Seilerseebad, Iserlohn
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Seilerseebad, Iserlohn
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Seilerseebad, Iserlohn

Platz 17 in der Kategorie "Mehr zu Nordrhein-Westfalen". Typ: Erholung / Es handelt sich um ein Sport- und Solebad im sauerländischen Iserlohn ...mehr
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Seilerseebad, Iserlohn Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Saandy

Rein ins kühle Nass!

ein Testbericht von 2005-08-31 17:42:10 vom 31.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: tolle Entspannungsmöglichkeiten im Solebereich, Sauberkeit...
Nachteile/Kritik: Preisstaffelung
rgendwie sind Feiertage oftmals langweilig und deshalb haben mein Freund und ich am Karfreitag beschlossen, mit ein paar Freunden nach Iserlohn ins Seilerseebad zu fahren.
Da ich eine totale Wasserratte bin, teste ich gerne neue Freizeitbäder, allerdings hatte ich es bis dahin immer noch nicht ins Seilerseebad geschafft, das vor einigen Jahren erst gebaut wurde. Also wurde es langsam Zeit, dem Seilerseebad mal einen Besuch abzustatten und so landeten wir also am Karfreitag im Seilerseebad.

Die Gliederung meines Berichtes entspricht in etwa dem Ablauf meines Besuches im Seilerseebad. Ich werde insbesondere auf die folgenden Themen eingehen:

I. Adresse und Anfahrt
II. Parkplätze
III. Öffnungszeiten
IV. Preise
V. Kabinen
VI. Duschen
VII. Vom Sportbad…
VIII. …durch die Gastronomie…
IX. …ins Solebad
X. Was Euch sicherlich auch interessiert
XI. Kann ich im Seilerseebad auch etwas anderes machen als plantschen?
XII. Website des Seilerseebads
XIII. Fazit

Und nun gehts richtig los:

I. Adresse und Anfahrt
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Das Seilerseebad liegt im schönen Iserlohn, direkt am Seilersee, der vielleicht einigen Eishockey-Fans durch seinen Eishockey-Verein, die Iserlohn Roosters bekannt ist. Die Adresse lautet:

Seilerseebad
Seeuferstraße 26
58636 Iserlohn
Tel.: (02371) 80 71 71 2
Fax: (02371) 80 71 79 9

Zu Erreichen ist das Bad über die A46. Man fährt bei der Abfahrt Iserlohn-Zentrum von der Autobahn ab und folgt der Beschilderung zum Seilerseebad. Von der Autobahn-Abfahrt sind es ca. 400 m bis zum Seilerseebad, das direkt neben der Eissporthalle am Seilersee liegt.

II. Parkplätze
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Vor dem Bad sind normalerweise ausreichend Parkplätze vorhanden. Da die Parkplätze allerdings von den Besuchern des Schwimmbads, der Eishalle und des Seilersees gemeinsam genutzt werden, kann es vielleicht unter Umständen bei Veranstaltungen (z. B. Eishockeyspielen) zu Engpässen bei den Parkplätzen kommen. Generell sind allerdings für den normalen Betrieb genügend Parkplätze vorhanden.

III. Öffnungszeiten
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Das Seilerseebad ist zu den folgenden Zeiten geöffnet:
Sportbad:

Montag - Freitag
06.30 - 08.00 Uhr
(Frühschwimmen)

Samstag / Sonntag / Feiertag
08.00 - 09.30 Uhr
(Frühschwimmen)

Montag
08.00 - 21.30 Uhr
(Warmbadetag)

Dienstag
13.00 - 20.00 Uhr

Mittwoch
08.00 - 21.30 Uhr

Donnerstag
13.00 - 21.30 Uhr

Freitag
08.00 - 17.00 Uhr

Samstag
08.00 - 17.00 Uhr

Sonntag / Feiertag
08:00 – 20:30 Uhr


Solebad:

Montag - Freitag
10:00 - 21:30 Uhr

Samstag / Sonntag / Feiertag
09:00 - 20:30 Uhr

**Das Bad schließt jeweils eine halbe Stunde nach Ende der Badezeit**

IV. Preise
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Das Thema Eintrittspreise ist sicherlich ein interessantes Thema.
Zuerst einmal werde ich die Eintrittspreise hier einfügen und dann zu diesem Thema Stellung nehmen.

Sportbad:
(Erwachsener / Kind)
Frühschwimmen
2,50 € / 2,50 €

Ermäßigte Zeit
(Mo-Fr 13-17 Uhr,
Sa/So 8-13 Uhr)
2,00 € / 1,50 €


Tageskarte
3,50 € / 3,00 €

Abendkarte
(Mo, Mi, Do
19-22 Uhr)
2,00 € / 1,50 €

Solebad:
(Erwachsener / Kind)
Morgenkarte
(Mo-Fr 10-13 Uhr)
5,00 € / 5,00 €

Abendkarte
(Mo-Fr 19-22 Uhr)
5,00 € / 5,00 €

Tageskarte
6,00 € / 6,00 €

Außerdem gibt es für Sport- als auch Solebad Familienkarten, die sich vom Preis her auch sicherlich lohnen, wenn man mit 1-2 Erwachsenen und 2-3 eigenen Kindern das Bad besucht. Ich werde jedoch nicht weiter darauf eingehen, wie viel man wirklich spart, denn das könnt ihr dann auch der Website des Seilerseebads entnehmen, die ich später angeben werde.

Wie ihr oben sehen könnt, hat man die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob man nur das Sportbad nutzen oder auch im Solebad entspannen möchte.
Ich finde die Preise insgesamt recht hoch angesiedelt. Wenn ich mir überlege, dass ich in einigen normalen Hallenbädern 2,00 € bis höchstens 2,50 € für eine Tageskarte bezahle, dann finde ich 3,50 € für eine Tageskarte schon recht hochgegriffen.
Wenn man die Karte für das Solebad kauft, darf man auch das Sportbad nutzen, jedoch natürlich nicht anders herum.
Insgesamt hat mich hier ziemlich geärgert, dass man, wenn man nicht in den ermäßigten Zeiten kommt, direkt eine Tageskarte kaufen muss. Ich bin es aus anderen Bädern gewöhnt, dass man auch die Möglichkeit hat, eine Karte für 1, 2 oder 4 Stunden zu kaufen. Hier war ich also sehr überrascht und auch ein bisschen angesäuert, dass man, wenn man nicht in der ermäßigten Zeit schwimmt, direkt eine Tageskarte kaufen muss, wobei man natürlich dazusagen muss, dass der ermäßigte Tarif (5,00 €), der eine Karte für 3 Stunden beinhaltet, nicht wirklich proportional zur Tageskarte ist, die ja dann nur 6,00 € kostet.
Weiterhin fand ich es sehr ärgerlich, dass man als Student keine Ermäßigung bekommt. Es ist doch eigentlich normal, dass die Studentenkarten in preislich in etwa bei den Kinderkarten liegen, aber hier war das leider nicht so.
Insgesamt finde ich die Preise also sehr hoch und recht ungeschickt gemacht. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass sie durch die Preise vielleicht die Schulden, die durch den Neubau des Bads entstanden sind, tilgen möchten, da das Bad erst vor einigen Jahren (~ 5 Jahre?) neu gebaut wurde und die Technik auf dem neuesten Stand ist.

V. Kabinen
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Nachdem wir dann unseren ersten Frust, der durch die Preise am Eingang entstanden war, überwunden hatten und wir uns dann nach einigem Überlegen doch für die Solebad-Tageskarte für 6,- € entschieden hatten, bekamen wir ein Armband mit Schlüssel für den Kabinenschrank. Für zwei von uns war allerdings „unten“ keine Kabinenschrank mehr frei, wie die Dame an der Kasse uns sagte und deshalb bekamen wir „oben“ eine Kabine. Zusätzlich zu ihrem blauen Schlüsselarmband bekamen die, die oben bleiben mussten ein gelbes Armbändchen, wobei wir den Sinn davon erst recht spät verstanden.
Hier zur Erklärung: Man bekommt ein gelbes Armband, wenn man eine Solebad-Karte hat und ein blaues Armband, wenn man nur eine Sportbad-Karte hat. Wenn allerdings die Kabinenschränke im Solebad-Bereich alle belegt sind, kann man auf die Kabinen im Sportbad ausweichen, bekommt dann allerdings zum blauben Sportbad-Armbändchen ein gelbes Plastikarmband. Ich denke, dass man das bekommt, damit das Personal dann sieht, dass man trotz des blauen Schlüssels, das Solebad nutzen darf.
Nun aber zu den Kabinen an sich:
Ich muss sagen, dass wir am Anfang schon etwas irritiert waren mit den Angaben „oben“ und „unten“ der Dame an der Kasse, da wir ja alle noch nie in dem Bad waren und deswegen auch nicht direkt wussten, was sie meint. Die Beschilderung innerhalb des Kabinenbereichs erschloss sich uns leider auch erst nach einiger Zeit. Ich fand sie nicht so logisch, aber irgendwann hatten wir dann doch raus, dass die Leute mit den blauen Schlüsseln „oben“ im Sportbadbereich bleiben mussten und die Leute mit den gelben Armbändchen über die Treppe nach „unten“ in den Solebadbereich gehen sollten.
Nachdem wir also das Drehkreuz am Eingang durchquert hatten, das sich dadurch öffnete, dass jeder sein Armband, an dem neben dem Schlüssel auch ein Chip angebracht ist, dieses Arm vor eine bestimmte Stelle am Drehkreuz hielt, gings also in die jeweiligen Kabinen.
Neben normalen Einzelkabinen gibt es auch größere Kabinen für Familien und / oder Rollstuhlfahrer. Wir haben uns natürlich für jeder für eine Einzelkabine entschieden. Dazu gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu berichten; es waren ganz normale Kabinen, wie es sie in jedem Schwimmmad gibt. Sie sind nicht zu klein, sondern man hat genug Bewegungsfreiheit. Aus der Kabine rausgekommen, standen wir dann vor den Schränken, in denen wir unsere Taschen verstauen konnten. Dazu ist zu sagen, dass jedem Besucher durch eine Nummer am Armband ein bestimmter Schrank zugeordnet ist und man außer des Schlüssels keine Münze braucht. Dies finde ich sehr gut, da man sonst oft das Problem hat, dass man gerade kein Kleingeld oder ein Pfandchip zur Hand hat. Die Schränke sind normal groß, wie in den meisten Schwimmbädern; neben den normalen schmalen Spinten gibt es dort allerdings auch kleinere Schränke, wenn man nur Kleinigkeiten wie Wertsachen zu verstauen hat.

VI. Duschen
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Die Duschen sind von den Kabinen durch eine milchige, sehr undurchsichtige Glastür abgetrennt. Vom Vorraum der Duschen führt auch noch eine Tür zu den Toiletten. Im Duschraum steht ein Regal, auf dem man sein Handtuch während des Duschens ablegen kann. Ich würde sagen, dass insgesamt ausreichend Duschen vorhanden sind, wobei zwei Duschen durch eine Umrandung von den anderen Duschen abgetrennt sind. Ich drücke auf den Knopf an der Dusche und direkt fließt schönes warmes Wasser über meinen Körper. Die Temperatur lässt sich über einen Knopf an der Dusche sehr gut regeln. Auf die Sauberkeit der Duschen werde ich weiter unten näher eingehen.

VII. Vom Sportbad…
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Nachdem ich nun abgeduscht war, musste ich nur noch ein weiteres Drehkreuz passieren, indem ich wieder mein Armband vor das Drehkreuz hielt und endlich stand ich im Schwimmbad, genauer gesagt, im Sportbad.
Mir fiel direkt auf, dass das Schwimmbecken eine interessante Form hat, da es nahezu quadratisch ist, während ich das von anderen Sportbädern nur kenne, dass das Schwimmbecken meist rechteckig ist. Auf der Webseite des Seilerseebades habe ich dann erfahren, dass das Becken 33,33 m lang und 25 m breit ist und es daher sowohl für Wasserballspiele als auch für Kurzbahnmeisterschaften geeignet ist.
Im vorderen Teil des Beckens ist der Nichtschwimmerbereich, der durch eine recht große Kette (so eine wie im Fernsehen bei Schwimmwettkämpfen die einzelnen Bahnen voneinander trennt) vom Schwimmerbereich abgetrennt ist. Der Nichtschwimmerbereich kann durch einen Hubboden auf verschiedene Tiefen gebracht werden (0,90 m – 2 m). Der Schwimmerbereich ist zwischen 2 und 4 Metern tief. Im Schwimmerbereich sind hat man die Möglichkeit, einen Sport von den zwei 1-Meter-Brettern oder dem 3-Meter-Brett wagen, wobei meist nur das 1-Meter-Brett geöffnet ist und das 3-Meter-Brett nur auf Nachfragen und unter Aufsicht geöffnet wird. Das ist im Grunde nicht schlecht, da ja durch einen ungeschickten Sprung vom 3-Meter-Brett sicherlich einiges passieren kann. Daher ist es sicherlich sinnvoll, dass ein Bademeister das Geschehen am 3-Meter-Brett beobachtet. Im Nichtschwimmerbereich darf man wohl mit Wasserbällen spielen, wie der Schwimmmeister anmerkte, jedoch aus irgendeinem Grund nicht mit Softbällen, wobei ich nicht verstehe, warum das so ist. Naja, nun gut, viel weiteres gibt es zum Sportbad eigentlich nicht zu sagen, außer, dass ich das Wasser beim Reingehen als etwas kühl empfunden habe, was allerdings sicherlich daran lag, dass ich warm geduscht hatte. ;-) Ich denke mal, dass das Wasser im Sportbecken sicherlich die normale Hallenbad-Temperatur hatte.
Irgendwie fand ich es im Sportbad nicht so spannend und ich war doch sehr neugierig, was mich im Solebad erwarten würde, ich meine, wenn ich schon „so viel“ dafür bezahlt habe. Also gings am Kinderbecken, welches mich wohl eher nicht interessierte, das allerdings auf der Website als „Wasserspielgarten“ bezeichnet wird, die Treppe runter. Allerdings kamen wir nicht direkt zum Solebad, sondern erst gings…

VIII. …durch die Gastronomie…
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Ich denke, dass es sicherlich bewusst so angelegt wurde, dass man direkt durch das Bistro geführt wird, denn somit erhält das Bistro mehr Aufmerksamkeit und man überlegt sich sicherlich eher, etwas dort zu verzehren. Ich finde es also schon sehr berechnend, dass man das Bistro durchqueren muss um vom Sportbad zum Solebad (oder umgekehrt) zu gelangen. Viel Weiteres kann ich eigentlich nicht über das Bistro erzählen, was die Qualität der Speisen und Getränke angeht, da ich dort nichts verzehrt habe. Ich kann nur sagen, dass man dort bargeldlos etwas kauft. Am Eingang des Seilerseebads steht ein Kassenautomat, mit dessen Hilfe man Guthaben auf sein Chip-Armband laden kann, das man dann benutzen kann, um etwas im Bistro zu kaufen. Natürlich gibt es nicht verbrauchtes Guthaben hinterher am Kassenautomaten zurück ;-) Ich habe mir die online verfügbare Preisliste des Bistros angesehen und muss sagen, dass ich die Preise nicht zu teuer, sondern eigentlich angemessen finde. Neben alkoholfreien Getränken (z.B. Cola 0,3l 1,50 €, verschiedene Säfte 0,25l 1,50 €, Kaffee 1,60 € ), gibt es dort auch alkoholische Getränke (u. a. Veltins oder Iserlohner Pilsener 0,33l 1,50 €). Für den Hunger gibt es verschiedene Snacks wie z.B. verschieden belegte Bagels (2,50 €), Pommes (1,50 €), Salatteller (3,50 € - 6,80 €). Wie ich schon erwähnt habe, weiss ich nicht, wie es dort schmeckt, ich kann nur soviel sagen, dass ich gesehen habe, dass jemand ein Bagel bestellt hatte und da hatte derjenige schon recht viel auf dem Teller und das nur für 2,50 €. Sah wirklich lecker aus, aber ich war ja nicht zum Essen ins Schwimmbad gefahren, sondern wollte endlich…

IX. …ins Solebad
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Nun war ich also endlich, nachdem ich am Ausgang des Bistros noch mal ein Drehkreuz mit der mittlerweile bekannten Technik durchquert hatte, im Solebad angekommen und konnte es kaum erwarten, ins Wasser zu kommen. Also legte ich mein Handtuch auf einen der zahlreichen Liegestühle und ab gings ins Wasser. Sofort fiel mir auf, dass das Wasser viel wärmer war als im Sportbad, allerdings denke ich, dass das in jedem Solebad so ist, da man sich ja im Solebecken nicht unbedingt so sehr bewegt wie im Sportbecken und der Körper somit schneller auskühlt. Das Solebecken ist aufgeteilt in einen inneren und einen äußeren Bereich, wobei ich mich fast ausschließlich im Außenbereich aufgehalten habe. Durch eine Art Vorhang kann man vom Innenbereich in den Außenbereich gelangen. An der einen Seite des Außenbeckens sind Massagebänke, die allerdings nicht die ganze Zeit in Betrieb sind. Nachdem wir uns eine Zeit dort hingelegt hatten und einfach die Seele baumeln gelassen haben, fing es aus den Düsen in den Fliesen langsam an zu blubbern. Allerdings hatten wir eher das Gefühl, dass die Anlage „Husten“ hatte, da das Blubbern immer wieder aufhörte und auch nicht so richtig in Gang kam. Aus anderen Bädern bin ich es gewohnt, dass es wirklich sehr blubbert auf solchen Massagebänken, aber das im Seilerseebad nicht so war, wurde es mir schnell auf der Massagebank langweilig. Ich bewegte mich ein Stückchen weiter zu den, ich nenne es mal „Wasserfällen“ ;-) Die genaue Bezeichnung dafür kenne ich nicht bzw. sie fällt mir jetzt spontan nicht ein. Es handelt sich dabei um Metallpfosten, aus denen durch einen Schwallduschkopf das Wasser mit viel Druck herauskommt. Mit viel Druck…das ist in diesem Fall nicht übertrieben, da ich den Druck zu stark fand und das auf mich prasselnde Wasser mit nicht entspannt hat, sondern mir richtig wegtat. Ich hatte auch ein bisschen Probleme, dem enormen Druck standzuhalten und wurde immer wieder ein Stückchen vom Wasserstrahl weggedrückt, so dass es schon recht schwierig war, direkt unter dem Schwall stehenzubleiben. An dieser Stelle muss ich dazusagen: Nein, ich bin nicht extrem dünn und schwach, sondern habe eine normale Statur und trotzdem war es für mich eine Anstrengung unter dem Wasserschwall stehenzubleiben.
Nun wurde es mir unter dem „Wasserfall“ zu bunt und da ich alle Besonderheiten im Außenbecken ausgereizt hatte, schwamm ich zurück ins Innenbecken, um zu erkunden, was es dort noch an Besonderheiten gibt.
Ich bin zum Rand geschwommen und was sehe ich da?
Außerhalb des Beckens ist eine Nische in der Wand. Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich direkt das Becken verlassen und erstmal geschaut, was sich in der Nische verbirgt. Nachdem ich das Schild gelesen hatte, das an der Nische angebracht war, wusste ich Bescheid und ich konnte es kaum erwarten, die Nische zu testen.
In der halbrunden Nische bzw. in DEN Nischen, denn es gibt noch eine weitere auf der anderen Seite befindet sich eine sogenannte Aromadusche. Man hat zwei verschiedene Knöpfe (einen roten, einen blauen) zur Auswahl, die man betätigen. Neben den Knöpfen stehen auch die Bezeichnungen des jeweiligen Aromas, allerdings lässt die Bezeichnung nicht unbedingt auf den Duft schließen. Da ich eher auf warmes Wasser stehe, habe ich auf den roten Knopf gedrückt und das Wasser fing langsam an, aus der Dusche zu plätschern. Sofort breitete sich ein angenehmer Duft nach tropischen Früchten und Blumen, ein eher süßlicher Duft aus und das schöne warme Wasser prasselte auf meinen Körper. In der Dusche ist es relativ dunkel, sie wird nur von drei bunten Strahlern erhellt, die unterschiedliche Farben haben und die verschiedenen Ablaufstufen des „Duschprogramms“ signalisieren. Wenn die Lichter alle nacheinander angegangen sind, gehen sie alle aus und das Wasser hört auf, das der Dusche zu prasseln. Dann habe ich den blauen Knopf auch noch ausprobiert, allerdings war das nichts für mich, dass das Wasser, das aus der Dusche kam, kalt war und mich an einen unangenehmen Regen erinnerte. Das ausströmende Aroma roch zwar auch sehr angenehm, nämlich eher frisch, vielleicht ein kleines bisschen nach ätherischen Ölen. Ich habe dann abgewartet, bis der „blaue Duschspaß“ vorbei war und habe dann lieber wieder „rot geduscht“.
Nachdem ich mich dann endlich von der Dusche losgerissen hatte, bin ich in den sogenannten Inhalationsraum gegangen. Es handelt sich dabei um einen Raum, der an eine Dampfsauna erinnert. Durch seltsame Konstruktionen an der Decke wird kontinuierlich ein bestimmter Duft versprüht. Ich nehme an, dass der Duft mit Wasser versetzt ist, da durch das Ausströmen des Duftes Nebel im Inhalationsraum entsteht und die Luft dort recht feucht ist. Nach Angaben des Bads wird jeden Tag ein anderer Duft im Inhalationsraum versprüht. Karfreitag war es Minze. Ich muss sagen, dass es schon ein wenig entspannend war, ein paar Minuten im Inhalationsraum zu verbringen, aber auf der anderen Seite wurde es dort auch schon nach einigen Minuten langweilig, vor allen Dingen, wenn man allein dort drinsitzt, weil man das Gefühl hat, dass die Zeit einfach nicht rumgeht. Der Nebel im Inhalationsraum wirkt sich wohl wohltuend auf die Atemwege aus.
Nachdem ich dann schon recht bald wieder aus dem Inhalationsraum hinausgegangen bin, habe ich das Entspannungsbecken entdeckt. Entspannung ist immer gut, also gings ab ins Entspannungsbecken. Dieses ist relativ klein, allerdings haben trotzdem knapp zehn Leute soviel Platz, dass niemand sich bedrängt fühlt. Der Unterschied zum normalen Solebecken besteht darin, dass das Wasser mit 10% gesätigter Thermalsole angereichert ist, während im normalen Solebecken nur 2-3% Sole enthalten ist. Wenn man aus Versehen Wasser an den Mund bekommt, bemerkt man direkt, den Unterschied, da das Wasser extrem salzig schmeckt. Der Besuch im Entspannungsbecken wirkt sich förderlich auf die Behandlung von Hautproblemen wie z. B. Neurodermitis u. a. Krankheiten aus. Ich habe mich im Entspannungsbecken sehr wohlgefühlt. Nachdem ich das Becken verlassen hatte und meine Haut getrocknet war, bemerkte ich, dass sich Salz auf meiner Haut abgesetzt hatte. Ich konnte es zwar nicht sehen, sondern nur fühlen, aber ich denke, dass ist wohl ein Hinweis dafür, dass im Entspannungsbecken wirklich verhältnismäßig viel Sole enthalten ist.
Im Solebereich gibt es außerdem noch ein Kneippbecken. Es hat wie gewohnt eine Stange in der Mitte, an der man sich während des Wassertretens festhalten kann. Die Besonderheit bei diesem Becken ist, dass der Boden nicht gefließt ist, sondern Steine auf dem Boden liegen, die dem Becken eine gewisse Natürlichkeit verleihen. Ich muss schon sagen, dass ich die Steine an einigen Stellen an den Füßen unangenehm fand, allerdings regen Steine und die Kälte des Wassers den Kreislauf ziemlich an. Vom Kneippbecken aus führt eine Treppe direkt ins normale Solebecken, allerdings muss ich sagen, dass die ersten Sekunden im warmen Wasser nicht so angenehm waren, weil das Gefühl an den Beinen dem Gefühl gleichkam, als wenn man im Winter draußen war und die Finger dann im Warmen langsam „auftauen“ und deswegen schmerzen. Vielleicht nicht ganz angenehm, aber bei regelmäßiger Anwendung sicherlich förderlich für die Durchblutung.
Nun war mein Seilerseebad-Besuch langsam am Ende angelangt und da ich Duschen und Kabinen ja schon ausführlich beschrieben habe, werde ich darauf nun natürlich nicht mehr eingehen.

X. Was Euch sicherlich auch interessiert…
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Sauberkeit:
Über die Sauberkeit im gesamten Bad kann ich eigentlich nur Gutes berichten. Insgesamt war es sehr sauber. Das Wasser wirkte sehr sauber (soweit ich das als Laie beurteilen kann) und auch Duschen und Kabinen waren wirklich gepflegt. In der Dusche habe ich nicht übermäßig viele Haare auf den Fliesen gesehen. Manchmal ist es in Schwimmbädern so, dass es in den Duschen unangenehm, genauer gesagt „muffig“ riecht. Das ist mir im Seilerseebad allerdings nicht aufgefallen. Auch die Toiletten waren sehr sauber und ich konnte glücklicherweise, was ja für Schwimmabdtoiletten recht selten ist, keinen unangenehmen Geruch feststellen.

Personal:
Naja, ich würde das Personal insgesamt als mittelmäßig beschreiben. Von der Dame am Eingang fühlte ich mich leider nicht so gut beraten, da sie eigentlich bemerkt haben müsste, dass wir das erste Mal dort waren und deswegen nicht direkt wussten, wohin wir gehen mussten. Im Badebereich habe ich dann zwei Bademeister gesehen. Einer davon wirkte sehr unfreundlich und grimmig. Er sagte uns, dass das Spielen mit einem Ball im Nichtschwimmerbereich des Sportbades nur mit einem Wasserball erlaubt sei, allerdings gab er keine Erklärung dafür, denn meines Erachtens ist das Spielen mit einem Softball nicht gefährlicher als mit einem Wasserball. Generell machte mir dieser Bademeister einen verbitterten Eindruck. Der andere Bademeister war recht freundlich. Die Frage ist, ob zwei Bademeister für das gesamte Bad reichen. Ich bin mir nicht sicher, ob noch mehrere Bademeister dort gearbeitet haben, ich kann mich im Moment nur an die beiden erinnern.

Behindertengerechtigkeit:
Ich würde das Seilerseebad als wirklich sehr behindertengerecht beschreiben. An jedem Drehkreuz, das man passieren muss, ist auch eine Tür vorhanden, so, dass man auch mit einem Rollstuhl ins Bad und die unterschiedlichen Bereiche gelangen kann. Es stehen spezielle, größere Kabinen für Rollstuhlfahrer und evtl. deren Begleitperson zur Verfügung. Natürlich gibt es auch Toiletten für Rollstuhlfahrer. Am Beckenrand des Sportbades ist ein – ich nenne es mal – Kran, angebracht, mit dem behinderte Menschen ins Wasser gelangen können. Außerdem ist mir aufgefallen, dass am Sportbecken und am Solebecken jeweils eine flache Treppe ist, die den leichteren Einstieg ins Becken ermöglicht, wenn man Probleme hat, über eine „Schwimmbeckenleiter“ ins Wasser zu gelangen. Der Höhenunterschied, den man zwischen Sport- und Solebad überwinden muss, kann durch einen Fahrstuhl überwunden werden. Somit sind beide Badebereiche auch für Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, zu erreichen.

XI. Kann man im Seilerseebad auch anderen Dinge außer Schwimmen machen?
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Ja, das kann man.
Im Solebereich sind einige Solarien, die man benutzen kann, wenn man vorher den erforderlichen Betrag auf den Chip am Armband geladen hat. Es ist wirklich sehr positiv, dass die gesamte Abrechnung über diesen Chip erfolgt, dann man somit nicht gezwungen ist, Bargeld mit den Badebereich zu nehmen. Leider kann mich jetzt gerade nicht mehr daran erinnern, wie teuer eine Sonnenbankeinheit war. Ich weiss nur, dass eine Einheit 7 Minuten dauert. Pro Armband ist allerdings der Solarienbesuch aus gesundheitlichen Gründen auf 14 Minuten, also 2 Einheiten begrenzt.
Im Seilerseebad ist außerdem noch eine Massagepraxis untergebracht, die ich allerdings nicht genutzt habe und zu der ich aus diesem Grund auch leider nichts weiter erzählen kann.

XII. Website des Seilerseebades
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www.seilerseebad.de
Die Website informiert im Grunde genommen über alle wichtigen Attribute des Seilerseebades. Allerdings möchte ich die Seite nun nicht weiter auseinander nehmen. Da soll sich einfach jeder seine eigene Meinung drüber bilden.

XIII. Fazit
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Tja, nun die große Frage: Wie bewerte ich das Seilerseebad insgesamt. Diese Frage spukte mir schon die ganze Zeit durch den Kopf, während ich den Bericht geschrieben habe und ich hoffe, dass ich nun endlich zu einer guten Entscheidung finde.
Wenn man mal etwas anderes als ein normales Schwimmbad erleben und sich dabei noch ein bisschen entspannen möchte, ist das Seilerseebad sicherlich mal eine willkommene Abwechslung. Die Frage ist, ob man für das gleiche Geld in anderen Kombibädern mehr oder weniger geboten bekommt und da bin ich mir insgesamt nicht ganz sicher. Im Seilerseebad gibt es einige Dinge, die ich bisher nicht kannte, wie z. B. die Aromaduschen, das relativ natürlich angelegte Kneipp-Becken, den Inhalationsraum und das Entspannungsbecken. Ich denke, dass diese Dinge dafür führen, dass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Das Sportbad hat für mich nicht unbedingt etwas Besonderes, naja, es ist halt ein Schwimmbad. ;-) Das Solebad ist allerdings wirklich schön, wenn man einen entspannten Nachmittag verbringen möchte. Allerdings habe ich schon an einigen Stellen das Gefühl gehabt, dass die Betreibes des Bades ein bisschen auf Kommerz aus sind (u. a. weil man direkt durch das Bistro geführt wird und wegen der sehr ungewöhnlichen Staffelung der Eintrittspreise.)
Ich denke, dass es nach dem Abwägen aller Vor- und Nachteile richtig ist, das Seilerseebad mit 4 von 5 Sternen zu bewerten, denn insgesamt war der Besuch – vor allem nachdem ich den Besuch während des Verfassens meines Berichts noch einmal reflektiert habe – lohnenswert und ich denke, dass ich dort sicherlich noch einmal hinfahren werde.

Ich hoffe, mein Bericht hat Euch nicht zu sehr gelangweilt.
Ich freue mich natürlich über jede Lesung, Bewertung und jeden Kommentar und danke Euch schon mal dafür!

LG, Eure Saandy
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Mogry1987
Mogry1987, 10.03.2006
In dem Seilerseebad war ich oft....ist echt klasse da: ... SH Würd mich über Gegenlesung freuen : LG Mogry :
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Informationen zu Seilerseebad, Iserlohn

Technische Daten und Produkteigenschaften
Es handelt sich um ein Sport- und Solebad im sauerländischen Iserlohn
Allgemeine Informationen Seilerseebad, Iserlohn
gelistet seit: 31.08.2005
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Allgemeine Informationen
Typ: Erholung 
Seilerseebad, Iserlohn im Vergleich
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