericht von Goldband2004-12-27 18:27:09 vom 27.12.2004 Empfehlung: ja Vorteile: für viele etwas...Nachteile/Kritik: keinDas 1. Mal lernte ich diesen Ort vor ca. 30 Jahren auf einer Wanderung von Cämmerswalde über den Schwartenberg kennen. Damals bot er bis auf das Schloss Purschenstein nicht viel. Es wurde im 14. bis 16. Jahrhundert erbaut und 1646 schwer durch einen Brand zerstört. Der älteste Teil ist der Bergfried, der noch aus dem 14. Jahrhundert erhalten ist. Die übrigen Gebäude wurden zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert verändert. Im alten Schosspark mit Schwanenteich und sehr alten Bäumen kann man spazieren gehen. Heute kommt man nicht nur wegen Seiffen durch diesen Ort, sondern viele Besucher kommen wegen der Museen nach Neuhausen. Apropos wie kommt man eigentlich dahin? Nun, die meisten werden mit dem Auto anreisen. Wenn man von Dresden komm, nimmt man die 170 und dann weiter über Dippoldiswalde, Frauenstein, Rechenberg-Bienenmühle, Sayda. Man kann auch von Rechenberg-Bienenmühle über Cämmerswalde nach Neuhausen gelangen. Kommt man von Chemnitz, fährt man über Zschopau, Marienberg, Olbernhau nach Neuhausen. Es gibt auch Busverbindungen von Dresden und wahrscheinlich auch von Chemnitz, was ich aber nicht sicher weiß. So nun weiter zur Ortsgeschichte und den Sehenswürdigkeiten. Der Ort entstand im Schutz der Burganlage Purschenstein und wurde 1495 Borssenstein oder Neues Haus genannt. Ab 1551 gibt es den Namen Neuhausen. In Neuhausen gibt es heute 4 Museen: Zuerst nenne ich das einzige Nussknackermuseum Europas, dann das Glashüttenmuseum, das Stuhlmuseum und eine Motorradausstellung im Schloss. Über das Nussknackermuseum habe ich bereits einen Bericht geschrieben, aber damals leider in der falschen Kategorie eingestellt. Hier gebe ich deshalb nur eine Zusammenfassung dazu. Im Museum werden 3700 Nussknacker aus 30 Ländern auf 400qm Fläche. Die Familie Löschner begann 1966 zu sammeln. Der älteste erzgebirgische Nussknacker wurde um 1870 in Seiffen hergestellt. Der kleinste in dieser Sammlung misst 4,9 mm. Der größte ist 5,87 Meter und wurde in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. Geöffnet ist das Nussknackermuseum: werktags von 9 bis 18 Uhr, Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr Das Glashüttenmuseum wurde 1996 eröffnet. Es befindet sich in der historischen Purschensteiner Frohnfeste und zeigt Ausstellungsstücke von einstigen Glasmachern im Erzgebirge. 1488 wurde die Neuhausener Glashütte Heidelbach gegründete und war bis um 1830/40 tätig. Vor einigen Jahren haben wir dieses Museum zufällig bei der Suche nach einer Gaststätte entdeckt. Es hat uns sehr gut gefallen und war sehr interessant. Mittwoch bis Sonntag ist es von 10.00 - 12.00 Uhr 13.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Seit einigen Jahren gibt es ein weiteres Museum, welches in einer ehemaligen Stuhlfabrik eingerichtet wurde. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Neuhausen Stühle gefertigt. Zuerst in Handarbeit und später in bis zu 14 Stuhlfabriken. Nach dem 2. Weltkrieg kam es zur Großserien-und Massenproduktion. Heute stellt das technische Museum "Alte Stuhlfabrik Neuhausen" Maschinen aus. Man lernt darin die Herstellung eines Stuhles vom Holzbrett bis zum fertigen Stuhl kennen. Dieses Museum kennen wir noch nicht von innen. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns das auch noch ansehen werden. Durch die Hinweistafel an der Straße nach Cämmerswalde bin ich darauf aufmerksam geworden und für diesen Bericht habe ich dann im Internet dazu gelesen. Die Öffnungszeiten sind: Montag - Freitag 0900-1800 Uhr Sa, So, Feiertag 0900-1700 Uhr Im Festsaal des Schlosses kann schließlich der Motorradinteressierte eine Privatsammlung ansehen. Sie besteht aus 86 Motorräder. Die Motorräder wurden alle in der DDR zwischen Jahren 1949 bis 1989 produziert und verkauft. Eine Familie Schwarz hat die Motorräder gesammelt und stellt sie als Leihgabe kostenlos zur Verfügung. Weitere Gründe nach oder in die Nähe von Neuhausen zu fahren, sind der Schwartenberg mit 798m Höhe und einer schönen Aussicht auf Neuhausen und Seiffen, die Rauschentalsperre bei Cämmerswalde und natürlich Seiffen. Die Talsperre im Ortsteil Rauschenbach wurde von 1961 - 1968 erbaut. Von der Staumauer, die 346m lang ist, hat man einen schönen Blick auf Rauschenbach, Neuhausen und den Schwartenberg. Sie kann ca.15,2 Mio.qm Wasser speichern und dient der Trinkwasserversorgung für das obere Erzgebirge bis Freiberg und Chemnitz. Im Jahr 1971 verbrachte ich mit meinen Eltern im ehemaligen FDGB-Heim am Fuße der Talsperre einige Urlaubstage und damals wanderten wir auch das 1. Mal zum Schwartenberg und nach Neuhausen. So schließt sich der Kreis. Seit dieser Zeit war und bin ich immer mal wieder in diesem kleinen, aber recht interessanten und schön gelegenen Ort. Vielleicht habe ich euch neugierig gemacht. Es gibt noch mehr zu entdecken. Da gibt es noch 2 Flugzeuge in Cämmerswalde, eine große Spieluhr und ... na, sucht es selbst, wenn ihr einmal nach Neuhausen fahrt. ... |
mausi4, 15.12.2005
lg
Zuckermaus29, 11.01.2007
Liebe Grüße Jeanny :o
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Allgemeine Informationen Neuhausen
gelistet seit: 27.12.2004
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| Allgemeine Informationen Kategorie: Kultur Typ: Museum |
