Fürstenfeldbruck
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Fürstenfeldbruck gebraucht & neu

Fürstenfeldbruck Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Cosmopolitin

Fürstenfeldbruck, das ist die schöne Kreisstadt an der Amper!

ein Testbericht von 2005-04-07 19:54:16 vom 07.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Kreisstadt mit schönem Stadtkern und viel Geschichte und Kultur...
Nachteile/Kritik: fällt mir keines ein!
Daten zum Ort:

Die oberbayerische Kreisstadt Fürstenfeldbruck hat ca. 33.500 Einwohner bei einer Fläche von 30,47 km².
Zur Stadt Fürstenfeldbruck gehören noch die Ortsteile Aich,
Gelbenholzen, Kreuth, Lindach, Pfaffing, Puch, Rothschwaig und Weiherhaus.
25 km sind es zur Landeshauptstadt München, 35 km nach Augsburg und ca. 20 - 30 km zu den oberbayerischen Seen: Starnberger See, Wörthsee, Pilsensee und Ammersee.

Fürstenfeldbruck hat einige Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Klosterkirche Fürstenfeld mit der Klosteranlage und dem Stadtmuseum, den Marktplatz mit den alten Bürgerhäusern, die Leonhardskirche, das Alte Rathaus und die Stadtbibliothek Aumühle.


Der Ortsname:

Fürstenfeld und Bruck fanden erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit ihren Namen endgültig zusammen. Entstanden sind sie getrennt voneinander.
Die Ansiedlung am Amperübergang erhielt ihren Namen von der Brücke über dem Fluss (Amper), genauso wie viele andere Orte in Bayern auch. Große Bedeutung erlangte Fürstenfeldbruck (damals noch Bruck) durch die Salzstraße, die die Amper überquerte. Den Schutz der Brücke und die Erhebung des Zolls übertrugen die welfischen Landesherren ihren Dienstmannen, den Herren von Gegenpoint, die ihre Burg auf dem nahegelegenen Berg, dem heutigen Nikolausberg, hatten.
Wo das heutige Kloster steht war früher das Feld der Fürsten, woher der Name Fürstenfeld kommt.

Nach der Klosteraufhebung entwickelte sich der Markt Bruck zu einem wirtschaftlichen und verwaltungsmäßigen Zentrum des ganzen Bezirkes.
1821 wurde Bruck Sitz des Rentamtes (Finanzamtes)
1823 wurde es Sitz des aus Bereichen der bisherigen Landgerichte Dachau und
Landsberg gebildeten Landgerichtes Bruck.
1873 Anschluss an die Eisenbahnlinie München-Lindau
1883 Errichtung einer Sparkasse
1892 Inbetriebnahme des ersten gemeindlichen Elektrizitätswerkes in Bayern
1909 Messungssamt (heute Vermessungsamt)

Unterschiedliche Schreibweisen des Marktes Bruck durch diese Behörden zwangen 1908 die Regierung, einen einheitlichen Ortsnamen festzulegen: Seitdem heißt der Ort "Fürstenfeldbruck".


Das Kloster Fürstenfeld:

Weil Herzog Ludwig II. "der Strenge" von Bayern seine Gemahlin
unter dem unberechtigten - Verdacht der Untreue hinrichten ließ,
erhielt er vom Papst eine Sühneleistung auferlegt. So gündete der Herzog auf des Fürstens Felde an der Amper ein Kloster des
strengen Zisterzienserordens, das Mönche des niederbayerischen Aldersbach besiedelten. Als Hauskloster der Wittelsbacher stand es auch stets in der besonderen Gunst der bayerischen Herrscherfamilie.
Auch die Verbindung von Ludwigs Sohn, dem späteren Kaiser Ludwig dem Bayern, zum Kloster war sehr eng, er nannte es 'Denkmal väterlicher Bußgesinnung'.

Ludwig der Bayer war einer der bedeutendsten Kaiser. Am 11. Oktober 1347 starb er in der Nähe des Klosters unterhalb des Dorfes Puch (heutiger Stadtteil von Fürstenfeldbruck) auf der Bärenjagd. Am Unglücksort steht heute die Kaisersäule an der Abzweigung nach Puch. Das Herz von Kaiser Ludwig soll in Fürstenfeld begraben sein.

Das Kloster Fürstenfeld bildete bis zur Säkularisation im Jahre 1803 den geistigen und geistlichen Mittelpunkt der Region Fürstenfeldbruck. Nach der Aufhebung des Klosters wurde die bisherige Klosterkirche 1816 zur königlichen Landhofkirche ernannt. Heute ist sie in Besitz des Freistaats Bayern und dient als Nebenkirche der Pfarrei St. Magdalena in Fürstenfeldbruck.
Die Klostergebäude werden u.a. als Polizeischule und als Stadtmuseum genutzt. Im Klosterkomplex liegt auch das moderne Veranstaltungsforum
Fürstenfeld und der Klosterladen.
Die ehemalige Zisterzienser-Abteikirche Mariä Himmelfahrt ist ein prachtvolles Zeugnis des bayerischen Barock.
Die Kirche ist für Besichtigungen an Sonn- und Feiertagen von 13.30 Uhr bis
16.30 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten kann sie nur durch das Eingangsgitter bewundert werden.


Das Kulturzentrum am Kloster:

Eingebettet in das historische Areal des ehemaligen Zisterzienserklosters liegt das Veranstaltungsforum Fürstenfeld. Es ist inzwischen eines der wichtigsten Kulturspielstätten der Region Fürstenfeldbruck.
Die Grünanlagen in unmittelbarer Umgebung des ehemaligen Klosters Fürstenfeld wurden nach dem Umbau weitgehend originalgetreu als großzügige Wiesenflächen wieder hergestellt.

In Fürstenfeldbruck wird gerne und oft gefeiert. Zu jeder Jahreszeit können sich Bewohner wie Besucher der Kreisstadt auf Feste freuen. Ob Fasching, Frühlingsfest, Volksfest, Christkindlmarkt oder natürlich das Altstadtfest - in “Bruck”, wie es von allen liebevoll genannt wird, ist immer etwas los. Sehr beliebt ist der jährlich stattfindende Mittelalterliche Markt auf dem Klostergelände. Genauso beliebt sind die Brucker Kulturnacht, das Brucker Weinfest, die Fürstenfelder Gartentage, sowie der Fürstenfelder Kultursommer. Das Weinfest ist immer am ersten Samstag im September (nur bei schönem Wetter). Und im Café Brameshuber am Marktplatz finden von September bis April jeden ersten Freitag im Monat Tanzabende statt.


Fürstenfeldbruck kulinarisch:

Das Lesecafe in der Aumühle ist ein in Bayern einzigartiger Treffpunkt! Täglich gibt es ein kulinarisches Buffett. Fünf Tageszeitungen und ein umfangreiches Zeitschriftenangebot liegen kostenlos zum Lesen aus. Hier ist es möglich, einen Imbiss zu sich zu nehmen, französische oder englische Zeitschrift zu lesen oder eine Runde Schach zu spielen. Im Turm gibt es Videoabspielplätze und Internet-Terminals, die von jedermensch genutzt werden können.

An lauen Sommerabenden sind die Restaurants direkt an der Amper sehr beliebt. Hierzu gehört die Pizzeria VENEZIA, die Pizzeria RATZENKAMMERL und die Eiskonditorei Al-Ponte.

Seit Mai 1980 hat Coca-Cola ihren Sitz in Fürstenfeldbruck und versorgt von dort aus ganz Süddeutschland mit Getränken!


Das Rathaus:

In “Bruck” bestand bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts kein Bedarf für ein Rathaus. Erst 1866 schuf man durch Umbau eines Geschäftshauses am Marktplatz ein Rathaus, das heutige “Alte Rathaus“. Dort wo heute der “Kachelofen” (der Sitz der Sparkasse) am Marktplatz steht, wurde 1934 das “neue Rathaus” erbaut.
1973 zog die Stadtverwaltung in das Gebäude des Landratsamtes am nördlichen Ende des Marktplatzes. Wer von München aus auf der B2 durch Fürstenfeldbruch hindurchfährt, der fährt über den Marktplatz hinweg direkt auf das Rathaus zu.

Am 30. September 1935 wurde Fürstenfeldbruck schließlich zur Stadt erhoben:


Mit dem Aufbau der Luftwaffe, der in etwa zeitgleich begann, wurden schließlich die Pläne zur Errichtung des Fliegerhorstes realisiert. Nach dem Krieg, im Jahre 1947, machten Flüchtlinge und Vertriebene mehr als ein Drittel der Gesamteinwohnerzahl aus.


In Fürstenfeldbruck ist man sportlich!

Das Sportzentrum der Stadt Fürstenfeldbruck wurde bereits in den siebziger Jahren großzügig angelegt.
Es gibt ein Fußballstadion mit rund 3.000 Sitz- und Stehplätzen. Dort trägt der SC Fürstenfeldbruck seine Heimspiele aus.
8 städtische Tennisplätze (Sandplätze) können im Sportzentrum genutzt werden.
Stockschießen ist im Sommer auf der Anlage an der Klosterstraße und im Winter im Eisstadion möglich.
Auch eine BMX-Bahn mit 8 Startplätzen, 8 Hindernissen und
3 Steilkurven gibt es in Fürstenfeldbruck.
Hier toben sich auch Skater auf der Skateboardbahn aus.
Zwei Reithallen und zwei Außenreitplätze sind in der Nähe des Klosters für die Freunde des Reitsports vorhanden.
Der 2.200 m lange Trimm-Dich-Pfad wurde 1999 gründlich überholt und nach modernen medizinischen und technischen Anforderungen umgestaltet.

Südlich des Ortsteiles Puch an der B 2, Richtung Augsburg auf der rechten Seite, liegt das Pucher Meer. Der 5,6 ha große Badesee, der von drei unterirdischen Quellen gespeist wird, ist seit Jahren bei den Bewohnern von Fürstenfeldbruck und Umgebung beliebt.

Über zahlreiche Wander- und Radwanderwege kommt man leicht in das landschaftlich reizvolle Brucker Umland z.B. zum Germeringer See, zum Mammendorfer Freibad und zum Olchinger See.
Im Westen und Süden grenzen große Waldgebiete an die Stadt und im Osten unmittelbar an die Innenstadt das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Emmeringer Hölzl.
Auf dem rund 200 km langen Ammer-Amper-Radweg, der mitten durch Fürstenfeldbruck führt kommt man von Moosburg bis Oberammergau durch zahlreiche romantische Altstädte.

Fürstenfeldbruck, zwischen Augsburg und München gelegen, das ist die schöne Kreisstadt an der Amper.
Ob historischer Stadtkern mit dem Alten Rathaus, der St. Leonhardskirche, dem Café Brameshuber (übrigens das Geburtshaus des Ferdinand von Miller) oder die weit über Fürstenfeldbrucks Grenzen hinaus bekannte Klosterkirche Fürstenfeld - Fürstenfeldbruck ist immer einen Besuch wert.

Ich fahre immer wieder gerne dort hin! Ob zum Essen in einem der schönen Restaurants, oder zum Bummeln durch die Altstadt, auch schon mal am Sonntag zu einem Gottesdienst in der Klosterkirche und vor allem immer dann, wenn der Mittelalterliche Markt stattfindet.

Und falls jemandem dieser Bericht bekannt vorkommt, ich schreibe auch bei Ciao!
...
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 13.09.2005
Durch deinen bericht habe ich einen guten Einblick in die Stadt nehmen koumlnnen. LG, Antje
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