Zentrum der chinesischen Archäologie
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Platz 1 in der Kategorie "Xi'an". Typ: Stadt / Die berühmte Terrakotta Armee - terracotta warriors - aus Xian. Ein weiteres Weltwunder menschlichen, chinesischen Schaffens. Erst 1975 wurde ...mehr
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Zentrum der chinesischen Archäologie Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Schlingel62

XIAN : das "Zentrum der chinesischen Archäologie"

ein Testbericht von 2002-10-14 08:05:41 vom 14.10.2002
Empfehlung: ja
Vorwort:
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Ganz individuell waren wir in China unterwegs, da war es kein Thema, dass wir auch Xian und der weltberühmten Terakotta-Armee einen Besuch abstatteten. Mit dem Flieger kamen wir von Peking nach Xian (Sian ausgesprochen). Heute ist Xian das Zentrum der chinesischen Archäologie. Aber wir ließen es uns zunächst mit ganz anderen Genüssen gut gehen: den Kulinarischen.

Eine Unterkunft war schnell gefunden, dies ist kein Problem, da man hier mit Englischkenntnissen einigermaßen durchkommen. Ausserdem kann man sich ja mit „Händen und Füßen“ verständigen.

Doch zurück zu den kulinarischen Genüssen in XIAN:
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An fast jeder Straßenecke werden nicht nur in Xian, Jiaozi und Baozi in Bambuskörben gegart. Die leckeren Teigklößchen sind das chinesische Fast Food – und etwas ganz besonderes. Baozi können mit allem Möglichen gefüllt sein: Fisch, Fleisch, Gemüse. Gekocht wird in riesigen Bottichen.

Die Straßenküchen sind auf Massen eingestellt – und die sind in China verwöhnt. So gab es auch für uns in Xian dampfend heiß und superlecker: Baozi direkt aus dem Körbchen.

So haben wir ganz frisch aus dem Kochtopf einiges ausprobiert. Es hat hervorragend geschmeckt. Die berühmten „Durchfallprobleme“ bekam keiner von uns vier.

Am nächsten Tag widmeten wir uns dem spektakulären Fund der Kriegerstatuen, die das Grab des Ersten gottgleichen Herrschers bewachen.

Die „Terakotta-Armee“ ist als „achtes Weltwunder“ berühmt und ein Pflichtprogramm auf allen China-Rundreisen. Auf mindestens 7000 Figuren wird die verblüffend individuell gestaltete, zum Großteil noch verschüttete Terrakotta-Armee geschätzt.

Ein riesiges Grabwächterheer, eine gigantische Aufgabe: 7000 bis 8000 Soldaten verschiedener Dienstgrade, so schätzen die Experten, liegen zertrümmert in den drei Gruben, dazu ein gute halbes Tausend Schlachtrösser.

Was seit 1974 restauriert wurde, können Touristen heute in Museumshallen bestaunen. 20000 Quadratmeter mißt das Terrain auf dem bei Xian drei Gruben mit tönernen Kriegern entdeckt wurden. Man sieht eine Schlachtordnung der Soldaten und ihrer Gespanne. Die Terrakotta-Armee ist ein Sorgenkind der Konservatoren, so wird es noch Jahrhunderte dauern, bis man die ganze Streitmacht bewundern kann.

Wissenschaftler aus der ganzen Welt sind hier tätig um ihre Fachkenntnisse für die Sicherung und Rekonstruktion der ursprünglichen Bemalung der Figuren einzubringen.

„Ein Tag, an dem wir zwei Scherben finden, die zusammenpassen ist ein guter Tag“, erfahren wir von einem Restaurator, der seit mehr als 20 Jahren daran arbeitet, die Terrakotta-Figuren zusammenzuführen, die zum Grab des 210 v. Chr. gestorbenen Ersten Kaisers „Quing Shi Huangdi“ eines geeinten Chinas gehören.

Die Größe des Heeres bringt die Archäologen nicht zur Verzweiflung. Es sind die Wut und die Wucht der Zerstörung, die jeden Tag zur Geduldsprobe machen. Die Figuren sind nämlich absichtlich zerschmettert worden und keine Figur gleicht der anderen.

Lebende Soldaten standen hier Modell. Die Tonkrieger wurden drei Jahre nach des Kaisers Tod zerschlagen, ihre Köpfe, Arme und Beine sinnlos verstreut. Die historische und wissenschaftliche Bedeutung dieses größten archäologischen Fundes der letzten Jahrzehnte ist noch gar nicht zu übersehen.

So verbrachten wir fast den ganzen Tag in der großen Anlage. Was das Fotographieren betrifft ist dies auch kein großes Problem. Die Wächter stört es überhaupt nicht, wenn man mit Blitz die Armee fotographiert. So blitzt es von allen Seiten auf die Figuren, ob dies so gut ist, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Von einer ganz anderen Seite lernten wir China bereits am nächsten Tag kennen. Zwei Flugstunden entfernt von Xian landeten wir in Chongqing, Ausgangspunkt für unsere Fahrt durch die Schluchten des Yangzi. Was wir hier erlebten werde ich später berichten.

Guten Appetit in Xian wünscht Euch

Euer

Schlingel62
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Informationen zu Zentrum der chinesischen Archäologie

Technische Daten und Produkteigenschaften
Die berühmte Terrakotta Armee - terracotta warriors - aus Xian. Ein weiteres Weltwunder menschlichen, chinesischen Schaffens. Erst 1975 wurde diese unglaubliche Stätte entdeckt oder richtiger, als solche erkannt. Bruchstücke und Tonscherben waren von den dort ansässigen Bauern zwar schon desöftern gefunden, aber nicht an Kundige weiter gegeben worden. Ein Bäuerlein brachte dann aber doch einmal das Teilstück eines Tonkriegers ins Museum. Die darauf eingeleiteten Untersuchungen brachten jetzt sehr rasch das seit über mehr als 2000 Jahre alte verborgene Weltwunder zu Tage. Und das clevere Bäuerlein sitzt heute glücklich und zufrieden im Souvenirshop und signiert pfeiferauchend das hier erhältliche Buch über die Terrakotta Armee, sofern man eins kauft.
Allgemeine Informationen Zentrum der chinesischen Archäologie
gelistet seit: 04.03.2005
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Allgemeine Informationen
Kategorie: Sehenswürdigkeit 
Typ: Stadt 
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