Ich habe in meinem Bericht *mehrbesucher.com* davon erzählt, dass ich mir mehr Besucher auf meiner Homepage wünsche und deshalb nach einem sogenannten *Besuchertauscher* gesucht habe. Nachdem ich von *mehrbesucher.com* über eine katastrophale Anmeldeprozedur und eine Unzahl an misslungenen Klickversuchen nicht hinaus kam, hielt ich nach einem anderen Anbieter Ausschau. Durch Zufall stieß ich auf *traffic-sharing.de*.
Layout
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Kurz und knapp (- Interessierte können sich die Seite ja live anschauen -): Einfach und anschaulich strukturiert, im Blauton gehalten und mit zahlreichen übersichtlichen Tabellen ausgestattet. Es sind kaum Buttons vorhanden, dafür viele Links, die jedoch deutlich hervorgehoben sind.
Anmeldung
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Die Anmeldung lies ich völlig problemlos hinter mir, was mich schon positiv überraschte, nachdem ich mit *mehrbesucher* so schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Nachdem ich einen Usernamen, meinen Vor- und Nachnahmen, Wohnort, E-Mail-Adresse und Passwort eingegeben hatte war die Sache schon fast erledigt. Ich wartete nur noch auf eine Bestätigungsmail (10 Sekunden später), in dem ein Zugangslink enthalten war, den ich kurz anklickte. Und schon konnte es losgehen.
Grundsätzliches
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V ielleicht wissen einige noch nicht, worum es bei so einer Besuchertausch-Seite geht. Deshalb möchte ich dieses System kurz erklären. Es geht darum, dass man selbst diverse Internetseiten ansieht und dafür mit Punkten belohnt wird. Bei traffic-sharing heißen diese Punkte *credits* oder *coins*. Diese Belohnungspunkte sammelt man nun fleißig auf einem Konto und kann sie - wann immer man will - in Seitenaufrufe umwandeln. Nun schaut sich also ein anderes Mitglied meine Seite an und erhält dafür ebenfalls Punkte.
Meist werden einem Vorgaben gemacht. Zum Beispiel muss man eine Seite mindestens 20 Sekunden offen lassen oder man soll Pop-up’s akzeptieren. Andere bestehen darauf, dass man diese Seite anklickt und ein wenig darin rumsurft.
traffic-sharing
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tra ffic-sharing ist stolz drauf, dass es vier verschiedene Surf-Systeme anbietet. Ich selbst finde dieses Angebot recht verwirrend. Im sogenannten Klick-Surf klickt man - wie der Name schon sagt - einen Link an und muss diesen 30 Sekunden lang am Bildschirm stehen lassen. Ich werde in diesem Fall meistens neugierig und klicke mich wirklich etwas durch die Seite. Andererseits kann man das Fenster auch in den Hintergrund schieben, ist aber nicht vor diversen Pop-up’s gefeit. Im Explorer könnte man zwar die Einstellung *Pop-up’s unterdrücken* vornehmen, aber diese Pop-up’s geben bei traffic-sharing zusätzliche Punkte (coins), die man sich ja nicht entgehen lassen will.
Apropos coins! Wie gesagt, coins bekomme ich, wenn ich Pop-up’s in meinem Explorer dulde. Nach 10 zugelassenen Pop-up’s werden mir eine gewisse Anzahl an coins angeboten. Möchte ich diese coins erhalten - natürlich will ich (!!) - muss ich innerhalb von zehn Sekunden eine eingeblendete Code-Ziffer kopieren, in einem Kästchen einfügen und dieses bestätigen. Das klingt kompliziert, was? Nun, damit geht traffic-sharing sicher, dass man diese Pop-up’s nicht einfach nur mitlaufen lässt und sie nicht anssieht. Denn irgendwo zwischen diesen Pop-up’s könnte ja dieses Bestätigungsfeld aufgehen, dass der User sich nicht entgehen lassen will, oder?
Was kann ich mit diesen Coins anfangen? Ich kann sie - wenn ich 10.000 (!!) von diesen Dingern gesammelt habe - in eine Prepaid-Card der Telekom im Wert von 15.- EUR umtauschen. 10.000 coins sind aber eine ganze
Menge und ich schätze mal, die nächsten zehn Jahre werde ich dieses Ziel nicht erreichen. Außerdem ist fraglich, ob man dann seine Belohnung auch ausgezahlt bekommt. Übrigens: Bei 250.000 coins erhält man ein Nokia 3410-Handy im Wert von angeblich 199.- EUR!!! Ich schätze mal, es wird einfacher sein, die coins wieder in Auto-Surf-Credits umzuwandelt, was als Alternative angeboten wird.
Aber zurück zu den drei anderen Angeboten. Nummer Zwei ist der Auto-Surf. In diesem Fall wird alle zwanzig Sekunden ein neues Fenster geöffnet, dass sich dann für gewöhnlich in den Vordergrund drängt. Ist man also am surfen und hat den Auto-Surf-Seite in den Hintergrund oder in die Taskleiste verbannt, öffnet sich diese Seite alle zwanzig Sekunden automatisch. Was für den Anbieter Sinn und Zweck ist, ist für mich als Benutzer natürlich ziemlich nervig. Andererseits kann ich davon ausgehen, dass auch andere User nach dem gleichen System arbeiten wie ich und die jeweiligen Seiten gleich wieder wegklicken ohne sie zu beachten.
Dann gibt es noch den Erotik-Klick-Surf und den Erotik-Auto-Surf, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten, jedoch Sex-Seiten enthalten, die teilweise recht eindeutig sind. Soviel ich weiß, sind diese Surf-Gebiete nur mit Angabe des Alters und andere personenbezogenen Sicherheitsinfos wählbar. Da ich mich dort aber nicht angemeldet habe, kann ich leider keine Erfahrungen wiedergeben.
Neben diesen vier angebotenen Surf-Systemen gibt es auch noch den Spirit-Link. Inwiefern sich dieser Link vom Klick-Link unterscheidet, habe ich bis heute nicht verstanden. Ich weiß nur, dass ich diese Spirit-Links mit meinen gesammelten coins kaufen kann. Aber das kann ich mit den Klick-Links auch. Also... fragt mich nicht, ich konnte keinen Unterschied erkennen.
Die eigene Page
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So, und nun zur wichtigsten Sache. Ich möchte also meine Homepage publik machen. Ich wähle am oberen Bildschirmrand das URL-Center aus. Dort kann ich eines der vier Surf-Systeme (Klick-Surf, Auto-Surf etc.) auswählen und meine URL eingeben. Es ist möglich, mehrere Seiten gleichzeitig oder zeitlich versetzt laufen zu lassen, indem ich eine aktiviere und den Rest deaktivere. So kann ich eine URL mit meiner Homepage belegen und die andere vielleicht mit meiner eBay-mich-Seite. Bei Auto-Surf hat es auch einwandfrei funktioniert. Bei Klick-Surf habe ich bis heute noch keinen einzigen Besucher erhalten. Vielleicht liegt es daran, dass sämtliche User den Auto-Surf bevorzugen - vielleicht läuft aber auch etwas anderes falsch. Ich bin der Sache noch nicht weiter nachgegangen...
Referrals
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Viel leicht kennt ihr *Refferals* durch andere Vergütungssysteme. Refferals sind *Ebenen*, die man erklimmen kann, indem man andere User wirbt. In der ersten Ebene erhalte ich 8 Prozent der ersurften Credits des neugeworbenen Users. In der zweiten Ebene noch 5 Prozent und in der dritten Ebene nur noch 2 Prozent. Diese Credits werden meinem Konto gutgeschrieben und können jederzeit eingelöst werden.
Was finde ich gut?
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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Überblick über das technische Angebot von traffic-Sharing geben. Alles kann ich wirklich nicht widergeben (z.B. ein Gästebuch gibt es auch), da es sehr umfrangreich ist, und auch ich einige Sachen noch nicht verstanden habe. Ich möchte euch jetzt viel lieber erzählen, was ich persönlich von der Seite halte.
Das Layout hat mich wegen seiner Einfachheit und seiner ordentlichen Gliederung überzeugt. Kein Schnick-Schnack lenkt vom eigentlichen System ab. Die Anmeldung war einfach und zuverlässig, was mich positiv überrascht hat. Das Surf-System funktioniert, soweit ich das überprüfen kann. Wobei ich dies allerdings nur durch die aufgeführte Statistik belegen kann. Um sicher zu gehen, müsste sich eine zweite Person anmelden und darauf warten, dass meine Homepage auf ihrem Bildschirm erscheint. Diese Kontrolle durchzuführen, ist mir zu müßig.
Was finde ich schlecht?
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Achtung, jetzt kommt’s! Obwohl es zwei separate Sex-Surf-Kategorien gibt, wird man auch auf den normalen Surf-Ebenen mit Sexbildchen und diversen Angeboten belästigt. Eine Beschwerde über dieses Angebot kann man sich sparen, da in den AGBs ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Sexdarstellungen erlaubt sind, wenn sie nicht gegen die Sittlichkeit verstoßen und auch für Leute unter 16 Jahren zugelassen sind. Nach welchen Kriterien diese Seiten genehmigt werden, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich finde diese Surf-Angebote jedenfalls mehr als störend.
Da ich auch annehmen muss, dass die Leute, die diese Seiten einstellen, auch meine Seite besuchen, hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Na prima! Auf solche Besucher kann ich - ehrlich gesagt - verzichten Ich würde mich über seriösen und ehrlich-interessierten Besuch freuen, aber solche Leute sollen sich von meiner Seite bitte fern halten.
Ein weiterer Nachteil: Pop-up’s mit eindeutigen Aufforderungen, Programme, Flashs und ähnliche Einrichtungen runterzuladen. - Ständig wird ein Pop-up eingeblendet, in dem ich aufgefordert werde, irgendetwas zu installieren. Nein danke! Ich klicke als auf *NEIN*, werde nochmals gefragt, ob ich es ernst meine.... klicke auf *JA* und erhalte nochmals einen Hinweis, ob ich es mir nicht noch mal überlegen will. Auch diesmal klicke ich genervt eine abweisende Antwort und etwa fünf Sekunden später wiederholt sich das Spielchen nochmals. Nach dem achten oder neunten Mal gebe ich es schließlich auf und schließe die gesamte traffic-sharing.de-Seite!!
Fazit
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Siche rlich erhalte ich viele neue Besucher auf meiner Homepage. Wobei ich jedoch davon ausgehen kann, dass diese Besucher meine Seite nur im Hintergrund laufen lassen und sie keines Blickes würdigen. Na prima, das bringt’s!! Außerdem glaube ich, dass die Qualität dieser Besucher nicht meiner Wunschvorstellung entsprechen.
Hinzu kommt das eigentliche Surfen, das äußerst nervig und anstrengend ist. Ständig öffnen sich irgendwelche Pop-up’s, so dass ich manchmal 30 offene Fenster am Bildschirm habe, die sich ständig in den Vordergrund schieben.
Die Sex-Seiten sind äußerst störend und der Hauptgrund, warum ich von traffic-sharing abrate! Finger weg von dieser nervtötenden Besuchertausch-Seite - der Aufwand lohnt sich nicht.