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Meleka
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Platz 1 in der Kategorie "Melaka". Malakka (dt.), Melaka (malaiisch) oder Malacca (engl.) ist eine Küstenstadt im gleichnamigen Bundesstaat auf der malaiischen Halbinsel. ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Meleka Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

AnjaS911

...Unterwegs in Malaysia...

ein Testbericht von 2008-04-22 16:37:39 vom 22.04.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Geschichte, viel Kultur, viele Religionen......
Nachteile/Kritik: ..und viele Touristen.
Nach dem Frühstück Transfer am frühen Morgen zum Flughafen in Kuching und Flug nach Kuala Lumpur. Anschließend Fahrt in die historische Stadt Malacca, die ca. 160 km südlich von Kuala Lumpur liegt. Hier besichtigen Sie am Nachmittag unter anderem den Cheng Hoon Teng Tempel, der zu den ältesten in ganz Malaysia zählt, sowie die Porta de Santiago und die Jonker Street. Sehen Sie die Ruinen der St. Paul''s Kirche, die von den Holländern erbaute leuchtend rote Christ-Church und das Stadthuys. Bukit China, mit dem größten chinesischen Friedhof außerhalb Chinas, steht auch auf Ihrem Programm....

...so stand es in unserer Reisebeschreibung für den 8. Tag unserer Rundreise.


Unglaublich, es ist wirklich schon eine Woche um Reise. Die Zeit vergeht wie im Flug. Morgens werden wir im Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht, wo eine herzliche Verabschiedung vom Reiseleiterteam stattfindet. Dann ist schon unser Flug nach Kuala Lumpur startbereit. Dort werden wir nach ca. zwei Stunden von unserem chinesischen Reiseleiter in Empfang genommen. Sonderlich freundlich ist er nicht, er lächelt nicht einmal zu Begrüssung... uns ist er auf Anhieb unsympathisch... und das ändert sich auch während der weiteren Reise nicht mehr. Ich sehne mich schon nach den ersten Minuten nach unseren bisherigen Reiseleitern zurück.

Unser Bus bringt uns nach Malakka. Über diese Stadt steht bereits in einem alten Handbuch der britischen Kolonialverwaltung folgendes über die bevorzugte Lage der Stadt, die direkt an der günstigsten Stelle der Meerenge zwischen Malaya und Sumatra liegt...

...der malaiischen Halbinsel legt sich an der westlichen Seite eine Wasserstraße an, die Straße von Malakka, welche nicht breiter ist als die Halbinsel und sich teilweise sogar bis auf 40 m verengt, so dass sie bis auf einige 100 Meilen Länge, vom Land aus selbst durch Batterien... leicht gesperrt werden kann, zumal der Meeresarm seicht ist. Dadurch erhält aber der ganze südliche Teil der Halbinsel eine besondere strategische Bdeutung.

Es war im Jahr 1398 als der malaiische Prinz Parameswara aus Palembang in Sumatra in einem kleinen Piraten- un Fischerdorf Unterschlupf fang. Seiner Regie ist es zu verdanken, dass dieser kleine Ort names Malakka zu einem der reichsten Häfen der Welt wurde.

Dank der Monsume begegnten sich in Melakka auch die Handelsströme. Während der Nordostmonsum im Frühjahr die chineischen Dschunken brachten brachte der Südwestmonsum die arabischen und indischen Schiffe. Prauch die Handelsströme.

Der Kontakt zwischen Malakka und den Ming-Kaisern begann mit dem Besuch der Flotte des Cheng Ho. Nach Beendigung dieser eher formellen Beziehung im Jahr 1433 verstärkte der religiöse Eifer des muslimischen Cheng Ho aus dem Osten den bereits wirkenden Einfluss der arabischen Händler des Westens. Im Jahr 1414 bekannte ssch der Gründer der Stadt, Prinz Parameswara zum Islam - ab da nannte er sich Megat Iskandar Schah - mit dem Titel eines Sultans.

Malakkas Wohlstand dauerte unter den Eurpäern an und hatte als Metropole erst ausgedient, als der Hafen versandete. Heute aber ist die Stadt noch immer ein Treffpunkt zwischen West und Ost und viele der Händler - Malaien, Inder, Araber, Chinesen und Europäer haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen.

So finden sich in der Bevölkerung neben Eurasiern auch die sogenanngen baba-nyonyo - eine Verbdingung aus eingwanderten Chinesen - den baba - und malaiischen Frauen - den nyonya

Den Portugiesen erschien Malakka sehr begehrenswert - hier gab es Gewürze aus der indonesischen Inselwelt - haupsächlich von den Molukken, Elfenbein, Gold und Pfeffer aus Jsumatra, Kampfer und Batik aus Java und Zinn aus Perak. Und da war da noch Seide und Porzellan aus dem fernen Osten. All as konnte in Malakka gegen indische Baumwolle aus Goa eingetauscht werden. Die Portugiesen wollten auch den Venezianern den Handel zwischen Europa und Asien entreißen, agierten nach dem Motto - Wer immer Herr in Malakka ist, hat die Hand an der Gurgel von Venedig. Ein Sack Pfeffer aus Hinterindien brachte den Portugiesen, die sich hier im späten 15. und im 16. Jarhrhundert aufhielten, zuhause das 40fache des Einkaufspreises und Portugal konnte so viermal mehr als durch Steuererhebungen im eigenen Land einnehmen. Diese offensichtliche Gier sollte die Bekehrung der islamischen Bevölkerung durch fanatische Missionstätigkeiten kaschieren... Sie hinterließen der Stadt außer einem portugiesischen Fort zwei Hospitäler, drei Kirchen und eine Kathedrale.

Im Jahr 1597 wagten die Holländer ihren ersten Angriff auf die Stadt, aber erst im Jahr 1641 gelang es ihnen - nach einer sechsmonatigen Belagerung - die Stadt einzunehmen. Den Holländern ging es mehr ums Geschäft als um di Religion und sie fanden beim Sultan von Johor freundliche Aufnahme. Nein Bündnis gegen die Portugiesen wurde unterzeichnet und die Hollnder sollten Malakka übernehmen, während sich das Sultanat ins Hinterland zurückzog..

So viel wollte ich eigentlich zur Geschichte der Stadt gar nicht schreiben.... Ich komme hier jetzt zum Ende, überspringe einige Jahre und erwähne nur noch, dass Malakka im Vertrag von London den Briten zugesprochen wurde.... Portugiesen, Holländer und Briten - sie alle haben ihre sichtbaren Spuren in dieser Stadt hinterlassen.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Malakka mit seinem heute über 100.000 Einwohnern besichtigen wir einen chinesichen Tempel und die Chirsus-Kirche. Schon hier muß ich mich wieder über den Reiseleiter aufregen... Ein Herr aus unserer Gruppe ist ein paar Meter entfernt um einige Fotos zu machen - und prompt wird er vom Reiseleiter angeblöckt... er solle jetzt zuhören, fotografieren könne er später! Aber das passiert während unserer Reise auch noch oft und wir nehmen es nach dem zweiten oder dritten Mal auch nicht mehr ernst,, versuchen uns die Urlaubslaune durch solche Dinge nicht beeinträchtigen zu lassen. ;-).

Die Christus-Kirche wurde übrigens unter den Holländern im Jahr 1753 gebaut und ist das älteste, heute noch von Gläubigern genutzte Gebäude des Landes. Auffällig sind die roten Ziegel, die aus Holland eingeführt wurden und die 17 Deckenbalken, die jeweils aus einem einzigen Baumstamm bestehen. Und auch wenn die Holländer sich sehr bemüht hatten, alle Erinnerungen an ihre portugiesischen Feinde verschwinden zu lassen, findet man hier - neben einem armenischen Grab - auch Gräber mit portugisischen Inschriften.

Nebenan findet sich ein weiteres, europäisch anmutendes Gebäude - das Stadthuys. Es wurde 1650 erbaut und strahlt in einer lachsroten Farbe. Hier residierte früher der Gouverneur und heute gilt es als das älteste holländische Steinhaus in ganz Südostasien.

Auffallend ist auch der Tan Beng Swee Clock Tower - auch in rot. Während die eben erwähnten Gebäude ihre rote Farbe einem Erlass aus dem Jahr 1930 verdanken, nachdem alle holländischen Gebäude rot gestrichen werden sollten, hat dieser Turm seine Farbe dank des chinesichen Glaubens. Dort steht die Farbe rot für Glück. Der Turm wurde nach dseinem Gönner benannt, der ihn 1886 von seinem Sohn errichten lies. Die Uhr wurde aus London exportiert (ist aber mittlerweile durch ein japanisches Modell ersetzt)

Weiterhin sehenswert ist gleich nebenan der Victoria-Brunnen, der 1904 er Queen gewidmet wurde.

Das Mittagessen gab es an diesem Tag in einem chinesischen Restaurant. Wir ahnen noch nicht, daß wir für den Rest der Reise von unserem Reiseleiter ausschließlich in chinesische Restaurants gebracht wurden...

Gegen späten Nachmittag ging es zurück ins Hotel und den Abend hatten wir erfreulicherweise wieder zur freien Verfügung.

Nachdem wir uns in unserem Hotel kurz frisch gemacht hatten, nach einem Blick aus dem Fenster einige Stockwerke unter uns ein sehr hübsches Schwimmbad entdeckt hatten und beschlossen am nächsten Morgen vor dem Frühstück schwimmen zu gehen, machten wir uns auf dem Weg die Stadt ein wenig zu erforschen Wir landeten nach dem sehr leckeren Abendessen auf einem Foodcourt in einem netten kleinen Café, in dem Kaffee aus jedem der einzelnen Bundesstaaten Malaysias angeboten wurde. Der Ober wollte genau wissen wo wir herkommen, was wir schon gesehen hatten, wohin uns unsere Reise noch führte und gab uns ein paar Kneipen-Tipps für den Abend ;-)

Am nächsten Tag waren wir nach dem Frühstück auf dem St. Pauls Hügel, der nicht allzu weit von unserem Hotel entfernt war. Auf diesem Hügel erbauten die Portugiesen ihre Festung A Famosa. Hier findet sich die Ruine der St. Pauls Kirche. Bereits im Jahr 1521 hatten die Portugiesen hier eine Kirche errichtet - die damals einzige katholische Kirche in Fernost. In der Ruine der Kirche sangen zwei Straßensänger - un diese Atmosphäre war einfach toll. Das einzig Störende waren die vielen Touristen, die das auch toll fanden ;-)

Unterhalb des Hügels befindet sichein weiteres tolles Gebäude. Hier wurde der Malacca Sultanate Palace - eine Residenz des Sultans Mansur Shad, die im 15. Jahrhundert einem Feuer zum Opfer fiel, ganz aus Holz und ohne einen einzigen Nagel nachgebaut. Toll! Das Museum, welches sich in diesem Gebäude befindet, haben wir nicht besichtigt, hier fehlte es uns an Zeit. Übrigens ist dieses Gebäude auch auf dem eingestellten Foto zu sehen.

Nun ging es zum vermutlich ältesten chinesischen Friedhof außerhalb Chinas - dem Bukit China (Hügel der Chinesen) mit Gräbern aus dem 17. Jahrhundert. Ein wirklich riesiger Friedhof mit über 12.500 Gräbern...

Dann noch ein Abstecher in die Jl. Hang Jebatm in der man neben vielen chinesischen Restaurants auch eine ganze Menge Antiquitätengeschäfte findet. Auf ein sehr kurioses Mitbringsel macht uns hier unser Reiseleiter aufmerksam. - Nachbbildungen der kleinen Schühchen, die an die eingebundenen, verkrüppelten Füße der chineschen Damen passten...

Malakka bietet eine Menge Geschichte, viele verschiedene Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen, verschiedene Religionen... aber es überwiegt hier eindeutig der chinesische Einfluss. Insgesamt ist's eine sehr sehenswerte Stadt, in der es viel zu sehen gibt und die - aufgrund der Anwesenheit von Briten, Holländern und Portugiesen - einen teilweise recht europäischen Eindruck macht. Allerdings ist Malakka sehr auf den Tourismus eingestellt... und entsprechend viel los war hier auch. Entsprechend viele Hotels aller Preislagen und Klassen sind hier auch zu finden.

Insgesamt aber kann ich die Stadt für zwei, drei Tage durchaus empfehlen und gebe vier von fünf Sternchen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
esposa1969
esposa1969, 22.04.2008
wie immer ein b w von mir
Haggia
Haggia, 27.04.2008
LG und schönen Sonntag!
manu63
manu63, 28.04.2008
viele Grüße von manu63
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Informationen zu Meleka

Technische Daten und Produkteigenschaften
Malakka (dt.), Melaka (malaiisch) oder Malacca (engl.) ist eine Küstenstadt im gleichnamigen Bundesstaat auf der malaiischen Halbinsel.
Allgemeine Informationen Meleka
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