IBIS Köln Barbarossaplatz Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Die Leiter im Aufzug...
ein Testbericht von Travelwriter2005-08-02 21:40:48vom 02.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: IBIS Standard, gutes Frühstück, nahe am Stadtleben...Nachteile/Kritik: Kleines Bad, kleine Garderobe
Mein bevorzugtes Ibis Hotel in Köln ist eigentlich das IBIS Köln Messe, doch zum Vergleichen probiere ich immer wieder auch gerne andere Häuser aus.
------ Buchung
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Deshalb buchte ich diesmal über die Website der Accorhotels ein Hotel, von dem ich zwar schon öfters gelesen hatte, das ich aber selbst noch kennen gelernt hatte: IBIS Köln Barbarossaplatz.
----- Preis
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Der Preis betrug 49 Euro für eines der 208 Zimmer (in diesem Hotel zahlt man pro Zimmer und nicht pro Bett) plus 9 Euro für das Frühstück. Als Besitzer der Accor Favorite Guest Karte bekam ich davon noch 10% abgezogen und zum Empfang eine Einladung an die Bar.
Die Preise in dem Hotel schwanken übrigens während des Jahres zwischen 46 Euro (Juli, August) und 59 Euro. Während Messezeiten gehen sie dann auf 99 Euro hoch und die zweite Person muss dann erstmals dazu zahlen: 12 Euro. Hunde und andere Haustiere dürfen sich freuen: Sie zahlen immer nur 4 Euro, auch zu Messezeiten...
----- Lage/Anfahrt
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Am Hauptbahnhof löste ich eine Kurzstreckenkarte um 1,30 Euro (geht sich bis Barbarossaplatz aus) und fuhr mit der Straßenbahnlinie 18 zur Station Barbarossaplatz. Die Strecke führte direkt Hotel vorbei, so dass ich mich gut orientieren konnte. Nach dem Ausstieg musste ich nur einige Meter gegen die Fahrtrichtung gehen und schon war ich im Hotel. Es fahren übrigens auch die 16 und 19 dorthin.
Doch das ist nicht alles was man über die Lage sagen kann. Das Hotel liegt relativ nahe am Zülpich, wo es verschiedene Möglichkeiten zum Essen gibt, Und genau dort wollte ich nämlich wirklich hin. Das Hotel lag also im Vergleich zum IBIS Messe etwas näher am Leben der Stadt.
----- Parken
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Für die Autofahrer verfügte das Hotel über eine Tiefgarage wo man Plätze um 7 Euro je Tag mieten kann.
----- Check-In
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Die Dame am Desk war zwar gerade im Stress, doch ließ sie mir es nicht wirklich merken. Der Meldeschein war auf Basis meiner Buchungsdaten bereits ausgefüllt, ich musste nur noch unterschreiben.
Die Rezeption war übrigens mittelgroß, vielleicht für die Größe des Hauses fast ein wenig zu klein. Rechts davon erstreckte sich der Frühstücksraum, links davon die Bar mit einigen Tischen und Sitzplätzen.
Dort drangen gerade Schreckensschreie an mein Ohr. Im TV lief Fußball und scheinbar landete eben in diesem Augenblick der Ball ins falsche Tor.....
----- Aufzug/Barrierefreiheit
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Aber mich interessierte mein Zimmer mehr als der Spielstand und so strebte ich zu einem der drei Aufzüge. Natürlich erwischte ich genau jenen, der etwas Besonders darstellte.
Es war mein erster Aufzug, der in der Fahrgastkabine eine Leiter zum Besteigen des Kabinendachs aufwies. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich bereits als James Bond über diese Leiter den Bösewicht im Aufzugschacht hoch jagen, doch ... ping ... der vierte Stock war erreicht und ich fiel aus meinen Tagträumen.
Das Hotel war, soweit ich es beurteilen konnte, barrierefrei.
----- Zimmer
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Das Zimmer öffnete ich mit einer Lockarte und stand in einem Zimmer, so vertraut wie mein Wäscheschrank zuhause. Das ist der Vorteil von stark standardisierten Zimmern. Ich sage immer: 'Wenn du was in einem IBIS Hotelzimmer verlierst, findest du es im nächsten IBIS Hotel an der selben Stelle wieder'.
Auch in diesem Zimmer dominierten die
Farben Ocker (Spannteppich), Grün (Vorhänge) und weiß (Wände). Auch hier stand mir ein Ganzkörperspiegel zur Verfügung, auch hier war die Garderobe viel zu klein für meine Jacken und Hosen.
Einzig das aufgehängte Gemälde eines weiteren IBIS Standortes versprach Abwechslung, diesmal blickte ich auf ein Kloster im portugiesischen Porto.
Auch der Blick aus dem Fenster fiel auf eine der zahlreichen Kirchen Kölns, so war für meine seelische Erbauung ausreichend gesorgt.
Im TV gab es den üblichen Fernblick mit ca. 35 Kanälen. Eine Besonderheit der IBIS Kette ist die konsequente Bereithaltung eienr sauberen Programmzeitschrift, die auch hier wieder auslag. So konnte ich mir den besten TV Kanal bequem aussuchen. Pay TV wurde übrigens keiner angeboten.
----- Arbeitsmöglichkeiten
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Einzig bei den Arbeitsmöglichkeiten gab es Abwechslung. IBIS hat inzwischen aufgerüstet, nun hätte ich auch über Wireless LAN ins Internet einsteigen können.
Ansonsten standen mir an einem ausreichend großen Tisch zwei Steckdosen zur Verfügung, fürs Modem gab es eine analoge Anschlussmöglichkeit, die Beleuchtung kam von einer Lampe direkt über mir. Trotz Doppelzimmer gab es leider nur einen Stuhl.
Kopieren und Faxen hätte ich in der Rezeption lassen können, die Antwortfaxe hätte ich aber im Papierkorb im Bad entsorgen müssen. Denn leider gab's keinen eigenen Papierkorb unter dem Tisch, was ich persönlich bevorzugt hätte.
----- Bad
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Aber nun zum Bad, klein und fein wie immer. Föhn, Rasierspiegel und Badehaube darf man sich bei IBIS nicht erwarten. Dafür gab es einen Seifen/Shampoospender zentral für Waschbecken und Dusche, auch die Wärme wurde für beide Systeme zentral geregelt. Und auch nicht von Nachteil: Es gab eine eigene Heizung für das Bad, natürlich nur sinnvoll in den kalten Wintermonaten.
Zwei Besonderheiten gab es aber doch. Die unsäglichen Klappfenster im Bad waren mattiert und verhinderten deshalb den Blick ins Bad und in der Dusche fand ich endlich mal eine praktische Ablage für den Waschlappen vor.
Der Duschkopf war leider etwas alt (es gingen ihm zwar nicht die Haare aus, dafür aber die Düsen) und auch das Regeln der Wassertemperatur ging etwas zäh vonstatten.
----- Bar/Minibar
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Alt hätte ich auch ausgesehen, wenn ich mich auf eine Minibar gefreut hätte. So was gibt es nämlich bei IBIS nicht. Dafür gibt es aber bei IBIS zuverlässig einen 24h Service in der Rezeption was Getränke und kleine Snacks betrifft. Und die eigentliche Bar hatte im IBIS Barbarossaplatz von 06:30 bis 01:00 offen.
----- Restaurant
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Laut Website verfügte das Hotel sogar über ein Restaurant, allein es fiel mir nicht auf. Von der Lage her müsste es im großen Frühstücksraum gewesen sein, doch dieser war zumindest an diesem Tag hübsch abgedunkelt.
Ich vermute mal, wegen der Nähe zum Zülpich und den vielen Restaurants und Kneipen dort, besteht ohnehin keine große Nachfrage nach einem IBIS Steak mit Pommes.
----- Bett/Nachtruhe
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Ich war ohnehin müde und wollte nur noch ins Bett. Auch hier verfügte das Hotel ganz nach IBIS Standart über ein schön breites Doppelbett mit einer Decke und zwei Polster. In der Garderobe lag eine zweite Decke für eine eventuelle zweite Person bereit.
Links und rechts befanden sich die typischen Nachttischbrettchen mit zweistufig regelbarer Beleuchtung. Durch die Lage gleich neben dem Tisch konnte ich bequem auch die Steckdosen dort für das Mobiltelefon (mein Wecker) verwenden.
Durch die Lage zum Hinterhof schlief ich tief und fest, Gäste an der Straßenseite müssen wahrscheinlich mit dem typischen Lärm einer großen Straße mit starkem Straßenbahnverkehr rechnen.
Allerdings kann man es im Zimmer auch im Sommer bei verschlossenem Fenster gut aushalten, denn ...
----- Klimaanlage
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... das Zimmer verfügte über eine gut funktionierende Klimaanlage. Theoretisch hätte ich es sogar auf 15°C kühlen können, aber das wäre wohl Energieverschwendung gewesen.
----- Frühstück
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Reden wir lieber vom Frühstück. Dieses nahm ich in einem großen Saal ein, der mich vor allem durch den Gebrauch der Farben gut gefiel. Die Umgebung war ja nicht so tolle, auf der eine Seite ging's zur Straße raus, auf der anderen Seite zum Hinterhof. Aber durch bunte Tücher und Bilder an den Wänden wirkte der Raum wieder sehr angenehm.
Auch beim Frühstück scheint IBIS in die Offensive gegangen zu sein. Es gab deutlich mehr Angebot bei den Wurstsorten, als ich es bisher gewohnt war. Mehr noch, beim IBIS Barbarossaplatz waren die leckeren Sachen auch in deutsch und englisch beschriftet.
Leider gab es auch nach dieser Erweiterung des Sortiments keine Rühreier mit Speck, dafür wie immer eine Auswahl an Marmeladen, Müslies, Joghurts und ein wenig Obstsalat. Besonders lecker fand ich diesmal die noch warmen Kuchenstücke.
Das Frühstück wurde von 6:30 bis 10:00, feiertags bis 11:00 gereicht und kostete 9 Euro. Die Teilnahme am Frühstück wurde durch Abchecken der Zimmernummer registriert. Man kann übrigens bei IBIS auch ab 4 Uhr und bis 12 Uhr ein reduziertes Frühstück um 4 Euro konsumieren.
----- Check-Out
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Aber für mich war die Zeit des Abschieds gekommen. Das Auschecken verlief zügig, die Beträge wurden korrekt verbucht, auch der Rabatt wurde korrekt abgezogen. Das Zahlen mit Kreditkarte war kein Problem.
In einem kurzen Gespräch klärte ich noch die Modalitäten bzgl. Wireless LAN. Vielleicht werde ich es einmal in Anspruch nehme, im Augenblick ist es mir aber noch zu teuer.
----- Resümee
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Für mich bleibt aber trotz der zahlreichen positiven Punkte dieses Hotel der IBIS Kette trotzdem die 2x Wahl. Die erste Wahl wird weiterhin das Hotel IBIS Messe wegen seinem modernen Bad und seiner ruhigen Lage sein. Dafür ist das IBIS Barbarossaplatz näher am Leben in der Kölner Innenstadt. Ich selbst würde es genau dann wieder nehmen, wenn das IBIS Messe ausgebucht sein sollte.
Köln, Juni 2005
----- Kontakt/Adresse lt. Website
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IBIS Köln Barbarossaplatz
Neue Weyerstrasse 4
50676 KÖLN
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Informationen zu IBIS Köln Barbarossaplatz
Technische Daten und ProdukteigenschaftenHotel der IBIS Kette in der Nähe Barbarossaplatz
Allgemeine Informationen IBIS Köln Barbarossaplatz
gelistet seit: 02.08.2005Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung:
Allgemeine Informationen
Typ: Hotel
Kategorie: Unterkunft