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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Orden Auszeichnung Treue Industrie und Handelskammer Silber 925 in Etui |
99,00 € |
22T 15Std. | 0 | ||
| Medaille Industrie+Handelskam mer Mittelfranken 40 Jahre golden (N945) |
23,00 € |
6T 5Std. | 0 | ||
| Medaille Industrie+Handelskam mer Mittelfranken 25 Jahre silbern (N946) |
23,00 € |
6T 8Std. | 0 | ||
| Medaille Industrie+Handelskam mer Mittelfranken 10 Jahre bronze (N947) |
23,00 € |
6T 5Std. | 0 | ||
| Medaille Münze Orden der Industrie und Handelskammer für München u. Oberbayern |
12,00 € |
6T 20Std. | 0 | ||
| BRD 2011: 145 C Industrie und Handelskammer, gestempelt, 35 Stück papierfrei, |
1,00 € | 3T 6Std. | 0 | ||
| INDUSTRIE UND HANDELSKAMMER NÜRNBERG, FÜR LANGJÄHRIGE TREUE MITARBEIT - 25. |
1,00 € | 8T 6Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Industrie- und Handelskammer Controller/ -in (geprüft) | |||||
![]() Steuermann/-frau für UN gesuchtein Testbericht von mutiges_obst2004-11-17 15:25:23 vom 17.11.2004 Empfehlung: ja Vorteile: gleichwertiger Abschluss wie BiBu, deutschlandweit anerkannter Abschluss, innovative neue Weiterbildungsrichtung seit Ende der 90iger...Nachteile/Kritik: frißt Freizeit, leider ist nur der IHK Abschluss in der Wirtschaft anerkannt , noch nicht so bekanntBevor ich loslege noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache, dieser Bericht beruht ausschließlich auf meinen Erfahrungen bezüglich der IHK-Weiterbildung in Berlin, ich bin kein Profi in Bezug auf die rechtlichen Auslegung von z.B. Prüfungsverordnungen der IHK etc. Informiert Euch also bitte zusätzlich umfassend bei den örtlichen IHK´s (www.ihk24.de - Auflistung aller IHK´s in Deutsch-land), wenn Ihr diese Weiterbildungsrichtung einschlagen wollt. **************************************** ************************************************** ****************** Inhaltsverzeichnis 1. Con trolling bzw. Controller/in – was ist das eigentlich? 2. Weiterbildungsträger 3. Weiterbildungslehrgang zum/zur geprüften Controller/in bei der IHK a. Erste Hürde: Prüfungsvoraussetzungen b. Der Weiterbildungskurs (1) Umfang, Fächer und Zwischentests (2) Dozenten, Lehrmethoden und Teilnehmerberwertung 4. Die Prüfung vor der IHK a. Schriftliche Prüfung b. EDV-Prüfung c. Projektarbeit d. Münd liche Prüfung Kommunikation/Moderation mit Fachgespräch e. Prüfungswertung f. Zeithorizont der gesamten Prüfung g. Wenn benötigt: Infos zur Wiederholungsprüfung oder -en 5. Kontaktinformationen / Preise 6. Persönlicher Rückblick ************************************* ************************************************** ********************* _/_/_/ 1. Controlling bzw. Controller/in – was ist das eigentlich? _/_/_/ Wie bereits im Teil 1 – Der Grundkurs erwähnt hat Controlling nicht vorwiegend, wie Allgemein behauptet, mit Kontrolle zu tun! Kurz und knapp gesagt, ist das Controlling hauptsächlich mit der Unternehmenssteuerung, Ge-winnorientierung, wirtschaftliche Zukunftsplanung eines Unternehmens etc. beschäftigt. Controlling wird in der heutigen wirtschaftlichen Gesamtlage für Firmen immer wichtiger. Durch Unterneh-mensvisionen und Leitbilder werden die Unternehmen ausgerichtet. Hierbei ist es unwichtig, ob es sich nur ein kleines, mittelständisches oder großes Unternehmen handelt. Wichtig ist, dass die Geschäftsleitung Unternehmensziele definiert, diese auch verfolgt und die Mitarbeiter darauf ein-schwört. Diese Unternehmensziele können in der Ausschöpfung von Zukunftspotentialen wie z.B. Erschließung neuer Tätigkeitsfelder oder auch Erreichung einer nationalen Marktführerschaft etc. liegen. Bei der Definition und Umsetzung dieser maßgeschneiderten Ziele ist der/die Controller/in (im Folgenden nur noch Controller genannt) als Dienstleister der Unternehmensleitung behilflich. Der Controller ist der „Vordenker“ für Unternehmensplanung. Er entwickelt zielorientierte Maßnahmen, die zum Erfolg der jeweiligen Unternehmung führen sollen. Er entwickelt innovative Kon-zepte zur Weiterentwicklung des Unternehmens und beschäftigt sich mit der strategischen und operativen Unternehmensplanung. _/_/_/ 2. Weiterbildungsträger _/_/_/ Als Weiterbildungsträger ist als Erstes die Industrie- und Handelskammer zu nennen, die auch die anerkannte bundesweit einheitliche Prüfung durchführt. Viele der örtlichen IHK´s (aber nicht alle) bieten eine Weiterbildung zum Controller an. Ob die IHK in Eurer Nähe diesen Weiterbildungs-zweig anbietet, könnt Ihr im Internet recherchieren. Alle IHK´s sind auf der Homepage www.ihk24.de aufgeführt, wenn Ihr Eure nächste IHK anklickt, kommt Ihr auf die jeweilige Home-page, wo Auskünfte über Weiterbildungszweige und Kurse abrufbar sind. Neben der IHK gibt es auch private Weiterbildungsträger, die Kurse zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung anbieten. Als Bsp. kann ich Euch die Steuer-Fachschule Dr. Endriss (Sitz in Köln) nennen (Homepage www.steuerfachschule.de). Wie ich auf der Homepage gelesen habe, bieten die einen Fern-, Abend- und Samstagslehrgang zur Vorbereitung auf die IHK Prüfung zum Controller an. Kleiner Tipp am Rande: In der örtlichen Presse kann man meist hinter dem Bereich Stellenanzei-gen Seiten zum Thema Weiterbildung finden. Hier müsste es weitere Anzeigen zu örtlichen Trä-gern dieser Weiterbildungsrichtung geben. Aber Achtung: Aufgrund der strengen Prüfungszulassungsvoraussetzungen, solltet Ihr Euch bevor Ihr einen Kurs belegt, unbedingt darüber informieren, ob Ihr zur Prüfung zugelassen werdet. Ich habe die Erfahrung im Bekanntenkreis gemacht, dass es hier von einigen Bildungsträgern manchmal nicht so genau mit den Formalitäten genommen wurde. Bsp. Eine Freundin von mir ist Finanzbuchhalterin und wollte sich zum Abendlehrgang bei einem freien Träger anmelden. Dieser Bildungsträger hätte Ihre Anmeldung ohne Einschränkungen angenommen. Aber als sie aus Eigeninitiative zusätzlich bei der IHK zur Sicherheit rückgefragt hatte, wurde Ihr mitgeteilt, dass Sie die Prüfungsvoraussetzungen mit Ihrer Vorbildung nicht erfüllen würde. _/_/_/ 3. Weiterbildungslehrgang zum/zur geprüften Controller/in bei der IHK _/_/_/ Nachdem ich den Grundkurs erfolgreich bestanden hatte und mein Näschen mal in die globale Materie gesteckt habe, war ich mir sicher, dass dieser Ausbildungszweig etwas für mich ist. Die Informationen zum Grundkurs findet Ihr unter der Rubrik: IHK: Weiterbildung zum/zur Controller/in. *** a) Erste Hürde: Prüfungsvoraussetzungen *** Wie unter Punkt 2 ganz kurz erwähnt, ist die Erfüllung der Prüfungsvoraussetzungen sehr wichtig für eine Anmeldung bei der IHK Weiterbildung. Die Anmeldung zum Weiterbildungskurs erfolgt durch die IHK nur, wenn man entweder die von der DIHK festgelegten Prüfungsvoraussetzungen zum Zeitpunkt der Anmeldung vollkommen erfüllt oder wenn man nachweisen kann, dass die Prü-fungsvoraussetzungen zum Zeitpunkt der Prüfung erfüllt werden. Die IHK Weiterbildung prüft also jede einzelne Anmeldung auf Zulassung zur Prüfung. Jemand der die Voraussetzungen nicht erfüllt und auch zum Zeitpunkt der Prüfung in den Augen der IHK nicht erfüllen kann, wird nicht in den Weiterbildungskurs zum Controller aufgenommen. Für die Anmeldung muss der Kursteilnehmer folgende Voraussetzungen mitbringen, hier ein Ausschnitt aus der Zulassungsverordnung der IHK (Quelle: IHK Berlin): „Zur Prüfung wird zugelassen, wer: (gültig zum Zeitpunkt der Prüfung) 1. Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwal-tenden Ausbildungsberuf und danach eine wenigstens dreijährige einschlägige Berufspraxis nach-weist o d e r 2. Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine wenigstens fünfjährige einschlägige Berufspraxis nachweist o d e r 3. Eine wenigstens sechsjährige einschlägige Berufspraxis nachweist. Die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Controllers haben.“ (Stand 01/2004, die IHK behält sich Änderungen vor) Der Begriff „einschlägige Berufspraxis“ ist hier genau zu beachten und wird im letzten Satz (siehe Zitat oben) dann auch noch einmal genauer von der IHK erläutert. *** b) Der Weiterbildungskurs *** Der Weiterbildungskurs wird von der IHK Berlin mit begrenzter Teilnehmerzahl angeboten. Die Höchstteilnehmerzahl liegt ca. bei 25 Personen. Falls die Mindestteilnehmerzahl (ca. 15 Teilneh-mer, wenn ich mich recht erinnere) nicht erreicht wird, kann es auch mal vorkommen, dass in ei-nem Jahr kein Lehrgang angeboten wird, so geschehen im Jahre 2001. Im November 2002 und November 2003 hat jeweils ein Kurs in Berlin begonnen. Der Kurs in Berlin beginnt generell im Herbst und umfasst 15 Monate (November X bis März X+2; Schulferien Berlin eingeplant). Bei der IHK in Berlin wird nur einmal im Jahr eine Prüfung abgehal-ten und zwar im Frühjahr (Beginn April bis ca. Ende September). Innerhalb der Schulferien ist generell unterrichtsfrei. Manche IHK´s bieten Prüfungen auch zusätzlich im Herbst an, das ist je nach Stadt innerhalb Deutschlands unterschiedlich. Somit könnten in anderen Städten verschiedene Kursbeginne möglich sein. Bei meinem Kursbeginn im November 2002 waren 22 Kursteilnehmer angetreten, die die Prü-fungsvoraussetzungen nach Punkt 3 a) erfüllten oder bis zur Prüfung die Voraussetzung nachweisen konnten. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Controllingbereichen und Unternehmensbranchen, darunter waren z.B. Sachbearbeiter, Assistenten und Abteilungsleiter aus Dienstleis-tungsunternehmen oder produzierendes Gewerbe des Mittelstands und der Großindustrie. Die Altersklasse der Teilnehmer belief sich von ca. Mitte 20 bis 50. Der Lehrgang wird vorwiegend als Abendlehrgang abgehalten und findet in Berlin am Dienstag und Donnerstag zwischen 18.00 Uhr und 21.15 Uhr statt. Zusätzlich hatte ich an 21 Samstagen unterrichtet, die Lehrgangszeit liegt hier zwischen 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Die Dozenten stellen den Teilnehmern umfangreiches Material in Form von Handouts zur Verfü-gung und geben auch Literaturhinweise. Pro Fach kommt da schnell mal ein Ordner zusammen. Standardisiert sind die Handouts allerdings nicht, denn der Dozent erstellt diese selbst und ist verantwortlich für den jeweiligen Inhalt. (1) Umfang, Kursinhalte und Zwischentests Die Kursinhalte werden in 540 Unterrichtsstunden vermittelt, die sich wie folgt auf die Fächer auf-teilen: 30 Stunden Volkswirtschaftlehre, 38 Stunden Betriebswirtschaftlehre, 40 Stunden Unternehmens-führung, 4 Stunden Zwischentest VWL, BWL, UF, 44 Stunden Rechnungswesen, 72 Stunden Kos-ten und Leistungsrechnung, 4 Stunden Zwischentest RW, KLAR, 40 Stunden Strategisches Cont-rolling, 76 Stunden Operatives Controlling, 28 Stunden Reportingtheorie, 32 Stunden angewandete Datenverarbeitung im Reporting, 12 Stunden Einführung / Demonstration Management Information System, 32 Stunden Moderation/Kommunikation, 32 Stunden Spezielles Controlling / Projektarbeit, 24 Stunden Planspiel und 32 Stunden Prüfungsvorbereitung Die Kursinhalte werden mit dem Rahmenstoffplan vom DIHK (Deutscher Industrie- und Handels-kammertag) einheitlich für Deutschland festgelegt. Der Rahmenstoffplan bildet die Wissensgrund-lage für die Weiterbildungsprüfung zum Controller/IHK. Er stammt aus dem Jahre 1997, d.h. das verschiedene Neuerungen und Gesetzesänderungen wie z.B. Basel II etc. noch nicht im Rahmen-stoffplan aufgenommen wurden. Es liegt hier an den einzelnen Dozenten die wichtigen Neuerun-gen im Bereich Controlling rauszufiltern und den Kursteilnehmern näher zu bringen. Zu jedem Fach werde ich nachfolgend kurz ein paar Worte zu den sachlichen Kursinhalten schrei-ben, selbstverständlich kann ich hier die Thematik für Euch nur grob skizzieren. In der << VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE >> wird globales Wissen vermittelt über Marktwirtschaft, Geldmarkt, nationale und europäische Volkswirtschaftsthemen sowie über Konjunktur etc. Diese Fach ist unter Grundwissen einzuordnen. Die << BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE >> vermittelt die Bezüge der Gesamtthematik zum Controlling. Global wird die Betriebswirtschaftslehre in Zusammenhang und Auswirkung für das Unternehmenscontrolling beleuchtet. Hier ein kleines Beispiel: Analysiert werden die Auswirkun-gen auf den jeweiligen Handlungsspielraum des Controllings als Stabsstelle, Abteilung, Betriebs-bereich oder untergliedert zum Rechnungswesen in der Unternehmensorganisation. Im Fach << UNTERNEHMENSFÜHRUNG >> soll dem Kursteilnehmer theoretisch vermittelt wer-den, wie eine Führungskraft denkt und welche Handlungsweisen unter Führungsgesichtspunkten im Unternehmen in bestimmten Situationen angewendet werden sollte. Ein Teil des Kurses be-schäftigt sich außerdem mit dem deutschen Arbeitsrecht. Am Ende der ersten drei Fächer wird ein << ZWISCHENTEST >> an einem Kursabend über 4 Unterrichtsstunden durchgeführt. Der Test wird von den Dozenten in Form von ca. 10 Textaufga-ben aufgestellt. Bei der Aufstellung der Textaufgaben wird darauf geachtet, dass die Beispiele an normale Unternehmensabläufe orientiert werden und Praxisnähe beinhalten. Die Korrektur und Wertung des Tests wird von den Dozenten vorgenommen. Der Zwischentest ist für alle Kursteil-nehmer fakultativ und soll Ihnen die Möglichkeit geben, dass sie Ihr bisher gelerntes Wissen prüfen können. Das Ergebnis des Zwischentest hat keine weiteren Auswirkungen auf den weiteren Kurs-verlauf. Der Controller hat mit der Erstellung der Daten im << RECHNUNGSWESEN >> nichts zu tun, er verarbeitet die Daten weiter und analysiert die Ergebnisse. Deshalb ist es für den angehenden Controller sehr wichtig, das Rechnungswesen in seiner Gänze zu verstehen. Das Rechnungswe-sen ist in die Vergangenheit gerichtet, Controlling beschäftigt sich aber vorwiegend mit der Pla-nung der Zukunft. Aus dem Rechnungswesen kann ein Controller Unternehmenskennzahlen ablei-ten und diese für Ratings (Bankenrating, Risikomanagement, Basel II etc.) sowie Benchmarking (Unternehmensvergleiche zur Konkurrenz oder Branche) etc. verwenden. Das Fach << KOSTEN- UND LEISTUNGSRECHNUNG (KLR) >> vermittelt dem Kursteilnehmer wichtiges Wissen zur Betriebskalkulation, Kostenanalyse, Preiskalkulation, Preisbildung und Kos-tenverteilung etc. Die KLR stellt einen Grundpfeiler zur operativen Unternehmensplanung dar. In die KLR fließen aus dem Betrieb nicht nur reale Kosten ein, sondern auch Erfahrungswerte und kalkulatorische Kosten (kalk. Unternehmerlohn, kalk. Abschreibung, kalk. Zinsen), um ein Produkt und die Selbstkosten der Leistungserstellung möglichst genau berechnen zu können, hingegen ermittelt das Rechnungswesen nur die tatsächlich entstanden Kosten. Nach den beiden Fächern wird für den Kursteilnehmer wieder ein fakultativer << ZWISCHENTEST >> angeboten. Das << STRATEGISCHE CONTROLLING >> ist weiter in die Zukunft ausgerichtet, es dient zur Festlegung der Unternehmensziele für die folgenden 3 bis 5 Jahre und sogar darüber hinaus. Es bildet eine langfristige Vorausschau auf die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmung in der zugehörigen Branche. Ein Bestandteil ist die Erarbeitung einer Unternehmensstrategie in Form einer Unternehmensvision bzw. eines Leitbildes und der Festlegung von langfristigen Unternehmenszielen. Die strategischen Planungen sichern die Unternehmensexistenz. Das << OPERATIVE CONTROLLING >> plant die geschäftliche Entwicklung in einem kurzfristige-ren Zeitraum von ca. einem Jahr und verfolgt die strategisch festgelegten Zielsetzungen sowie die nutzbaren Unternehmenspotentiale. Außerdem werden Maßnahmen zur Kostensenkung, Effi-zienzsteigerung und Schuldkapitalverringerung geplant, um das anvisierte Betriebsergebnis zu erreichen oder zu übertreffen. Hier muss der Kursteilnehmer seine erlernten Grundkenntnisse in Verbindung setzen, darauf aufbauend werden ihm die verschiedenen Controllingfunktionsbereiche näher gebracht. Bsp. Vertriebs-, Personal-, Beschaffungs-, Produktions-, Finanz-, Investitions-, Qualitätscontrolling etc. Das << REPORTING (BERICHTSWESEN) >> im Unternehmen sammelt alle operativen Unter-nehmensdaten und bereitet diese Datenmengen strukturiert auf, um diese dann sinnvoll zusam-menzufassen, anwenderfreundlich und aussagefähig darzustellen. Ein gut strukturiertes Unter-nehmensinformationssystem ist der Grundpfeiler für das strategische und operative Controlling. Das Erlernte wird in Excel anhand von controllingnahen Fallbeispielen in die Praxis umgesetzt. Insbesondere werden hier Datenanalysen und Controllingauswertungen erzeugt. Jeder Teilnehmer kriegt einen PC für den Kurszeitraum von der IHK zur Verfügung gestellt. Bei allen Kursteilneh-mern werden gute fundierte Excel-Kenntnisse vorausgesetzt, da Pivot-Tabellen und erweitere Ex-cel-Funktionsanwendungen u.a. Anwendung finden und nicht mehr gesondert erklärt werden. Im Vorfeld besteht die Möglichkeit für jeden Kursteilnehmer einen 3-tägigen Excel-Erweiterungskurs von der IHK zu besuchen, wo die erwarteten Grundkenntnisse vermittelt werden, der Kurs kostet noch einmal 600,00 Euro extra. Zusätzlich zu den theoretischen Inhalten des Reportings bietet die IHK den Kursteilnehmern einen praktischen Einblick / Demonstration in das Management Information System eines Unternehmens. Hierfür wird normalerweise eine Samstagsveranstaltung eingeplant, wo eine Demonstration in einem Berliner Großunternehmen durchgeführt wird, dass das Management Information System anwendet. Leider kann ich hierzu nichts schreiben, da für diese Demonstration wegen eines Krankenhausaufenthalts des Dozenten ausgefallen ist und dafür ein zusätzlicher Prüfungsvorberei-tungstag im Fach KLR abgehalten wurde. << MODERATION/KOMMUNIKATION >> ist ein eigenes mündliches Prüfungsfach, zieht sich allerdings durch den gesamten Kurs, da Aufgabenergebnisse von den Teilnehmern in allen Fä-chern generell präsentiert und moderiert werden müssen. Der Kursteilnehmer soll lernen wie er präsentiert, visualisiert und die Aussage an die Zielpersonen transportiert. Das Ganze wird vor der Kamera geübt. Das << SPEZIELLE CONTROLLING >> soll dem Kursteilnehmer die verschiedenen Unterneh-mensbranchen (z.B. produzierendes Gewerbe, Versicherungswesen) im Zusammenhang mit Cont-rolling näher bringen. Hier werden die jeweiligen Unterschiede aufgezeigt. Nahtlos geht das dann über zum Thema << PROJEKTARBEIT >>, diese ist Bestandteil der Prüfung. Jeder Prüfling muss zwei Gliederungsvorschläge bei der IHK vorzeitig einreichen und zu einem dieser Vorschläge muss dann im Rahmen der Prüfung eine 30seitige Projektarbeit (Bearbeitungszeitraum 30 Tage) erstellt werden. (Einzelheiten zur Projektarbeit findet Ihr unter Punkt 4c.) Das < In der << PRÜFUNGSVORBEREITUNG >> werden noch einmal für die vier schriftlichen Prüfungs-fächer (VWL/BWL, Unternehmensführung, ganzheitliches Controlling, Kosten- und Leistungsrech-nung) die Fachinhalte in Eckpunkten wiederholt. Dem Teilnehmer wird die spezielle Fragestellung der IHK Prüfungsaufgaben näher gebracht, in dem Aufgaben aus alten Prüfungen zusammen ge-löst werden. (2) Dozenten, Lehrmethoden und Teilnehmerberwertung Die IHK gibt in Ihren Unterlagen an, dass sie die Dozenten mit Bezug zu ihrer praxisnähe aus-wählt. Zitat der IHK Berlin: „Die Dozenten kommen aus der Wirtschaft, der Unternehmensberatung und dem Hochschulbereich. Sie setzen ein Lehrgangskonzept um, das die Synthese aus theoreti-schem Wissenserwerb und Praxisbezug herstellt und gleichzeitig auf eine optimale Prüfungsvorbereitung zielt.“ Nachdem mein Controlling-Grundkurs (siehe Erfahrungsbericht Teil 1) beendet war, hat sich die IHK im beidseitigen Einvernehmen (Gründe nicht bekannt) von dem bisherigen Kursleiter getrennt, dass wurde uns allerdings erst zum neuen Kursbeginn mitgeteilt. Deshalb hatten wir das Pech für die Hauptfächer strategisches und operatives Controlling sowie Reporting neue Dozenten zu bekommen, die davor noch keine Erfahrungen mit diesem Weiterbildungslehrgang sammeln konnten. Die Dozenten aus unserem Kurs kamen vorwiegend von der Fachhochschule (VWL, BWL, UF, KLR) oder waren selbständige Unternehmensberater (strategisches, operatives Controlling, Repor-ting), direkt aus einem Betriebscontrolling war meines Wissens nach keiner dabei. Die Lehrmethoden der einzelnen Dozenten war sehr unterschiedlich und eine gute Mischung aus allem wäre sicherlich ein Erfolgskonzept gewesen! Nur kam es anders... In einem Fach haben wir fast nur Aufgaben selbständig rechnen müssen und Erklärungen waren dürftig. Ein Dozent hielt gerne Monologe, eine Beteiligung war weitgehend aussichtslos. Eine weitere Dozentin wollten uns zur Gruppenbildung/-arbeit außerhalb und innerhalb des Kurses zwin-gen, weil Sie nur darin einen Prüfungserfolg sah (ätsch ich habe es auch OHNE geschafft). Eine weitere Dozentin ließ uns dann während des Kursus vorwiegend zeitaufwendige kreative Grup-penarbeit machen und die Theorie blieb für mich ein wenig auf der Strecke. etc. Das Dozenten“team“ sollte laut IHK in mehreren Dozentenbesprechungen den Kurs gestalten und die Verknüpfungen der einzelnen Themenbereiche untereinander gewährleisten. Meiner Meinung nach hat das aber an einigen Stellen nicht so richtig funktioniert. Zum Teil kam ich mir vor, wie ein Versuchskaninchen. Das spiegelte sich auch in den Teilnehmerbewertungen wieder, die wir am Ende eines jeden Fachs anonym ausfüllen konnten. Dabei wurde der Kursteilnehmer gebeten auf einer Skala einzuordnen, wie er die Umsetzung durch den Dozenten beurteilt und ob der Stoff sei-ner Meinung nach gut vermittelt wurde. Die Bögen wurden anschließend von der IHK ausgewertet. Da wir oftmals vernichtende Bewertung abgaben, gab es daraufhin auch einige Aussprachen mit der zuständigen Sachbearbeiterin von der IHK. Soviel ich weis wurde eine Dozentin daraufhin aus dem Dozententeam genommen. Nur leider änderte sich für uns fast gar nichts mehr, da der Zug abgefahren und die Stunden gelaufen waren. Aber uns wurde versichert, dass der nachfolgende Kurs davon profitieren würde. << Ich hoffe Ihr im Berliner Controller7 – Kurs seit jetzt zufriedener mit dem Lehrgang? >> (Ein paar Kommentare von Euch dazu würden mich sehr freuen.) _/_/_/ 4. Die Prüfung vor der IHK _/_/_/ Der Ausbildungszweig bzw. die Weiterbildungsprüfung zum/zur Controller/in IHK ist noch sehr neu, die Rechtsvorschriften für diese Weiterbildung wurden von dem DIHK (Deutschen Industrie und Handelskammertag) erst im Jahre 1997 rausgegeben. Die ersten IHK-Prüfungen wurden deutsch-landweit im Frühjahr 1998 abgehalten. Generell werden die Prüfungen deutschlandweit zu gleichen Daten und Uhrzeiten einheitlich abgehalten. Der Prüfling soll bei der Prüfung unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist Controllingsysteme zu entwickeln und einzusetzen, an den Unternehmensplanungen mitwirken kann und diese aktiv begleitet, das Berichtswesen auf- und ausbaut, zu Problemlösungen beiträgt u.a. Eine erfolgreiche Prüfung führt zum anerkannten Abschluss: Controller IHK oder Controllerin IHK. Im Folgenden strukturiere ich meine Informationen nach den Prüfungsteilen: a. Schriftliche Prüfung Die schriftliche Prüfung findet an zwei aufeinander folgenden Vormittagen zu bundesweit einheitli-chen Prüfungszeiten statt. Pro Prüfungstag werden zwei Fächer geprüft (1 zweistündiges und ein dreistündiges Fach). Schriftlich geprüft werden folgende Fächer: BWL/VWL 2 Stunden Unternehmensführung 2 Stunden Ganzheitliches Controlling 3 Stunden Kosten- und Leistungsrechnung 3 Stunden Je Prüfungsfach werden bis zu 6 Prüfungsfragen gestellt, die in Form von Textaufgaben aufgebaut sind. Die Prüfungsaufgaben können mit mehreren Teilaufgaben erweitert sein. Meist wird anhand eines Fallbeispiels die Situation beschrieben, hier werden wichtige und unwichtige Informationen an den Prüfling vermittelt, die er selbständig selektieren muss. Die Aufgaben sind praxisbezogen und fragen die breite Wissenspalette aus den gesamten Kursinhalten ab. Auch hier ist die Prü-fungszeit wiederum sehr knapp bemessen. Zu jeder Prüfungsaufgabe sind die Punkte, die man erreichen kann angegeben, die Punkte in Relation zu der Gesamtzeit geben einen guten Anhalts-punkt, wie viel Bearbeitungszeit für eine Aufgabe höchstens verwendet werden sollte. b. EDV-Prüfung Für die vierstündige EDV Prüfung stellt die IHK jedem Prüfungsteilnehmer einen PC zur Verfü-gung, der entsprechend den Prüfungsvoraussetzungen konfiguriert wurde. Der Teilnehmer hat im Vorfeld die Möglichkeit alle Funktionen zu testen und muss danach schriftlich bestätigen, dass alles funktioniert. Sollte einmal ein Systemfehler auftreten, stehen Computerfachleute zur Verfügung, die diesen beheben. Die Reparaturzeit wird dem Prüfungsteilnehmer am Ende angehängt, so dass kein Zeitverlust entsteht. Die Prüfung ist ähnlich wie die schriftliche Prüfung aufgebaut, meist gibt es eine Darstellung eines Falls oder eines Szenariums und dazu werden dann 4 bis 6 Fragen formuliert, die alle samt mit dem PC erarbeitet werden müssen. Dafür gibt es z.B. Datenmengen, die erst einmal konvertiert werden müssen, diese sind z.B. in Form einer txt-Datei. Der Prüfling soll unter Beweis stellen, dass er diese Daten im Hilfe von Excel-Funktionen verarbeiten und strukturieren kann. Danach müssen die Fragestellungen in Excel-Lösungen umgesetzt werden. Alle Ergebnisse sind auszudrucken und zur Bewertung der Prüfung gilt nur das gedruckte Ergebnis. Die Zeit der EDV-Prüfung ist sehr knapp bemessen und die Fragestellung ist sehr komplex, damit stellt die IHK sicher, dass man tatsächlich die Excel-Funktionen (sortieren, selektieren, Abfrage-muster, Funktionsanwendungen, Pivottabellen etc.) alle ausschöpfen muss, denn auf dem manuel-len Wege ist die Ergebniserstellung nicht zu schaffen. c. Projektarbeit Die IHK stellt zur Projektarbeit keine Beispiele zur Verfügung, weder zur Gliederung noch zur ei-gentlichen Projektarbeit wird man richtig informiert, wie die Inhalte ungefähr auszusehen haben oder geschweige denn, was vom Prüfling erwartet wird. Es gibt zwar Rechtsvorschriften, die man beachten muss und die man ausgehändigt bekommt, diese regeln aber nur so Formsachen wie den Schriftgrad, die Seitenränder, den Umfang u.a. Auf mehrfache Bitte an den Dozenten und an die IHK wurde uns nur mitgeteilt, dass sie uns kein Beispiel zur Verfügung stellen können, da das dem Datenschutz unterliegt und alte Prüfungen auch anonymisiert nicht zur Verfügung gestellt werden können. Somit waren die Auskünfte zum Thema Projektarbeit im Rahmen des Vorberei-tungslehrgangs mehr als dürftig! Ich fühlte mich wie in eiskaltes Wasser geworfen. Die Projektarbeit umfasst 30 Seiten (Schriftgrad 12, 1 ½ Zeilenschaltung, großer Korrekturstreifen am Rand) incl. Anlagen und ist in der Zeit von 30 Tagen anhand eines vorher eingereichten und vom Prüfungsausschuss genehmigten Themengliederungsvorschlag zu erstellen. Zwei Gliede-rungsvorschläge müssen vom Prüfungsteilnehmer ca. 2 Monate vor der schriftlichen Prüfung eingereicht werden. Diese sollen sich an der eigenen beruflichen Controllingpraxis orientieren. Der Prüfungsausschuss wählt daraus eine Gliederung aus und kann diese auch notfalls verändern oder ergänzen. Im Falle von völlig ungeeigneten Gliederungsvorschlägen, ist es aber auch mög-lich, dass der Prüfungsausschuss beide Themen ablehnt und eine neue Themengliederung vorgibt. Die 30-tägige Projektarbeit beginnt unmittelbar nach der EDV-Prüfung, an dem Tag wird der ge-nehmigte Gliederungsvorschlag an den Prüfungsteilnehmer ausgehändigt. Nach dem vorgegebe-nen Bearbeitungszeitraum muss die Projektarbeit spätestens an einem Fixtermin/-uhrzeit bei der IHK in zweifacher Ausfertigung mit eidesstattlicher Erklärung über die eigenhändige Erstellung eingereicht werden. d. Mündliche Prüfung Kommunikation/Moderation mit Fachgespräch Die mündliche Prüfung Kommunikation/Moderation mit Fachgespräch hat ein Volumen von unge-fähr 45 Minuten und orientiert sich an der Projektarbeit. In den ersten 20 Minuten der mündlichen Prüfung präsentiert der Prüfling die Ergebnisse der Projektarbeit, das kann anhand eines Folienvortrages auf dem Overhead-Projektor gemacht werden, es stehen aber auch ein FlipChart und eine Metaplanwand für die Präsentation zur Verfügung. Laptop und Beamer zur elektronisch Prä-sentation sind zugelassen, müssen aber selbst mitgebracht werden. Im Anschluss an die Präsentation findet ein ca. 25 Min. Fachgespräch statt, wo der Prüfling an-hand von Prüferfragen seine Projektarbeit verteidigen und seine Kommunikations- und Moderati-onsfähigkeiten unter Beweis stellen muss. Hier sollen verschiedene Kommunikationsformen vom Prüfling angewendet werden, darunter kann auch z.B. das Konfliktmanagement Anwendung finden, indem Stresssituationen vom Prüfungsausschuss indiziert werden. Die 45 Minuten Prüfung kann auf schriftlichen Antrag des Prüfungsteilnehmers durch eine Nach-prüfung in einem nicht bestandenen Fach, welches mit mindestens mangelhaft bewertet wurde, ergänzt werden, wenn es für das bestehen der Prüfung entscheidend ist. Hierbei werden Fragen aus dem nicht bestandenen Fach vom Prüfungsausschuss formuliert und müssen für das bestehen der Nachprüfung befriedigend beantwortet werden. Die schriftliche Note zzgl. der Nachprü-fungsnote müssen im Durchschnitt ein „ausreichend“ (4) ergeben, damit die Nachprüfung erfolg-reich ist. Wenn der schriftliche Teil der Projektarbeit bestanden war, aber die mündliche Prüfung Kommunikation/Moderation mit anschließendem Fachgespräch nicht bestanden wird, dann kann man im Falle einer Wiederholungsprüfung nicht von der Projektarbeit befreit werden. Die Benotung für den schriftlichen Teil verfällt in diesem Fall und im Folgejahr sind wiederum zwei neue Gliederungsvorschläge einzureichen und eine 30seitige Projektarbeit neu anzufertigen. Das war schon ein ziemlich Schock für mich, denn diesbezüglich habe ich mich vorher noch tele-fonisch bei der IHK erkundigt. Für mich war das dann Antrieb genug, um unbedingt die Mündliche zu schaffen. e. Prüfungswertung Die Korrektur der gesamten Prüfungsunterlagen wird von dem mehrköpfigen Prüfungsausschuss durchgeführt und im 100-Punkte-IHK-Stil bewertet. Jede Prüfung wird von zwei unabhängigen Prü-fern bewertet und die Bewertungen in Bewertungskonferenzen gemeinsam festgelegt. Bewertung 92-100 Punkte sehr gut (1) 81-91 Punkte gut (2) 67-80 Punkte befriedigend (3) 50-66 Punkte ausreichend (4) 30-49 Punkte mangelhaft (5) 0-29 Punkte ungenügend (6) Ein Prüfungsfach ist bestanden, wenn mindestens 50 Punkte (ausreichend) erreicht wurden. Die Prüfungsunterlagen können nach Beendigung der gesamten Prüfung auf Antrag bei der IHK eingesehen werden. Die gesamten Unterlagen verbleiben bei der IHK. Eine Abschrift in Form einer Kopie ist laut Angaben der IHK nicht vorgesehen bzw. möglich. f. Zeithorizont der gesamten Prüfung Der Zeithorizont der gesamten Prüfung lag zwischen April und Ende September 2004. Begonnen mit der zweitägigen schriftlichen Prüfung Anfang April, darauf folgend die EDV Prüfung Anfang Mai. Die 30 tägige Projektarbeit schon nahtlos an, der Abgabetermin war somit Anfang Juni. Die ersten Ergebnisse der schriftlichen und EDV-Prüfung erhielt ich Ende Juni 2004. Darauf folgend gab es erst einmal eine Pause durch die Sommerferien. Nach dieser Zeit erhielt ich Anfang September die Ergebnisse der Projektarbeit und wurde abschließend für Ende September 2004 zur mündlichen Prüfung eingeladen. g. Wenn benötigt: Infos zur Wiederholungsprüfung oder –en Hier verweis ich auf das nachfolgende Zitat aus der IHK-Prüfungsverordnung: „(1) Eine Prüfung, die nicht bestanden ist, kann zweimal wiederholt werden. (2) In der Wiederholungsprüfung ist der Prüfungsteilnehmer auf Antrag von der Prüfung in den einzelnen Prüfungsfächern zu befreien, wenn seine Leistungen darin in einer vorangegangen Prüfung ausgereicht haben und er sich innerhalb von 2 Jahren, gerechnet vom Tag der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung anmeldet.“ D.h. also, dass man nicht alles noch einmal schreiben muss. Bei einer Wiederholungsprüfung kann man sich von bestanden Prüfungsfächern befreien lassen, dieser Antrag wird auf dem Anmeldeformular der IHK gestellt. Eine Ausnahme ist wie oben erwähnt die Projektarbeit mit dem anschlie-ßenden mündlichen Fachgespräch. Zur Wiederholungsprüfung muss man sich bei der IHK erneut anmelden und die Prüfungsgebühr noch einmal entrichten, ob es hier Preisermäßigungen von der IHK gibt, ist mir leider nicht bekannt. _/_/_/ 5. Kontaktinformationen / Preise _/_/_/ Für Berlin könnt Ihr Euch an die IHK Berlin Weiterbildung Hardenbergstrasse 16-18 10623 Berlin Tel. 030/31510-0 Fax 030/31510-166 www.ihk-berlin24.de Weitere Kontaktadressen von anderen IHK´s in Deutschland könnt Ihr hier finden: www.ihk24.de Die Lehrgangsgebühr in Berlin beträgt zur Zeit ca. 3.060,00 Euro für IHK-Mitglieder und 3.110,00 Euro für Nicht-Mitglieder (lt. IHK Berlin). Ich gehe davon aus, dass mit der Mitgliedschaft hier Eurer Arbeitgeber gemeint ist. Der Rechnungsbetrag kann in 3 Raten (November, April, Oktober so war es bei mir) bezahlt werden und ist voll als Werbungskosten in der Steuererklärung absetzbar. Die Prüfung ist nicht Bestandteil des Lehrgangs und muss extra angemeldet (generell Ende No-vember Anmeldeschluss im Falle der IHK Berlin) und bezahlt werden (z. Zt. 485,70 Euro). _/_/_/ 6. Persönlicher Rückblick _/_/_/ Ich bin der festen Überzeugung, dass ich die Prüfung ohne einen Vorbereitungskurs nicht ge-schafft hätte. Und ich finde es auch immer noch besser den Kurs bei der Institution zu belegen, wo ich auch die Prüfung ablegen kann. Da bekommt man doch noch die meisten begleitenden Infor-mationen zur Prüfung. Das Dozentenpech hätte mich auch bei einem freien Träger ereilen können, dass kann man generell nicht ausschließen. Nun waren wir mal die Versuchskaninchen, shit hap-pens! Wie schon geschrieben, hoffe ich, dass die Teilnehmer vom Folgekurs von den versprochenen Änderungen profitieren können. Ich habe den gesamten Kurs als nicht so praxisnah, wie an-gepriesen, empfunden. Es stellt sich aber auch die Frage, wie das mit der Praxisnähe in einem Abendlehrgang richtig umzusetzen wäre? Was aber mehr in den Interessensmittelpunkt gehoben werden sollte, sind die aktuellen Änderun-gen in der Thematik und im rechtlichen Sinne, was den Gesamtbereich des Controllings betrifft. Ich hätte mir so manches Mal gewünscht, dass auf Aktualität in der Thematik mehr Wert gelegt würde, damit man das Gelernte in seine tägliche Praxis besser mit einbeziehen könnte. Bsp.: So fehlten nähere Erläuterungen zum IAS (Internationale Rechnungslegungsvorschriften) im Fach Rech-nungslegung. IAS gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung in Großunternehmen, zudem weist IAS Bezüge zum Controlling auf. etc. Abschließend möchte ich noch etwas andeuten: In Deutschland gibt es für den geprüften Control-ler nur eine anerkannte Prüfungsinstitution. Die IHK hat hier also ein absolutes Monopol. Meiner Meinung nach würde hochwertige Konkurrenz das Geschäft nicht nur beleben. << Weitere Gedan-ken hierzu sei jedem selbst überlassen. >> Die Prüfung war für mich in diesem Jahr äußerst zeitraubend (Anfang April bis Ende September 2004), da konnte man nichts zwischendurch planen, weil immer wieder Termine eingeladen und Ergebnisse abgewartet werden musste. Es wäre schön, wenn das Ganze ein wenig gestrafft wer-den könnte und vor den Sommerferien beendet würde. Lasst Euch nicht von der bundesweiten Durchfallquote von 80 % schrecken, aber behaltet sie mahnend als Lernantrieb im Hinterkopf. Lei-der lag Berlin dieses Jahr voll im Bundesdurchschnitt, denn mit mir haben es nur 2 weitere Prü-fungsteilnehmer aus unserem Kurs geschafft. Jetzt bin ich erst einmal so richtig Urlaubsreif und fahre Ende November mal richtig weit weg in die Sonne. Schööööööön! Ach ja, die Sternchenbewertung: Ich bin hin und hergerissen und würde gerne die Mitte mit 2,5 Sternen setzen (ach ne, das geht ja nicht), also bewerte ich, da ich es ja geschafft habe mit gerun-deten 3 Sternen. Lg, Peggy |
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